HK et les Saltimbanks: Indignez-vous

 in MUSIKVIDEO/PODCAST


„Ich konnte weder Komplize noch Zeuge sein, ich bin in den Widerstand gegangen. Eine mit Hoffnung gepflasterte Stimme, bevölkert von Männern und Frauen, die aufstehen. Stellt euch gegen den Wind! Empört euch!“ Dieses wunderbare Chanson wurde der Redaktion erst jetzt bekannt, nachdem HK (Haddour Kadadi) mit „Danser encore“ DAS Protestlied zur Corona-Politik herausgebracht hatte, vielfach eingesetzt bei Flashmobs und Aktionen gegen die herrschende Politik. Dieses Video wurde jedoch 2016 hochgeladen und ist – ein interessantes rhetorisches Stilmittel – aus der Perspektive von Stéphane Hessel geschrieben, dem 2013 verstorbenen großen Résistance-Kämpfer und Autor des Bestsellers „Empört euch“. HK immerhin ist dem Inhalt seines Lieds, jetzt, wo es darauf ankommt, treu geblieben. „Glaubt ihr etwa, dass wir heute keinen Grund mehr für einen Aufstand hätten? Unsere Ketten sind weniger sichtbar als in den dunklen Tagen der Sklaverei, aber sie haben unseren Geist als Zielscheibe genommen. „Hier der französische und der deutsche Text (maschinenübersetzt).

Indignez-vous

Je me suis levé un matin, sombre jour de l’existence
J’ai levé la voix et le poing, quand la règle était le silence
J’en ai vu monter dans des trains, partir dans un brouillard immense

Je ne pouvais être ni complice ni témoin, je suis entré en résistance
Une voix pavée d’espérance, peuplée de femmes et d’hommes debouts
Un choix comme une évidence, entre potence et corde au cou
Je suis revenu de si loin, je rends grâce à mon étoile
La mort m’a oubliée en chemin, à Dora et à Buchenwald
93 ans je peux croire, que ma fin n’est plus très loin
93 ans voici ma mémoire, prenez-en le plus grand soin
L’indignation obstinément, dans un monde au garde à vous
Soyez de ceux qui marchent contre le vent mes amis, indignez-vous
Indignez-vous!
Indignez-vous!
C’est un vieux monsieur qui vous parle
Brandissant son étoile, entendez-vous?
Penez-vous donc qu’aujourd’hui, les motifs de soulèvement nous manquent
Quand nos propres vies sont à crédits, sous la dictature des banques
L’argent commande aux actionnaires, eux mêmes commandent au président
Qui ordonne aux gens ordinaires d’exécuter bien gentiment
Toute cette nourriture invendue, jetez-là donc à la poubelle
Et au dessus du tas d’ordure, versez-moi 10 litre d’eau de javel
Voilà le monde qui est le notre, absurde, cruel et sans pitié
Jusqu’à ce que passe à notre porte, ce maudit seuil de pauvreté
Les droits de l’Homme mis en jachères, vendus en portions individuelles
Quand la crise alimentaire s’éternise devant l’éternel
Mais miracles quand des milliards sont trouvés dans la seconde
Pour sauver le roi dollars et tous les banquiers de ce monde
Indignez-vous!
Indignez-vous!
C’est un vieux monsieur qui vous parle
Brandissant son étoile, entendez-vous?
Indignez-vous!
Indignez-vous!
C’est un vieux monsieur qui vous parle
Brandissant son étoile, entendez-vous?
Nos chaines sont certes moins visibles, qu’au sombre temps de l’esclavage
Mais nos esprits sont pris pour cibles, qu’ont-ils faits de notre héritage
Compétition à outrance, amnésie généralisée
Produits de consommation de masse pour une jeunesse anesthésiée
Il est grand temps mes amis, de rallumer enfin les étoiles
Qui ont guidé toute sa vie, ce vieux monsieur qui vous parle
Oui j’ai été cet arménien, je suis toujours ce juif allemand
Je suis le peuple palestinien, la justice est mon seul camp
Soyez citoyens sans frontières, de ces peuples qui se soulèvent
Contaminez la terre entière, de vos révoltes et de vos rêves
Indignez-vous c’est votre droit, et en mémoire de tous ceux-là
Qui meurent encore de ne pas l’avoir, ce droit est de fait un devoir
Indignez-vous!
Indignez-vous!
C’est un vieux quui vous parle
Brandissant son étoile, entendez-vous?
Indignez-vous!
Indignez-vous!
C’est un vieux monsieur qui vous parle
Brandissant sont étoilé, etendez-vous?
Indignez-vous!
Indignez-vous!
C’est un vieux monsieur qui vous parle
Brandissant son étoile, entendez-vous?
Indignez-vous!
Indignez-vous!
C’est un vieux monsieur, un grand monsieur
Qui vous parle, qui vous parle

Ich stand eines Morgens auf, dunkler Tag der Existenz
Ich erhob meine Stimme und meine Faust, als Schweigen die Regel war
Ich sah sie in Züge einsteigen und in einem riesigen Nebel abfahren.

Ich konnte weder Komplize noch Zeuge sein, ich bin in den Widerstand gegangen
Eine mit Hoffnung gepflasterte Stimme, bevölkert von Männern und Frauen, die aufstehen
Eine Wahl wie eine offensichtliche, zwischen dem Galgen und der Schlinge
Ich bin von so weit zurückgekommen, ich danke meinem Stern
Der Tod vergaß mich auf dem Weg, in Dora und Buchenwald
93 Jahre alt kann ich glauben, dass mein Ende nicht mehr weit entfernt ist
93 Jahre alt, hier ist mein Gedächtnis, passen Sie gut darauf auf
Empörung hartnäckig, in einer Welt der Aufmerksamkeit
Seid von denen, die gegen den Wind laufen, meine Freunde, seid entrüstet
Seien Sie entrüstet!
Seien Sie entrüstet!
Es ist ein alter Mann, der zu Ihnen spricht
Er winkt mit seinem Stern, hörst du?
Glauben Sie, dass uns heute die Motive für einen Aufstand fehlen
Wenn unser eigenes Leben auf Kredit läuft, unter der Diktatur der Banken
Geld befiehlt den Aktionären, die wiederum dem Präsidenten befehlen
Wer befiehlt gewöhnlichen Menschen, schön zu exekutieren
All das unverkaufte Essen, werfen Sie es in den Müll
Und auf den Müllhaufen gießen Sie mir 10 Liter Bleichmittel
Das ist die Welt, in der wir leben, absurd, grausam und gnadenlos
Bis die verfluchte Armutsgrenze an unserer Tür vorbeizieht
Die Rechte des Menschen liegen brach, werden in einzelnen Portionen verkauft
Wenn die Nahrungsmittelkrise vor dem ewigen
Aber Wunder, wenn Milliarden in der Sekunde gefunden werden
Um den Dollarkönig und alle Banker dieser Welt zu retten
Entrüstet!
Entrüstet!
Es ist ein alter Mann, der mit Ihnen spricht
Er winkt mit seinem Stern, hörst du?
Aufstehen!
Entrüstet!
Da spricht ein alter Mann zu Ihnen
Er winkt mit seinem Stern, hörst du?
Unsere Ketten sind weniger sichtbar als in den dunklen Tagen der Sklaverei
Aber unsere Köpfe sind gezielt, was haben sie mit unserem Erbe gemacht
Wettbewerb, Amnesie, Massenkonsum
Massenkonsumprodukte für eine betäubte Jugend
Es ist höchste Zeit, meine Freunde, die Sterne endlich wieder zu entfachen
Die diesen alten Mann, der zu Ihnen spricht, sein Leben lang geleitet haben
Ich bin immer noch der deutsche Jude, ich bin immer noch das palästinensische Volk
Ich bin das palästinensische Volk, Gerechtigkeit ist meine einzige Seite
Seid Bürger ohne Grenzen, von diesen Völkern, die sich erheben
Verseucht die ganze Erde mit euren Revolten und euren Träumen
Empörung ist Ihr gutes Recht, und im Gedenken an alle, die
Die immer noch dafür sterben, es nicht zu haben, dieses Recht ist in Wirklichkeit eine Pflicht
Seien Sie entrüstet!
Seien Sie entrüstet!
Es ist ein alter Mann, der zu Ihnen spricht
Er winkt mit seinem Stern, hörst du?
Entrüstet!
Entrüstet!
Da spricht ein alter Mann zu Ihnen
Er winkt mit seinem Stern, hörst du?
Entrüstet!
Entrüstet!
Es ist ein alter Mann, der mit Ihnen spricht
Hält seinen Stern hoch, hörst du?
Entrüstet!
Entrüstet!
Es ist ein alter Mann, ein großer Mann
Mit dir reden, mit dir reden

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Showing 4 comments
  • Freiherr
    Antworten
    Ja – man entrüstet sich zu wenig…

    Freiheit Gerechtigkeit, das Menschenrecht –

    müssen radikal erkämpft werden, solange sie radikal unterdrückt werden.

    Und diese Notwendigkeit hat keine Farbe, keine Ideologie, keine Geographie,

    sie ist die blanke Notwendigkeit um der Freiheit, der Gerechtigkeit und des Menschenrechts willen.

    Ob nun die Verbrechen an den Palästinensern oder die Ermordung der Hungernden durch den Kapitalismus, oder die moderne Sklaverei unter den Wirtschafts- und Kriegsherren, unter dem Glaubenskapitalismus –

    oder die Vernichtung der Freiheit modernster Prägung unter dem Corona-Regime,

    es muss radikal widerstanden werden, um dieser Werte selbst willen, grenzenlos und ideologiefrei.

    Die Revolution, wenn sie gelingen soll – ist keine unter einer Fahne, sondern eine die der Freiheit, der Gerechtigkeit und dem Menschenrecht allein verpflichtet ist.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Ulrike Spurgat
    Antworten
    Keiner und Niemand hat das RECHT dazu anderen vorschreiben zu wollen was Freiheit ist.

    Und wenn ich als Kommunist mich unter der roten Fahne sehe, dann ist das meine freie ENTSCHEIDUNG !

    Begründen und erklären muss ich überhaupt nichts.

    Nur werde ich immer dagegen aufstehen wenn man Frauen und Männern die wirklich im WIDERSTAND im faschistischen Deutschland mit ihrem Leben gekämpft haben, dann steht es keinem zu ihnen vorschreiben zu wollen, dass sie nicht für das „Richtige“ gekämpft haben sollen.

    Ein interessantes Buch dass Hessel geschrieben hat: „Empört Euch“ ich habs gelesen.

    Wo ich herkomme wurde tagtäglich WIDERSTAND gelebt und das mit brutalen Konsequenzen für uns als Familie.

    Und es nervt, dass einige sich tatsächlich einbilden, dass nur ihre Sicht die „wahre“ ist.

    Pustekuchen !

    ROTFRONT !

    Und noch was:

     

  • Gabriel Müller-Huelss
    Antworten
    Danke für die Transkription!

    Während Kaddour Hadadi in Frankreich weiter aktiv bleibt und vor einigen Wochen eine solidarische Produktion mit Klinik-Personal aufnahm und hochlud:

    https://www.youtube.com/watch?v=goUwSzo_7cY

    Ist Danser-encore nun auch in Berlin angekommen:

    https://wiki-tube.de/videos/watch/37adb3da-7ee1-4780-b651-6e2bda51ef56

    Was offensichtlich nicht jeden erfreut, wie aus einem Forenbeitrag zu einem Artikel von Wolf Wetzel auf Telepolis ersichtlich wird:

    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Falscher-Fokus-falscher-Feind/komplett-irre/posting-38739171/show/

    Schlussendlich noch ein Link zu einem sehr gut geschriebenen Kommentar zur vom Bellevue-Okkupanten und Billig-Blechkreuze-Verteiler iniziierten Covid-Trauerfeier und dem aktuellen Politk-Geschehen:

    https://de.rt.com/meinung/116155-zentrale-gedenkfeier-fuer-corona-toten-und-das-verdraengen-der-kollateralschaeden/

    • Volker
      Antworten
      Welch ein verlogenes Spektakel. Mir drehte sich heute der Magen um und empfinde diese Trauerfeier als eine verwerfliche Inszenierung zur Rechtfertigung einer menschenfeindlichen Politik. Dies vor allem im Hinblick auf alle Todesopfer deutsch-bejahender Kriege, den Ertrunkenen auf der Flucht sowie das Leid unschuldiger Menschen in Internierungslagern, und und.

      Schwarz-Rot-Gold bundesweit auf Halbmast, Trauer auf Anordnung, Missbrauch der Verstorbenen, mit oder ohne Virus – es ist ekelhaft.

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