In der Angstblase – Warten auf bessere Zeiten

 in Gesundheit/Psyche, Politik

Die Welt lebt derzeit in einer Angstblase, jedenfalls der Teil der Weltbevölkerung, der keine so existenziellen Probleme zu bewältigen hat, dass die Bedrohung der Zivilisation durch eine Seuche, die den gleichen Namen trägt wie ein Bier und die Schutzpatronin gegen Seuchen, zweitrangig, wenn nicht gar unerheblich erscheint. Corona ist die Seuche, die die Reichen der Welt in Angst und Schrecken versetzt, aber in erster Linie (wie so oft) die Armen trifft. (Graswurzelrevolution)
https://www.graswurzel.net/gwr/2020/04/warten-auf-bessere-zeiten/

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    Gerold Flock
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    Ja. Genau.

    Also wer so blöde ist nur um seine Bahnkarte bezahlen zu können, nach  München zu Pendeln und dann 8-10 Stunden im Taxi zu hocken , um dann wieder mit der Bahn Nachhause zu pendeln. – Der bekommt 60 % Kurzarbeitergeld? – Als Fleisszulage für Dämlichkeit?

    Wenn so ein Pendler dann beschließt, lieber gleich zu Hause zu bleiben und nicht um seine Bahnkarte bezahlen zu können, nach München zu pendeln.

    Der bekommt dann nur 50 % Kurzarbeitergeld? Aha.

    …und was für Schwachsinnige  bestimmen so eine Schwachsinn?

    Die Taxi-Manager?

    Oder der Staat?

    Oder Wer?

     

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    Volker
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    Die anderen bleiben draußen, um sie kann man sich wieder kümmern, wenn die Zustände sich gebessert haben, wenn der Virus nicht mehr Todesangst verbreitet, als handle es sich um Ebola oder die Beulenpest.

    Bleibt abzuwarten, was danach als »Kümmern« noch verstanden wird. Sicherlich werden die in Armut Lebenden – wie schon vorher – das Nachsehen haben, während Konzerne schon jetzt aus goldenen Töpfen sich bedienen, wie vorher auch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Hartz IV-Grundsicherung an reale Lebensbedingungen der Menschen angepasst wird, das wurde sie nicht seit der Agenda 2010, obwohl man genau wußte, dass damit flächendeckend Armut erzeugt würde. Was auch so beabsichtigt war.
    Die Unsummen, die jetzt vordringlich bestehenden Großunternehmen zu Gute kommen, werden eine Einsparungswelle sowie vermehrte soziale Ungerechtigkeit nach sich ziehen, sprich: an den Lebensbedingungen Verarmter wird sich nicht ändern, werden möglicherweise sogar weiter verschärft. Dann wird es heißen: danke, wir haben es alle geschafft, gemeinsam! überwunden, danach wird gnadenlos die fällige Rechnung eingefordert. Reichtum, der aus Quelle Armut schöpft, wird goldene Töpfe zu verteidigen wissen, dafür wurde und ist gesorgt.

    Zur Bezeichnung Wiederaufbau: wird als Gehirnwäsche gängiger Medien missbraucht, fälschlicherweise mit dem Wiederaufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg verglichen. Kriegsrhetorik auch hier zur weiteren Einstimmung auf Verzicht?

    Was jetzt gilt: Kontakte halten und intensivieren, Vorbereitungen auf das Leben danach treffen (…)

    Den schon jetzt Ausgesonderten wurden gerade die Möglichkeit sozialer Teilhabe politisch gewollt verwehrt, und diese sind nicht ein paar Wenige ohne Zukunftsaussichten auf ein menschenwürdiges Leben ohne Nöte und Ängste.
    Vereinfacht ausgedrückt: Wenn ich über keine erforderlichen Mittel verfüge, von der Hand in den Mund lebe und täglich damit beschäftigt bin, nicht weiter erdrückt sowie vergessen zu werden, bleibt Widerstand, selbst ein kleines Aufbegehren auf der Strecke. Dafür sorgt schon eine ausufernde Armutsverwaltung, für Durchsetzung und Überwachung gewollter (Ab)Ausgrenzung – eine Mauer/Grenze, inmitten unserer Gesellschaft errichtet. Für Ab- und Ausgegrenzte wurde die Frage des vor-oder dahinter lebens schon schon längst beantwortet. Eindeutig.

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