Leipzig: Propaganda & Falschmeldungen der Polizei?

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Mordversuch? Terror? Große Teile der Medienberichterstattung zu den Auseinandersetzungen in Leipzig in der Silvesternacht sind offenbar wieder einmal nicht überprüften Falschmeldungen und einer lancierten Kampagne der Polizei auf den Leim gegangen. Im Mittelpunkt steht ein brennender Einkaufswagen in 30 Metern Entfernung zur Polizei und ein angeblich notoperierter Beamter, der in Lebensgefahr geschwebt haben soll. Dankenswerter Weise haben Journalisten der tageszeitung (taz) nochmal recherchiert. In ihrem Artikel heißt es u.a.: „In Krankenhauskreisen zeigte sich man sich verwundert über diese Darstellung und die Polizeimeldung von einer „Notoperation“. Von dort erfuhr die taz, dass es einen Eingriff an der Ohrmuschel des Beamten unter lokaler Betäubung gegeben habe. Der Mann sollte demnach am Donnerstag oder Freitag wieder entlassen werden. Lebensgefahr oder drohender Gehörverlust hätten nicht bestanden.“ Bleibt die Frage: Welches Ziel verfolgt die inszenierte Hetze gegen ein „linkes Stadtviertel“, das von „Linksterroristen“ beherrscht sei? Zumal, wenn konservative Politiker und bisher noch verhinderte Politiker wie der Funktionär der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt sofort medial aufrüsten? Soll mal wieder von der menschenverachtenden rassistischen Gewalt  und den rechten Netzwerken in Polizei und Sicherheitsbehörden abgelenkt werden? Weiterlesen unter:
https://taz.de/Gewalt-in-Leipzig-Connewitz-an-Silvester/!5650003/

Comments
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    Ruth
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    Dieses Aufgebot der Polizei, die Kampfmontur, Hubschrauberflug, Schlagstöcke, wer glaubt da an umsichtige Verantwortliche? Ich nicht!

    Hier wurde ein Exempel statuiert, um Macht zu demonstrieren, aber mögliche Konsequenzen, die wurden ausgeblendet; Deeskalation, ein Fremdwort?

    CDU Innenminister, Roland Wöller, hat er die Situation falsch eingeschätzt und der Polizeieinsatz war überzogen? Ja, das ist mein Eindruck.

    Jetzt stellt sich heraus, die erste Polizei- Darstellung des Übergriffs war nicht richtig!

    Die Recherche ist noch nicht abgeschlossen, sie muss weitergehen, im Sinne aller Beteiligten!

     

     

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