Leonard Slatkin dirigiert «Adagio», Samuel Barber

 In MUSIKVIDEO/PODCAST

Der US-amerikanische Komponist Samuel Barber (1910-1981) hatte eigentlich nur einen einzigen „Hit“: diesen. Seine Klangsprache war für die 30er-Jahre des vorigen Jahrhunderts eher traditionell. Fast melodien- und rhythmusfrei, setzt das Adagio auf ineinander verschlungene Streicherwendungen, die sich steigern und zu maßvollen Dissonanzen ballen – den langsamen Sätzen Mahlers ähnlich. Das an der Spätromantik geschulte Ohr hört Trauer und gar Todessehnsucht heraus. Man muss sich diesen wunderbaren Klängen ganz überlassen – es nimmt einen mit.
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