Literatur – Archiv der Vergangenheit, Wegweiser durch die Gegenwart

 In FEATURED, Kultur

Werther und Lotte, Zeichnung 18. Jh.

„Weshalb sollte der Begriff Weltsprache Literatur nicht so selbstverständlich sein wie der der Weltsprache Musik?“ Diese Frage mündet als erste Antwort in ein Lob des Geschichtenerzählens. „Ohne die Geschichten und Figuren der Literatur fehlt uns der Schlüssel zum Verstehen der Zusammenhänge, der Bedeutungen, der Zugang zu den Gefühlen und Gedanken der Bewohner dieser Kulissen.“ Die Literatur als Raum- und Zeitkapsel, als Zugang zur Gesamtheit menschenmöglicher Gefühle, Gedanken und Dramen – und zwar weltweit sowie geschlechter- und klassenübergreifend. (Buchauszug aus „Weltsprache Literatur“, Jürgen Wertheimer)

 

Weltsprache Literatur – der etwas unvertraute Begriff möchte von Beginn an signalisieren, dass hier nicht der übliche Versuch unternommen wird, ein enzyklopädisches Projekt über Weltliteratur zu starten – inklusive aller damit verbundenen Bedeutsamkeit. Mir geht es vielmehr schlicht darum, Literatur als weltweites Medium der Verständigung ernst zu nehmen: auf der Basis einiger exemplarischer Fälle und ohne den Anspruch auf Vollständigkeit.

Aber doch mit Nachdruck. Und mit guten Gründen.

Versuchen wir uns doch für einen Moment eine Welt ohne Literatur vorzustellen. Es wäre eine stumme Welt. Denn fast alles, was wir über die wichtigen Dinge der Welt wissen, wissen wir aus den Geschichten, die wir über sie erzählen. Und viele erfundene Figuren sind längst zu Bewohnern der Wirklichkeit geworden. Eine Welt ohne Antigone und Emma Bovary, ohne Werther und Macbeth ist kaum vorstellbar. Eine Welt ohne die Bibel und Shakespeare, ohne Homer und Dantes Hölle wäre merkwürdig entvölkert. Und es wäre nicht nur eine ärmere, sondern auch eine weit weniger kluge Welt. Wir hätten allenfalls leere Tempel, Ruinen alter Burgen, Kirchenhallen, Artefakte und Aktenkelle, aber diesen Dingen würden wir ratlos gegenüberstehen wie den Felsbildern in den Steinzeithöhlen. Ohne die Geschichten und Figuren der Literatur fehlt uns der Schlüssel zum Verstehen der Zusammenhänge, der Bedeutungen, Gefühle und Gedanken der Bewohner dieser Kulissen.

Wenn Paris oder London über Nacht verschwänden und nur die Romane von Balzac oder Dickens blieben erhalten – wir wüssten nach wie vor fast alles über die Struktur und Kultur dieser beiden Städte, denn die Literatur ist das größte Archiv der Menschheitsgeschichte. Es ist an der Zeit, mit diesem Wissens- und Verstehensschatz achtsamer umzugehen, die Ressource Literatur bewusster zu nutzen. Die großen Geschichten der Literatur sind nicht weniger real als Fakten, Daten und Ereignisse der Historie und die großen Mythen, die uns zusammenhalten oder trennen, bestehen aus Wörtern und Sprache, Tinte und Papier. Im Kopf des Lesers freilich verwandeln sie sich. Und aus einem Manuskript wird Wirklichkeit. Ohne die Ilias wäre Troja ein Nichts. Ohne Goethe wäre Weimar bedeutungslos.

Doch die Literatur ist nicht nur Archiv der Vergangenheit, sondern auch Wegweiser durch die Gegenwart. Einer plurikulturellen Gegenwart der Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen, des vehementen Aufeinanderprallens von Gegensätzen wie auch universalistischer Visionen einer Weltkultur. Deshalb ist jetzt ist die Stunde der Weltliteratur – Verkehr, Bildung, Märkte, Politik – alles gerät in globale Bewegung, und ausgerechnet das Weltphänomen der Literatur sollte davon nicht berührt werden? Freilich existieren über kaum ein anderes globales Phänomen so eigenartige, verschwommene und falsche Vorstellungen wie über das der „Weltliteratur“. Reflexartig denkt man an Goethe und Weimar, an „Höhenkämme“, „Kanon“ und Klassik und aktiviert verschwommene Ressentiments gegen bildungsbürgerlichen Kulturdünkel. „Weltliteratur“ wie sie hier verstanden wird, hat nichts mit dieser Vorstellung zu tun, sondern repräsentiert im Gegenteil einen basisdemokratischen Prozess der Fremd- und Selbsterfahrung, zumeist am äußersten Rand des Erlaubten und Denkbaren.

Was ist „Weltliteratur“ nun wirklich? Welches sind ihre „Kriterien“? Grob gesprochen zeichnen sich zwei Modi ab. Zum einen Werke, die die „Welt“ beinhalten, die sich wie die Odyssee oder Moby Dick in der Tat auf eine Weltreise begeben. Diese thematische, topographische Welthaltigkeit fasziniert auch bei anderen Texten, die gleichsam als „Welten-Aufsammler“, „Welten-Versammler“ agieren: Faust II oder das Mahabharata sind vielleicht zu dieser Spezies zu rechnen. Im erweiterten Sinn gehören ihr auch solche Texte an, die – obwohl man nicht eben viele großdimensionierte Schauplatzwechsel erlebt – das Gefühl der Welthaltigkeit vermitteln. „Hamlet“ zum Beispiel oder „Don Quijote“. Auch die „Heiligen Texte“ (Altes Testament, Neues Testament, Koran) könnte man unter dieser ersten Kategorie erfassen. Die andere Spezies weltliterarischer Texte hat diesen großen Atem nicht und verfügt dennoch über weltliterarisches Potential: Die Geschichten von William Faulkner, die fast nur in Yoknapatawpha County spielen, Márquez‘ Dorf Maconda, Joyces‘ Bublin, vielleicht sogar Fontanes Kressin. Weshalb dies so ist, dass „provinzielle“ Stoffe ihr Dorf verlassen, andere hingegen „verhockt“ bleiben, ist schwer zu erklären. Allgemeine Aussagen, die vom „Erfassen allgemeingültiger, übertragbarer Situationen“, reden, sind jedenfalls unbefriedigend. Man hat im Gegenteil den Eindruck, dass gerade das sich fast renitente und obsessive Festsaugen an den regionalen, atmosphärischen, sozialen, aber auch sprachlichen, emotionalen Details eines konkreten Ortes, eines lokalen Mikrokosmos, Leser weltweit in besonderem Maße aktiviert. Das muss nichts mit „Heimatromanseligkeit“ zu tun haben.

Genauso wenig wie mit „Nestbeschmutzung“ oder Verklärung. Vielleicht ist es das Geheimnis der Genauigkeit, einer schonungslosen, hassliebevollen Genauigkeit. Solch eine Genauigkeit ist die Grundbedingung, um sich auch in seiner jeweiligen Welt zurechtzufinden – und sie ermöglicht es uns, in fremde Räume einzudringen und fremde Gefühle zu teilen. Es geht nicht im Beschwörung magischer Orte, obwohl sich in vielen Fällen magische, mythische Verbindungslinien durchaus aufzeigen ließen. Ein literarischer Ort ist nie auf Sand gebaut, nie wurzellos – gerade dann, wenn diese Wurzeln nur aus Papier bestehen sollten. Wenn etwa James Joyce Ulysses auf Odysseus projiziert, öffnet sich eine neue Dimension, die Dublin attisch rückbindet und Ithaka an die Moderne klebt. Kafkas Prag wiederum kann man mit dieser Vorgehensweise schwerlich vergleichen. Bei ihm gibt es keine eigentliche Topographie, keine geheimnisvollen Gassen und Geheimnisse des alten jüdischen Prag. Und doch erkennt, spürt, denkt man, dass eben diese Stadt, unsichtbar und abstrakt wie sie im Text aufscheint, der Grund ist, auf dem Kafkas Figuren sich bewegen. Und auch dieser Grund besteht weitgehend aus Papier. In Kafkas Welt aus Texten hängt irgendwo auch Prag wie in einem Spinnennetz. Und hier deutet sich ein dritter weltliterarischer Modus an: das „world wide web“ der Literatur.

Mein Weltliteratur-Konzept stellt neben den beiden anderen Möglichkeiten (Welthaltigkeit, das Begreifen der Welt aus der Provinz) den Faktor der intertextuellen Vernetztheit und Kommunikation ins Zentrum. Damit ist allerdings mehr gemeint als das übliche Suchen nach Zitationen, Kenntnissen, Wiedererkennen oder „Einflüssen“. Vielmehr deutet sich so etwas wie ein „world wide web“ aus Literatur an. Ein Netz, in das jeder Autor sich einschreibt und gleichsam einen dritten Raum, einen Welt-Raum aus Literatur schafft. Es schmälert in keiner Weise den Wert und die Bedeutung eines Autors, wenn man ihn als Erbe vieler Ahnen entdeckt, als eine Stimme im Dialog mit vielen anderen, um ihn aus seiner Monologizität herauszulösen, von märtyrersüchtiger Bewunderung zu befreien. Brücken und Klammern, Netze und Leinen halten dieses bewegliche Geflecht von Texten aus allen Zeiten und allen Ecken der Welt zusammen: James Joyces Leopold Bloom unterhält sich mit Odysseus ebenso wie Balzacs menschliche und Dantes göttliche Komödie aufeinander reagieren und der Koran, auch er in erster Linie ein poetischer Text, altes und neues Testament und dazu noch Dutzende von levantinischen Dichtungen verschlingt, verdaut, absorbiert.

Es sind diese Prozesse, die das Weltphänomen Literatur am Leben halten, es in unendlichen Spiegelungen und Echos in Bewegung versetzen, und zu Austausch und Osmose führen. Denn so vielstimmig und facettenreich, ungleichzeitig und ungleichgewichtig die Literatur sich im Einzelnen zeigen mag – im Kern gibt es eine überraschende Übereinstimmung. Sie ist immer Plädoyer für den Einzelnen, die individuelle Wahrnehmung und das Recht auf mögliche Um- und Irrwege.

Das vorliegende Projekt will dazu anregen, sich auf diese Reise literarischer Texte quer durch Raum und Zeit zu begeben, sich also mental in Bewegung zu setzten und den Kanon des Gewohnten durch eigene Phantasien zu erweitern. Ganz unabhängig von Chronologien und kanonischen Zuordnungen. Es geht eben gerade nicht darum, Hierarchien abzubilden und einmal mehr die Literaturgeschichte nachzuerzählen. Stattdessen soll das Phänomen der Literatur als unkalkulierbarer und dennoch in sich stringenter Prozess erkennbar werden. Ein Prozess, der Realität herstellt.

Dieser Spur möchte ich kreuz und quer folgen, von der Antike bis zur Moderne und über Kontinente hinweg. Ich möchte Verklammerungen suchen, ihnen folgen und dabei die zentrale Rolle der Literatur als Leitmedium der vorbehaltlosen Suche nach der Wirklichkeit, auch den Zweifeln an der Wirklichkeit, nachgehen. Spannende Geschichten um verschollene Texte, verlorene, übersetzte, verfälschte, geborgene, unterschlagene und manchmal auch gefälschte kollektive Testamente.

Umberto Ecos blinder Bibliothekar im Namen der Rose weiß davon ebenso wie der Autor des Romans, der greise Mönch Adson und der Autor als Vertreter aller Autoren selbst. Für ihn ist das Schreiben eine Geste der Zuneigung. Oder, wenn man so will, ein Akt der Befreiung von zahllosen uralten Obsessionen. Darin, nicht in Engagement oder weltverbesserungssüchtiger Besserwisserei und Belehrung liegt ihre Botschaft. Als letzter ernstzunehmender Advokat des Individuums. Es geht mehr und mehr um die Sicherung von Überlebensnischen. Noch in den 1960er Jahren spricht ein extrem zeitsensibler Autor wie Hans Magnus Enzensberger fast schwärmerisch von einer Weltsprache der Poesie spricht; im Vorwort zu seinem Museum der modernen Poesie heißt es:

Der Prozess der modernen Poesie führt, wie sich an den Texten dieses Museums zeigen lässt, in wenigstens 35 Ländern zu Ergebnissen, die Vergleich über Vergleich herausfordern. Er führt mit einem Wort zur Entstehung einer mächtigen poetischen Weltsprache.

Die Utopie, die Euphorie dieser politisch-poetischen Aufbruchszeit ist längst verflogen. 1979 wird derselbe Hans Magnus Enzensberger seine damalige Position einer kritischen Revision unterziehen:

Die Idee der Weltliteratur ist auf diese Weise und ohne die Autoren es bemerkt hätten im Lauf des Jahrhunderts zunehmend zu einem Regulativ geworden, zu einem Druckmittel, um die höheren Macht- und Intelligenzkonzentrationen der Industriesysteme auch kulturell durchzusetzen.

Enzensberger hat die Gefahr weltliterarischer Kanonbildung durchschaut und beginnt nun im gleichen Atemzug die Rolle der Literatur zunehmend skeptisch zu sehen, jenseits der früheren ideologischen One-World-Vision. Weitere zwanzig Jahre später, 2002, ist seine Einstellung noch zurückhaltender geworden, wobei dem Status der Literatur eine merklich geringere Rolle zufällt:

Gegen die Abstraktionen des Weltmarkts, der Globalisierung und der Technik beharrt sie geradezu störrisch auf ihren Besonderheiten. Fast programmatisch nimmt sich ihr Rückzug in die […] Peripherie aus.

Die Poesie hat ohne Zweifel viel von ihrem alten Prestige, aber auch viel von ihrem Größenwahn verloren. Diese Verluste haben ihr Gutes. Als minoritäres Medium legt sie eine bemerkenswerte Zähigkeit an den Tag. Alle Versuche, ihr mit den Mitteln der Politik oder des Marktes den Mund zu stopfen, sind bisher gescheitert. Ärmer geworden um manche Prätension, zerstreut, im besten Sinn des Wortes anachronistisch, kündigt sie vielleicht, als hinkende Botin, einen Zustand an, in dem die Menschheit sich nicht mehr durch eine Zwangsvorstellung zusammenhalten lässt.

Ehrlich gesagt, mir reicht das nicht. Die Literatur der Welt, die große Enzyklopädie aller menschlichen Emotionen, Gedanken und Sehnsüchte als minoritäres Medium im Klausnerhäuschen der Geschichte? Nicht als Zeitmaschine, die Millionen von Welt-All-Tagen Flügel verleiht und bleischwerem Pathos die Krallen zieht? Mir jedenfalls würde diese Vorstellung sehr viel mehr zusagen. Es ist üblich, an dieser Stelle zu danken und eventuelle Kritik vorwegzunehmen. Alles, was man gegen dieses Buch vorbringen können wird, kann man auch gegen die „Welt wie sie ist“ vorbringen. Es ist sprunghaft, inhomogen, redselig und fragmentarisch zugleich. Und es ist, wie wollte es anders sein, ein wenig „eurozentrisch“. Und ein wenig veraltet, jedenfalls nicht gegenwartssüchtig. Nicht aus Nostalgie, sondern aus dem Bewusstsein heraus, dass die Vergangenheit der 1980er und 1990er Jahre bereits viele der Entwicklungen, die uns jetzt erfassen prognostiziert, und wir gut daran tun, sie nicht als überholt abzutun. Kassandra, die etwas störrische Seherin, ist zwar eine glücklose, jedoch auch eine äußerst hellsichtige Begleiterin auf dem Weg durch die Welt.

Wenn es um die Idee der Weltliteratur geht, steht Goethe üblicherweise am Anfang und gewiss, aus deutscher Sicht spielt er eine gewichtige Rolle im literarischen Austausch und Verkehr. Aber in Angesicht der Wucht, Dynamik und Unüberschaubarkeit gegenwärtiger Erfahrungen wäre es doch ein etwas zu einfacher Weg , wollten wir der Bequemlichkeit halber einmal mehr routinemäßig auf Weimar und ein letztlich doch tendentiell  harmonisierendes Literaturverständnis setzen. Ich weiß, ein Trugschluss, und im Verlauf des Buches wird Goethe mehrfach auf eine Weise vorkommen, die hoffentlich klar macht, dass auch er bei genauerem Hinsehen weit mehr ein

beunruhigender Irritationsfaktor, denn ein ästhetisches Sedativum ist. Für den Augenblick aber würde er vom Kern des Weltliteraturgeschäfts wie ich es verstehe, ablenken. So verschieden literarische Phänomene auf dieser Welt auch sein mögen, – an einem Punkt ähneln sie einander: dem ihrer kompromisslosen, unprätentiösen Genauigkeit beim Beschreiben individueller Lebensvorgänge. Dies geschieht häufig ebenso schonungslos, wie rücksichtslos wie hoffnungslos. Brücke und Brüche – die Wahrnehmung der Literatur kennt beides und ihr Prinzip des akribisch genauen Hinschauens und Hinhörens macht sie zum gefürchteten Gegenspieler jeder Doktrin, sei sie ästhetischer (Mimesis, das Schöne) oder weltanschaulicher (Ethos, Moral) Natur. Wenn sie gut ist, ist sie störrisch, unzähmbar und dennoch, vielleicht gerade deshalb, solidarisch.

Unter diesen Vorzeichen war es weder möglich noch sinnvoll, das Material des Buches anhand hieratischer bzw. chronologischer Linien anzuordnen. Und auch eine strikte Untergliederung in Regionen schied aus, da für mich die Pointe des weltliterarischen Transfers gerade in der (gelegentlich überraschenden) Begegnung weit voneinander entfernter Texte besteht.

So blieb als Ordnungsprinzip nur die Möglichkeit,  exemplarisch dem natürlichen Verlauf der Wanderwege selbst zu folgen und Grundelemente  herauszumodellieren: Aufbruchsmomente, Wanderschaften, sowohl solche fiktiver wie faktischer Natur, temporäre Verdichtungen (Hellas), Erinnerungen (Deutsche Klassik), Abwehr- und Abstoßungsprozesse (Afrika), Dialog und Streit. Vielleicht wäre es angebracht, sich sogar des mittlerweile guten alten Sloterdijkschen Begriffs der „Blasen“ zu bedienen, sofern er das Temporäre, Fluide, Ambivalente und sich Überlappende transkultureller Prozesse umschreibt und damit ein resilientes Grundgefühl, ein emotional mapping der Weltkulturen als größtmöglichem Gegensatz zu allen Ideologien der Wahrnehmungssteuerung und –Unterdrückung darstellt.

Und damit Schluss mit umständlichen Vorüberlegungen und wie Don Quichote an einer bekannten Stelle sagt bis über beide Ellenbogen hinein in das was man Abenteuer nennt – und wenn es nur das Abenteuer des Lesens ist. Im Mittelpunkt steht zunächst  ein junger Mann, den es in die neue Welt treibt, über den Atlantik. Es lohnt sich, seiner Spur zu folgen.

 

Buchtipp:

Jürgen Wertheimer: Weltsprache Literatur. Die Globalisierung der Wörter. Verlag Claudia Gehrke. 450 Seiten, € 19,90

 

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