Max Prosa: Am Ende dieser Nacht

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„Keine Angst, nichts bleibt beim Alten“. Hier verbreitet Max Prosa eine fast religiöse Erlösungshoffnung. Nach der Apokalypse kommt das Reich der Liebe. Sein Gesichtsausdruck erinnert dabei an Jacques Brel, die Stimme eher an Rio Reiser. Mit gar nicht so vielen Worten und schöner „romantischer“ Klavierbegleitung erreicht der Künstler eine einzigartige Intensität. „Doch du, du kannst das alles tragen, wirst was wagen. Auch wenn sie sagen es ist Träumerei.“

Comments
  • heike
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    Ein wirklich superschönes Lied.

    Und alle die es begreifen, wissen auch, dass sich Dinge ändern können, wenn viele dafür etwas tun – und dafür muss man diejenigen unterstützen, die die Veränderungen voranbringen.

    Und bei den Politiker*innen sind es eben gerade die Grünen und auch die Linke, die im Europaparlament auf die Erlassung von gesetzlichen Regelungen drängen, die Umweltschutz (Verbot von Pesiziden z.B.) und notwendigen Klimaschutz durchsetzen helfen. Dagegen stimmen immer die Gleichen: CDU, FDP und AfD. Leider.

    Auch wenn einige Anhänger gerade dieser Parteien in ihrem privaten Leben umweltfreundlich zu leben versuchen. Ich glaube nicht, dass der gangbare Weg sein wird, die Wirtschaft zu ruinieren, sondern die Wirtschaft durch gesetzliche Regelungen nur dann profitabel (und damit die ensprechenden Unternehmen überlebensfähig zu machen), wenn sie unsere Erde nich über Gebühr srapazieren. Dazu muss man die Subventionieren an andere Bedingungen knüpfen.

    Bewussteren Konsum und Konsumverzicht – das sind Dinge, die jeder selbst in der Hand hat. Aber auch kleine Unternehmer können etwas beitragen – z.B. die Papp-Plaste-Becher aus ihren Läden verbannen und stattdessen Geschirr aus Porzellan und Gläser anbieten. Das kann doch nicht so schwer sein.

    Ich bin ja auch so ein Gewohnheitsmensch und es hat so seine Zeit gedauert, bis ich (fast) immer einen Stoffbeutel in meiner Tasche hatte – aber es geht – und wenn man keinen Kaffee mehr auf den Weg bekommt, wenn man seinen Mehrwegbecher (oder wie heißen diese To-go-Becher?) nicht dabei hat, dann wird man sich eben Zeit nehmen und aus der Tasse am Stand trinken oder sich eben doch mal einen (Mehrwegbecher) zulegen.

    Es geht so vieles, wenn man will – z.B. muss man im Supermarkt auch nicht jede Pflaume noch mal extra in eine Plastetüte stecken (und für die Ordnungsliebenden gibt es dünne Stoffnetze, die man für Obst und Backwaren immer wieder nutzen kann, und auf diese Weise auch so einige Tüten einspart).

    Und wer so etwas tut, der geht auch sparsamer mit Wasser und Strom um.

    Jedenfalls nochmals vielen Dank für dieses wunderbare Lied – das hat mir gleich wieder etwas Lust verschafft, hier mal wieder meinen Senf dazuzugeben (auch wenn er nichts Neues ist – trotzdem noch wahr).

    :-))

     

     

     

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