Mit brutaler Gewalt wird der Klassenkampf von oben gewonnen

 In Politik

Der Multimilliardär Warren Buffett hat schon Anfang des Jahrtausends verlautbart*, es gebe Klassenkrieg und es sei seine Klasse, die Klasse der Reichen, die diesen Krieg gewinne. Zur Zeit wird uns vermutlich vorgeführt, wie das geht. In Frankreich. Mit Deckung von Präsident und Regierung geht die französische Polizei mit brutaler Gewalt gegen Gelbwesten vor. Hier ist eine eindrucksvolle Bilanz des Geschehens. Aus diesem Text stammt der oben gezeigte Ausschnitt, den ich bewusst hier eingestellt habe, weil wir in den deutschen Medien ansonsten wenig von der Brutalität dieses Klassenkampfes erfahren. (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=48643

Anzeige von 6 kommentaren
  • Piranha
    Antworten
    Wie kann es sein, dass selbst die Linke  hierüber keine öffentliche Debatte führt?

    Wie kann es sein, dass sie diese Brutalität – ob jüngst in Aachen oder im Bundestag – nicht aufs schärfste verurteilen.

    Es ist angesichts der Verschärfungen der Polizeigesetze hierzulande doch absehbar, dass Menschen ohne (Geld)Macht, gnadenlosen Repressalien bis hin zu körperlichen Verstümmelungen ausgesetzt werden würden, hätten sie den Mut, sich gegen ungerechte, menschenverachtende Zustände zu wehren.

    Böse Erinnerungen tauchen auf, und nicht nur zum G20 in Hamburg.

    • Volker
      Antworten

      Wie kann es sein (…)

      @Piranha,
      sehr gute Frage. Anders gefragt: wie kann es sein, dass Nachrichtensperren die Öffentlichkeit quasi blind halten, jedenfalls, was Informationen/Berichte der Mainstream-Medien betrifft? Und: was treibt Polizisten dazu, Krieg gegen die eigene Bevölkerung zu führen, gegen Mitmenschen wie Du und ich?

  • heike
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    Danke für diese Informationen. Die Brutalität der französischen Polizei gegen die Gelbwesten-Demonstranten in Frankreich war mir in diesem Ausmaß tatsächlich nicht bewusst (aufgrund fehlender Berichterstattung darüber in unseren Medien).
  • heike
    Antworten
    Ich habe zu dem Thema noch folgendes gefunden, die letzten Sätze halte ich für wichtig.

    Meiner Meinung nach leben wir in Deutschland derzeit noch nicht in einer Gesellschaft, in der eine Regierungselite das Ziel hat, das Volk ausbluten zu lassen. Im Gegenteil, es ist eine Diskussion über die Schaffung einer sozial gerechteren Gesellschaft in Gang gekommen und diese sollte fortgeführt werden. Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum, einen höheren Mindestlohn und höhere Mindestrenten, dazu gerechtere Steuern.

    Hier der Text:

    Die Zahlen sind erschreckend: Innerhalb von nur zwei Monaten sind fast 2.000 Gelbwesten durch Repressionsmaßnahmen der Polizei verletzt worden, davon über 80 schwer. Hauptgrund für die Verletzungen ist der Beschuss mit sogenannten Gummigeschossen auf Kopfhöhe.

    Seit Beginn der Protestbewegung am 17. November 2018 sind weit über 1.700 Menschen im Rahmen der Gelbwesten-Proteste durch Maßnahmen der Polizei verletzt worden. Unter diesen sind nach intensiven Recherchen und Video-Analysen der Tageszeitung Libération 82 Schwerstverletzte, 67 davon mit „sehr schweren Kopfverletzungen oder ausgeschossenen Augen“ (Stand 11. Januar).

    Mehr zum Thema – Polizei schießt mit Gummigeschossen auf Kopf: Feuerwehrmann und Gelbwesten-Aktivist im Koma

    An den letzten beiden Protest-Wochenenden kamen noch weitere Verletzte und Schwerstverletzte dazu. Verwiesen sei etwa auf den Feuerwehrmann Olivier Beziade, der sich in Bordeaux den Gelbwestenprotesten angeschlossen hatte und am 12. Januar von der Polizei mit einem sogenannten Flashball (mit Gummi ummantelter Stahlkern) am Hinterkopf getroffen wurde. Der dreifache Familienvater liegt seitdem im Koma.

    Nach Angaben des Innenministeriums gab es zudem bisher 11 Tote im Rahmen der Proteste. Das bisher letzte Todesopfer, Zineb Romdhane, eine 80-jährige Rentnerin aus Marseille, wurde von einer Tränengasgranate der Polizei am Kopf getroffen, als sie gerade dabei war, die Fensterläden ihrer Wohnung im vierten Stock (!) zu schließen. Auf Seiten der Sicherheitskräfte soll es nach eigener Darstellung bisher knapp 1.000 Leichtverletzte geben.

    Mehr lesen:Frankreich: Schockkampagne macht auf Polizeigewalt gegen Gelbwesten aufmerksam

     

    Als besonders umstritten gilt der massive Einsatz sogenannter Flashball-Waffen durch die französischen Polizeikräfte. Die deutsche Gewerkschaft der Polizei (GdP) lehnt den Einsatz von Gummigeschosse wegen der enormen Verletzungsgefahr entschieden ab: Frank Richter, Vorsitzender der GdP Nordrhein-Westfalen, erklärt in diesem Zusammenhang:

    Wer Gummigeschosse einsetzen will, nimmt bewusst in Kauf, dass es zu Toten und Schwerverletzten kommt. Das ist in einer Demokratie nicht hinnehmbar.

     

  • heike
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    Das hier ist jetzt intern, ihr müsst das nicht freischalten.

    Wenn die eigenen Kindern von den „Revolutionären“ und Machtübernehmern von morgen (oder besser schon heute) als Geiseln genommen werden, um ihre Eltern zu willfährig zu machen und zum Abschalten ihres eigenen Verstandes zu gebrauchen, dann sind wir in der absoluten Gosse und Quälerei angekommen.

    Und diese Mittel wenden sogenannte Linke an oder Leute die sich auf Euren Seiten herumtreiben und den Anschein von linkem, angeblich gerechtem Gedankengut erwecken und die sich als Opfer des derzeitigen Systems darstellen. Meine Kinder sind schon jetzt die Opfer ihres künftigen Systems, sie zerstören ihr Leben! Und das schon mehrfach.

    Ich weiß nicht, ob ihr diese Zeilen verstehen könnt – der eine oder andere vielleicht doch.

    Viele Grüße an diejenigen von euch, die an der gleichen Revolution, die auch mir am Herzen lag, mitgewirkt haben. Ich wünsche euch alles Gute.

    Ich werde mich nun endgültig von hier zurückziehen.

    („… wie fühlt sich das an, wenn  man das Leid nicht mehr beim Namen nennen kann…“

  • Beiße niemals die Hand,...
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    … die dich füttert

    .

    Jaja, die holde Staatsgewalt, DEIN FREUND UND HELFER drischt auf die ein, die sie füttert.

    .

    Das Hirn ein jeder Staatsgewalt ist oftmals wie eine Seifenblase…, schon der kleinste Stich lässt sie platzen.

    .

    Und dann kämpfen sie bis aufs Blut für die zweifelhafte Zukunft ihrer Kinder!

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