Nina Proll: Meine Freiheit, deine Freiheit (Georg Kreisler)

 in MUSIKVIDEO/PODCAST


„Meine Freiheit heißt, dass ich Geschäfte machen kann, und deine Freiheit heißt, du kriegst bei mir ’nen Posten.“ Dieses ältere Chanson von Georg Kreisler widmet sich vor allem dem Unterschied zwischen „bürgerlichen“ und sozialen Freiheiten. Die Freiheit des Unternehmers, Arbeitnehmer auszubeuten, gilt unangetastet, während die Freiheit von staatlicher Einmischung wenig hilft, wenn Geringverdiener gezwungen sind, sich fast jeden Tag ihres Lebens gegen geringes Geld abzurackern. Nina Proll, die in letzter Zeit auch als „Corona-Oppositionelle“ aufgefallen ist, hat den Text wohl etwas umgedichtet. Aber die bissige Passage über den Krieg ist drin geblieben: „Verteidig meine Freiheit mit der Waffe in der Hand und mit der Waffe in den Händen deiner Kinder. Damit von deinen Kindern keines bei der Arbeit je vergisst, was Freiheit ist.“ Der Text ist im Video etwas undeutlich zu hören. Auch gibt es einen eigentümlichen Szenenwechsel.

Comments
  • Freiherr
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    …lass mir meine Freiheit dann lass ich dir deine,

    ein Angriff auf meine Freiheit geht ja nicht von mir aus, also muss ich mich wehren wenn das geschieht.

    Das sind diese Ur-ur-ur-ur-ur….Rechte, Freiheit, Selbstbestimmung und Selbstverteidigung gegen Angriffe auf meine Freiheit und meine Selbstbestimmung, als Ur-Naturrechte kann ich diese bezeichnen.

    FREIWILLIG kann ich mich einbinden, wo und für was auch immer, bei Zwang oder Nötigung handelt man gegen meinen Freien Willen, zwingt mich wieder in eine Abwehrhaltung.

    Was meinen freien Willen betrifft, muss man mir erstmal zutrauen selbst zwischen gut und böse unterscheiden zu können, man kann mir nicht von vorne herein eine böse Absicht unterstellen und mir dadurch meine Freiheit einschränken, mir die Selbstbestimmung rauben,

    genau das macht der Staat, er lässt meine selbstbestimmte freie Entwicklung nicht zu, nötigender Zwang von Kindesbeinen an, mein freier Wille wird völlig unterdrückt, bestraft sogar –

    also befindet sich der Freie in ununterbrochener Abwehrhaltung gegen diese Angriffe auf seine Freiheit und Selbstbestimmung, seinen Freien Willen.

    Und was nicht aus freiem Willen geschieht ist erzwungen, eine unfreie Gesellschaft ist eine Zwangsgesellschaft, welche deshalb auch keine Gesellschaft sein kann.

    Füge ich noch die Würde und die Unversehrtheit hinzu, dann wird dieses gesamte Problem mit der Unfreiheit ja noch deutlicher, auch diese eigentlich unantastbaren und direkt mit Freiheit und Selbstbestimmung verbundenen Werte gehen ja in Zwang und Nötigung unter.

    Kommt ein Kind als böser Mensch zur Welt ? – Nein, es wird wohl eher genötigt, gezwungen sogar  sich zur Wehr zu setzen und dann ist es ein “ boshaftes Kind „, sagt der Staat (oder die Eltern schon ).

    Ohne die Freiheit, die Selbstbestimmung muss letztlich alles scheitern.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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