Reichstagserstürmung? So manipulativ arbeitet BILD

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Obwohl das Ereignis der so genannten Reichstagserstürmung am 29.08.2020 nun schon eine Weile her ist, lohnt es sich, noch einmal darauf zurückzukommen. Wer sich nur oberflächlich oder aus unverlässigen und „reißerischen“ Medien informiert, bei dem bleiben falsche Vorstellung über das Geschehen hängen. Mit Sicherheit waren an jenem Tag mehr „Rechte“ auf den Straßen als anlässlich anderer Corona-Demonstrationen. Auch wenn diese immer noch deutlich in der Minderheit waren, ist das bedauerlich. Aber wollten Demonstranten wirklich den Reichstag besetzen und einen Staatsstreich initiieren? Warum wurde eine rechte Demonstration innerhalb der Bannmeile um den Reichstag überhaupt genehmigt? Warum war das Gebäude ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt unzureichend bewacht? Und warum griffen Polizisten, die in großer Menge in unmittelbarer Nähe des Reichstags standen, erst so spät ein? Sollten erst die erwünschten, dramatischen Bilder geschossen werden, die es im Anschluss möglich machten, die ganze Protestbewegung, auch die Mehrheit der „Nicht-Rechten“, zu diskreditieren? Der von Markus Langemann moderierte Beitrag der Reihe „Club der klaren Worte“ übt beispielhaft kritische Medienkritik und schärft unser Auge für Manipulation.

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    Freiherr von Anarch
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    Ich bin ja immer noch sehr amüsiert über diesen dilletantischen Versuch eine ‚Reichstagserstürmung‘ zu inszenieren – eine köstliche Komödie tatsächlich.

    Und das Staatsoberhanskasperle spielt glänzend die Rolle des Obertrottels, was auch sonst…

    Wer genau sich diesen ‚ Sieben Schwaben – Schwank ‚ ausgedacht und befohlen hat ? – bräuchten wir wiedermal ein whistleblower…

     

     

     

     

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      c.g.
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      wer historisch bewandert, nicht nur auf die dauerhaft verblödende einheitsgrütze der leidmedien vertraut und eins und eins zusammenzählen, also in zusammenhängen und logisch denken kann, weiß wem das spektakel nützt und wozu es dienen soll.

      ich hoffe, wir werden nicht alle demnächst, wie assange und snowden, irgendwo jahrelang ein, entrechtet und geächtet.

       

       

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