Sahra Wagenknecht: Will Putin Krieg?

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Die Eskalation des Ukraine-Konflikts ist brandgefährlich. Die Folgen eines Krieges mitten in Europa, an dem die Atommacht Russland direkt und die NATO mindestens indirekt beteiligt wären, kann man sich kaum ausmalen. Sie betreffen und bedrohen uns alle. Aber wer ist für die entstandene Situation verantwortlich? Der russische Präsident, der angeblich skrupellos auf Krieg setzt? Oder nicht doch die Vereinigten Staaten und die NATO, die russische Sicherheitsinteressen seit Jahren konsequent ignorieren und auf Ausdehnung der eigenen Einflusssphäre, Konfrontation und Aufrüstung setzen? Und wer ist eigentlich der lachende Dritte, wenn die EU weitere Sanktionen gegen Russland beschließt und die Gaspipeline Nordstream II beerdigt wird? Mein Video der Woche über die Scheinheiligkeit der USA, die Dummheit der Europäer und das mangelnde Rückgrat der deutschen Regierung in der Russland-Politik.

Showing 16 comments
  • Holdger Platta
    Antworten
    Wie so oft: wenn sich Sahra Wagenknecht zu Themen äußert, bei denen sie gründlich recherchiert hat, trägt sie in ihrem Wochenbericht glänzende Analysen vor. Auch im Video, das Ihr oben anklicken könnt.

    Schade ist trotzdem, daß sie – wie sie’s vorher schon einigemale getan hat – nicht auf wichtige Bücher verweist, in denen mal vieles von dem in Ruhe nachlesen kann, was dort – solide belegt und ebenfalls allgemeinverständlich analysiert – AutorInnen vor ihr zu Papier gebracht haben.

    Ich verweise hier auf das Buch von Wolfgang Bittner (einen häufigen Mitarbeiter bei uns), das bereits 2015 im Frankfurter Westend-Verlag herausgekommen ist: Die Eroberung Europas durch die USA. Zur Krise in der Ukraine. Ich kann nur sagen:

    Rundum bzw. ohne Einschränkung lesenswert! Eine sehr wichtige Publikation zu diesem Thema! Was auch auf Bittners Beiträge bei uns auf HdS zutrifft!

  • Eine kleine Erinnerung
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    an den bösen Russe…

    .

    (T)TIP(P): Putins Rede vor dem Bundestag

    und

    (T)TIP(P): https://www.berlinjournal.biz/putins-rede-vor-dem-bundestag-die-vertane-chance/

  • Ulrike Spurgat
    Antworten
    Frau Wagenknecht ist für mich nicht überzeugend genug !

    Wer Marx gegen die „soziale Marktwirtschaft“ eine kapitalistische Weichspülung die niemals gelingen kann aufgeschrieben vom Zigarren paffenden Wirtschaftswunder Ehrhardt die glückselig machende Gesellschaftsform auf dem Marktplatz der Republik vor einer langen ausgerufen hat lässt mich misstrauisch bleiben.

    Da kann sie heute reden was sie will. Klar kann man dem zustimmern was sie in Teilen erkennt und auf den Tisch legt, aber…..

    Der Zeitgeist ist auch an einer Frau Wagenknecht nicht vorbeigerauscht. Handzahm ist sie und ihre brillante Rhetorik und Analysefähigkeit blitzt an der einen oder anderen Stelle ab und und noch durch. Mehr davon möchte man ihr zurufen.

    Was wäre wenn…ihr Zappa oder Präsident Putin begegnet wäre….und nicht Oskar, der in seinen Glanzzeiten den elenden und verachtungsswürdigenden Radikalenerlass mit anderen Worten die Berufsverbote insbesondere für uns Kommunisten mit getragen hat. Zu dieser Zeit war Willi Brandt als Bundeskanzler dieses heuchlerischen Landes mit verantwortlich für den sozialen und wirtschaftlichen Absturz von Tausenden bestens ausgebildeten Pädagogen , Psychologen und Soziologen mit Abschlüssen in den Erziehungs- und Geisteswissenschaften, und die Wut kocht wieder hoch.

    Heute ist man Coroooona fokussiert in einer Weise die mir langsam aber sicher gegen den Strich geht, währenddessen „schwebt die „Bombe“ über unser aller Leben wie Wolfgang Bittner den Holdger hier erwähnt glasklar kürzlich bei RT veröffentlicht schreibt.

    Das Leben ist lebensgefährlich ! Und Risiken egal welcher Art sind Teil eines jeden Lebens und Krankheiten eben auch.

    Mich treibt die Frage Krieg und Frieden um. Und da können alle Schreiben was sie wollen: NIE WIEDER KRIEG !!!

    Zu hoffen ist das die kläglichen Reste einer ach so stolzen Friedensbewegung aus den Puschen kommen und wir endlich wieder mehr werden. Aber natürlich sind mir all die großen und kleinen Kämpfe egal wo, ob Ramstein, Büchel oder der Stand auf dem Wochenmarkt für den kriegen mit Rußland in dieser Republik vertraut und liebe Friedensfreunde lasst nicht locker bei euerm ehrenwerten Kampf um den Frieden. Ich bin froh, dass es eich gibt. Hoffentlich werden wir endlich wieder mehr und singen unsere Lieder von Völkerfreundschaft, von einem friedlichen Nebeneinander anderer Gesellschaftsformen aber vor allem die nicht zu vergessen, dafür zu sorgen, dass die Toten und die ermordeten Menschen in zwei von Deutschland angezettelten Kriegen nicht vergessen werden im Strudel der Geschichte.

    Und wer heute tatsächlich davon ausgeht, dass Rußland an einem Krieg interessiert sei sollte den großen russischen Dichter Maxim Gorki mit seiner tiefen und geerdeten Sprache zu Wort kommen lassen:

    „Schaut fleißig in die Vergangenheit, dort findet ihr alle Rätsel erklärt.“

    Der viertgrößte Waffenschieber- und Händler in der Welt ist Deutschland. Sie verhökern alles was es zu verhökern gib mit all ihrem Dreck; selbst vor  Krisengebieten gibt es kein Halt. Der Jemen liegt blutüberströmt seit Jahren am Boden und Saudiarabien wird auch aus Deutschland mit letalen Waffen „versorgt“, die sich auch gegen die eigene Bevölkerung einsetzen lassen. Kur vor dem Regierungswechsel hat man noch in Windeseile Waffen an Ägypten genehmigt. Eigentlich aber dürfte völlig klar sein: keine Waffenlieferungen in Krisengebiete.

    Und die Ukraine ? Ach ich vergaß, da geht es ja bei Waffenlieferungen um die Verteidigung eines Landes, dass sozial und wirtschaftlich am Boden liegt und alles Andere braucht, aber ganz sicherlich keine Waffen in Millionenhöhe. Das Geld dafür ließe sich besser für die Verbesserung des Lebens der Menschen in der Ukraine einsetzen und nicht für Totbringer.

    Wird das Leben aber unerträglich suchen die Menschen nach einem Ausweg, und wie damals vor nicht allzulanger Zeit – ein Wimpernschlag in der Geschichte – möchte man zu gerne glauben was die herrschende Klasse einem ins Hirn bläst, denn das scheint dann mehr zu sein als ein Strohhalm an den man sich in seiner Not klammert.

    Ich bin sehr, sehr beunruhigt, denn man versucht seit Jahrzehnten Rußland wirtschaftlich mit Sanktionen und Ausgrenzung in jedweder Beziehung kaputt machen zu Wollen. Mit der Strategie, dass sich das Volk weil es ja der Leidtragende immer ist, wenn es um Sanktionen geht sich gegen die Russische Föderation zu stellen und aufeinander losgehen.

    Es gibt heute leider keinen Wader mehr der eines der berührendsten Antikrieglieder singt: Es ist an der Zeit“ obwohl er noch unter den Lebenden weilt, und auch keinen Wecker und Andere die dem Zeitgeist und der Anpassung verfallen sind. Waren sie doch irgendwann einmal eine laute und leidenschaftliche gesellschaftskritische Stimme wo nicht mal mehr ein leises Echo hallt.

    Bei aller Kritik bleibt die Stimme von Frau Wagenknecht wichtig in einer unsicheren Zeit wo jede Stimme und näher bringt an Leben und nicht an den Tod.

     

     

     

  • Michael Stoll
    Antworten
    Das ist doch dummes Zeug was hier geschrieben wird.

    Uns geht es vergleichsweise gut und besser als allen anderen Ländern. Seit 80 Jahren keinen Krieg und immer genug zu Essen. Und die Meisten in gutem Wohlstand mit einem guten Gesundheitssystem.

    Was haben die Amis von einerAusweitung ihrer Einflusssphäre. Den Russen geht es da nach 20 Jahren Putin wesentlich schlechter. Der hat versagt und versteckt sich jetzt hinter seiner militärischen Großmannssucht. Ei altes Muster das auch der Erdogan gerne benutzt.

    Russland hatte Jahrzehte Zeit sich die Warschauer Paktstaaten zu Freunden zu machen. Sie habens versemmelt. Alle wollen blos noch weg und haben vor Putin Angst, sonst nichts.

    Im Donbass und in Luhansk geht es niemand besser wie vorher.

    Nicht die Regierungsform oder die Staatsangehörigkeit zählt für die Menschen sondern in erster Linie das persönliche Wohlergehen.

    Alles andere ist Spielzeug für alte Männer die satt sind und vor Langeweile nicht mehr wissen was sie tun sollen.

    In Amerika kaufen sich die dann die Präsidentschaft.

    In Russland erzwingen sie sich die Päsidentschaft.

    Bei uns wird noch gewählt. Gottseidank

    • Ulrike Spurgat
      Antworten
      Provokationen sollten fundiert in ihren Aussagen sein sonst könnte man fast annehmen, dass man sie geschickt hat, Herr Stoll……

      Keine Lust worauf bezogen sollte man denn inhaltlich werden, wenn da außer Spesen nix gewesen vor sich hindümpelt.

      Dennoch, einen Guten Tag und ironisch gemeint: „bleiben sie gesund“ ob mit oder ohne Präsident Putin…, auch ich zittere vor Präsident Putin, dass er des nachts auf Bärenfellschluppen mich heimsucht mit ner Pulle Wodka im Rucksack und Novitschok im Gepäck.

       

    • Volker
      Antworten
      Weia. Lustige Büttenrede.

      Danke und helau.

      ++ glucks ++

    • ak
      Antworten
      Deutschland ist viertgrößter Waffenexporteur, oder sollte ich besser sagen, Kriegs und Mordexporteur?

      Deutschland hat Bomben auf Belgrad geworfen und auch in Afghanistan gemordet. Kein Krieg? Da werden Ihnen auch Soldaten etwas anderes sagen.

      Es geht uns gut, vergleichsweise, jedoch auf dem Rücken der Armen. Die Exportnation existiert auf Kosten der Niedriglohnarbeitenden. Mussten Sie schon mal von H4 leben, falls nicht, probieren Sie es doch mal. Dann reden wir noch mal.

      Ach und ja, Mensch ertrinken im Mittelmeer oder erfrieren in Belarus, dank der geographischen Lage, darf Deutschland sich frei von Sünde erheben und die Einwanderung regulieren, und je nach Eignung selektieren.

      Wieviele Militärbasen betreiben China und Russland im Ausland? Welches ist die Leitwährung? Dollar, Rubel oder Yuan…?

      Ich will nichts idealisieren. Ich würde immer noch, wenn ich müsste, lieber in den USA leben, als in China oder Russland, aber das auch vor allem, weil es auch in den USA jede Menge Menschen gibt, die der ewigen Kriege müde sind.

    • Franziska v A
      Antworten
      Antwort zu Michael

      Du schreibt hier erstmal Frau Wagenknecht jede Glaubwürdigkeit ab,um dann im Weiteren so ziemlich das Gleiche nochmal zu wiederholen.

      Ja, verstehe schon: ist ja jetzt Deine Analyse, auch wenn sie der von Frau Wagenknecht fast gleicht, jedenfalls soweit nachvollziehar. Aber in schlechterem Deutsch, zum Teil in ziemlich abstrusen Deutsch, so abstrus wie Du die Sachen herziehst die die passen und die anderen einfach mißachtest.

      Ich zitiere nur:

      > „Ich bin sehr, sehr beunruhigt, denn man versucht seit Jahrzehnten Rußland wirtschaftlich mit Sanktionen und Ausgrenzung in jedweder Beziehung kaputt machen zu Wollen. Mit der Strategie, dass sich das Volk weil es ja der Leidtragende immer ist, wenn es um Sanktionen geht sich gegen die Russische Föderation zu stellen und aufeinander losgehen.“ <

      Tolle Satzschöpfungen, dagegen sind Wagenknecht’s grammatikalisch saubere Formulierungen sogar in der direkten Rede, nicht im überprüfbaren Schriftsatz doch ohne Kopf-Stolpersteine und klar nachvollziehbar.

      Wie langweilig offensichtlich für Dich hakenschlagenden Sprachakrobaten!

      Danke, null Punkte!

      (das nur Stellvertretend, ich weiß, da sind noch andere und sogar noch ganz andere „Kommentare“ unterwegs aber das führt dann wirklich zu weit)

      Franziska v A

      • Franziska v A
        Antworten
        Sorry, meine Wortmeldung war nicht an Michael gerichtet sondern an Ulrike S

        Die Namensnennung war mißverständlich, es gilt offenbar der oben genannte

        Name wie ich an meinem Beitrag ersehe.

        Franziska v A

         

        • Ulrike Spurgat
          Antworten
          Was ist denn ihr Problem ?

          Kommen sie doch einfach inhaltlich zur Sache !

          Ihnen steht überhaupt nicht zu kleinkariert und geradzu lächerlich sich über Andere zu erheben wie was und warum sie so schreiben.

          Das geht sie einen feuchten Kehricht an um da mal sehr deutlich zu werden.

          Ihr elitäres Geschwätz ist eigentlich nicht mal eine Erwähnung wert.

          Kommen sie auf den Punkt !

      • Holdger Platta
        Antworten
        Hallo Franziska,

        tut mir leid: aber Deine Kommentierungen zu Ulrike Spurgat zeigen sehr deutlich, daß wir derart nicht miteinander umgehen sollten.

        Ulrike schrieb in ihrem Kommentar: „Frau Wagenknecht ist für mich nicht überzeugend genug.“

        Daraus machst Du: „Du schreibst hier erstmal Frau Wagenknecht jede Glaubwürdigkeit ab.“

        Wenn Du selber nicht merkst, daß Du Ulrike etwas unterstellst, das sie schlicht nicht geschrieben hat, müssen wir eigentlich nicht weiter diskutieren. Du wärest dann nichtmal des Lesens fähig (wozu passen würde, daß Du Ulrike Spurgats Kommentar  erstmal sogar einem anderen Kommentator untergejubelt hast, dem Michael Stoll).

        Schlimm, ganz schlimm finde ich aber, daß Du Ulrike Spurgat Formulierungsmängel vorhältst. Mich persönlich erinnert das an Franz-Josef Strauss unseligen Angedenkens, der einen kritischen Fragesteller aus dem Publikum mit der ‚Antwort‘ beschied: „Haben Sie überhaupt Abitur?“

        Würde ich dieser Primitivität folgen, müßte ich jetzt – egal, ob nach neuer oder alter Rechtschreibung – erstmal Dir zig Schreibfehler vorhalten (= Abitur hättest Du demzufolge ebenfalls nicht). Ich möchte aber stattdessen an etwas anderes erinnern, ganz dringend sogar:

        Begegnen wir anderen Menschen mit Achtung, gerade dann, wenn sie erkennbar keinen glücklichen Bildungsgang absolvieren durften. Auf die Argumente kommt es an, nicht auf Rechtschreibfehler! Und auf einige andere mitmenschliche Eigenschaften auch noch…

        Ich habe Deine Kritik an Ulrike allein deshalb als schäbig empfunden und als arrogant. Und ich selber habe in meinem langen Leben – als Journalist beim Rundfunk und für Fachzeitschriften, als Autor von Büchern in Verlagen wie Beltz-Quadriga, Psychosozial und Rowohlt, vor allem aber als Schreibwerkstättenleiter – zigfach hochintelligenten und hochkreativen Menschen begegnen dürfen, die, fast ohne jede Schulbildung, ebenfalls noch und nöcher die deutschen Rechtschreibregeln nicht beherrschten (und die Interpunktionsregeln – wie Du zum Beispiel dito! – überhaupt nicht!).

        Und umgekehrt, gar nicht so selten, hatte ich mich mit Menschen herumzuschlagen, denen keinerlei Schreibfehler nachzuweisen waren, die aber argumentativ die ganz großen Nullen waren (siehe oben FJS!) und bei denen man die Kreativität mit der Lupe suchen mußte.

        Für Herablassung und ‚bildungsbürgerliche‘  Arroganz sollte hier wirklich kein Platz sein: und in Deinem Inneren, Franziska von A.., schon gar nicht! Und apropos:

        Wenn sich hinter Deinem „von A…“ tatsächlich echter Adel verbergen sollte, dann darf ich Dich an ff. Anekdote erinnern:

        Detlev von Liliencron, Dichter und Freiherr wie von Eichendorff, von grundsolider demokratischer sowie humaner Gesinnung, warf einem anderen, einem jungen Adligen, der sich sonstwas einbildete auf sein „von“, einmal den folgenden Satz an den Kopf:

        „Sie erinnern mich an eine Kartoffelpflanze. Da liegt auch das Beste unter der Erde!“

        Vielleicht holtst ja auch Du nochmal von ganz unten das Beste aus Dir heraus.

        Wünscht sich jedenfalls

        Holdger ‚von Dingenskirchen‘

        • Ulrike Spurgat
          Antworten
          Danke, lieber Holdger,

          da bin ich aber sowas von baff , beeindruckt und gerührt aber (nicht geschüttelt).

          Wie schön Du schreiben kannst geht durch mein Inneres beim Lesen dieser bemerkenswerten geerdeten Antwort auf Frau von…..,dabei ist es doch so, dass es bewusst ist wo es beim Schreiben hapert. Dennoch treibt es mich um zu Lernen nach dem Fallen aufzustehen und weiterzumachen.

          Die Klugen machen klug, die Gütigen machen gütig, die Tapferen machen tapfer.

          Bertolt Brecht Me-ti, Buch der Wendungen,, Band 228 der Bibliothek Suhrkamp, 1977

          Hoffentlich erreichen Dich meine Zeilen bei guter Gesundheit, Ulrike

           

           

           

      • Freiherr
        Antworten
        Verarmter Adel ? –

        ..da muss ich als noch Echter Adeliger blauen Geblüts ( blues ) “ Freiherr von Anarch“  mein Titel,

        Ulrike zur Seite springen, denn –

        1. hat Frau Spurgat völlig recht mit ihrer Aussage dass Frau Wagenknecht nicht überzeugend genug ist –

        genau das ist sie eigentlich nie, meisterhaft aber in der politisch-rhetorisch – geschickten Umgehung des Kerns um welchen es eigentlich gehen soll, laut Überschrift.

        Eine wirkliche „Linke “ Position vertritt sie nicht, eher ist es stets ein sehr raffiniertes Durchlarvieren, eine Position sowohl gegen als auch dafür – anstatt einer EINDEUTIGEN Haltung.

        2. – ist diese Zaunlatte des Vorwurfs angeblich mangelnder Bildung als response eine tatsächlich schäbig angewandte, kommt freilich wie ein Bumerang zurück auf den Werfer.

        3. – ist Ulrike Spurgat eine “ Echte “ Kommunistin und steht dazu – kann man mögen oder nicht, diese Ideologie teilen oder nicht, jedoch steht sie zu ihrer Überzeugung, Sarah Quotenknecht nicht !

        Und das ist für mich persönlich meistens das wichtige (!), ist jemand glaubhaft oder nicht, damit auch ein ausrechenbarer Mensch, kann einer rechts oder links oder sonstwo stehen, Wagenknecht ist undurchschaubar, vielleicht ist sie das ganz persönlich, maybe, aber in ihren politischen Äußerungen ist es stets ein Ja und Nein zugleich, damit kann ich nix anfangen.

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

        • Ulrike Spurgat
          Antworten
          ……Du überrascht mich, Freiherr von Anarch……

          Danke sehr für die klare Antwort die ich schätze.

          Viele Arten zu töten

          Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer schweren Krankheit nicht teilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken , einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum  Selbstmord treiben, einen in den Krieg führen usw. 

          Nur weniges ist in unserem Staat verboten.

          Bertolt Brecht Me-ti, Buch der Wendungen, Band 228 Bibliothek Suhrkamp, 1977

          Bis denn, Ulrike

           

  • Klaus Schwabf_38
    Antworten
    “ The Coronapandemic is a small window of opportunity …“ usw…
  • Jagger undefined
    Antworten
    …ebenso nicht eindeutig in der Haltung ist Mick Jagger in seinem zwar grandios energiegeladenen Rocksong “ eazy sleazy “ –

    wie ein Junger haut der ziemlich alte Mann da rein, zusammen mit Foo-Fighters Frontman Dave Grohl,

    spricht eindeutig von Gefängnismauern und Gates im Blut ( selbst komplett gespritzt zwar ), andererseits macht es sich schon auch lustig über “ Verschwörungstheorien „,

    naja – Jagger inbetween somehow, weiss man nicht was man von ihm halten soll, eine Widerstandshaltung betreffend.

    grossartiger Rock aber trotzdem.

    https://www.youtube.com/watch?v=MN9YLLQl7gE

     

     

     

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