„Schon für das normale Tagesgeschäft sind Kliniken aus pflegerischer Sicht nicht gewappnet“

 in Gesundheit/Psyche, Politik

Personalmangel, spärliche Ausstattungen und Pflegekräfte, die an ihrem Limit arbeiten: In Zeiten der Coronakrise dürfte so manchem langsam dämmern, dass die seit langem bekannten Probleme in unserem Gesundheitssystem und in der Pflege sich irgendwann bitter rächen werden. Monja Schünemann, ausgebildete Krankenschwester und Historikerin, findet auf ihrem Blog mypflegephilosophie.com immer wieder klare Worte zum Thema Pflege. Im NachDenkSeiten-Interview verdeutlicht sie, wie schlimm es um die Pflege bestellt ist. (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=59319

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    Ruth
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    Jetzt zeigt sich die verfehlte Gesundheitspolitik so massiv, dass kein Verantwortlicher – Herr Spahn und andere Vorgänger*Innen – die dramatische Unterbesetzung des Pflegepersonals kleinreden kann! Diese inakzeptablen Zustände wurden billigend – viele Jahre – akzeptiert!

    Wir werden dramatische Bilder sehen und ich hoffe, wir werden Patienten nicht sterben lassen müssen!

    Zum wiederholten Mal äußere ich meine Kritik am Krisenmanagement von Herrn Spahn!

    Seit Januar wissen wir um die Gefahren!

    Warum wurden nicht längst Zeltstädte für Patienten errichtet, da die Kapazitäten der Kliniken nicht ausreichen werden; hier wäre die Bundeswehr hilfreich! Von den fehlenden Intensivbetten und dem nicht ausreichenden Equipment für Ärzte und Pfleger*Innen, da packt mich schon Wut! Wertschätzung und ab und zu ein kleines Scheinchen, das reicht schon als Anerkennung, mitnichten!

    Wenn China uns nichts lehren konnte, dann doch wohl Italien, aber nein; warme Worte von Herrn Laschet und zögerliche Entscheidungen.

    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben; in dieser Situation…eine bittere Wahrheit!

     

     

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      Peter Boettel
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      Und vor einigen Monaten forderte die Bertelsmann-Stiftung noch die Schließung von Krankenhäusern.

      Wie groß wäre jetzt das Geschrei, wenn das Vorstandsmitglied der Bertelsmann-Stiftung, Brigitte Mohn, die im Aufsichtsrat des Rhön-Klinikums sitzt, infolge der Engpässe im Gesundheitswesen Wartezeiten oder andere Nachteile in Kauf nehmen müsste.

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        Ruth
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        Historiker haben die Firmengeschichte aufgearbeitet, auch auf Wunsch des Unternehmens.

        Die Darstellung, der Verlag sei ein  „Widerstandsverlag“ gewesen, der wurde von Historikern – so viel ich weiß – widerlegt. Im zweiten Weltkrieg wurden indirekt jüdische Zwangsarbeiter beschäftigt, Mohn war nicht NSDAP Mitglied, aber wohl Fördermitglied der SS, so meine Recherche. Seine wirtschaftlichen Erfolge waren somit enorm.

         

         

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        Piranha
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        Die drei Kinder von Kippen-Eli 1 („wissen sie wer ich bin, gehen sie mir aus dem Weg) hätten keine Probleme; für sie würde (mit Krankheitszeichen) eine Etage des Rhön -Klinikum frei gemacht, handverlesene Behandler und Pfleger würden sie sich kaufen,  (ohne Krankheitszeichen) hat ihnen der Alte Mohn genug hinterlassen, um über die Runden zu kommen. :-))

        1 Elisabeth Beckmann, Telefonfräulein bei Mohn und Verhältnis, 16 Jahre Scheinehe mit einem gewissen Scholz. Nach dem Tod von Frau Mohn heimliche Heirat und Adoption seiner drei Kinder.

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    Hope
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    Nur zur Erinnerung an den Herbst/ Winterbeginn 2017/2018

    ARD-Wahlarena  am 11. September 2017: Frage an Merkel zur Pflege:

    Ein Pflege-Auszubildender beklagt die Zustände in seinem Berufsfeld: Azubi Alexander Jorde fragt Bundeskanzlerin Angela Merkel, warum die Krankenpflege hierzulande in einem so schlechten Zustand ist.

    https://www.youtube.com/watch?v=WClqdJSgsok

    dazu

    Todesfälle 2017/2018:

    Berlin – Die außergewöhnlich starke Grippewelle 2017/18 hat nach Schätzungen rund 25.100 Menschen in Deutschland das Leben gekostet. Das sei die höchste Zahl an To­des­fällen in den vergangenen 30 Jahren, wie der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, heute mit Blick auf eine eigene aktuelle Auswertungen erklärte. Es gebe auch saisonale Wellen mit wenigen Hundert Todesfällen.

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/106375/Grippewelle-war-toedlichste-in-30-Jahren

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