„Seine Rechte werden systematisch verletzt“

 in Politik (Ausland)

Julian Assange: In London fand an diesem Donnerstag die dritte Anhörung zum Auslieferungsverfahren gegen den Wikileaks-Gründer statt. Die Linken-Politikerin Sevim Dağdelen war vor Ort. (Quelle: Freitag)
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/seine-rechte-werden-systematisch-verletzt

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    Ulrike Spurgat
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    Da kann man sich bei den vielen Medien im Netz, wo zumindest einige davon fortschrittlich zu nennen sind (aus meiner Sicht) ausführlich informieren. Für die Galerie muss ich keine Werbung machen; die steht für sich selbst mit ihrem mutigen und klugen Herausgeber U. Gellermann.

    Dort ist erst kürzlich zu einer Spendenaktion für Julian aufgerufen worden: 2000 Euro wurden spontan gesammelt bei der regelmäßig stattfindenden Mahnwache für Julian.

    Musiker könnten beispielsweise ein Solidaritätskonzert für Julian machen !

    Wie wäre es denn damit, Konstantin Wecker ?

    Sicherlich meine ich es genau so, wie ich es sage und keinesfalls als eine Provokation gedacht.

    Julian braucht unser aller Solidarität und da müssen unterschiedliche Auffassungen hinten anstehen. Die größte Wirkung und Stärke aller fortschrittlich denkenden Menschen war immer die Solidarität.

    Weckers Liebeslieder, unfassbare schöne poetische und tiefgehende Texte mit einer standhaften Kompromisslosigkeit für den Menschen, für die Liebe und den Frieden begleiten mich, wie Degenhardt und Ton Steine Scherben (Rio Reisers unvergessliches  „Für immer und dich“ und viele andere Jahrzehnte meines politischen und persönlichen Lebens.

    Danke, besonders fürs „Liebeslied.“

     

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    heike
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    Julian Assange ist ein Beispiel für die Unerbittlichkeit der US-amerikanischen Kriegsmaschinerie. Sein Name ist in der ganzen Welt bekannt, wochen- und monatelang ging er durch die Presse. Sein „Verbrechen“, welches ihm nun jahreslange Haft in amerikanischen Gefängnissen einbringen soll: Aufdeckung US-amerikanischer Kriegsverbrechen, die v i e l e  Menschenleben gekostet haben. Und niemand auf dieser ganzen Welt soll diesem Mann helfen können? Er braucht ein Asyl …

    Warum setzt sich Europa nicht für ihn ein?? Es geht einfach nicht, dass die „freie Welt“ es nicht schaffen kann, diesen Mann zur retten.

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    manfred
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    Pressefreiheit und Rechtsstaatlichkeit sind zwei der wichtigsten Pfeiler der Demokratie und diese wird in diesem Fall so offensichtlich mit allen möglichen Füßen getreten, das ist einfach unglaublich. Dass Deutschland nicht in der Lage ist Assange und Snowden politisches Asyl zu gewähren, sagt viel über unser Land aus. Wie peinlich ist das denn???

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    Ruth
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    Wer Unrecht oder Verbrechen zur Anzeige bringt, auch in Deutschland – Manipulation Krebsmedikamente, so geschehen in einer Apotheke oder in einem Pharmaunternehmen, vermutlich  – wird geächtet, gekündigt und die berufliche Zukunft wird zerstört! Ob Konsequenzen für das Unternehmen erfolgen, ich bin gespannt!

    Julian Assange ist ein Aufklärer und kein Verbrecher, meine Solidarität und Anerkennung für seinen Mut!

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    Volker
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    Könnte jeden treffen, der als Journalist*in tätig ist, seinem Gewissen folgt, Kriegsverbrechen und sonstige Schweinereien öffentlich macht. Das langsame Töten Assanges ist als Warnung zu begreifen, für alle, die das System demaskieren: wir kriegen und töten dich, egal wo du bist, kein Staat, keine Justiz wird dich schützen wollen.
    Willkommen im 21. Jahrhundert, in Demokratie und Rechtstaatlichkeit, willkommen im Zeitalter legalisierter Menschenjagt.
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    heike
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    Ja, Volker, Julian Assange ein Beispiel für viele Menschen, die zuviel wissen und deshalb sterben sollen. Es ist heute besser weniger zu wissen, und wenn man weiß, dieses Wissen für sich zu behalten – oder jedenfalls damit nur in einem sehr geschützten Rahmen an die Öffentlichkeit zu gehen.

    Liebe wird die letzte Rettung für die Menschen sein. Es geht nicht mehr darum, alles bis aufs Letzte zu durchschauen, sondern lieben zu können. Von sich aus, ohne falsche Anstrengung. Die meisten können das von Natur aus. Es ist nicht gut, zuviel zu wollen. Und es gibt einen Punkt, an dem man sich spätestens zurück nehmen muss, wenn man viel Unheil verhindern will.

    Und, ganz wichtig: es ist nicht unsere gegenwärtige Bundesregierung, die für dieses Unheil verantwortlich ist!

    Ich wünsche Julian Assange alles Gute und hoffe sehr, dass ihm in seiner Not geholfen wird.

    Ich hoffe auch, dass allen anderen Opfen dieser unheilvollen Entwicklung Hilfe in irgendeiner Form zuteil werden kann.

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