Selbstunsicherheitstraining

 in Allgemein, Gesundheit/Psyche, Kurzgeschichte/Satire, Roland Rottenfußer

 

AWAKENINGS, Robin Williams, 1990, (c) Columbia

Schüchterne sind liebenswert. In „Zeit des Erwachens“ leistet Robin Williams als scheuer Arzt Großes

„Gutes tun und darüber reden“ lautet ein bekannter Ratschlag. In unserer Marktschreier- und Selbstdarstellerwelt meinen viele, das Reden könne das Tun ersetzen, statt es nur zu ergänzen. Gearbeitet wird an Verpackung und Marketing statt am Inhalt der „Marke Ich“. Warum eigentlich meinen alle, uns beibringen zu müssen, wie wir „selbstsicher auftreten“? Weil es die Anpassung an eine Wettbewerbsgesellschaft erleichtert und eigentlich – wie jede Form der Anpassung – kein wirkliches Zeichen von Selbstvertrauen ist. Das Kulturideal unserer Zeit ist der in seinem Inneren gebrochene Dampfplauderer. Seminarleiter Modest Blum erklärt im Interview, warum Schüchternheit mitunter Stärke ist und warum er Selbstbewusste für die gefährlichste Spezies der Welt hält. (Satirisches Interview: Roland Rottenfußer)

Frage: Herr Blum, ich glaubte am Anfang, mich verlesen zu haben. Meinen Sie in der Werbebroschüre zu Ihrem Seminar wirklich „Selbstunsicherheitstraining“, nicht „Selbstsicherheitstraining“?

Blum: Ich sehe keinen Bedarf, ins selbe Horn zu blasen wie all die Mentaltrainer, Positivdenker und Anbeter einer Ellenbogenmentalität. Es ist unsinnig, allen Hilfesuchenden die gleiche Therapie anzubieten. Magersüchtige brauchen eine andere Behandlung wie Übergewichtige. Es mag krankhaft Schüchterne geben, denen ein bisschen Durchsetzungsfähigkeit gut täte, aber es gibt mindestens so viele Angeber und Marktschreier, die lernen müssten, sich mal ein bisschen zurückzunehmen und anderen Raum zu geben. Im Übrigen sehe ich in Scheu und Zurückhaltung das geringere Problem. Die Welt wurde nicht von Schüchternen an den Rand des Abgrunds geführt, sondern von grundlos Selbstbewussten.

Frage: Wie meinen Sie das?

Blum: Sehen Sie, es wird viel über den Zustand der Welt gejammert. Es ist aber doch offensichtlich, dass wir nicht von demselben Menschenschlag aus der Krise geführt werden können, die diese Krise verursacht hat.

Frage: Und das sind nach Ihrer Meinung die selbstbewussten Menschen!?

Blum: Selbstbewusste sind die gefährlichste Spezies der Welt. Feministinnen weisen mit Recht darauf hin, dass alle großen Menschheitsverbrecher, ob Hitler, Stalin oder die Verantwortlichen der kirchlichen Inquisition eines gemeinsam hatten: sie waren Männer. Ich mache gern noch auf einen zweiten Zusammenhang aufmerksam: Ob Linke wie Honecker oder Rechte wie Haider, Männer wie Bush oder Frauen wie Thatcher – all diese Menschen hatten eines gemeinsam: sie waren selbstbewusst, das heißt sie glaubten an sich und ihre Mission und konnten diese charismatisch und autoritär vertreten. Das Phänomen beschränkt sich aber nicht auf die Politik. Das Selbstbewusstsein mancher Akteure der Kulturszene steht in einem peinlichen Widerspruch zu ihrer tatsächlichen künstlerischen Substanz. Ein selbstunsicherer Dieter Bohlen wäre uns erspart geblieben, weil er sich gar nicht getraut hätte, an die Öffentlichkeit zu gehen. In manchen Fällen wären berechtigte Selbstzweifel ein Segen.

Frage: Ist es nicht eher so: Selbstbewusstsein verstärkt die Wirkung jeder Weltanschauung, die ein Mensch vertritt? Sicher war Hitler von sich und seiner Mission hundertprozentig überzeugt. Aber gilt das nicht auch für Gandhi?

Blum: Gandhi war zu Beginn seines politische Wirkens extrem schüchtern. Später hat er es geschafft, mit den Mächtigen seines Landes zu verhandeln und Reden vor tausenden von Leuten zu halten. Die Frage ist aber: Wie hat er das gemacht? Hat er „Selbstsicherheitstrainings“ bei der Volkshochschule besucht? Hat er Ratgeber gelesen über die Kunst, sich durchzusetzen? Nein. Gandhi hat zuerst Dinge getan, die es ihm erlaubten, mit gutem Grund stolz auf sich zu sein. Er hat sich z.B. als Sprecher der indischen Minderheit gegen die südafrikanische Regierung aufgelehnt und dafür Schläge und Gefängnis in Kauf genommen. Aus diesen Taten erwuchs begründete Selbstachtung. Aus der Selbstachtung im zweiten Schritt auch ein selbstsicheres Auftreten. Die meisten Menschen gehen aber einen anderen Weg. Wenn sie spüren, dass sie zu feige sind, kaufen sie sich ein Selbsthilfebuch und lernen eine Autosuggestionsformel auswendig: „Ja, ich bin ein selbstbewusster und mutiger Mensch“.

Frage: Ich verstehe, was Sie meinen. Es wäre dann aber fairer, Ihr Seminar: „Training gegen unbegründete Selbstsicherheit“ zu nennen. Damit würden Sie zugeben, dass es auch begründete Selbstsicherheit gibt.

Blum: Ich würde Ihnen Recht geben, leider sind die Gandhis aber so selten, dass man daraus keine Trend ableiten kann. Viel häufiger sind die anderen Beispiele. Denken Sie an den ehemaligen deutschen Kanzler Gerhard Schröder, der als junger Mann an den Pforten des Kanzleramts rüttelte und rief: „Ich will da rein“. Ein solch plumper Wille zur Macht ist doch peinlich, und er ist nicht deswegen weniger abstoßend, weil die spätere Wahl zum Kanzler Schröder scheinbar Recht gegeben hat. Ein guter Staatsmann ist nicht, wer davon überzeugt ist, der Größte zu sein, sondern wer wirklich etwas für sein Volk tut. Mit Schröder erreichte die neoliberale Ära, deren katastrophale Auswirkungen wir heute deutlicher erkennen können, in Deutschland einen traurigen Höhepunkt. Hätte er doch gezögert, hätten ihn Zweifel geplagt, ob es wirklich richtige ist, Arbeitslose zu entrechten und drangsalieren und im gleichen Atemzug die Vermögenssteuer abzulehnen …!

Frage: Sind also Selbstbewusste doch die schlechteren Menschen – mit nur wenigen Ausnahmen?

Blum: Ich glaube in der Tat, dass Selbstbewusstsein nicht nur negativen Geisteshaltungen mehr Durchschlagkraft verleiht, sondern dass es selbst eine problematische Geisteshaltung ist. Ich nenne nur einige der offensichtlichsten Beispiele: Selbstbewusste überrennen Grenzen und dringen in die intimen Schutzräume Anderer ein. Ich denke dabei an die typische „Vertreter-Mentalität“, die sich keineswegs nicht nur beim Berufsstand des Vertreters findet. Scheue Menschen scheinen dagegen immer zu fragen: „Bin ich erwünscht? Ist es richtig, wie es mache?“ Ein erträgliches Zusammenleben ist deshalb eigentlich nur unter relativ Schüchternen möglich. Sind zwei Selbstsichere zusammen, gibt es beständig Kämpfe um die Rangordnung, ein Wettrüsten der starken Egos. Trifft ein Selbstsicherer auf einen Unsicheren, wird letzterer ohne jeden Skrupel unterdrückt.

Frage: Personen, die bei jeder Gelegenheit fragen: „Mache ich auch alles richtig? Magst du mich auch wirklich noch?“ können aber auch beträchtlich nerven.

Blum: Ja, es gibt Menschen, die es mit ihrer Vorsicht übertreiben. Ich bezweifle auch nicht, dass es „krankhafte Schüchternheit“ gibt, in einem gesunden Maß ist es aber eine durchaus liebenswerte und sozialverträgliche Eigenschaft.

Frage: Und gesundes Selbstvertrauen – ist das etwa keine liebenswerte Eigenschaft?

Blum: Ich glaube, dass hinter Selbstbewusstsein eine grundlegende Fehleinschätzung steht. Selbstunsichere haben ein realistischeres Bild von sich und der Welt. Schauen Sie: Nichts ist sicher, nichts ist wirklich verlässlich, schon gar nicht das „Selbst“ – die so schwankende, so zerbrechliche menschliche Seele. Jederzeit können wir versagen, können uns Schicksalsschläge ereilen, kann aus dem Abgrund unseres Körpers eine tödliche Krankheit hervorbrechen. Selbstsichere sind Menschen, die diese radikale Unsicherheit der menschlichen Existenz vor sich selbst leugnen. Entweder sind sie blind für die Realität, oder sie haben nicht den Mut, sie sich einzugestehen. Gerade solche Menschen sind m.E. am wenigsten dazu berufen, andere zu führen. Das wirklich Tragische ist nun, dass sich fast nur Selbstsichere für Führungsämter bewerben. Und dass gerade die arrogantesten von ihnen, diejenigen, die sich weigern, den Balken im eigenen Auge zu sehen, auch noch die besten Chancen haben, sich durchzusetzen. Die Mehrheit betet nicht Güte und Rücksichtnahme an, sondern Stärke, den nackten Willen zur Macht.

Frage: Und wie erklären Sie sich dieses Verhalten der Mehrheit?

Blum: Es ist ein archaisches Bedürfnis nach Schutz und Orientierung. Wir kennen dieses Phänomen bei Frauen, die sich selbst oft händeringend die Frage stellen: Warum gerate gerade ich immer an die größten Arschlöcher? Männer, die Frauen kalt behandeln oder grob und dominant, von denen sie aber trotzdem nur schwer los kommen. Des Rätsels Lösung ist: Es sind meist charmante und vor allem selbstbewusste Arschlöcher. „Wer stark genug ist, meinen Willen zu brechen, ist auch stark genug, mich und meine Brut vor Gefahren zu schützen“ – so lautet der unbewusste Grund hinter so mancher Partnerwahl.

Frage: Der Macho pflanzt seine Gene fort, der Softie geht leer aus!?

Blum: Ja, ist ein Mann gütig und rücksichtsvoll, fragt er bei einer Frau vorsichtig nach, ob er auch alles richtig macht, dann hat die Frau Angst, bei diesem Mann nicht genug Halt und Schutz zu finden. Dabei bräuchte die Welt nichts dringender als gütige Männer, die ihre Wesensart in der Partnerschaft, in der Wirtschaft, in der Politik voll entfalten können.

Frage: Dann wären also die Frauen an allem schuld?

Blum: Nein, es gibt natürlich auch bei selbstunsicheren Männern die Tendenz, sich extrem forsch und selbstgewiss auftretenden Alpha-Tieren willfährig unterzuordnen. Es besteht eine unbewusste Neigung zu sagen: „Je schlechter mich jemand behandelt, desto eher kann ich mich ihm anvertrauen.“

Frage: Damit haben Sie sozusagen die Psychopathologie der Untertanen erklärt. Wie steht es aber mit den Alpha-Tieren selbst? Warum sind die so?

Blum: Ich will es mal provozierend formulieren: Selbstsicherheit kann Schwäche sein, Selbstunsicherheit Stärke.

Frage: Das müssen Sie aber jetzt schon näher erklären!

Blum: Unsichere lassen Kritik an sich heran und stellen sich selbst in Frage. Sie haben dadurch die Chance, immer weiter zu lernen. Es steckt eine Haltung dahinter wie bei Sokrates: „Ich weiß, dass ich nicht weiß“. Paradoxerweise macht dieses Wissen die Selbstunsicheren weniger angreifbar und dafür auf einer tieferen Ebene „sicherer“. Wenn ihnen jemand vorwirft, fehlerhaft zu sein, sagen sie lächelnd „ich weiß“. Wenn jemand ihre Weltanschauung angreift, räumen sie ein: „Es mag sein, dass das, was ich für Wahrheit halte, nur eine vorläufige und höchst unvollständige Wahrheit ist. Sag mir, was du denkst, vielleicht sind wir zusammen schlauer.“

Frage: Und Selbstsichere glauben, die Wahrheit für sich gepachtet zu haben!?

Blum: Selbstsichere entwickeln Charisma ja gerade deshalb, weil sie unbequeme Wahrheiten abwehren wollen. Sie entwickeln rhetorische „Oberhandtechniken“, die es ihnen ermöglichen, aus möglichst allen Konflikten als Sieger hervorzugehen. Warum ist ihnen das so wichtig? Gehören Niederlagen nicht wie Siege zu den selbstverständlichen Begleiterscheinungen des Menschseins? Nein, solche Menschen tun alles, um Niederlagen zu vermeiden, weil sie nicht stark genug sind, diese notfalls zu ertragen. Sie erringen Positionen, die es ihnen ermöglichen, die demütigende Erfahrung der Machtlosigkeit niemals selbst machen zu müssen. Stattdessen zwingen sie diese Erfahrung andauernd anderen Menschen auf. Ein gewöhnlicher Mensch ist häufig mit Kritik konfrontiert und lernt dadurch, im Spiegel dieser Kritik an sich selbst zu arbeiten. Ein Machtmensch dagegen lernt nichts aus Kritik, er bestraft lieber den Kritiker wegen Majestätsbeleidigung oder versucht ihn auf andere Weise mundtot zu machen. So kommt es zu dem merkwürdigen Phänomen, dass Autoritäten im selben Maße selbstsicher und unduldsam werden, wie sie an Legitimität verlieren.

Frage: Wen meinen Sie damit speziell? Das Militär, bestimmte Diktatoren?

Blum: Ja, aber auch die neuen Herren der liberalen Wirtschaftsordnung mit ihren Maßanzügen, ihrem selbstgefälligem Grinsen, ihrem Phrasenrepertoire aus der Managementschule. Je erbärmlicher die Inhalte sind, die jemand zu bieten hat, desto mehr Energie muss logischerweise in die Abwehr berechtigter Kritik investiert werden. Je selbstsicherer jemand auftritt, desto mehr Angst hat er wahrscheinlich vor der Entdeckung der verborgenen Wahrheit über sich selbst. Wenn man sich die Selbstsicheren der Welt genauer anschaut, dann hätten paradoxerweise eigentlich die Unsicheren allen Grund, stolz auf sich zu sein.

Frage: Sicher gibt es charismatische Persönlichkeiten, die uns abstoßend erscheinen. Aber übertreiben Sie nicht etwas, wenn Sie Menschen darin unterweisen, unsicherer zu werden?

Blum: Es geht in meinen Kursen zuerst einmal darum, die Masken abzulegen. Selbstsicherheit ist ja auf der oberflächlichen Ebene ohnehin nur Fassade, Schauspielkunst. „Ein gutes Auftreten“ – solche Erziehungsziele, die uns die Bewerbungstrainer vermitteln, sind doch entlarvend. „Auftritt“, „Performance“ – das sind Begriffe aus der Theatersprache, die darauf hindeuten, dass sich jemand eben nicht dessen bewusst ist, wer er ist. Oder dass er Angst hat, so wie er ist, bei anderen nicht gut anzukommen. Darin liegt eine Überbewertung des Urteils anderer Menschen, also nicht wirkliches Selbstbewusstsein. Dieses falsche Selbstbewusstsein in Frage zu stellen gehört noch zu den leichteren Übungen in meinen Seminaren. Unter dieser maskenhaften Schicht liegt aber eine tiefere, die wirkliche und nachhaltige Überzeugung, dass die eigene Persönlichkeit von Wert ist.

Frage: Nun bin ich aber gespannt, was Sie daran auszusetzen haben.

Blum: Das habe ich ja im Zusammenhang mit Gandhi zu erklären versucht. Es geht nicht darum, an seinen eigenen Wert zu glauben, sondern darum, wertvoll zu sein. Nicht von seiner eigenen Güte überzeugt zu sein, ist wichtig, sondern tatsächlich gütig zu sein und zu handeln. Man kann jeden Augenblick seines Lebens nur für einen einzigen Zweck verwenden. Ein Moment den man nutzt, um sich einzureden, dass man gut ist, hätte man besser genutzt, etwas Gutes zu tun.

Frage: Aber Selbstsicherheitstrainings, wie sie auf dem Seminarmarkt angeboten werden, versuchen ihren Kursteilnehmern doch keineswegs das Gute auszureden. Sie versuchen ihnen nur das nötige Selbstvertrauen zu vermitteln, um es in die Tat umzusetzen.

Blum: Die Dynamik solcher Kurse ist in Wahrheit höchst zweischneidig. Wenn Sie sich entschließen, Selbstbewusstsein zu trainieren, reden Sie sich ja selbst ein, dass Ihnen dieses fehlt, dass Sie also ein unvollkommenes, behandlungsbedürftiges Wesen sind. Selbstsicherheitstrainer verkaufen Ihnen dann eine Stufenleiter zum erwünschten Idealzustand – Grundkurs, Aufbaukurs – und weisen Ihnen einen Platz auf dieser Stufenleiter zu: ganz unten. Indem Sie den Kurs besuchen, nehmen sie dieses implizite Urteil an und stimmen Ihrer eigenen Entwertung zu. Sie stimmen zu, dass Ängste und Selbstzweifel, Rücksichtnahme und Scheu Krankheiten sind, die „herausoperiert“ werden müssten, obwohl doch offensichtlich ist, dass die Welt gerade von diesen Eigenschaften mehr bräuchte.

Frage: Menschen versuchen, Ängste und Selbstzweifel loszuwerden, weil diese sie quälen. Wollen Sie sie dafür verurteilen?

Blum: Gehen wir die Liste der Begriffe durch: Ängste sind die realistische Wahrnehmung menschlicher Unsicherheit und Verwundbarkeit. Selbstzweifel sind die realistische Wahrnehmung der eigenen Fehlbarkeit, der nur relativen Gültigkeit aller menschlichen Urteile und Weltanschauungen. Rücksicht meint das Bewusstsein der Verletzlichkeit anderer, die Achtung vor deren Schutzräumen. Und Scheu ist speziell das Wissen um die eigene Verwundbarkeit durch andere Menschen, das Wissen um die vielleicht großen Wirkungen kleiner Entscheidungen. Scheu tritt speziell dort auf, wo viel auf dem Spiel steht. Bei der Partnersuche zum Beispiel, weil gerade das menschliche Herz, wo es sich für Liebe öffnet, am verletzlichsten ist. Nun sehen Sie, wenn diese vier Eigenschaften den Selbstunsicheren ausmachen, dann folgt daraus, dass der Mensch der Zukunft eigentlich der Selbstunsichere ist. Anders ausgedrückt: Es muss auf der Welt mehr Unsichere geben, oder es wird bald keine Welt mehr geben.

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