Sozialdarwinismus versus Solidarität

 in FEATURED, Gesundheit/Psyche, Politik

Charles Darwin

Corona-Tagebuch, Teil 9. „Das ganze Theater – nur wegen ein paar alten Leuten, die sowieso bald gestorben wären.“ Auch solche Meinungen hört man in den Corona-Tage. Besonders scheint es viele zu schmerzen, dass Senioren auf diese Weise – mehr noch als ohnehin schon – zu „Wirtschaftsschädlingen“ werden. Götz Eisenberg, der die staatsoffizielle Haltung zu Corona sonst durchaus hinterfragt, widerspricht hier vehement. Jedes Leben ist zu schützen, und wer erst damit beginnt, nach der Nützlichkeit und Verwertbarkeit menschlichen Lebens zu fragen und dementsprechende Rankings einzuführen, der öffnet eine Büchse der Pandora, aus der neue Exzesse der Unmenschlichkeit quellen könnten. Götz Eisenberg

Die zweite Woche unterm Ausnahmezustand beginnt. Ich gehe an der Lahn spazieren. Es ist sonnig, aber es geht ein eiskalter Wind. Deswegen sind nicht viele Leute unterwegs. Ein Jogger keucht vorüber. Zwei Spaziergänger weichen vor ihm zurück. Als wäre er der Leibhaftige. Auf einer Wiese steht regungslos ein Reiher. Über ihm kreist der erste Milan der Saison und hat vielleicht ein Auge auf dasselbe Beutetier geworfen. Seine Schreie sind weithin vernehmbar. Wie die radioaktive Wolke, die nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl und Richtung Westeuropa trieb, ist die gegenwärtige Bedrohung durch das Virus unsichtbar. Das gibt der ganze Szenerie etwas Irreales, Gespenstisches. Immer mehr Leute tragen Atemschutz-Masken. In Camus‘ Die Pest besucht der Journalist Rambert den Arzt Rieux im Krankenhaus. Ein Mitarbeiter verpasst dem Besucher eine Mullmaske und fordert ihn auf, sie umzubinden. „Der Journalist fragte, ob das etwas nütze, und Tarrou verneinte, es erwecke aber bei den anderen Vertrauen.“

Ich setze mich auf einen Baumstamm und hole Die Pest aus dem Rucksack, die ich immer noch lese. Passend zum schönen Frühlingswetter stoße ich auf folgende Passage: „Gewöhnlich begrüßten alle unsere Mitbürger den Sommer mit Jubel. Die Stadt öffnete sich dann zum Meer hin und ergoss ihre Jugend auf die Strände.“ Das wird dieses Jahr weltweit ausfallen. Kaum sitze ich und habe zu lesen begonnen, da wirft in meinem Rücken ein Gartenbesitzer eine Kreissäge an und schneidet Holz. Das Kreischen der Säge treibt mich in die Flucht. Das Verhältnis zwischen Heimwerkern und Schrebergarten-Besitzern einerseits und lesenden Menschen andererseits ist prinzipiell gespannt. Diese suchen und brauchen die Stille, jene wollen gerade diese um keinen Preis aufkommen lassen. Warum schätzen die Leute die Stille nicht? Die Antwort ist einfach: Sie tun den ganzen Tag über nichts, wozu Stille erforderlich ist. Sie lesen nicht, sie schreiben nicht, sie denken nicht. Sobald sie wach und aufgestanden sind, machen sie unablässig Lärm. Man kann sagen: Sie fürchten die Stille geradezu. Es ist, als könnte sie aus der Stille etwas anspringen. Es könnte sie plötzlich ein Gedanke heimsuchen.

Mark Siemons zitiert in einem Beitrag in der FAZ einen sogenannten Wirtschaftsethiker mit einem Satz, der mir das Blut gefrieren lässt: „Wir können nicht unser gesamtes Wirtschaftsleben an den Bedürfnissen von 75-Jährigen ausrichten.“ Offenbar weckt die Krise nicht nur Mitgefühl und Solidarität, sondern spaltet auch und stiftet Verfeindungen. Euthanasie-Gedanken werden aus der Latenz gerissen. Was hätten wir aus der Geschichte der Euthanasie lernen können und müssen? Dass überall da, wo Menschen auf ihren verwertbaren Nutzen reduziert werden, sie also nicht um ihrer selbst willen respektiert werden, Gefahr im Verzug ist. Wo Menschen vorrangig nach ihrem wirtschaftlichen Nutzen beurteilt werden, ist der Status derer, die unbrauchbar und nicht (mehr) leistungsfähig sind, prekär. Ihnen wird die Einfühlung verweigert.

Mitleid und wechselseitige Verantwortung, Solidarität und gegenseitige Hilfe trocknen in einem derartigen Milieu peu à peu aus, es gedeihen stattdessen Konkurrenz, Feindseligkeit, Gleichgültigkeit und Kälte. Wenn diese Haltung sich in Krisenzeiten radikalisiert, wird irgendwann gefragt: Warum all diese Leute durchfüttern, die nichts zum Bruttosozialprodukt beitragen? Seit Jahren lesen und hören wir von gewaltsamen Übergriffen auf Obdachlose und Bettler – gelegentlich mit tödlichem Ausgang. Wo bleiben unsere massenhafte Empörung darüber, wo unser Widerstand dagegen, wo unsere Solidarität mit den Schwächsten Mitgliedern der Gesellschaft? Transportiert nicht auch die Debatte um die Freigabe der Sterbehilfe die stillschweigende Botschaft an die Alten, Hinfälligen und nicht mehr Leistungsfähigen, sie möchten sich doch bitte überlegen, ob sie den Starken und Leistungsfähigen derart lange auf der Tasche liegen wollen? Könnte im sozialdarwinistischen Klima der entfesselten Marktgesellschaft aus einem Recht nicht bald eine Pflicht werden?

Meine Gehirnantilope springt von hier nach dort, oder mit den Worten von Cees Nooteboom: „Die Erinnerung ist wie ein Hund, der sich hinlegt, wo er will.“ Ich hatte gegen Ende meiner Gymnasialzeit einen Deutschlehrer, der der erste und einzige Lehrer während meiner gesamten Schulzeit war, der mir das Gefühl vermittelte, etwas zu können und wert zu sein. Nachdem ich eine Gedichtinterpretation vorgetragen hatte, die ihm gefiel, schenkte er mir einen Band mit Kurzgeschichten. Storys der Welt hieß das Taschenbuch. Ich war mächtig stolz auf dieses Geschenk und vor allem darauf, dass es eigentlich sein Exemplar war. Seine Name stand oben rechts auf der ersten Seite. Er hatte meinen daruntergesetzt; ein Pfeil wies von seinem Namen auf meinen.

Ich halte das Buch bis heute in Ehren und habe es eben aus dem Regal gezogen. Es enthält eine Geschichte von André Maurois, die Palast Hotel Thanatos heißt. Es ist eine Geschichte aus der Weltwirtschaftskrise. Ein New Yorker Banker hat sich verspekuliert und sein ganzes Vermögen verloren. Er sinnt, wie viele seiner Kollegen, über Selbstmord nach. Soll er im zwanzigsten Stock aus dem Fenster springen? Nachdem er über die Risiken dieser Suizid-Methode nachgedacht hat, vertagt er seinen Entschluss und sucht ein Restaurant auf. Dort öffnet er seine Post und stößt auf einen merkwürdigen Brief. Der Direktor eines Hotels, das sich Palast Hotel Thanatos nennt, lädt ihn ein, sich für eine Summe von 300 Dollar einzumieten und dort von Fachleuten umbringen zu lassen. „Der Selbstmord ist eine Kunst, die dem Durchschnittsbürger und Laien verschlossen bleibt, es ihrer Natur nach aber auch verbietet, dass man Erfahrungen darin sammelt.“ Der Banker nimmt die Einladung und das Angebot an. Den eigentlichen Clou der Geschichte möchte ich nicht erzählen, weil ich Sie neugierig machen und zum Lesen überreden möchte.

Warum ich diese Geschichte erwähnt habe? Weil meine Gehirnantilope dorthin gesprungen ist und sie ist dorthin gesprungen, weil ich dachte, dass sich unsere Alten- und Pflegeheime derzeit in Palasthotels Thanatos verwandeln und dass es in der Verlängerung der steilen These des oben zitierten Wirtschaftsethikers läge, Leute über 75 Jahren in solche Hotels einzuweisen und dort mit sauberen medizinischen Methoden ins Jenseits zu befördern oder sie zumindest der Ansteckung und damit ihrem Schicksal zu überlassen. Gegen solchen Zynismus und Sozialdarwinismus können und müssen wir uns auf Kant und seinen Begriff der Würde beziehen. Der Mensch ist über allen Preis, über alle Käuflichkeit erhaben. Kein Mensch sollte als nützliches Mittel einem bestimmten Zweck dienen. Als Person ist der Mensch um seiner selbst willen zu schätzen, das heißt er besitzt Würde. Der Mensch verdient als Mensch und nicht aufgrund von Leistungen Achtung. Alle Menschen sollten daher so miteinander umgehen, dass sie ihrer aller Würde nicht verletzen. Sie sollten sich nicht als bloße Mittel gebrauchen und auch nicht gebrauchen lassen. Kein Mensch darf einen anderen Menschen instrumentalisieren. Auch der, der nichts mehr zu Bruttoinlandsprodukt beiträgt, behält seine Würde. Noch ist das Grundgesetz in Kraft, das den Schutz der Menschenwürde über alles stellt und für nicht verhandelbar erklärt.

 

Götz Eisenberg ist Sozialwissenschaftler und Publizist. Er arbeitet an einer „Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus“, deren dritter Band unter dem Titel „Zwischen Anarchismus und Populismus“ 2018 im Verlag Wolfgang Polkowski in Gießen erschienen ist.

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    Gerold Flock
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    Wenn mensch darüber nachdenkt, ob die alten und kranken Mitmenschen vielleicht wie in der vergangenen Grippe-Epedemie (2017-2018) genauso verstorben wären?

    Ohne das darüber vor einigen Jahren überhaupt, oder kaum Zahlen und Statistiken und Nachrichten und Panikmache in den Konzern-Medien und der Öffentlichkeit verbreitet worden sind. – Dann wäre die Frage zu stellen: – Warum nicht? – Und warum jetzt bei dieser Corona-Pandemie?

    Dann würde hinter dieser „Panik-Mache“ der Politik und Konzern-Medien vielleicht tatsächlich ein anderer Grund liegen? – Vielleicht tatsächlich der Ausbau des neoliberalen Totalitarismus und Überwachungsstaates. – Der Ausbau der Macht des Staates?

    Dann kann mensch ja vielleicht auch mal darüber Nachdenken dürfen: – Wie Hoch? – Und ob da ein wesentlicher Unterschied zu den  Sterbe-Raten und Krankheitsfällen wäre, die (2017-2018) nicht veröffentlicht wurden? – Und auch ob viele Mitmenschen vielleicht auch an Grippe anstatt, an der aktuellen Corona-Pandemie erkrankt, oder gestorben wären und ob Grippe-Patienten, die sich zusätzlich mit dem  Corona-Virus infiziert haben. – Vielleicht auch an der Grippe erkrankt, oder gestorben wären? – Fragen über Fragen!

    Wie weit sind WIR bzw. die Zahlen und Statistiken denn nun tatsächlich über (2017-2018)? – Oder sind Wir womöglich sogar noch immer weltweit drunter?

    Deswegen: Wegen dieser Unklarheiten vermutet mensch vielleicht auch ein korruptes Komplott der Macht?

    Wegen diesen Überlegungen muß mensch ja kein Unmensch sein.

    Oder doch?

    https://anarchypeaceangel.jimdofree.com/

     

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    Gerold Flock
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    …und sollte das alles, wirklich kein weltweiter politischer Komplott,
    der „HERRSCHENDEN KLASSE“ und Ihrer PolitikerINNen und Konzer-
    Medien sein.
    Dann haben Wir es eben hier in dieser Corona-Pandemie tatsächlich mit dem größten Versager-
    und Dilletantentum aller Zeiten zu tun!
    Denn das in einer globalisierten Welt jeder Virus, jeder Parasit,
    jede Seuche freieren Zugang über alle Grenzen hat, als z.b.
    arme Migranten oder Kriegsflüchtinge usw.
    Im Gegenteil. ES GIBT KEINE GRENZEN für den VIRUS!
    Dürfte doch wohl jedem Dorf-Trottel, also auch mir(…ich
    lebe am Dorf) klar sein?
    Warum wurden also von den politisch Verantwortlichen nicht aus-
    reichend Vorsorgemaßnahmen getroffen?
    Wenn das also kein neoliberaler Komplott ist, um die Diktatur
    des neoliberalen Parlamentarismus und die Herrschaft der Superreichen zu
    verstärken?
    Dann beruht eben daß, was „Unterlassen“ wurde und das was nun als
    notwendige totalitaristische Maßnahmen deklariert und populistisch verbreitet (…)
    wird; auf purer politischer Blödheit und schwachsinniger Dämlichkeit der
    verantwortlichen Verblödungspolitiker. G.F.

    https://anarchypeaceangel.jimdofree.com/

     

     

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    underdog
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    tja… flocki,

    und wieder diese Fragezeichen hinter deinen Aussagen !

    Traut sich der Anarchist und damit auch „Kämpfer“ für Gerechtigkeit und Freiheit das eindeutige Ausrufen nicht zu ?

    seltsam, seltsam…

    aber trotzdem, lieber Flocki,

    aus einer Zeit der „underground-music , Anfang der 70er, ( eigentlich schon 1969 )

    hier ein typischer Vertreter dieses underground –

    „The Flock“ : „tired of waitin for you “ ( for freedom and justice könnte man auch sagen )

    https://www.youtube.com/watch?v=gxqo1dQxFus

    ..freilich noch nicht der anarcho-punk späterer Jahre, aber auch das war der Anfang.

     

     

     

     

     

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    Volker
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    Immer mehr Leute tragen Atemschutz-Masken.

    Klar, sogar selbst gestrickte. Nur ich nicht. Warum? Eh, woher beziehen und wovon bezahlen, mit Grundsicherung etwa?
    Sollte mich allgemeine Schutzmasken-Pflicht treffen, würde mein Strafregister wachsen und wachsen. Wahrscheinlich verbringe ich dann meine kostbare Zeit in Ersatzhaft, wegen Zahlungsunfähigkeit täglicher Ordnungswidrigkeiten, oder Verbrechen, je nach Sichtweise. Es sei, meine hochverehrte Regierung würde Geld in die Hand nehmen, um mich und andere maskenmäßig auszustatten, ein Geschenk aus Solidarität heraus. Immerhin regnet es gerade so um die siebenhundertfünfzig Milliarden aus heiterem Himmel, damit kapitalistische Grundmauern nicht trümmern. Grundpfeiler des hau-alles-kaputt-Systems ++schlapp lacht++. Bin schon froh darüber, dass Schuhe meine Füße noch schützen, ohne wäre ich halb obdachlos, mutmaßlich gesundheitsgefährdend.

    Das Verhältnis zwischen Heimwerkern und Schrebergarten-Besitzern einerseits und lesenden Menschen andererseits ist prinzipiell gespannt.

    Kein Mensch setzt sich vor eine laufende Kreissäge, um ein Buch zu lesen, wäre wie Yoga oder Autogenes Training auf der Autobahn. Warum auch, Adorno und Marx lesen sich unter selbst auferlegter Quarantäne bestens auf Balkon oder Terrasse, umramt von Begonien und Vogellärm. Und Drohnen.

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    Volker
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    Bad Camberg am Ostersonntag.
    Sitze auf Bank im Kurpark, zähle Menschen: eins, zwei… immerhin. Zwei Störche klappern an mir vorbei (Nordic Walking), sehen mich schief an – immerhin das. Wahrscheinlich stört mein geparktes Rad, engt Bewegungsfreiheit ein.
    Notruf. Hallo, hier sitzt Mensch auf Bank …

    Was ist los, warum traut sich niemand mehr in die Sonne, selbst die Altstadt ist wie leer gefegt. An Läden hängen Mitteilungen, aufgrund der Lage bestehe ein Verbot, stay home, haben geschlossen, bis wir pleite sind. Ein Brautmodengeschäft zitiert gehorsam den Slogan: Wir schaffen das! Liest sich wie OTTO find‘ ich gut.

    Im kleinen Schaufenster von G. winkt mir chinesische Blechkatze zu, batteriebetrieben unermüdlich. Hoftor geöffnet, Fahrradklingel, fünf Euro wechseln Besitzer. Ein Gespräch. G. hat Angst, den Kauf der alten Hütte weiter nicht finazieren zu können, sein bescheidenes Auskommen vom Verkauf irgendwelcher Dinge zu verlieren. Angst vor Veränderungen, gegen die er sich machtlos fühlt – er dürfte das Hoftor zu den Dingen erst gar nicht öffnen.

    Halt die Ohren steif, verabschieden wir uns synchron. Auf meinem Schreibtisch winkt Blechkatze unermüdlich werbend für Geduld, Disziplin und Solidarität.

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    Regimekritiker_Dracula
    Antworten
    Ich wünsche meinem rüstigen 91-jährigem Vater mit seiner gepflegten Raucherlunge noch viel weitere Lebenszeit, obwohl er potenziell zum 0,5*% CORONA-Kollateralschaden gehört.

    Es ist erstaunlich, mit welchem Leichtsinn manch unserer Kritiker der Neoliberalen Religion unbewusst auf sozialdarwinistisches Gedankengut zurückgreift. CORONA ist eine Infektionskrankheit und die Einschränkung unserer Grundrechte ist nichts weiter als gefährliche Trittbrettfahrerei!

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