Thomas Andreas Beck: Alles brennt

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Ein Stimmungsaufheller ist der neue Sprechgesang von Thomas Andreas Beck nicht. Die Aufnahmen aus dem Inneren eines Bunkers tragen zu der klaustrophobischen Grundstimmung bei. Allerdings scheint es sich nicht allein um die Innenaufnahme einer Depression zu handeln. Auch die politische Landschaft wird als verbrannte Erde porträtiert. Der spätberufene Chansonier knüpft damit an die Tradition großer Österreicher an, die sich ebenfalls auf melodramatisches Sprechen spezialisiert haben wie Ludwig Hirsch und André Heller. „I wüi wissen, ob dei Herz brennt“.

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  • Cetzer
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    Wer sich in die Erde wühlt (Bodenarchäologie), findet den verlässlichen Wechsel von Kulturschicht und Brandschicht: Alles ist brennbar nur die Geldscheine nicht!
  • Simone
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    Ein wirkungsvolles, „knisterndes“, zum Nachdenken anregendes und poetisches Lied, dessen eindringliche Kraft für mich im gelungenen Zusammenspiel aus Ruhe und Intensität, Text, Gesang, Musik und brandaktueller Thematik besteht.

    Vielen Dank, lieber Thomas Andreas Beck und Thomas Pronai.

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