Unmissverständlich gegen Rechts

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Mit dem gleichsam ambitionierten wie engagierten Kinofilm FINSTERNIS will Carsten Degenhardt eine unmissverständliche Stimme gegen Rechts erheben und erhält für sein Vorhaben vielseitige prominente Unterstützung: Schauspiellegende Günter Lamprecht („Berlin Alexanderplatz“) und die Charakterdarsteller Michael Mendl und Tatja Seibt unterstützen das Projekt ebenso wie Jazzmusiker und Filmkomponist Klaus Doldinger und der Schauspieler und Musiker Ezé Wendtoin. Ebenso zählen der Fernsehsender TELE5 und der Verein „Laut gegen Nazis“ zu den Unterstützern. Für die Finanzierung startet der Regisseur und Autor Carsten Degenhardt nun auf startnext.com seine Crowdfunding-Kampagne „FINSTERNIS – wir machen den Mund auf!“.
Viel Zeit ist nicht mehr. Bis Dezember 2019 sollen die Dreharbeiten für den gleichsam ambitionierten wie engagierten Film FINSTERNIS beginnen. Für die Finanzierung startet der Regisseur und Autor Carsten Degenhardt nun auf startnext.com seine Crowdfunding-Kampagne „FINSTERNIS – wir machen den Mund auf!“. Mit dem Doppelprojekt will der Filmemacher Carsten Degenhart eine unmissverständliche Stimme gegen Rechts erheben. „Mindestens 500.000 Euro der 1,5 Millionen Euro kalkulierten Produktionssumme werden benötigt, um das Projekt realisieren zu können.“ Dieses Crowdfundingziel muss bis 8.11.2019 erreicht sein.

Der Kinofilm FINSTERNIS wird polarisieren um einen Diskurs auszulösen, der in der heutigen Zeit mehr als wichtig ist. Hierfür erhält er vielseitige prominente Unterstützung: Der legendäre Schauspieler und Zeitzeuge Günter Lamprecht („Berlin Alexanderplatz“, „Das Boot“, „Babylon Berlin“ etc.), der im kommenden Jahr seinen 90. Geburtstag feiern wird, hat seine Zusage gegeben. Daneben gehören die begnadeten Charakterdarsteller Michael Mendl („Der Untergang“, „Schatten der Macht“, „Dark“ etc.) und Tatja Seibt („Sein letztes Rennen“, „Dark“, „Gladbeck“ etc.) zum beeindruckenden Cast. Nicht zuletzt hat der Musiker und Schauspieler Ezé Wendtoin seine Unterstützung zugesagt. Der Jazzmusiker, Filmkomponist und Zeitzeuge Klaus Doldinger („Das Boot“, „Die unendliche Geschichte“, „Tatort“ etc.) wird den Soundtrack komponieren und sein Sohn Nicolas Doldinger zeichnet sich für die aufwendige Bildgestaltung verantwortlich. Die französische Produzentin Angelika Schouler („Gate to Heaven“, „Mil coses que faria per tu“, „Hexe Lilli rettet Weihnachten“ etc.) wird bei erfolgreicher Finanzierung und Umsetzung des Projektes, eine Verwertung des Filmes in Frankreich und in Belgien vornehmen.

TELE 5 unterstützt das Filmprojekt „FINSTERNIS – wir machen den Mund auf!“ ebenfalls. „Gründe gibt es viele, ein unverwechselbares Filmprojekt wie dieses zu unterstützen: Wachsender Rechtspopulismus, eine Verflachung der öffentlichen und politischen Auseinandersetzung oder die Angst vor einer grundsätzlichen Krise der Demokratie.“, teilte der Fernsehsender in seiner Presseinformation mit, der ab sofort mit einem Social-Spot OnAir im laufenden Programm, sowie online und über die eigenen Social-Media-Kanäle auf das aktive Crowdfunding-Projekt verweist.

Neben TELE 5 stellt sich der Verein „Laut gegen Nazis“ (www.lautgegennazis.de) hinter die Kampagne. Bei den angedachten Benefizveranstaltungen werden die Einnahmen dem Verein „Laut gegen Nazis“ und den KZ-Gedenkstätten „Auschwitz-Birkenau“ und „Dachau“ zugutekommen. Carsten Degenhardt hat mit der Kurzfilmtrilogie zum Thema Gewalt bereits große Aufmerksamkeit erzielt. Sein Kurzfilm „Der Schrei – eine ganz alltägliche Geschichte“ (2008/2009) wurde mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet. „Blackout“ (2010/2011) und „Judengasse (2011/2012) feierten jeweils bei den Internationalen Hofer Filmtagen Deutschlandpremiere und wurden u.a. beim Internationalen Filmfestival von Cannes in der Sektion „Short Film Corner“ sowie bei anderen nationalen oder internationalen Festivals gezeigt. “Blackout“ wurde mit einer Nominierung für den „Oldenburger Kurzfilmpreis 2013“ gewürdigt, „Judengasse“ für den „Deutschen MenschenrechtsFilmpreis 2012“ vorgeschlagen. Die 6-teilige Kurzfilmreihe auf Youtube „Mut zum Kreuz“ (2017) erhielt den Bayerischen Innovationspreis 2018.

Das Langfilmdebüt FINSTERNIS setzt sich in Verbindung mit der Kampagne „Wir hören. Wir sehen. Wir machen den Mund auf!“ mit dem wachsenden Rechtspopulismus auseinander, und zeigt das erschreckende Szenario des Nationalsozialismus, das heutigen Generationen unvorstellbar erscheint und doch besorgniserregende Parallelen zur heutigen Gegenwart aufweist.

FINSTERNIS wird in zwei miteinander verwobenen Handlungssträngen erzählt: Durch die gegenwärtige, in die Zukunft weisende Geschichte zweier Jugendliche, denen ein gefährliches Gemisch aus Wut, Demütigung und Ohnmacht vor dem Hintergrund der Ereignisse des Jahres 2015 mit der sogenannten Flüchtlingskrise widerfährt sowie durch die vergangene, erlebte Geschichte eines Juden, der auf seinen damaligen KZ-Wächter aus Auschwitz-Birkenau trifft. Über die moderne Erzählweise in Verbindung mit der aufwendigen Bildgestaltung wird das Filmwerk dazu beitragen, das Bewusstsein über den Holocaust und die Auswirkungen des Nationalsozialismus zu schärfen. Mit dem Doppelprojekt „FINSTERNIS – wir machen den Mund auf!“ will Carsten Degenhardt zusammen mit dem Cast, mit den prominenten Paten und mit den Unterstützern auf STARTNEXT Haltung zeigen gegen rechtspopulistische Strömungen, die gerade das Klima in Deutschland verändern.

75 Jahre nach Kriegsende und 75 Jahre nach der Befreiung vom KZ-Auschwitz wendet er sich mit dem Film FINSTERNIS vor allem an die jüngeren Generationen, um bei ihr das Thema „Nationalsozialismus“ immer wieder zur Diskussion zu stellen und vor allem vor dem Erstarken rechter Gesinnungen zu warnen. „Der Film ist ein Albtraum, komprimiert auf zwei Stunden, der das Publikum in eine düstere und widersprüchliche Welt entführt. FINSTERNIS nimmt den Zuschauer regelrecht in den Würgegriff. Niemand wird diesen Film gleichgültig verlassen“, prophezeit Carsten Degenhardt. Unterstützt werden kann das Projekt bereits mit einem Betrag ab 5 Euro. Die CrowdfundingKampagne startet am 28. September 2019 unter: www.startnext.com/wir-machen-den-mund-auf

 

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