Unnötiger Aufruhr

 In FEATURED, Friedenspolitik

Auf diese Nazi-Aktion von 1933 nehmen Vorwürfe gegen die heutige Boykottbewegung Bezug

Die im Zusammenhang mit der Göttinger Friedenspreisverleihung erhobenen Antisemitismus-Vorwürfe gehen ins Leere. Kritik an der Wahl des diesjährigen Preisträgers, der „Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ basiert, wie Holdger Platta in sehr kenntnisreich und differenziert formulierten Artikel ausführt, vor allem auf zwei Missverständnissen: die „Jüdische Stimme“ sei gleichzusetzen mit der Boykottbewegung BDS – und diese wiederum sei gleichzusetzen mit der furchbaren Nazi-Aktion des Jahres 1933: „Deutsche, kauft nicht bei Juden“. Die Erinnerung daran, der Abscheu davor ist berechtigt – ein vertieftes Nachdenken darüber zeigt aber: heutige Bemühungen, um des Friedens und der Menschlichkeit willen Druck auf die israelische Regierung auszuüben, damit zu vergleichen, stellt eher eine Bagatellisierung der Nazi-Verbrechen dar. Und es ist oftmals ein unfairer Versuch, Kritik an deren Palästina-Politik zu delegitimieren.  Holdger Platta

Wir alle erhalten derzeit viele Mails zu unseren Appellversuchen an die Verantwortlichen in Göttingen, doch noch die Universitätsaula für die Verleihung des Göttinger Friedenspreises 2019 zur Verfügung zu Stellen. Konstantin Wecker erhält diese Mails, auch ich bekomme sie.

Auffällig dabei ist vor allem dreierlei:

Erstens der ziemlich rasch und erhobene Vorwurf bzw. die Angst, Meinungsgegner in dieser Angelegenheit seien verkappte Antisemiten.

Zweitens – wieder und wieder – die Verwechslung oder Gleichsetzung der Preisträger-Organisation „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ mit der weltweiten Boykott-Bewegung BDS gegen die israelische Politik, die weiterhin jeden Weg versperrt zu einer Versöhnung mit den Palästinensern, unter Anerkennung der Tatsache auch, dass völkerrechtlich den Palästinensern seit 1947 das Anrecht auf einen eigenen Staat von der Weltgemeinschaft der Völker, der UNO, zugesprochen worden ist – in zahlreichen Resolutionen, die entweder von der Vollversammlung der UNO beschlossen worden sind und/oder auch vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.

Drittens die Behauptung, dass diese weltweite Boykottbewegung BDS vergleichbar – manche sagen sogar: gleichzusetzen – sei mit dem Boykott, dem die Juden am 1. April 1933 von Seiten der Nazi-Schergen ausgesetzt gewesen sind. Manche dieser Gleichsetzer scheuen dabei nicht mal vor dem Vorwurf zurück, dass auch BDS letztlich auf einen neuerlichen Holocaust gegen die Juden (zumindest in Israel) zusteuern würde.

Diese Angriffe sind also geprägt von sehr viel Aggressivität. Aber – was mich hier mehr beschäftigen soll – auch von sehr, sehr viel Angst.

Dass diese Befürchtungen unbegründet sind, dass hinter den Preisverleihern und hinter uns, die den Friedenspreis an die „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ befürwortet haben, keine latenten Antisemiten stecken, sondern – ganz im Gegenteil – Menschen, denen es – nicht zuletzt zur Sicherung des Staates Israel – um Versöhnung, um Frieden, um Befreiung der Menschen von Ängsten, Aggressionen und Schrecken auf beiden Seiten dieses entsetzlichen Konfliktes geht, darum soll es in meinem heutigen Beitrag gehen.

Aber der Reihe nach:

Mein Eindruck ist, dass Herr Schuster mit seinem Brief an den Göttinger Oberbürgermeister sehr viel Unheil angerichtet hat. Er hat, nicht zuletzt in der Göttinger Gemeinde der Juden, völlig unberechtigte Ängste erzeugt, die Befürchtung nämlich, es gäbe eine neue Variante von Antisemitismus nunmehr auch bei uns bzw. zahlreiche Antisemiten, die bislang lediglich das fatale Glück hatten, nicht enttarnt geworden zu sein.

Gestattet mir dazu – ausnahmsweise – erstmal ein paar Auskünfte zu meiner Person vorweg:

Ich – Jahrgang 1944 – habe von Beginn meiner beruflichen Laufbahn an als Autor, Journalist und Wissenschaftler, nach einem Studium unter anderem der Geschichte, mich wieder und wieder mit Antisemitismus, Nationalsozialismus und Menschenrechtsfragen auseinandergesetzt, selbstverständlich kritisch, heißt (um es abgekürzt zu formulieren): als Anti-Antisemit. Seit früher Jugend an wühlten mich, den Nachgeborenen auf der Täterseite, die Verfolgung und die Ermordung der europäischen Juden durch die Nazis auf, wieder und wieder, und dieses ist bis heute der Fall. Ich habe rund anderthalb Jahrzehnte – zu Zeiten des Chefredakteurs Frido Sachsers war das – als freier Mitarbeiter für die AJW, für die „Allgemeine jüdische Wochenzeitung“, geschrieben, ich habe – mit Ignatz Bubis als Schirmherrn – 1993 ein ganzes Literaturfestival in Göttingen (= den 5. Göttinger Literaturfrühling) unter dem Motto „Gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit“ organisiert, u.a. mit Hilde Domin und Edgar Hilsenrath als AutorInnen, also in beiden Fällen mit deutsch-jüdischen Autoren bzw. AutorInnen.

Und nicht zuletzt: ich habe in zahlreichen Aufsätzen, Rundfunksendungen und Büchern gegen Antisemitismus, Rassismus, Neonazismus angeschrieben und veröffentlicht, bei „Psyche“, „psychosozial“ und „Psychologie heute“, beim WDR, HR, NDR –, und vieles davon ist bis heute überprüfbar nachzulesen unter anderem in meinem fachwissenschaftlichen Veröffentlichungen „New-Age-Therapien“ (Rowohlt) und „Identitäts-Ideen“ (Psychosozial-Verlag).

Dabei, ganz sicher ganz wichtig auch für eventuell existierende ZweiflerInnen unter Euch: Stets habe ich mich eingesetzt – und setze mich nach wie vor ein – für das Existenzrecht des Staates Israel!

Um so weniger kann ich mit vielen anderen die furchtbare Politik der israelischen Regierungen gegenüber den Palästinensern akzeptieren. Nicht, weil ich „den Juden“ mehr Moral abverlangte als anderen Menschen auf diesem Erdball – das käme nach der „Sonderbehandlung“ der Juden im Dritten Reich der anmaßenden Forderung nach einer „Sondermoral“ der Juden heute gleich: die Juden müssten demzufolge besser sein als alle anderen Menschen, um als ebenso gut gelten zu dürfen wie alle anderen Menschen. Nein, ich kann die alle Friedens-Chancen im Nahen Osten zerstörende Politik der israelischen Regierung deshalb nicht akzeptieren und fordere eine andere, bessere, humane Politik der Netanjahus in Israel, weil ich von der israelischen Politik dieselbe Bindung an Völkerrecht und Menschenrechte, an Friedenspolitik und Mitmenschlichkeit verlange wie von allen anderen Politikern (und sonstigen Menschen) auf diesem Planeten Erde auch. Nebenbei: nicht zuletzt auch von mir!

Damit zu der wieder und wieder in Szene gesetzten Gleichsetzung der „Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ mit der Boykott-Bewegung BDS:

Diese Gleichsetzung verkennt die Tatsache, ganz grundlegend bzw. fundamental, dass der diesjährige Friedenspreis in Göttingen nicht an BDS geht, sondern an die „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“.

Diese Gleichsetzung verkennt des weiteren die Tatsache, dass in der Widmungsurkunde irgendwelche Beteiligungen einzelner Mitglieder der Preisträger an BDS nicht mithonoriert worden ist.

Diese Gleichsetzung verkennt nicht zuletzt die Tatsache, dass die Boykottaufrufe von BDS keinesfalls gleichgesetzt werden können mit den Boykottaktionen der Nazis seinerzeit.

Zu letzterem möchte ich einiges sagen, obwohl – wie gesagt – nicht BDS Empfänger des diesjährigen Göttinger Friedenspreises ist.

Zunächst: alles, was den Juden in Deutschland (später dann fast im gesamten Europa) angetan worden ist – ich spreche zunächst „nur“ von den Maßnahmen vor dem Holocaust – war weitaus mehr und Schlimmeres als lediglich „Boykott“. Die furchtbare Kette der Drangsalierungen, der zunehmenden Entrechtung und Isolierung und Verfolgung der Juden (zunächst in Deutschland) ist Punkt für Punkt, Datum für Datum, aufgelistet worden vom israelischen Wissenschaftler Joseph Walk in seinem Buch „Das Sonderecht für die Juden im NS-Staat“ – er dokumentiert über 2600 Gesetze, Erlasse usw., die vom Nazi-Staat nach und nach gegenüber den jüdischen MitbürgerInnen in Kraft gesetzt worden sind. Und Raul Hilberg hat in seinem Großwerk über „Die Vernichtung der europäischen Juden“ die entsetzliche Akribie nachgezeichnet, wie das alles von den Nazideutschen in die Tat umgesetzt worden sind. Das alles, was in diesen Büchern dokumentiert worden ist, lediglich als „Boykott“ zu bezeichnen, käme einer unsäglichen Verharmlosung dieser Geschehnisse gleich. Das bedeutet allerdings umgekehrt auch:

Die Kampagne von BDS kann und darf man nicht vergleichen oder gar gleichsetzen mit diesen verbrecherischen Untaten des Dritten Reichs. Man kann und darf diese Boykottforderungen von BDS schärfstens kritisieren, der Anstand vor den Opfern damals verbietet aber jede Gleichsetzung mit den Naziverbrechen in der damaligen Zeit. Unter anderem dieses hat Konstantin Wecker auszudrücken versucht, als er in seinem Appell an die Göttinger Verantwortlichen von einer Bagatellisierungsgefahr sprach, die den damaligen Untaten zugutekommen könnte.

Der Boykottaufruf von BDS ist aber auch nicht gleichzusetzen mit dem Boykottaufruf der Nazis am 1. April 1933. Man erinnere sich: das war jener Tag, als sich SA-Verbrecher, in vollem Wichs, mit Knüppeln und Pistolen, vor jüdischen Geschäften aufbauten, um mit dem Beschmieren von Schaufensterscheiben mit dem Davidsstern und mit vorgefertigten Schrifttafeln „Deutsche, wehrt Euch! Kauft nicht bei Juden!“ Kunden daran zu hindern, jüdische Geschäfte zu betreten. Abscheulich, verbrecherisch, abstoßend bis zum heutigen Tag!

Nun verstehe ich sehr gut – gerade auch emotional bzw. im Sinne der Empathie –, dass allein die Wortkombination „Boykott“ und „Juden“ (oder auch Israel) solche Assoziationen zu früher wachrufen muss, mit unvermeidbarer Zwangsläufigkeit! Diese Assoziationen sind unserem Gedächtnis eingeschrieben und im Gehirn nicht zu löschen (was noch jeder Hirnforscher oder Neurobiloge bestätigen wird). Und wenn ich von „unserem Gedächtnis“ spreche, dann meine ich selbstverständlich zuallererst das Zurückdenkenmüssen und Nichtvergessenkönnen der Menschen (Überlebende oder Nachfahren) auf der Opferseite. Ich spreche aber auch von Menschen, wie wir es sind, die gleichsam in der Nachkommenschaft der Täterseite aufgewachsen sind und alles, was ihnen möglich ist, daran setzen, „dass Auschwitz nie wieder sei“ (um Adorno zu zitieren). Aber bitte überseht nicht: bei allem verstehbaren und unvermeidbaren Assoziationszwang, Boykott heute mit Boykott damals spontan gleichsetzen zu müssen, es gibt keinerlei wirkliche oder gar essentielle Entsprechungen dieser beiden Boykotte! Ich erläutere:

• Der Boykott damals war Handeln einer übermächtigen Staatsmacht gegenüber einer kleinen Minderheit.

• Der Boykott damals war terroristisches Handeln einer übermächtigen Staatsmache gegenüber einer kleinen Minderheit.

• Der Boykott damals war terroristisches Handeln einer übermachtigen Staatsmacht aus rassistischen „Motiven“ gegenüber einer kleinen Minderheit.

• Der Boykott damals war terroristisches Handeln einer übermächtigen Staatsmacht aus rassistischen „Motiven“ gegenüber einer kleinen Minderheit mit dem erklärten Ziel der ökonomisch-sozialen Existenzvernichtung dieser vielen vereinzelten Individuen.

Doch dieses alles trifft für die Boykottaufrufe von BDS nicht zu.

• Bei diesen Boykottaufrufen von BDS geht es um einen Aktionsversuch vieler einzelner Menschen weltweit, sozusagen von ganz unten her.

• Dieser Aktionsversuch richtet sich gegen die friedensverhindernde, völkerrechtswidrige, menschenrechtsfeindliche Politik des mächtigstens Staates im Vorderen Orient.

• Dieser Aktionsversuch hat demzufolge Friedens- und Menschenrechtsmotive.

• Und keinesfalls zielt dieser Aktionsversuch auf die ökonomisch-soziale Existenzvernichtung einzelner Individuen in Israel, sondern auf eine endlich beginnende Befriedung der israelischen Regierungspolitik.

Kurz: weder in Motivation noch in der Intention, weder in puncto Machtverteilung noch in irgendeiner Hinsicht, die als menschenvernichtende Brutalität bezeichnet werden könnte, gleicht der heutige Boykott dem Boykott vom 1. April 1933, zu Beginn der Naziherrschaft. Woraus folgt:

Aus diesem Aktionsversuch gegen die Netanyahu-Politik – nach Jahrzehnten völlig druckfreier Bemühungen um Frieden und Verständigung und Menschlichkeit sowie um Völkerrechtsherstellung auch für die Palästinenser, nach Bemühungen, die allesamt völlig vergeblich geblieben sind – „Antisemitismus“ machen zu wollen, das bedeutet, eigentlich nicht zu wissen, was wirklich Antisemitismus ist. Positiv formuliert:

Nur wer sich für ein gesichertes Leben in Freiheit (nicht zuletzt in Angstfreiheit) auf beiden Seiten einsetzt, nur wer sich einsetzt für staatliche Eigenständigkeit bzw. Autonomie auf beiden Seiten der Konfliktparteien (die diesbetreffenden UNO-Resolutionen, beginnend mit 181, nicht aufhörend mit 242, muss ich ganz gewiss nicht ein weiteres Mal wiederholen!), darf für sich beanspruchen, zumindest den Versuch zu unternehmen, etwas zur Befriedung und Lösung der furchtbaren Konflikte in Nahost zu tun. Und genau dieses tut seit vielen Jahren inzwischen die „jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“, genau für diese Bemühen erhält diese Organisation dieses Jahr den Göttinger Friedenspreis, und sie erhält ihn zu Recht, sie erhält ihn mit allem moralischen Recht dieser Welt.

Niemandem von Euch, so vermute ich, muss ich sagen, dass es noch viele andere Bewegungen und Einzelpersonen gibt, die für diese Verständigungspolitik zu kämpfen versuchen, nicht zuletzt auch in Israel. Selbst eine Rabbiner-Bewegung ist darunter, „Peace now“ ist vielen von uns auch hier bekannt, ein Amos Oz zählte dazu, eine Moshe Zuckermann tut dieses immer noch, Ilan Pappe könnte erwähnt werden, Saul Friedländer. Und hierorts trat nicht zuletzt ein Stéphane Hessel (der mitgeschrieben hat an der UNO-Menschenrechts-Charta vom 10. Dezember 1948!) für diese Aussöhnungsweg ein, oder es sind Juden/Israelis wie Alfred Grosser, Micha Brumlik und Nirit Sommerfeld, die das tun. Es wäre ungeheuerlich – nein: es ist ungeheuerlich! –, wenn man allen Ernstes diese Menschen als „Antisemiten“ zu bezeichnen wagte. Oder mit der Ferndiagnose des „jüdischen Selbsthasses“ kommt – auch dieses ist längst schon passiert! – und damit Friedens- und Versöhnungsbereitschaft zu pathologisieren versucht. Diese „Diagnose“ war schon falsch, als sie Anfang der 30er Jahre – unter gleichnamigem Buchtitel – Theodor Lessing in der Welt zu verbreiten versuchte. Doch wiederum positiv formuliert:

Menschen wie die Preisverleiher und die Preisträger, Menschen wie die vielen, die derzeit einzutreten versuchen für die Vergabe des Göttinger Friedenspreises 2019 unter regulären Bedingungen, sie alle sind keine Antisemiten, sie treten allesamt ein auch für die Weiterexistenz des Staates Israel, sie wollen Frieden, Versöhnung, Gerechtigkeit für beide Seiten bei diesem grausamen Konflikt.

Es wäre gut, wenn ich mit meinem Beitrag wenigstens einige Ängste, die von den Vorwürfen uns gegenüber ausgelöst worden sein könnten, aufzulösen vermochte.

Schalom und Salam!

Kommentare
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    Gerd S.Ullrich
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    Wenn etwas den Antisemitismus fördert, dann ist es diese Kampagne der Israel-Lobby gegen die Preisverleihung an die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e. V. Sie ist ein weiterer Angriff auf die gemäß Artikel 5 des GG garantierte Meinungsfreiheit und verstärkt den Eindruck von einem immer stärker werdenden Einfluß der Israel-Lobby. Der jüdische Verleger Abraham Melzer hat in seinem BuchDie Antisemitenmacher” auf diese Sachverhalte hingewiesen.

     

    Und der Holocaustüberlebende Hajo Meyer war der Meinung: “Früher bestimmten Antisemiten, wer Jude ist. Heute bestimmen Juden, wer Antisemit ist.” Und jetzt werden sogar Juden zu Antisemiten erklärt.

     

    Die BDS-Bewegung will doch nur das, was auch die politische Linie der Bundesregierung ist: Ein Existenzrecht für Israelis und Palästinenser, also einen souveränen palästinensischen Staat an der Seite Israels in dessen international anerkannten Grenzen. Das ist auch im langfristigen israelischen Interesse. Deshalb wird ebenfalls von jüdischer Seite gefordert, vor allem wirtschaftlichen Druck auf Israel auszuüben, damit dessen Regierung deren völkerrechtswidrige Politik aufgibt.

     

    Der jüdische Publizist Alfred Grosser schrieb in seinem Buch “Von Auschwitz nach Jerusalem – Über Deutschland und Israel” : „Wenn wir zu hause versuchen, die Grundwerte zu verteidigen, so sollten wir es auch überall dort tun, wo man sich auf die gemeinsamen Werte beruft. Gerade Deutsche sollten das tun, auch Israel gegenüber.“

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