Volker Pispers: Politik der Angst

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Leider ist der große Kabarettist nicht auf die Bühne zurückgekehrt. Aber an Aktualität fehlt es diesem Clip dennoch nicht. Hellsichtig sinniert Pispers darüber, wovor wir Bürger so alles Angst haben – und wovor uns Angst gemacht wird. Da verschwimmt oftmals der Blick für Proportionen. Was nur wenigen Menschen das Leben kostet – Terrorismus zum Beispiel – wird aus politischen Gründen hochgespielt, was auf „unspektakuläre“ Weise Millionen tötet, fällt unter den Tisch.

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    Freiherr von Anarch
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    Tragik und Schicksal des Politischen Kabaretts ist dass es ‚lediglich‘ Kabarett bleibt.

    So muss sich auch der schärfste und intelligenteste, durchblickendste Gesellschafts- und Politikkritiker ‚mit der Zeit‘ als ‚Clown‘ vorkommen, wenn er letztlich ja nur beklatscht wird und zur Belustigung beiträgt, die eigentlich ja sehr ernsten Themen, deren Kritik daran den Veranstaltungsraum nicht wirklich verlassen – wenn der Vorhang fällt geht man etwas zufriedener nach hause, fühlt sich vielleicht auch bischen verstanden – aber das Anklagen bleibt dem vortragenden Künstler überlassen…

    Da verstehe ich, wenn ein Pispers und andere ‚hinschmeissen‘, ‚als Deppen der Nation‘ sich vorkommen müssen, wenn all die hervorragend vorgetragene Kritik letztlich Humor bleibt und bei den Bürgern nicht wirklich etwas bewirkt.

    Der Kabarettist als Ventil für den Volksfrust benutzt auch – und mit der Erkenntnis dass er nichts erreichen kann bleibt er dann allein auf der Bühne zurück.

    Stimmts Herr Pispers ?

     

     

     

     

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    Freier Kurde
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    Nun ja Pispers hat sein Geld damit verdient . war ja auch alles richtig was er zu sagen hatte . . Ob Pispers in den letzten Jahren auf einer  Demo war ist mir nicht bekannt . Es gibt viele wie Pispers , Schramm ect . die uns aufgeklärt haben die die Finger in die Wunde des Unrechts gelegt haben .  Leider ist es so, das die Mächtigen  eben auch  Politiker  alles und jedes aussitzen . Uns somit dieser Kapitalistischen Diktatur zu der  unsere Demokratie verkommen ist,  als Steigbügelhalter die Stange halten . Wie sagte Schramm mal treffend ,der Kapitalismus hat gewonnen .  Selbst für mich klingt dies wie ein  Kliesche ,dennoch ist es so wahr wie eben nicht eh und je  , sondern nimmt an Dramatik zu . Lustig war das nie wirklich was Pispers zu sagen hatte .  Ich habe immer für mich dann eine Frage, was bleibt von der Kritik , wenn sich die Zeiten wie gerade  längst überschlagen haben . Und eine zweite was ist das sich in das Private zurück zu ziehen .  Und ein letztes noch  Herr Pispers als Frage . Sind Ausgangssperren in ihren Augen ein  opportunes  Mittel  um eine Pandemie zu bekämpfen .   Oder nicht vielmehr ein Zeichen unsere Bürgerrechte immer weiter Einzuschränken . Ich glaube nicht das sie heute  noch wissen , was es heißt, heute nur noch rechtlos in dieser von der Gewerkschaft und den Politikern  verratenen Welt zu leben ,oder besser gesagt zu Knechten gemacht zu werden .   Für sie mag das Private noch existieren , für mich löst sich das  schon länger in wohl gefallen auf .. Aber wie sollte das auch einer verstehen, der letztlich seine Existenz diesem Umstand verdankt  und mit den Themen des Elends der anderen, seinen Lebensunterhalt verdient zu haben .   Und dann genau die im Stich lässt .   Aber was soll man auch machen ,wenn die Menschheit an Verblödung leidet ,und trotz all ihrer  Wahrheiten; die auch meine sind; nicht  begreifen wollen um sich endlich  für  eine sozial  gerechtere Welt einzusetzen . Was bleibt ?  Das Private
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    Freier Kurde
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    Und wieder sind da die Torwächter . Die Neros der Neuzeit . Daumen rauf Daumen runter.  Gerade erst gesehen .  Warum ?  Dazu fällt mir eine Geschichte ein .  Ich hatte mir angewöhnt immer auf einen Parkplatz im Innenhof eines Hauses zu parken ,um das ich mich kümmern musste . Den Parkplatz den ich dafür nutzte, war von einer   Logopädie Praxis  angemietet , also nahm ich Patienten den Parkplatz weg .des Öfteren beobachtete,  ich von weitem wie sich ein Patient darüber aufregte , ich dachte mir nicht viel dabei . Eines Tages, als ich mal wieder unberechtigter Weise den Parkplatz genutzt hatte, kam der Patient wild gestikulierend auf mich zu und ging mich tätlich an , da er nicht dazu in der Lage war  zu sprechen  . Ich wies  ihn darauf hin bis hierher und nicht weiter , hatte aber seine Kritik an meinem Verhalten verstanden ,und ihm zu verstehen gegeben das er recht habe . Von  da ab habe ich nie  mehr den Parkplatz genutzt. So sehe ich das auch mit den Torwächtern ,die mir die Möglichkeit absprechen  einen Platz zu finden , indem sie mich erst gar nicht reinlassen . Weil sie die Macht haben  über das Meinungsbild was sie der Öffentlichkeit  zukommen lassen  wollen , zu bestimmen .Überall stehen die den  Meinungen im Wege  . Ich nenne sie gerne die Neros der Neuzeit . Finger rauf Finger runter . Und ich stehe da als Gladiator und führe einen einsamen Kampf, ohne Publikum  und Frage mich ob ich wohl auch einen Platz bekomme . Liebe Grüße  auch an  Volker Pispers

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