Was ist eigentlich aus der Bekämpfung der „Fluchtursachen“ geworden?

 In Politik (Ausland), Politik (Inland)

Seit der Affäre um die Rettungsschiffe „Sea Watch 3“ und „Alan Kurdi“ ist die Flüchtlingsdebatte wieder zurück. Und wieder einmal geht es nur um die Symptome. Dabei waren wir doch schon viel weiter. Sogar die Kanzlerin hatte doch schon verkündet, dass nun die Bekämpfung der Fluchtursachen höchste Priorität haben müsse. Das war vor vier Jahren. Seitdem wurde dieser Satz tausende Male wiederholt. Doch passiert ist nichts. Anstatt der Fluchtursachen werden die Flüchtlinge bekämpft. Das politische Versagen in dieser Frage ist genau so erschreckend wie die Vergesslichkeit von Politik und Medien. (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=53206

Kommentare
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    Ruth
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    Wir sprechen von ca. 60 Millionen Flüchtlinge –  eine Tragödie unfassbaren Ausmaßes!

    Sie fliehen vor Krieg, Hunger, Folter, Vergewaltigung  und Perspektivlosigkeit!

    Jahrzehntelange Entwicklungshilfe – Fehlanzeige! Hilfe zur Selbsthilfe, nein, sondern Abhängigkeit auf allen Gebieten.

    Unser jährliches wirtschaftliches Wachstum – auch ein zu hinterfragender vergifteter und verdummender Begriff – basiert auf: Waffenproduktion, Lebensmittel-Spekulation, Niedergang heimischer Agrawirtschaft; wir exportieren Tomatenmark und Tomaten, von Migranten unter schlechtesten Arbeitsbedingungen in Italien geerntet! An den internationalen Börsen wird mit Weizen gehandelt, auch ein amoralisches Tun! Rheinmetall verkauft immer mehr Waffen in die ärmsten Länder, Jemen etc. und wird dafür nicht geächtet!

    Die Ursachen sind bekannt, aber die Gier nach immer mehr Wachstum und Reichtum ist unersättlich!

    Im „Deutschen Bundestag“ hören wir Lippenbekenntnisse, Anträge der einzelnen Fraktionen versanden, auf die lange Bank geschoben und globale Katastrophen – wie Klimakrise und Flucht nicht im Zusammenhang gesehen; Provitmaximierung – der afrikanische Kontinent wurde ausgebeutet!

    Der Aufschrei der Empörung ist groß, aber viele Ertrunkene werden hingenommen; sollen halt in ihrer Heimat bleiben, denn dort können Sie unbeobachtet verhungern, gefoltert oder vergewaltigt werden; zynischer geht’s nicht!

     

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