Wichtiger Aufruf des Einzelhandels

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Die Inhaber kleiner und auch größerer Geschäfte werden in diesem freien Land andauernd gezwungen, gegen ihr eigenes Interesse zu handeln. Sie müssen gegenüber ihren Kunden einen Haufen lästiger und erniedrigender Regeln durchsetzen – wenn sie denn überhaupt die außergewöhnliche Gnade genießen, öffnen zu dürfen. In der Folge bleiben viele Kunden weg, sofern der Einkauf vermeidbar ist oder es zu ihm eine Alternative gibt. Die vielleich schädlichste Pflicht, die dem Einzelhandel derzeit auferlegt wird, ist der Zwang, von Kunden Positiv-Tests zu verlangen. Viele Tests generieren hohe Inzidenzzahlen – diese garantieren mitunter weitere Arbeitsverbote bzw. Arbeitsbehinderungen für die Händler. Was er seinen Kunden raten würde, wenn er dieser Berufsgruppe angehörte, hat U. B. Kant aufgeschrieben.

 

Liebe Kundinnen und Kunden,

herzlichen Dank für Ihre Unterstützung in den letzten Monaten. Wir wissen, was Sie alles auf sich nehmen, um bei uns einzukaufen. Seien es Masken auf leeren Parkplätzen, seien es Abstandsregeln, stark begrenzte Besucherzahlen mit streng reglementierten Quadratmeterzahlen je Kunden, Handdesinfektion beim Betreten des Geschäfts oder umständliche vorherige Terminvereinbarungen. Wir bedanken uns recht herzlich, dass Sie bei all dem mitmachen, um das Fortbestehen des Einzelhandels zu unterstützen.

Seit kurzem benötigen Sie auch einen negativen Corona-Test, um unsere Geschäfte besuchen zu können. Herzlichen Dank, wenn Sie uns trotz dieser zusätzlichen Erschwernis weiterhin besuchen möchten.

Wir haben aber eine dringende Bitte an Sie:

Hören Sie auf, sich testen zu lassen. Wenn Sie keine oder schwache Symptome haben, lassen Sie sich bitte einfach nicht testen. Nirgendwo. Niemand kann Sie zu einen Test zwingen. Wenn Sie krank sind, besorgen Sie sich einen Selbsttest für zuhause. Ist dieser positiv, isolieren Sie sich bis ein weiterer Test negativ ist. Es gibt kein Gesetz, dass Sie zwingt, zusätzlich einen PCR Test machen zu lassen oder das Ergebnis ihres Selbsttests zu melden.

Wir wissen, dass Sie dann erst mal nicht mehr zu uns kommen können. Aber wenn alle solidarisch mitmachen, und sich nur noch testen lassen, wenn sie wirklich krank sind, wird der Inzidenzwert binnen einer Woche massiv einbrechen. Ab der darauffolgenden Woche können wir Sie dann wieder bei uns begrüßen – ohne Termine, ohne Tests. Und Sie können nach Ihrem Einkauf einen Kaffee in Ihrem Lieblingscafe trinken. Diese dürfen dann schließlich auch wieder öffnen.

Bitte helfen Sie uns, damit wir unsere Geschäfte bald wieder normal für Sie öffnen können. Seien Sie solidarisch – machen Sie mit – lassen Sie sich künftig einfach nicht mehr testen, wenn Sie nicht krank sind. Gemeinsam können wir den Inzidenzwert reduzieren.

Herzlichen Dank – Ihr Einzelhandel!

U. B. Kant

Showing 7 comments
  • Freiherr
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    So ist es richtig !

    Unternehmer selbst bitten darum dass Kunden sich nicht testen lassen sollen –

    weil eben diese Testomanie das Grundübel ist, immer war.

    Unternehmer die diese staatliche Zwangstesteritis übernehmen um wieder Kunden haben zu können

    schaufeln sich quasi ihr eigenes Grab.

    Hätte ich ein Geschäft hinge an der Eingangstür folgender Hjnweis:

    “ Ich verkaufe nur an Kunden die ihr Gesicht zeigen –

    trau schau wem –

    kein Vertrauensbonus für Getestete und Geimpfte „.

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Flore
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    Schön wär’s. Gerade hörte ich, dass sie das Gegenteil machen, zumindest der DEHOGA: Sie betteln bei der Regierung darum, wieder öffnen zu dürfen und versprechen brav, nur Gäste mit Impfung oder negativem Test einzulassen. Wenn ich so etwas höre, ist es vorbei mit meiner Solidarität, denn ich unterstützte die Restaurants bisher, indem ich dort Essen bestellte und abholte. Und nun fallen sie uns in den Rücken. Es gibt nur noch Mitläufer und -täter, die dafür sorgen, dass wir alle in den Abgrund gerissen werden.
    • Freiherr
      Antworten
      Hallo Flore,

      Ja – leider ist es so wie du es sagst, alles beugt sich unter der Knute des Merkel-Regimes, der Kulturbetrieb ja auch überwiegend.

      Gäbe es noch – wenn schon die Anbieter unter der Diktatur so bereitwillig einknicken – ja die Möglichkeit dass die Gesellschaft radikal die Inanspruchnahme jedweder Dientsleistungen verweigert – aber  nicht mal in Zeiten von Faschiusmus und Diktatur ist sich diese ihrer eigentlichen Macht bewusst. Und sind wir wieder bei diesem typisch deutschen Problem angelangt.

      Ich kann das nur noch mit jämmerlich und erbärmnlich umschreiben.

      Ich gehe ja trotzdem immer wieder in ein Geschäft und sage z.B. und was vor 13 Monaten noch völlig normal gewesen wäre: “ Ich bräuchte ein Stück Plexiglas ( für eines meiner Kunstwerke ) und dann die immer gleiche Antwort: “ ohne Nachweis über neg. Test oder Impfung kann ich ihnen das nicht geben…“.

      “ aber das sit doch Unsinn“  – entgegne ich, “ was hat das eine denn mit dem Anderen zu tun ? “ –  dann kommt ein Schulterzucken…

      man muss sich einen derartigen Schwachsinn mal vorstellen.

      Inzwischen zeige ich diesen Leuten einfach einen Vogel.

      Mein geliebtes Training, dreimal die Woche, auch mein einziger regelmässiger sozialer Kontakt hier ( aber freilich auch wegen der so netten Powermädels dort, mit atemberaubender Figur – smile… ) –

      schon 1 Jahr geschlossen und wenn sie jemals wieder aufmachen dürfen, dann kommt man nur noch mit Nachweisen rein – aber das werde ich nicht mitmachen !

      Man duckt sich in allen Bereichen des öffentlichen Lebens unter der Diktatur weg  – jämmerlich und erbärmlich !

      Und so bleibt wiedermal der satz:

      Jedes Volk verdient genau die Regierung die es will oder duldet.

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

  • ak
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    Ergänzend dazu würde ich Schilder aufhängen, auf denen steht: Wir gehen davon aus, dass, wenn Sie keine Maske aufhaben, Gründe dafür haben. Wir bitten daher auch unsere Kunden, die diese bereitwillig tragen, von Hinweisen oder gar Zurechtweisungen abzusehen. Vielen Dank für ein friedliches Miteinander.
  • Hope
    Antworten
    Wenn ich einen Schnupfen habe, teste ich mich nicht.

    Wenn ich Fieber habe, teste ich mich nicht.

    Wenn ich Halsschmerzen habe, teste ich mich nicht.

    Wenn ich kontinuierlich husten muss, teste ich mich nicht.

    Wenn ich kotzen muss, teste ich mich nicht.

    Wenn mir schwindelig wird, teste ich mich nicht.

    Ich lege mich ins Bett, trinke Tee und schmeiß mir ein paar Tabletten rein. Geht’s mir wieder gut und kann wieder frei durchatmen, teste ich mich auch nicht. Manchmal frage ich mich, wie ich mit so einer Einstellung so alt geworden bin.

    Köhnlein würde mir wahrscheinlich bestätigen, dass ich genau deshalb so alt geworden bin:

    https://www.youtube.com/watch?v=sF4IkY-qYvM

  • Volker
    Antworten
    Aber wenn alle solidarisch mitmachen, und sich nur noch testen lassen, wenn sie wirklich krank sind, wird der Inzidenzwert binnen einer Woche massiv einbrechen. Ab der darauffolgenden Woche können wir Sie dann wieder bei uns begrüßen – ohne Termine, ohne Tests. Und Sie können nach Ihrem Einkauf einen Kaffee in Ihrem Lieblingscafe trinken. Diese dürfen dann schließlich auch wieder öffnen.

    Na, ich weiß nicht, ob bei fallendem Inzidenzwert die Daumenschrauben gelockert werden. Unsere Regierung gibt sich sehr erfindungsreich, und ein kritischer Wert zwecks Ausnahmezustands-Berechnung lässt sich beliebig variieren. Wie wäre es mit Freiheitsentzug ab Inzidenzwert 50 oder gar 10?
    Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass wir aufgrund einer eintretenden biologischen Normalität wieder von der Kette gelassen werden, nachdem unsere Regierung Grund- und Freiheitsrechte neu berechnete und bisherige demokratische Werte als nichtig erklärt – seit einem Jahr schon. Es wäre naiv zu denken oder zu glauben, wir würden zur gewohnten Normalität zurückfinden, alle Ereignisse zügelloser Staatsgewalt deuten in eine andere Richtung.
    So gesehen ist es völlig schnurz, ob ich mich ständig testen lasse oder gar nicht, mein weiteres Leben wird wohl dadurch fremdbestimmt werden, eine gültige Hundemarke nachweisen zu müssen, damit ich mich – immerhin gefühlt – frei bewegen darf.

    • Jürgen Schwerdt
      Antworten
      Das sehe ich ganz ähnlich: Sobald die „Inzidenzwerte“ einbrechen, wird irgendwo eine neue Mutante gesichtet, die noch ansteckender und noch gefährlicher ist, aber von den bisherigen Tests nicht erfasst wird. Deshalb müssen die Einschränkungen bis zur Entwicklung neuer Tests bestehen bleiben …

      Und gibt es keine Mutanten mehr, kommen halt die Muonkels zum Einsatz.

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