Wir kämpfen weiter gegen Europas Schande und für die Menschen in Griechenland

 in Holdger Platta, Über diese Seite

GriechenlandhilfeLogo-300x19426. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Wenn Not am Mann oder an der Frau ist, dann sind viele unserer Leserinnen und Leser bereit, ihre Spendenanstrengungen noch einmal zu verstärken. Dies ist die Erkenntnis, die wir aus der vergangenen, auch bezüglich unserer GriechInnenhilfe turbulenten Woche ziehen dürfen. Es erfüllt uns mit Dankbarkeit und Hoffnung für die Zukunft. Unsere speziellen „Schützlinge“ Evdoxia und Katerina konnten bzw. können mit Hilfe von Spendengeldern weiter medizinisch betreut werden, was unter bestimmten Umständen für sie lebensentscheidend sein kann. Enthalten in Holdgers neuem, wie immer sehr engagiertem Bericht: Der Appell von Tassos Chatzatoglou an alle, die vielleicht jetzt „übersättigt von Katastrophenmeldungen und der Flüchtlingsproblematik“ sind: „Verschließt Euer Herz nicht!“ Die ungläubige Rührung mancher Empfänger von Geldern über die uneigennützige Hilfe aus Deutschland und Österreich sollte uns Ansporn sein, weiterzumachen. (Holdger Platta)

Liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser,

was unsere Spendenaktion betrifft, die beste Nachricht gleich zu Beginn: in der vergangenen Woche gingen 1.205,- Euro auf unser Hilfskonto ein, überwiesen an uns von 28 SpenderInnen. Das ist seit über zweieinhalb Monaten der höchste Betrag, der von Euch für unserer GriechInnenhilfe innerhalb einer Woche gespendet worden ist (siehe meinen 14. Bericht vom 15. April dieses Jahres; da durften wir uns über einen Spendeneingang von 1.384,45 Euro freuen).

Ich bin sicher, daß dieser enorme Anstieg gegenüber der Vorwoche (= 292,50 Euro; 7 SpenderInnen) vor allem auf eines zurückzuführen ist: auf den Aufruf von Konstantin Wecker vom 30. Juni, der auch auf unserer Website veröffentlicht worden ist, aber auch auf www.wecker.de, vor allem aber auf der Facebook-Seite von Konstantin Wecker. Dort haben weit über 2.000 Leserinnen und Leser seinen Aufruf „Wir würden uns auch über Eure Hilfe sehr freuen“ mit einem „Like“-Zeichen versehen, weit über 1.000 Facebook-BesucherInnen diesen Aufruf auch „geshared“, also weitergeleitet – was zweifelsfrei zeigt, für mich jedenfalls: wir müssen weiter darauf setzen, Menschen für unsere Hilfsaktion zu gewinnen, die bislang noch nichts von unserem Engagement gehört haben. An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an Konstantin Wecker für dessen wichtige – enorm wichtige! – Unterstützung unserer Hilfsaktion! Ich bin sicher: wenn sich dieses fortsetzen ließe – auch auf Konstantin Weckers Konzert-Tournee „Revolution“, die in diesen Tagen, nach einer kleinen Pause, wieder begonnen hat –, wir müßten uns wohl keine Sorgen machen über den Fortbestand unserer Hilfe für notleidende Menschen in Griechenland!

Womit ich auch bei einer zweiten – sehr guten! – Nachricht bin:

Die Behandlung von Evdoxia (über die Tassos Chatzatoglou und ich in der letzten Woche ausführlich berichtet haben) ist sichergestellt: Die 7.000,- Euro, die zur Bekämpfung ihres bösartigen Gehirntumors im Allgemeinen Krankenhaus zu Wien erforderlich sind – präziser: zur Ermöglichung ihres Aufenthaltes in Wien -, konnten von uns aufgebracht werden, ohne daß bisher von uns betreuten Menschen dadurch ein Nachteil entstehen würde! Auch diese womöglich entstehende Zwangslage hatte ich Euch in meinem letzten Bericht ausführlich erläutert. Vielleicht wird dieser Unterstützungsbetrag sogar niedriger ausfallen können, weil Tassos Chatzatoglou noch um andere Hilfsquellen bemüht ist. So oder so gilt jedenfalls: Unsere Menschenhilfe hilft, Menschenleben zu retten. Um so schändlicher für eine EU-„Rettungs“-Politik gegenüber Griechenland, die solche lebensbedrohlichen Notsituationen erst entstehen läßt!

Und auch von Katerina K. ist Gutes zu berichten. Ihr erinnert Euch: die junge Griechin aus Piräus, die sich einer Organtransplantation in London unterziehen mußte (Übertragung einer Teileleber von ihrer Mutter). Katerina durfte gestern, am 6. Juli, das King’s College Hospital in London verlassen. Sie verträgt bisher die gespendete Teileleber ihrer Mutter ganz ausgezeichnet, konnte mit ihrem Bruder Iannis, der sie zur Zeit betreut, in der Nähe des Krankenhauses ein Privatzimmer anmieten, und muß lediglich zur weiteren Beobachtung und Behandlung jeden Tag ins Hospital – sowie an einigen Tagen der Woche zur Dialyse dort. Auch hier geht es um die Aufenthaltskosten, die wir mit unseren Spendengeldern mitübernehmen konnten – wobei in diesem Fall unser Mitakteur Karl-Heinz Apel die finanzielle Betreuung „von außen“ sicherstellt. Tja, und auch hier ließe sich der Satz wiederholen, den ich zum Not“fall“ Evdoxia bereits geäußert habe: Es ist eine Schande, daß in der „Wertegemeinschaft“ Europa private UnterstützerInnen einspringen müssen, um Menschen das Leben zu retten. Manchmal frage ich mich, ob die Schäubles dieser Welt sich zuhause vor ihrem Spiegel noch in die Augen blicken können!

Weitere Hilfsberichte, liebe HdS-Leserinnen und HdS-Leser, werdet Ihr in den nächsten Wochen bei uns lesen können – sehr, sehr konkrete sogar! Und auch die Analyse und Kritik der EU-Politik gegenüber Griechenland nehmen wir wieder auf, für uns eine humane Selbstverständlichkeit. Denke also keiner, daß wir uns „besoffen“ helfen und darüber die Verursacher des griechischen Elends vergessen!

Schließen möchte ich meinen heutigen Bericht mit dem bewegten Dank Tassos Chatzatoglous, unseres griechischen Mithelfers aus Graz, und mit dessen bewegendem Appell, auch unsererseits weiterzumachen mit der Unterstützung der notleidenden Menschen in Griechenland. Sie ging mir zu, diese Mail, als noch völlig offen war, ob wir auch in den nächsten Wochen und Monaten würden Hilfe leisten können, jedenfalls im gleichen Maße wie bisher:

„Lieber Holdger, liebe Alle,

ich möchte Euch allen danken für Eure Hilfe, die Ihr so vielen Menschen in Griechenland zuteil werden lasst!

Es handelt sich um Familien, die keinerlei Existenzgrundlage mehr haben, keine Arbeit, keine Versicherung. Sie werden allesamt von sozialen Einrichtungen betreut. Das sind die Menschen, die dank Eurer Hilfe, liebe HdS-Leserinnen und -Leser, durch Eure Spenden einen kleinen Lichtblick am Horizont der Krise sehen durften und auch hoffentlich weiter sehen dürfen. Dafür möchten wir im Namen all dieser Menschen herzlichst Danke sagen.

Damit wir aber mit unserem Hilfsprogramm weiter machen können, benötigen wir dringend Geld. Unser Spendenvolumen schrumpft beständig, die Spendenfreudigkeit hat leider massiv nachgelassen. Ich weiß, Ihr seid alle übersättigt von Katastrophenmeldungen und der Flüchtlingsproblematik, Ihr wollt wahrscheinlich von dem Ganzen nichts mehr hören. Aber Augen, Ohren und vor allem HERZEN ZU VERSCHLIESSEN ist nicht die Lösung für die Menschen in Griechenland, die Eure Hilfe dringendst benötigen. Um es mit Konstantin Weckers Worten zu sagen: es ist eine Hilfe aus einem anderen Deutschland, nicht dem Deutschland von Schäuble und Merkel. Genau mit diesen Worten, liebe Leserinnen und Leser, geben wir Eure Spendengelder an die bedürftigen Menschen in Griechenland weiter. Wir erwähnen auch, dass sogar Arbeitslose und Mindestpensionistinnen und -pensionisten für sie spenden. Und ihr solltet dabei sein und ihre Augen sehen, die teilweise zu leuchten beginnen, aber auch vor Rührung weinen. Diese Menschen sind überwältigt von Eurer Hilfe. Und genau aus diesem Grund darf unsere Hilfsprojekt nicht sterben, ES MUSS WEITER GEHEN. Wir müssen kämpfen, damit wir weiter machen können. Deshalb auch unsere Bitte an Euch, Ihr lieben Spenderinnen und Spender: UNTERSTÜTZT UNS BEI UNSEREM KAMPF GEGEN ARMUT UND SOZIALE UNGERECHTIGKEIT! VERSCHLIESST BITTE EURE HERZEN NiCHT UND UNTERSTÜTZT UNSER PROJEKT WEITERHIN, damit den Menschen in Griechenland, die wirklich nichts mehr haben, was sie verkaufen könnten, um menschlich zu leben, weiter geholfen werden kann!

Liebe Grüsse aus Graz, Euer Tassos“

Natürlich schließe ich mich von ganzem Herzen dieser Bitte von Tassos Chatzatoglou an. Wer uns also bei unserer Hilfe für Menschen in Griechenland unterstützen will, den bitten wir um unterstützende Spende, unter dem Stichwort „GriechInnenhilfe“, auf das folgende Konto:
Inhaber: IHW
IBAN: DE16 2605 0001 0056 0154 49
BIC: NOLADE21GOE
Und hier nochmal die Kontaktdaten von Peter Latuska, an den Ihr Euch wenden könnt, wenn Ihr Patenschaften übernehmen wollt oder eine Spendenbescheinigung benötigt (für Spendenbeträge bis 200,- Euro genügt fürs Einreichen beim Finanzamt Kopie oder Original Eurer entsprechenden Kontoauszuges):
Peter Latuska
Theodor Heuss Str. 14
37075 Göttingen
Email: latuskalatuska@web.de
Mit herzlichen Grüßen wie stets
Euer Holdger Platta

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