„Zu wenig Demokratie“

 in Politik (Inland), Umwelt/Natur

Klimaaktivistin Pauline Brünger vertraut der Politik kaum noch. Jakob Augstein staunt über ihren Kampfgeist. (Quelle: Freitag)
https://www.freitag.de/autoren/jaugstein/zu-wenig-demokratie

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    heike
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    Europa erlebte 2019 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, weltweit war 2019 das zweitwärmste Jahr in Folge nach fünf außergewöhnlich warmen Jahren. Die klimaschädlichen CO2-Konzentrationben in der Atmosphäre sind weiter gestiegen (Angaben des Copernicus Climate Change Service).

    Die erhöhten Temperaturen (neben gezielt gelegten Brandrodungen) führten zu großen Bränden in vielen Teilen der Erde, derzeit verbrennt der Wald im Südosten Australiens – und in ihm viele Koalas und andere Tiere.

    Ich bin froh, dass die Fridays for Futures hartnäckig sind und weiter um den Erhalt unseres Planeten kämpfen. Heute las ich in meiner Lokalzeitung (Freie Presse), dass Luisa Neubauer, die in der Presse bekannte Stimme von Fridays for Future in Deutschland, einen ihr von Siemens angebotenen Posten im Aufsichtsrat der Firma ablehnte und statt dessen den Vorschlag machte, diesen Posten an einen Vertreter von Scientists for Future zu vergeben.

    Ich bin stolz auf diese jungen Leute, die sich weder von Politik noch Wirtschaft kaufen lassen.

    Luisa Neubauer begründete ihre Absage folgendermaßen: „Mit dem Posten wäre ich den Interessen des Unternehmens verpflichtet und könnte dann Siemens nicht mehr unabhängig kommentieren. Das ist nicht mit meiner Rolle als Klimaaktivistin zu vereinbaren.“

    Siemens will bis Montag über die Lieferung einer Zugsignalanlage in ein Kohlebergwerk in Australien entscheiden, welches zu einem der größten Kohlekraftwerke der Welt aufgebaut werden soll – bestehend aus fünf Untertageminen und sechs Tagebaustätten, in denen bis zu 60 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr gefördert werden solllen. Das Projekt wird seit Jahren von Umweltschützern bekämpft. Neben der klimaschädlichen CO2-Emission wird durch das Kraftwerk der Lebensraum vieler Tiere zerstört, der Grundwasserspiegel extrem abgesenkt und das Great Barrier Riff, das größte Korallenriff der Welt durch den Transport der Kohle über das Riff, noch weiter geschädigt.

    Großunternehmen müssen in Zukunft Projekte unterstützen, die das Klima der Erde nicht weiter gefährden, sondern schützen. Das ist die Aufgabe und Verantwortung von Menschen, die über Finanzen und deren Einsatz entscheiden.

    Danke für das obenstehende Interview. Ich hoffe sehr, dass die jungen Menschen ihren Mut nicht verlieren und von der Gesellschaft unterstützt werden.

     

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    heike
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    Zu meinem obenstehenden Kommentar noch dieser Link:

    https://www.merkur.de/politik/luisa-neubauer-greta-thunberg-siemens-joe-kaeser-job-australien-fridays-for-future-kohlefoerderprojekt-klima-zr-13432123.html

     

    „Die Wirtschaft“ ist der Meinung, dass rentables Wirtschaften nicht möglich ist, wenn man die Klimaziele von Paris einhalten will.

    Aber es muss möglich gemacht werden.

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