Dan Browns Flirt mit dem Inhumanen

 in Allgemein, Kultur, Roland Rottenfußer
Tom Hanks und Felicity Jones hasten durch ein Museum

Tom Hanks und Felicity Jones hasten durch ein Museum

„Inferno“, der vierte Roman Browns um den rührigen Symbolforscher Robert Langdon, wurde wieder zu einem kalkulierten Welterfolg. Der wurde jetzt in gewohnt professioneller Manier mit Tom Hanks in der Hauptrolle verfilmt. Doch ist Erfolg gleich Qualität? Natürlich kann man von dem Blockbuster-Autor keine Weltliteratur vom Format Dantes erwarten; aber selbst für einen Kulturthriller birgt „Inferno“ erhebliche Glaubwürdigkeitslücken: Konstruierte „Twists“, ein Klassiker, der als Steinbruch für Rätselspielchen dient, Actionszenen auf florentischen Monumenten, ein Unhold, dessen perfider Plan die Menschheit bedroht … Hier immerhin wird es wirklich interessant. Das Thema Überbevölkerung berührt einen wunden Punkt. Verschließen wir alle unsere Augen vor einem Inferno, das schon in naher Zukunft droht? Und wenn ja: Wie können wir gegensteuern, ohne alle Grundsätze der Humanität aufzugeben? (Roland Rottenfußer)

Welche Stadt wird er als nächstes nehmen? Diese Frage stellen sich Woody Allen-Fans, nachdem der Meister des intelligenten Humors seine plappernden Protagonisten nacheinander nach London, Barcelona, Paris und Rom gechickt hatte. Ähnlich geht es den Lesern von Dan Brown. In den höchst erfolgreichen Romanen „Illuminati“, „Sakrileg“ und „Das verlorene Symbol“ arbeitete der Brite nacheinander Rom, Paris und Washington ab. Ich sah Tom Hanks alias Robert Langdon vor meinem geistigen Auge schon an der Seite einer schmucken Deutschen in der Berliner Gedächtniskirche stöbern, auf dem Fernsehturm am Alex herumturnen oder anhand der Nofretete-Büste das Geheimnis einer außerirdischen Zivilisation lüften. Doch wie bei Woody wurden diese patriotischen Hoffnungen enttäuscht. Langdon ermittelt diesmal in Florenz – hauptsächlich

Bildungsbeflissene Verfolgungsjagd

Dabei ist „Inferno“ nur scheinbar nach dem gewohnten Strickmuster abgefasst. Klar, eine atemlose Verfolgungsjagd ist für Brown der Inbegriff von „Handlung“. Es gibt Sehenswürdigkeiten aus dem Reiseführer, eine schöne Begleiterin, deren Beziehung zum Helden platonisch bleibt, ein Rätsel, eine Schnitzeljagd, unerwartete Wendungen – alles wie gehabt. Doch einiges ist anders. Vor allem die Zeitstruktur wurde aufgebrochen, indem der Roman eigentlich in der Mitte der Handlung einsetzt. Robert Langdon wacht in einem Krankenhaus aus der Bewusstlosigkeit auf. Das erste, was er sieht, ist eine Killerin, die ihn offenbar töten will. Zusammen mit der Ärztin Sienna Brooks kann er fliehen. Warum aber hatte es die Verfolgerin auf ihn abgesehen, und was geschah in den zwei Tagen, die in Langdons Gedächtnis komplett ausgelöscht sind?

Eine weitere Besonderheit des Thrillers liegt in dem an Brisanz kaum zu überbietenden Thema „Überbevölkerung“. Über die Vorstellung eines verheirateten Jesus im Buch „Sakrileg“ empörten sich nur einige christliche Fundamentalisten. Ein Virus, der einen Großteil der Menschheit auslöschen könnte, und ein Ermittlerpärchen, das nur 24 Stunden hat, um die Katastrophe zu verhindern – das ist ein Thema von ganz anderem Kaliber. Unser Robert muss hier tatsächlich zu einem zweiten James Bond mutieren und in letzter Minute die „Bombe“ zu entschärfen versuchen. Nicht nur um einen Trivialroman für Gebildete geht es also hier; „Inferno“ berührt die ernste Thematik eines Seuchenthrillers à la „Contagion“. Wie inhuman darf der Weg sein, wenn das Ziel das Überleben der Menschheit ist? Keine leichte Frage für einen literarisch leichtgewichtigen Roman. Hier ein paar Anmerkungen zu den wichtigsten Themen des Buches:

Überbevölkerung: Töten, damit die Menschheit leben kann

Ein geheimnisvoller „Mad Scientist“ namens Bertrand Zobris ist quasi der Bond-Bösewicht in „Inferno“. Seine Begegnung mit WHO-Chefin Sinskey in der Zentrale des „Council of Foreign Relations“ bringt das Leitthema des Buchs zur Sprache. Mit Hilfe der auch aus der Geldtheorie bekannten Exponentialkurve beweist Zobrist Elisabeth Sinskey, dass die Menschheit durch die Bevölkerungsexplosion unaufhaltsam auf eine Katastrophe zusteuern. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem die Verdoppelung der Verdoppelung (usw.) eine existenzielle Gefahr darstellt. In einer einzigen Lebensspanne (ca. 80 Jahre) kann ein Mensch heute die Verdreifachung der Weltbevölkerung miterleben. Und die Geschwindigkeit dieses Wachstums wächst ihrerseits immer weiter. Alle beobachtbaren negativen Entwicklungen auf der Welt (Umweltzerstörung, Ressourcenknappheit, Erderwärmung usw.) sind nur Symptome ein und derselben Krankheit: der Bevölkerungsexplosion.

Sienna Brooks, die sich im Lauf Handlung als Ex-Geliebte und Jüngerin Zobrists erweist, erklärt die mathematische Unausweichlichkeit der Apokalypse anhand einer wachsenden Algenpopulation in einem Teich: „Nachdem sie alles an vorhandener Nahrung aufgenommen haben, sterben sie ganz schnell ab und verschwinden. (…) Die Menschheit könnte ein ähnliches Schicksal erwarten, und das viel früher, als sich das irgendeiner von uns vorstellen kann oder will.“ Dies ist aber zunächst nur die Diagnose. Welches wäre die Therapie? Sienna spricht die beängstigende Konsequenz aus: „Würden Sie die Hälfte der Weltbevölkerung töten, um unsere Spezies vor dem Aussterben zu bewahren?“ Ein Virus, der einen Großteil der Menschheit auslöschen könnte, sorgt folglich in der zweiten Hälfte des Romans für Spannung.

Dante und die menschliche Tragödie

Den Zusammenhang zwischen Dantes „Inferno“ und dem Thema Überbevölkerung wird von Zobrist in Kapitel 22 auf den Punkt gebracht: „Die Zeitbombe tickt längst, sie hat längst gezündet, Doktor, und ohne dramatische Gegenmaßnahmen wird die exponentielle Mathematik unser neuer Gott. (…) Er wird Dantes Vision der Hölle draußen auf die Park Avenue bringen: dicht gedrängte Massen, die in ihren eigenen Exkrementen suhlen. Ein furchbares globales Gemetzel, inszeniert von der Natur selbst“. Die zentrale These Browns über Dantes „Inferno“ lautet: „Dante ist nicht Fiktion – sein Werk ist Prophezeiung.“ Diese Deutung mag zwar faszinieren, sie ist aber zutiefst werkfremd. Dantes „Göttliche Komödie“ (vollendet um 1320) fasste das kirchlich-mittelalterliche Weltbild abschließen zusammen und fügte ihm eine Reihe von „unerhörten“ Details hinzu. Die Hölle, die vorher nur als vage Vorahnung in den Köpfen der Menschen existierte, nahm nun plastische Gestalt an. Damit war Dante Kronzeuge für eine der perfidesten Volksverdummungskampagnen der Menschheitsgeschichte. Der Versuch der katholischen Kirche, die Menschen durch Höllenandrohung zu manipulieren, sie bis ins Innerste ihrer Seele hinein mit Angst zu regieren, erhielt durch Dante neue Schubkraft.

So genial der Dichter in der literarischen Ausgestaltung seiner Vision war, so fragwürdig waren viele der Details in der „Göttlichen Komödie“. Personen, die Dante nicht mochte – etwa der Prophet Mohammed – sahen sich in die Hölle verbannt. Respektlos ausgedrückt, war Dante also ein literarisch hochbegabter Fanatiker, ein spätmittelalterlicher „Evangelikaler“, dessen Einfluss auf die Geistesschichte eher zweischneidig war. Bei Dan Brown wird im Grunde nichts Essentielles über den Dichter ausgesagt. Er dient im Roman als eine Art „Leitmotiv“, das die die Stationen von Robert Langdons Irrfahrt begleitet: Botticellis „Mappa dell’Inferno“, Die Dante-Totenmaske im Palazzo Vecchio, Franz Liszts „Dante-Sinfonie“, Dante-Terzinen als Wegweiser für die typisch Brownschen Schnitzeljagden. Das alles sind eher Bildungsfettaugen, die an der Oberfläche von Browns literarischer Suppe treiben. Dass Dante Alighieri vorhatte, die Zukunft der Menschheit im Diesseits zu prophezeien, ist höchst unwahrscheinlich. Die Dante-Deutung Dan Browns führt uns allerdings ins Zentrum unserer Überlegungen: „Der Weg zum Paradies führt direkt in die Hölle, wie Dante uns gelehrt hat.“

Transhumanismus: Dan Brown als Vorläufer

Kann die Menschheit nur durch eine (begrenzte) Apokalypse in ein neues Paradies eintreten? Müssen wir lieb gewordene humanitäre „Besitzstände“ aufgeben, um in einem umfassenderen Sinn human zu handeln? Konkret kann das bedeuten: Einschränkungen der Bürgerrechte, Höchstgeburtenzahlen (wie in China), Zwangssterilisation oder gar die Ausrottung des „überschüssigen Menschenmaterials“. Wir kennen historische Beispiele für ein solches Denken. Auch im Zusammenhang mit AIDS und anderen Seuchen wird in Verschwörungstheorien gelegentlich unterstellt, eine globale Elite plane eine „Bereinigung“ der Bevölkerungszahlen. In seinem Buch „Hitler als Vorläufer“ behauptet der Münchener Schriftsteller Carl Amery, die Taten der Nazis seien erst der Anfang einer viel umfassenderen Entwicklung hin zum Inhumanen gewesen. Im Kern gehe es gar nicht um Antisemitismus und andere faschistische Wahnideen, sondern um Vorstellungen von Auslese und Überlebenskampf, die in den globalen Krisen der Zukunft an Bedeutung gewinnen könnten. Die „Hitlerformel“ nach Carl Amery setzt eine Krisensituation voraus, „die sowohl materielle Not wie das Erlebnis existenzieller Orientierungslosigkeit umfasst. Diese Krisenerfahrung muss die Erkenntnis aufdrängen, dass es nicht (und wahrscheinlich nie mehr) für alle reicht. (…) Die überlegen Gruppe oder Formation, welche sich zur Bewahrung der zivilsatorischen Errungenschaften berufen fühlt, sieht sich deshalb zur Selektion gezwungen; diese muss logischerweise die Unantasbarkeit der Menschwürde aufheben.“

Als Amery sein visonäres Manifest verfasst (1998) war die Bewegung des Transhumanismus noch unbekannt. Dan Brown führt diesen modernen Begriff gegen Ende noch in seinen Roman ein. Bertrand Zobrist „war Transhumanist und überzeugt, dass wir an der Schwelle zu einer glänzenden ‚posthumanen’ Zukunft leben, einer Epoche wahrhafter Transformation. (…) Er hat die wunderbare Macht der Technologie begriffen und war überzeugt, dass sich unsere Spezies im Verlauf weniger Generationen vollkommen verändern würde – dass sie genetisch verbessert, gesünder, klüger, stärker, sogar mitfühlender werden würde.“ Die bewusste Steuerung der menschlichen Evolution durch den Menschen selbst mittels genetischer Manipulation – dies machte für Zobrist den Kern des Transhumanismus aus. Die Pest im Mittelalter, so der Genforscher, habe die Menschheit um ein Drittel auf ein „gesundes Maß“ reduziert. Ein solch radikaler Schnitt stünde jetzt wieder an. Sein Virus erweist sich am Ende auch als „genetischer Vektor“, der das Erbmaterial aller Menschen manipuliert – mit dem Ergebnis, dass ein Teil von ihnen unfruchtbar wird.

Mögliche Lösungen werden verschwiegen

Gerade diese relativ „humane“ Auflösung der Suspense-Handlung am Schluss macht Zobrists These, die Inhumanität könnte letztlich das Humanere sein, jedoch salonfähig. Trotz einiger Dementis, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Dan Brown in seinem Buch mit dem Transhumanismus flirtet. Und damit auch mit der Vorstellung, der Mensch sei „etwas, das überwunden werden muss.“ (Nietzsche) Dass das Transhumane – wie das Prähumane – eben die Abwesenheit von Humanität beinhaltet, wird von Brown nicht einmal verleugnet. Der Mensch als Algenpest und wuchernder Bakterienstamm – da kommt es auf das Einzelschicksal nicht mehr so an, oder? Auch kinderlos zu bleiben, ist für viele Paare eine schmerzliche Erfahrung. Doch wer kann auf solche Sentimentalität noch Rücksicht nehmen, wenn das „Ganze“ auf dem Spiel steht? Mit dieser Argumentation negiert Bertrand Zobrist alle geistig-moralischen Kräfte im Menschen, seine Fähigkeit zur Umkehr. Wer könnte auch von Algen verlangen, dass sie freiwillig ihre Vermehrungsrate reduziert?

Warum – und diese Frage stellt Dan Brown nicht – ist in Deutschland das Bevölkerungswachstum zum Stehen gekommen, während die Entwicklung in Ländern des Globalen Südens eskaliert? Dafür gibt es klar benennbare Faktoren: Bildung gehört dazu und eine starke, unabhängige Stellung der Frau. Dazu gehört der Sieg der Vernunft über religiöse Fundamentalismen jeder Couleur, die Verhütung als Sünde verdammen. Dazu gehört die soziale Absicherung des Alters, gehören überhaupt bessere soziale Standards, damit „Kinderreichtum“ nicht die einzige Zukuft von Familien bleibt. Aber die Staaten der Erde können ihren Bürgern soziale Sicherung, Aufklärung und Bildung nicht garantieren, weil sie das Geld für Rüstung und Schuldendienst „brauchen“. Dieser globale, ganz alltägliche Skandal ist bei Dan Brown kein Thema. „Die heißesten Orte der Hölle sind reserviert für jene, die in Zeiten moralischer Krisen nicht Partei ergreifen.“ In diesem Satz „gipfelt“ der Roman „Inferno.“ Gerade diese klare Parteinahme bleibt der Autor seinen Lesern jedoch schuldig. Ein bisschen Bedenkenträgerei hier, ein bisschen Flirt mit dem Inhumanen dort – das genügt nicht, um einer Millionenleserschaft Orientierung zu geben. Wenn Untätigkeit Sünde ist, welche Art von Tätigkeit könnte uns dann retten?

Anmerkung zur Verfilmung von Ron Howard

Ein bisschen was Neues hat sich der Regisseur der Vorlagen „Sakrileg“ und „Illuminati“ ja für seine dritte Dan Brown-Verfilmung einfallen lassen: die Traumsequenzen und Höllenvisionen des Helden vor allem, die mit viel visuellem Brimborium und Computer-Tricks in Szene gesetzt sind. Dokumentarbilder wimmelnder Menschenmassen wie in „Koyaanisqatsi“ illustrieren die grassierende Überbevölkerung. Diese Regie-Mätzchen haben den Vorteil, dass sie dem Zuschauer einen frischen Blick ermöglichen und den Film nicht sogleich als Teil einer sattsam bekannten, eher mittelmäßigen Mainstream-Reihe outen. Die größte Stärke des Romans allerdings geht im hektischen Bild-Gewitter unter: Browns ausführliche und gut recherchierte Reflexionen über das zugrunde liegende moralische Dilemma, die geradezu an die mit Sachbuch-Infos gespickten Thriller eines Andreas Eschbach erinnerten. Hierfür hätte der Film vielleicht noch 5 bis 10 Minuten Zeit aufbringen können.

Die Filmversion (Achtung: Spoiler) verzichtet auf die Schlusswendung, die den vermeintlich tödlichen Virus im Roman in ein nur die Fruchtbarkeit beeinträchtigendes Gift umwandelte. Hier geht es im Showdown wirklich darum, die Ermordung der halben Menschheit zu verhindern. Das steigert die Spannung nochmals und bewirkt, dass die Sympathie der Zuschauer einseitig auf die Seite der Gegner derartiger Methoden der „Bevölkerungskontrolle“ wandert. Bei Dan Brown ertappte man sich zeitweise dabei, beiden Seiten des irritierenden Dilemmas ein Stück weit zu folgen. Es ging ja nur darum, einen Teil der Menschheit unfruchtbar zu machen. Der zugespitzte Endkampf ist in Ron Howards Film dann „nur noch“ einer der üblichen Menschheits-Rettungs-Showdowns, wie wir ihn aus James Bond-Filmen kennen.

Schauspiel-Veteran Tom Hanks agiert im Film teilweise auf Autopilot, muss in diesem Teil der Serie aber, da stark angeschlagen, etwas mehr als üblich grimassieren. Das intellektuelle Superhirn nimmt man dem „Allerwelts-Amerikaner“, der immer ein wenig dreinblickt wie Forest Gump mit Kopfschmerzen, ohnehin nicht so richtig ab. Unter den männlichen Nebendarstellern ragt Irrfan Khan („Jurassic World“) durch die glutäugig-intensive Mehrdeutigkeit seines Spiels heraus. Die Frauenriege ist mit Felicity Jones („Die Entdeckung der Unendlichkeit“) als Sienna und der Dänin Sidse Babett Knudsen („Borgen“) als Elisabeth exzellent besetzt. Neben Schönheit stimmen in beiden Fällen auch Charme und Talent. Den Anblick einer glatzköpfigen Felicity Jones (wie das Buch eigentlich fordern würde) erspart uns die Regie, und auch die Abschiedsszene zwischen Langdon und Sienna entfällt. Stattdessen sehen wir den ewigen Junggesellen – auch dies anders im Roman – überraschend für Elisabeth erglühen. Endlich eine Frau im passenden Alter, könnte man denken, mit der der Teilzeit-Action-Held seine beschauliche Harvard-Professur genießen könnte. Ist da der geplante fünfte Teil der Robert-Langdon-Reihe mit vermutlich neuem Begleit-Liebchen überhaupt noch nötig?

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