Die Gehorsamsprüfung

 in FEATURED, Politik, Roland Rottenfußer

Szene aus der Serie „The Handmaid’s Tale“ nach einem Roman von Margaret Atwood, beim Videoportal Hulu.

Der Maskenzwang ermöglicht es dem Staat in bisher unvorstellbarem Ausmaß, die Gesinnung der Bürger zu testen. „Der, des Verwaltung unauffällig ist, des Volk ist froh. Der, des Verwaltung aufdringlich ist, des Volk ist gebrochen“. So steht es in einem Flugblatt der Widerstandsbewegung „Weiße Rose“. Ursprünglich stammt der Spruch von dem chinesischen Weisen Laotse. Machthaber, die auf fragwürdigem ethischem Fundament agieren und sich der freiwilligen Loyalität ihrer Bürger nicht sicher sein können, neigen dazu, sich „aufdringlich“ zu verhalten. Immer wieder behelligen sie die Menschen und zwingen sie zu symbolischen Unterwerfungsgesten. Durch diese wird die Mehrheit der Gehorsamen gebrochen, während die Minderheit der „Aufrührer“ leichter zu identifizieren ist. In modernen gelenkten Fassadendemokratien werden diese Unterwerfungsgesten jedoch mit einem akzeptablen Narrativ ideologisch eingekleidet. Die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske in der Öffentlichkeit erfüllt diesen Zweck bestens. Im Gegensatz zur ersten Phase der Abschaffung unserer Freiheitsrechte sind Gegner der herrschenden Corona-Hysterie in der zweiten schon auf den ersten Blick zu identifizieren. Roland Rottenfußer

„Das Volk hat aber doch gewisse Rechte“, sagt Rudolf, Stallmeister von Hermann Geßler, dem Reichsvogt der Kantone Schwyz und Uri. Doch Geßler antwortet lakonisch: „Die abzuwägen ist jetzt keine Zeit.“
Geßler, der Verwalter der besetzten Bezirke der Alpenregion, hat in Altdorf auf dem Marktplatz einen Hut auf einen Stock gepflanzt. Daneben steht eine Wache, die jeden abführt, der nicht vor diesem Popanz salutiert. Zur Begründung gibt Geßler an:

Ich hab den Hut nicht aufgesteckt zu Altdorf
Des Scherzes wegen, oder um die Herzen
Des Volks zu prüfen; diese kenn ich längst.
Ich hab ihn aufgesteckt, dass sie den Nacken
Mir lernen zu beugen, den sie aufrecht tragen –
Das Unbequeme hab ich hingepflanzt
Auf ihren Weg, wo sie vorbeigehn müssen,
Dass sei drauf stoßen mit dem Aug‘ und sich
Erinnern ihres Herrn, den sie vergessen.

Der mittlerweile sprichwörtliche Geßlerhut in Friedrich Schillers Drama „Wilhelm Tell“ wurde also explizit nicht aufgestellt, um die wahre Gesinnung des Volkes zu testen. Diese setzt Geßler als bekannt voraus; er weiß, dass die Menschen ihren Unterdrücker hassen. Vielmehr ist der Hut ein Gehorsamstest. Nicht herzliche Zustimmung wird erwartet, sondern zähneknirschende Unterwerfung. So reagiert der „Landesvater“ auch sehr ungnädig, als der Titelheld dem Hut den Gruß verweigert.

Verachtest du so deinen Kaiser, Tell,
Und mich, der hier an seiner Statt gebietet,
Dass du die Ehr‘ versagst dem Hut, den ich
Zur Prüfung des Gehorsams aufgehangen?
Dies böses Trachten hast du mir verraten.

„Böse“ ist also, wer die inhaltlich völlig absurde, jedoch symbolisch aussagekräftige Geste verweigert. Tell muss in der Folge seinem Sohn einen Apfel vom Kopf schießen und dessen Leben riskieren. Schließlich wird Tell verhaftet…

Symbolische Unterwerfungsrituale

Der „Geßlerhut“ wurde deshalb weithin bekannt, weil er einen typischen Mechanismus der Machtausübung offenlegt. Fast überall, wo Macht ist, gibt es auch symbolische Unterwerfungsrituale. Wo die Unterdrückung ungeschminkt auftreten darf, weil sie auf ein gesellschaftlich akzeptiertes Gewohnheitsrecht auf seelische Misshandlung der ihr Unterworfenen bauen kann, sind diese Rituale besonders leicht zu durchschauen. Etwa in Gefängnissen oder beim Militär. Man kann dies anhand der unsäglichen Bundeswehr-Werbesoap „Die Rekruten“ auf youtube sehr gut beobachten.

In der Start-Folge der Serie erklärt ein bulliger Ausbilder die Regeln in Richtung Kamera. Es geht um einen simplen Vorgang: das Eintreten der neuen Rekruten in ein Amtszimmer. „An der Linie sollen die sich einfach bloß aufhalten, und dann: ordentlich anklopfen. Und viele schaffen’s einfach nicht. Die rennen einfach los und sagen ‚hallo, hier bin ich‘. Das gib’s aber nicht.“ Der Ausbilder erklärt nicht den Sinn der Regel, er sagt nur, was Sache ist. „Es gibt zwei verschiedene Arten, diese Linie zu übertreten: eine richtige und eine falsche.“

Die Filmregie unterstützt diese Regelung visuell – als wolle sie angehende Rekruten im Interesse der Bundeswehr schon präventiv miterziehen. Ein junger Mann bleibt vor einem dick gezogenen Strich am Boden stehen. Ein dicker grüner Schriftzug wird eingeblendet: „richtig“. Ein unsicherer anderer Rekrut schlendert gleich ohne Anklopfen ins Amtszimmer. Dicker roter Schriftzug: „falsch“. Ein dritter verlässt das Zimmer gerade. Er sagt zum Abschied: „Alles klar!“ Jetzt erhebt sich die Stimme des Vorgesetzten drohend: „Nicht ‚alles klar‘, sondern…???“ Sichtlich gequält und eingeschüchtert stößt der Jüngling hervor: „Jawohl!“ Mit diesem Unterwerfungsritual ist das Erziehungsziel erreicht. Nicht nur wird der Rekrut künftig dienstbeflissen die Silbe „…wohl“ anhängen; er hat auch kapiert, wer beim Bund das Sagen hat.

Schikanöse Vorschriften und permanente Herabsetzungen der Rekruten dienen der Brechung des Eigenwillens, sie werden nicht trotz, sondern wegen ihrer Unsinnigkeit konzipiert. Denn nur ein Soldat, der das Nachdenken komplett aufgegeben hat und dessen Gehorsam automatisiert abläuft, ist im Krieg „brauchbar“. Ein solcher Mensch wird willig in das Gewehrfeuer des „Feindes“ hineinlaufen und ist selbst bereit zu töten. Den Rekruten wird damit ein Teil dessen abtrainiert, was sie als Menschen ausmacht. Durch staatlich legitimierte Strukturen, die den Einzelnen einer Situation absoluter Machtlosigkeit ausliefert, wird letztlich eine Identifikation mit dem Aggressor erzwungen. Das Bewusstsein, sich diesem Irrsinn unterworfen zu haben, führt zu einem latenten Gefühl der Scham, einem Selbstwertverlust, der es wiederum für die Ausbilder künftig leichter macht, ohne Gegenwehr über das optimierte Menschenmaterial zu verfügen.

„Geßlerhüte“ in Corona-Zeiten

„Geßlerhüte“ in der erweiterten Bedeutung des Wortes verfolgen stets zwei Zwecke: den offiziellen, der für Ge- und Verbote eine Scheinbegründung liefert, und einen tatsächlichen Grund, der stets in einem symbolischen Unterwerfungsakt bzw. eine Gehorsamstest besteht. Geßlerhüte gibt es praktisch überall, wo es Machtausübung gibt. Sie dienen dem doppelten Zweck der Disziplinierung und Brechung der gehorsamen Mehrheit und der Identifizierung einer eventuell widerspenstigen Minderheit. Anlässlich der Aufrufe zum Ungehorsam im Zusammenhang mit der Volkszählung 1987 bemerkte eine Zeitschrift, der Staat habe nunmehr eine vollständige Liste seiner Gegner in Händen: jener Minderheit nämlich, die die Fragebögen nicht ausfüllte und dafür mitunter auch harte Geldstrafen in Kauf nahm.

Es fällt nun nicht schwer, von hier einen Bogen zu den derzeitigen staatsautoritären Zwangsmaßnahmen „wegen Corona“ zu schlagen. Das österreichische Webmagazin „Profil“ titelte am 9. April: „Die neue Lust am Strafen, Bespitzeln und Denunzieren“ und erhob gegen die Obrigkeit einen heftigen Vorwurf: „Innerhalb weniger Wochen mutierte Österreich zu einem Operetten-Polizeistaat, in dem harmlose Bürger nach Gutdünken drangsaliert werden.“ Lassen wir die Operette mal beiseite, dann bleibt: Polizeistaat. Ein Beispiel aus der Praxis: „Jüngst machte im Internet ein Strafzettel die Runde, mit dem ein Wiener zur Zahlung von 500 Euro Bußgeld aufgefordert wurde. Das rigoros beamtshandelte Delikt im Wortlaut: ‚Sie sind längere Zeit auf einer Parkbank gesessen und haben aufgrund des regen Fußgängeraufkommens nicht den nötigen Mindestabstand von 1 Meter zu anderen Personen eingehalten.‘“

Weitere Beispiele laut „Profil“: Wegen unerlaubten Benutzens eines Spielplatzes werden in Salzburg 1000 Euro Bußgeld verhängt. Eine Frau musste sich an der Kasse eines Drogeriemarkts einer Taschenkontrolle unterziehen und sich eine Rüge anhören, weil sie etwas „nicht unbedingt Nötiges“ gekauft hatte: ein Schulhelft für ihre Tochter. Niki Scherak, stellvertretender Klubobmann der Partei NEOS gab zu den Strenge-Exzessen der Ordnungshüter zu Protokoll: „Für mich ist wirklich erschreckend, dass die Leute fragen müssen, was sie überhaupt noch tun dürfen.“ In der Tat scheinen sich die betroffenen Länder in riesige Kindergärten verwandelt zu haben, in dem die Betreuten ängstlich um sich spähend und demütig die Grenzen des Erlaubten auszuloten versuchen. Die meisten Presseorgane haben sich ihrer Pflicht zu objektiver oder gar kritischer Berichterstattung mittlerweile ganz entledigt und die Funktion moderner Herolde übernommen. Auf den virtuellen öffentlichen Plätzen verkünden sie die Verlautbarungen des „Königs“: ungefiltert und unkommentiert: Hört ihr Leut‘ und lasst euch sagen: Folgendes ist ab kommenden Montag verboten, folgendes erlaubt…

Wenn sich nun irgendjemand durch das, was hier geschieht, entwürdigt fühlt, dann ist der Betreffende weder überempfindlich noch erfolgt diese Entwürdigung seitens der Staatsmacht unbeabsichtigt. Viele der jetzt geltenden „Corona-Maßnahmen“ haben den Charakter von Geßler-Hüten – zumindest teilweise. Staatsorgane, von ihrem unverhofften Machtzuwachs angefixt, widerstehen nur selten der Versuchung, Bürger zu erniedrigen und die Verhaltenssteuerung auf sinnfreie Gehorsamstests zu verengen. Wo eine Vorschrift nicht ohnehin schon diesen Charakter hat, agieren einzelne, besonders eifrige Polizisten gern ihre Machtlust an den ihnen Unterworfenen aus. Schlimmeres als die Rücknahme eines ungerechtfertigten Bußbescheids haben sie dabei ja nicht zu befürchten. Demütigungen sind stets auch kleinere oder mittelschwere Traumata – je nach den Vorerfahrungen der Opfer. Sie führen bei diesen oft zu Gefühlen von Benommenheit und Erstarrung, zu Schamgefühlen, die verdrängt werden und in vielen Fällen nur durch die Identifikation mit dem Aggressor „gelöst“ werden können.

Gehorsamstests mit Scheinbegründungen

Allerdings tritt die Entwürdigung von Bürgern selten in völlig „nackter“ Form auf. In modernen, „zivilisierten“ System des Despotismus wird um den Geßlerhut herum meist ein ausgefeiltes Narrativ gesponnen. Die Scheinbegründung, mit denen Gehorsamsprüfungen bemäntelt werden, erscheinen in der Regel plausibler, als dies beim ursprünglichen Geßlerhut in Schillers „Wilhelm Tell“ der Fall war. Oder eine Vorschrift stellt eine Mischung aus sinnvoller Regelung und einem Geßlerhut dar. Meist wird den Unterworfenen ein „weil“ mit auf den Weg gegeben, das ihnen hilft, mit einem die Würde verletzenden Befehl ihren Frieden zu schließen.

Frauen müssen in Teilen der muslimischen Welt vollverschleiert auf die Straße gehen, weil dies der Anstand und die Religion verlangten. Katholiken müssen beim Betreten einer Kirche ihre Hände in das Weihwasserbecken tunken und sich bekreuzigen, weil dies der Respekt vor Gott gebiete. Bewerber um eine Stelle müssen bestimmte Formalitäten einhalten, um in die engere Wahl zu kommen, weil dies das Engagement des Stellensuchenden demonstriere. Alle Bürger müssen Gebühren für ARD und ZDF zahlen, selbst wenn sie diese Sender nicht anschauen, weil dies die Finanzierung des für die Demokratie so eminent wichtigen Öffentlich-Rechtlichen Systems sichere. Soldaten müssen ihre Kleidung im Spind in einer bestimmten Weise falten und „auf Kante“ legen, damit die Kleider im Alarmfall mühelos gefunden werden können. In weltanschaulich homogenen Gruppen sind gewisser Kleidervorschriften, Grußformeln und Rituale obligatorisch. Und so weiter.

In einigen Fällen wird der Gruß vor einem Geßlerhut nur durch mehr oder weniger sanften Gruppendruck kontrolliert; in anderen Fällen zieht eine Weigerung schwerste Sanktionen bis hin zur Tötung nach sich. Ein sehr prägnantes Beispiel für einen Konformitätstest war auch die den Deutschen zwischen 1933 und 1945 auferlegte Pflicht, einander mit „Heil Hitler!“ zu grüßen. Wir wissen aus der Geschichte, dass dies ein besonders perfides Kontrollinstrument darstellte. Die Ideologie beziehungsweise die Respektbezeigung vor dem „Führer“ durchdrang damit jede kleinste Alltagsbegegnung der Menschen. Wer den Gruß verweigerte, war unschwer als Regimegegner zu erkennen. Für Bürger, die für Hitler keine rechte Begeisterung aufbringen konnten, war der Aufenthalt im öffentlichen Raum somit mit beständigem Unbehagen verbunden. Verwende ich einen anderen Gruß oder sage ich um des Friedens willen doch besser „Heil Hitler?“ Wenn ja, wem gegenüber kann ich das wagen?

Opfer und Stütze des Systems

Der Dichter und spätere tschechische Ministerpräsident Vaclav Havel hat die beiden Dimensionen der Verhaltenssteuerung in seinem Essay „Versuch in der Wahrheit zu leben“ (1978) glänzend dargelegt. Vor dem Hintergrund eines damals noch intakten Ostblock-Totalitarismus stellte er die Techniken der Verhaltenskontrolle an einem einfachen Beispiel dar. „Ein Leiter eines Gemüseladens platzierte im Schaufenster zwischen Zwiebeln und Möhren das Spruchband ‚Proletarier aller Länder, vereinigt euch!‘“ Warum hat er das getan? Weil er tatsächlich zutiefst der Überzeugung war, die Proletarier sollten sich vereinigen? Eher weil es „alle“ taten und weil es von ihm erwartet wurde. Auch aus Angst, der Illoyalität bezichtigt zu werden. „Er hat es deshalb getan, weil es ‚dazu gehört‘, wenn man im Leben durchkommen will; weil das eine von Tausenden ‚Kleinigkeiten‘ ist, die ihm ein relativ ruhiges Leben ‚im Einklang mit der Gesellschaft‘ sichern.“

Indem der Gemüsehändler das Schild aufstellt, wird er zugleich selbst zu einem Teil jener Konformitätskulisse, die andere Menschen dazu motiviert, ihrerseits ein „Proletarier“-Schild aufzustellen. Havel führt dazu aus, dass man in einer Diktatur modernen Anstrichs, nicht mehr klar zwischen Herrschern und Beherrschten, Tätern und Opfern trennen könne. „In dem posttotalitären System führt diese Linie de facto durch jeden Menschen, denn jeder ist auf seine Art ihr Opfer und ihre Stütze.“ Alle Mitglieder einer gleichgeschalteten Gesellschaft üben aufeinander Gruppendruck aus. Der Gemüsehändler stellt sein Schild auf, weil es der Metzger getan hat – und umgekehrt.

Wichtig an Havels Abhandlung ist nun der Aspekt der moralischen Entlastung von Mitläufern. Der Autor schreibt über das Proletarier-Schild: „Diese Parole hat die Funktion eines Zeichens“. Im Klartext könnte die damit verbundene Mitteilung lauten: „Ich, der Gemüsehändler XY, bin hier und weiß, was ich zu tun habe; ich benehme mich so, wie man es von mir erwartet; auf mich ist Verlass, und man kann mir nichts vorwerfen; ich bin gehorsam und habe deshalb das Recht auf eine ruhiges Leben.“ Im Grunde, so Havel, könne man den Händler ebenso gut zwingen, ein Schild mit der Aufschrift „Ich habe Angst und bin deshalb bedingungslos gehorsam“ in sein Schaufenster zu stellen. Beide Botschaften meinen im Kern dasselbe.

Das letztere freilich würde er als ein erniedrigendes Eingeständnis von Feigheit empfinden. Es würde sein Gefühl für Würde verletzen. „Man muss dem Gemüsehändler die Gelegenheit geben, dass er sich sagen kann: ‚Warum sollten sich eigentlich die Proletarier aller Länder nicht vereinigen?‘ (…) Das Zeichen hilft also, die ‚niedrigen‘ Fundamente seines Gehorsams und somit auch die ‚niedrigen‘ Fundamente der Macht vor dem Menschen zu verstecken. Er versteckt sie hinter der Fassade des ‚Höheren‘. Dieses ‚Höhere‘ ist die Ideologie.“

Mit meinen eigenen Worten ausgedrückt: Jedes Mitglied einer totalitär durchstrukturierten Gesellschaft kann sich, wenn er die Fähigkeit zur Selbsttäuschung besitzt, wie ein Gewissensheld im Stadium der Latenz fühlen. Würde die Staatsideologie seinem innersten Glauben widersprechen, so glaubt er, ginge er tapfer in den Widerstand. „Zufällig“ aber stimmt das, was er will, mit dem, was der Staat will – dass es nämlich großartig wäre, wenn sich die Proletarier aller Länder vereinigen würden – überein. Auf diese Weise wird seine Charakterveranlagung zum mutigen Widerstandskämpfer nie auf die Probe gestellt. Die Welt ist voller verhinderter Hans und Sophie Scholls.

Das Wesen von Macht

Nun ist es generell schwer, sich in die Position von Machthabern hineinzuversetzen, wenn man selbst diesbezüglich zu wenig Erfahrung hat. Erst recht ist es schwer, deren „geheime“ Absichten mit letzter Sicherheit zu erkennen, so lange keine eindeutigen geleakten Dokumente diese preisgeben. Ich bin aber der Überzeugung: Wir können die Verhaltensweisen der Macht – also der Regierenden und ihrer ausführenden Organe – nicht realistisch einschätzen, wenn wir grundsätzlich positive und wohlwollende Motive unterstellen. Tun wir das, übersehen wir ganz wesentliche Dimensionen der Machtausübung. Ebenso wie wohlwollende Motive natürlich nicht völlig auszuschließen sind. Nach meiner Auffassung und Erfahrung hat Machtausübung mindestens folgende Merkmale, die sich auf „Fälle“ wie das derzeitig Corona-Regime und andere aus der Geschichte bekannte anwenden lassen:

• Macht verlangt danach, sich zu erweitern und möglichst viele Bereiche des Lebens der Bürger zu durchdringen.
• Macht hat Suchtcharakter. Betroffene geben sich selten mit dem zufrieden, was sie schon haben.
• Machtausübung ist lustvoll.
• Macht will auf sich aufmerksam machen und bleibt nicht gern unbemerkt. (Siehe dazu die Aussage des Reichsvogts Geßler: „…und sich erinnern ihres Herrn, den sie vergessen.“)
• Macht will sich stets durch Konfrontation mit den Beherrschten erproben, da sie sonst ihrer selbst nicht sicher sein kann.
• Macht bezieht ihr Identitätsgefühl daraus, dass sie sich gegen den Willen der ihr Unterworfenen durchsetzt. Anderenfalls wäre es keine Macht, sondern nur Überredungskunst.

Um den letzten Punkt noch weiter zu vertiefen: Macht bedient sich dreier abgestufter Strategien der Selbstbehauptung: 1. Überredung und Propaganda, 2. Drohung, 3. Anwendung von Zwang. Undenkbar scheint aus Sicht der Macht nur, dass Menschen handeln wie sie es selbst für richtig halten. Normalerweise werden die früheren und harmloseren Eskalationsstufen zuerst angewandt, die fortgeschrittenen bleiben jedoch als Drohkulisse im Hintergrund präsent. Die meisten Bürger versuchen, die Phase 3 und möglichst schon Phase 2 zu vermeiden und passen sich bereits in Phase 1 (Propaganda) dienstbeflissen an. „Zivilisierte“, halbwegs befriedete Gesellschaften funktionieren fast nur noch mittels Phase 1 und vermeiden es so, das hässliche Gesicht der Gewalt offen zu zeigen. In Epochen der fortschreitenden Auflösung von Freiheitsrechten und des Übergangs zur Diktatur treten aber Drohung, Zwang und Gewalt wieder stärker in den Vordergrund. Das Erlebnis des „unterworfen Werdens“ bleibt nicht länger dem kriminellen Milieu vorbehalten, es wird zur allgemeinen Erfahrung fast aller Bürger.

„Drückebergergasse“ in München, Foto: Richard Huber,
Lizenz Creative Commons

Die Schließung der „Drückebergergasse“

Ideal zur Selbstvergewisserung der Staatsmacht sind somit Geßlerhüte – also Gehorsamsprüfungen –, die möglichst vielen, idealerweise allen Mitgliedern eine Gesellschaft abverlangt werden können. Um zu dem Beispiel aus Schillers „Wilhelm Tell“ zurückzukehren: An nur einem einzigen Platz in der Schweiz einen Hut aufzustellen, ist ein zu punktueller Gehorsamstest. Die Bürger können den Hut und damit den Grußzwang zu leicht vermeiden und einfach einen anderen Weg nehmen.

So einen Fall gab es in der Geschichte tatsächlich. Bei der Feldherrnhalle auf dem Münchener Odeonsplatz, dort wo 1923 Hitlers erster erfolgloser Putschversuch stattfand, war während der Nazi-Diktatur Tag und Nacht eine SS-Ehrenwache postiert. Von den Passanten wurde erwartet, den Gefallenen des Putsches durch den Hitlergruß Reverenz zu erweisen. Ein typischer Geßlerhut also, der die visionäre Kraft Schillers auf das Schönste illustriert. Wer nicht gern salutieren wollte, nahm den Weg über die Viscardigasse zwischen Residenz- und Theatinerstraße. Man nennt sie im Volksmund deshalb bis heute die „Drückebergergasse“.

Die Absicht von Machthabern mit totalitärem Anspruch wird es deshalb stets sein, Gehorsamsprüfungen zu erschaffen, die man nicht umgehen kann. Volkszählungen etwa haben diesen Charakter. Ebenso wie die allgemeine Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung. „Drückebergertum“, also ungestrafte Vermeidung, ist in solchen Fällen schwierig. Mir ist natürlich bewusst, dass Vergleiche zwischen der Nazizeit, den Zuständen in den Ländern des ehemaligen Ostblocks und heutigen Verhältnissen in westlichen gelenkten Demokratien ihre Grenzen haben. Speziell auch im „Dritten Reich“ ist noch mehr – Schlimmeres – passiert. Hier aber geht es mir nicht um eine Gesamtwürdigung geschichtlicher Epochen, sondern um die Darstellung spezifischer „Machttechniken“, die einander auch in sehr unterschiedlichen Regimen stark ähneln. Zudem ist es immer wichtig, den Anfängen zu wehren und Fehlentwicklungen früh zu erkennen.

Auch eine allgemeine Impfpflicht – ob sie nun die Masern betrifft oder später ein noch zu findendes allerlösendes Corona-Medikament – hätte den Charakter eines idealen Geßlerhuts ohne Drückebergergasse. Eine solche Maßnahme würde sich für die Selbstpositionierung und Selbstaufblähung der Macht ideal eignen. Folgende Faktoren sorgen quasi für Wind in den Segeln:

– Die Impfpflicht wäre allumfassend.
– Sie könnte mit einem geeigneten sie stützenden Narrativ aufwarten (Der Schutz aller vor Erkrankungen) und sich gerade deshalb einer großen Bereitschaft zu freiwilliger Unterwerfung sicher sein.
– Sie würde in hohem Maße sozialen Druck auf Abweichler ausüben. Die Staatsmacht könnte sich sicher sein, im Volk ein Heer an Propagandisten, Hilfslehrern und Hilfspolizisten an ihrer Seite zu haben. Denn Verweigerung wäre ja der offiziellen Erzählung von Politik und Schulmedizin nach gleichbedeutend mit der Gefährdung der Gesundheit anderer.

Die Atemmaske als Geßlerhut

Ich möchte zum Schluss noch auf ein Thema eingehen, das mich derzeit sehr beschäftigt und der ursprüngliche Anlass für meinen Artikel gewesen ist: die Maskenpflicht. Ab April 2020 wurde ja viel über Lockerungen der „Corona-Maßnahmen“ gesprochen, die von den Regierenden verhängt wurden. Dabei kam immer wieder folgende „Kompromisslösung“ ins Spiel: Viele der Beschränkungen könnten aufgehoben werden, im Gegenzug müsste aber eine allgemeine Maskenpflicht eingeführt werden. Wir wissen jetzt, dass aus der „dringenden Empfehlungen“ ein jetzt schon viele Monate währender Zwang geworden ist, die Maske zu tragen. Mindestens an Orten, an denen eine hohe Menschendichte zu erwarten ist wie Supermärkte und U-Bahnen. Der derzeitige „König von Deutschland“, Professor Christian Drosten, sprach sich in einem Interview klar dafür aus: „Das setzt voraus, dass wirklich jeder, jeder, jeder in der Gesellschaft, im öffentlichen Leben diese Masken tragen muss“, sagte Drosten.

Allein diese Aussage („jeder, jeder, jeder“) offenbart eine bedenkliche Neigung zum Totalitarismus. Sie lässt weder Ausnahmen noch auch nur Abstufungen der Maskenpflicht zu. Nicht einmal im repressionsfreudigen Österreich und in Bayern werden Menschen derzeit von der Polizei behelligt, die ohne Atemschutzmaske allein im Wald spazieren gehen. In Spanien allerdings konnte es in der „heißen Phase“ schon passieren, dass maskenlose Jogger an einem menschenleeren Strand von der Polizei dingfest gemacht wurden.

Ich konnte mir über dieses Thema nun über einige Monate ausgiebig Gedanken machen. Auf der Straße und in Läden beobachtete ich immer wieder Maskenträger – übrigens auch bei Spaziergängen allein, auf dem Rad oder gar in geschlossenen Autos. Die Mitbürger in meiner Nachbarschaft wirken allerdings relativ gelassen. Übertreibungen sind eher selten, jeder tut eben seine Pflicht.

Die gesetzliche Maskenpflicht erzeugt jedoch eine Dynamik, wie sie von Vaclav Havel hellsichtig dargestellt wurde. Sie erzeugt einen hohen Konformitätsdruck, da der Gehorsam oder Ungehorsam eines Menschen so schon auf den ersten Blick und von weitem von jedermann kontrollierbar ist. Dissidenten könnten mühelos identifiziert und zur Rechenschaft gezogen werden. Erinnern wir uns an die Geschichte, die Havel über den Gemüsehändler erzählt hat, der in seinem Schaufenster ein Schild „Proletarier aller Länder, vereinigt euch“ platzierte. In Anlehnung daran sendet der Träger einer Atemschutzmaske in den nächsten Wochen folgende Botschaft aus: „Ich (…) bin hier und weiß, was ich zu tun habe; ich benehme mich so, wie man es von mir erwartet; auf mich ist Verlass, und man kann mir nichts vorwerfen; ich bin gehorsam und habe deshalb das Recht auf eine ruhiges Leben.“ Eigentlich auch: „Ich habe Angst und bin deshalb bedingungslos gehorsam.“

Die Markierung abweichender Weltanschauungen

Im Fall von Corona ist den Unterwerfungsbereiten jedoch ein besonders verführerisches Beschönigungsnarrativ in die Hand gegeben: „Ich tue es, um mich und andere zu schützen“. Mit dem unausgesprochenen Zusatz: „Wer keine Maske trägt, dem ist sein eigener Schutz und der seiner Mitmenschen egal“. Dabei muss dies keineswegs zutreffen. „Dissidenten“ schätzen vielleicht die Gefahrenlage nur nicht so dramatisch ein. Sie sind in einem Land, ihn dem „eigentlich“ Weltanschauungsfreiheit herrscht, einfach Anhänger einer anderen politischen Weltanschauung und einer von der Mehrheit abweichenden Medizin-Ideologie.

Zur Erinnerung: Die meisten Politiker, Medien und eingebetteten Wissenschaftler geben derzeit die Parole aus: „Der Corona-Virus ist außergewöhnlich gefährlich. Wenn Demokratie und Freiheitsrechte Leben kosten können, müssen sie eben zumindest vorübergehend geopfert werden“. Ich und andere „Corona-Skeptiker“ stehen dagegen auf dem Standpunkt: „Der Corona-Virus ist nicht außergewöhnlich gefährlich. Die Nachteile von Shutdown und Ausgangsbeschränkung überwiegen. Demokratie und Freiheitsrechte sind so elementar wichtig, dass alles, was jetzt geschieht, nur innerhalb des Rahmens erfolgen darf, den sie vorgeben – d.h. ohne Verletzung dieser Grundrechte.“

Es ergibt sich durch den allgemeinen Maskenzwang nun folgende Situation: Ich darf das alles zwar weiterhin denken und sogar schreiben. Noch. Aber ich darf meiner Weltanschauung nicht durch mein alltägliches Verhalten Ausdruck geben. Ich muss vor dem Geßlerhut salutieren, den eine abweichende, jedoch dominante Weltanschauung vor mir aufgepflanzt hat. Im Weigerungsfall drohen weitgehende soziale Isolation und Strafen, ja vielleicht die Verunmöglichung von Lebensmitteleinkäufen. Dieser Vorgang ist bzw. wäre äußerst bedenklich. Vorher nämlich gab es ja Ausweichstrategien, um den „Kotau“ zu vermeiden.

In den Apriltagen, als die Maskenpflicht noch Drohung, keine Realität war, beobachtete ich bei mir selbst ein Ausweichverhalten, da ich mich der direkten Konfrontation mit der Macht nicht gewachsen fühlte – ebenso wie dem geballten Volkszorn der Richtigdenker. Ich nahm quasi den Umweg über „Drückebergergassen“, indem ich überwiegend in abgelegenen Gegenden spazieren ging, in denen Polizeikontrollen unwahrscheinlich schienen, ebenso wie zu große Nähe zu anderen Passanten. Dieses beklemmende Gefühl der sozialen Kontrolle und der Überforderung durch die Situation, einer überwältigenden Übermacht von „Regime-Kollaborateuren“ ausgesetzt zu sein, führte dazu, dass ich bereits dann ein Vermeidungsverhalten zeige, wenn mein Verhalten durchaus noch im Rahmen des Legalen bleibt.

Diese Psychodynamik an sich selbst zu beobachten, ist nicht sehr ruhmreich, jedoch höchst aufschlussreich, wenn es darum geht einzuschätzen, in welchem Ausmaß wir schon jetzt sozialer Kontrolle und dem medial geschürten Gleichschaltungsdruck unterliegen. Die Diktatur beginnt, wo wir anfangen, unsere Worte zu wägen und unser Verhaltensrepertoire vorsorglich einzuschränken, wo sich bisher offene Räume durch unsichtbare Barrieren vor uns verschließen. Mit dem Maskenzwang – später vielleicht dem Impfzwang – verschließt mir der Staat quasi meine Drückebergergassen, macht Unterwerfungsgesten fast unvermeidbar und fügt mir das demütigende Gefühl einer Niederlage zu. Ein Gefühl, das er jedem Staatsbürger zugedacht hat, der sich nicht entschließen kann, die Normen der Obrigkeit „freiwillig“ zu seinen eigenen zu machen.

Das Lebensgefühl in einer solchen Situation ist eines der „Entheimatung“, der erzwungenen inneren Emigration in einem Umfeld, das sich schleichend in ein fremdes, bedrohliches Verwandelt. Oder wie Wilhelm Tell in Schillers Stück sagt:

Denn hier ist keine Heimat – Jeder treibt
Sich an dem andern rasch und fremd vorüber
Und fraget nicht nach seinem Schmerz.

Noch sind die Masken in meinem Wohnumfeld außerhalb von Geschäftsräumen rar. Jedes nackte, vielleicht lächelnde Gesicht ist eine Ermutigung für alle, deren Widerstand noch latent ist. Ich kann derzeit nur hoffen, dass „die“ es mit der aufdringlichen Verfolgungsbetreuung der Bürger nicht zu weit treiben werden. Für das Regime des Reichsvogts Geßler jedenfalls war die Nummer mit dem Hut der Anfang vom Ende seines Regimes. Die Schweizer taten sich zusammen und schüttelten das Joch der Fremdherrschaft ab.

„Dem Schwachen ist sein Stachel auch gegeben.“ (Wilhelm Tell)

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    Gerold+Flock
    Antworten
    VOLKSVERHETZUNG- & VERPETZUNG DER CORONA-FANATIKERINNEN?
    Nochmal meine Meinung zur angeblichen Corona-Pandemie.
    Die Zahlen wieviele Menschen sonst so weltweit monatlich & jährlich
    sterben werden nie veröffentlicht.
    Vielleicht sterben gar nicht mehr Mitmenschen als sonst?
    Das könnte ja sein.
    Stattdessen sollen Wir in dieser angeblich so gefährlichen
    Pandemie alle in unseren Bullshitjobs weiter Malochen und
    uns mit gesundheitsschädlichen Atemmasken & noch mehr STRESS & ANGST unsere Gesundheit
    ruinieren…Weil WIR stundenlang unser eigenes Kohlendioxid
    einatmen müssen bzw. SOLLEN.
    Warum sollte denn die Ansteckungsgefahr in einem Job geringer
    sein als in einem Supermarkt, oder Einkaufscenter usw.?
    ÜBRIGENS:
    Künstler, KUNST und MUSIK und THEATER und KULTUR usw…Das BRAUCHEN wir alle nicht mehr. – Stattdessen brauchen WIR nun tägliche Medien-Verblödung und ATEMMASKEN für die Panikmache?
    Warum sich ausgerechnet AnarchistINNen von den Konzern-Medien
    der Superreichen (ARD, ZDF, STERN, SPIEGEL, DIE ZEIT; BILD-ZEITUNG
    usw. täuschen und manipulieren lassen?
    Weil die alternativen Medien auch keine anderen Zahlen bekommen?
    Woher denn auch?
    Wenn alles von ein paar wenigen Agenturen des Reichtums kontrolliert wird, was
    veröffentlicht werden soll und was nicht.
    Und das schlimme ist diese fragwürdigen Volksverhetzer und Volksverpetzer
    machen bei dieser Panik- & Angstmache auch noch mit!
    Was haben Neo-Nazis eigentlich mit einer manipulierten-hoch-
    geputschten Cornona-Pandemie zu tun?
    Ausser das diese IdiotINNen auch auf Demos gehen und dort leider
    Ihre miese rassistische Propaganda usw. ins dafür anscheinend
    sehr anfällige-verblödete Volk verbreiten?
    Es ist auch diese Besitzstands-Wahrer und Wohlstandsgesellschaft die die Umweltzerstörung und ihre SCHÖNE HEILE WELT genauso weiter möchten!
    Die da OBEN wollen die Gesetze für eine DIKTATUR durchbringen und ändern.
    Und Ihr denkt die wollen vereinsamte, isolierte, entfremdete,
    alte und vorerkrankte und kranke Mitmenschen retten?
    Die sind doch froh, wenn die Alten ihre Renten nicht so lange
    kassieren!
    …und auch ein paar Tote mehr schaden der neoliberalen Gesund-
    heitspolitik nicht. Im Gegenteil!
    Ob da auch noch Finanz-Interessen der Superreichen und Reichen
    mitspielen?
    Wieso eigentlich nicht?
    Jedenfalls sind die Reichen schon jetzt mit Millarden-Gewinnen
    aus der Corona-Krise rausgekommen.
    Es geht also nicht darum, daß es den Corona-Virus nicht gibt.
    Den gibt es sehr wohl.
    Nur sterben anscheinend weltweit nicht mehr daran, als sonst
    auch.
    Warum Euch die Konzern-Medien sonst NICHT immer & ANDAUERND mit den Toten
    und Verstorbenen in den Slums, Ghettos und Krisengebieten füttern?
    Weil IHR das gar nicht immer hören möchtet!
    Ihr wollt eure „HEILE-WELT“ und euren Wohlstand und euren Konsum usw.
    Ihr würdet die Zeitungen und Tagesschauen gar nicht mehr Lesen und
    Anschauen. Wenn Ihr dauernd tagtäglich mit negativen Ereignissen gefüttert
    werden würdet.
    JETZT. Weil die parlamentarische DIKTATUR der SUPERREICHEN andere
    Ziele verfolgt. Werdet Ihr dauernd mit Sterberaten und Infizerten
    gefüttert.
    Nochmal meine Frage:
    Wieviel Mitmenschen sterben sonst monatlich & jährlich weltweit?
    An Seuchen, Hunger, Kriegen, Elend, Krankheiten usw.
    Warum stehen diese Zahlen nirgends.
    Mensch sieht nur spezielle Viren-Statistiken.
    STERBEN WIRKLICH MEHR ALS SONST?
    Ich glaube nicht.
    Tja.
    Das alte und kranke und vorerkrankte Mitmenschen gefährdeter sind,
    als Junge und Gesunde…Steht hier ja nicht zur Debatte.
    Das dürfte wohl klar sein.
    Alte und Kranke sind eigentich immer gefährdeter.
    Wieviele sterben jährlich an Krebs, Autounfällen, Kriegen usw.?
    Warum deswegen keine Panik- und ANGSTMACHE?
    Denkt mal nach. Ihr werdet andauernd tagtäglich mnaipuliert.
    Das ist eine Verschwörungs-Theorie?
    Wenn ich ein Oligarch der Konzern-Medien, oder einE neoliberale-verlogene-korrupte
    PolitikerIN wäre. Würde ich meine GEDANKEN auch als Verschwörungs-
    Theorie abwerten und verurteilen.
    So läuft das eben in der Politik und in den Medien.
    Darf mensch noch Nachdenken und anders DENKEN in dieser offensichtlichen fanatischen VOLKSVERHETZUNG und VERPETZUNG?
    G.F.

    https://anarchypeaceangel.jimdofree.com/lesestoff-startseite/152-covid19-news/

    Meine eigenen Gedanken stehen auf einer Page ganz unten.

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    Freiherr von Anarch
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    Das ist nun wahrlich ein sehr guter Artikel !

    Er beschreibt das ganze Feld der Entrechtung einer gesamten Zivilgesellschaft, die wahre Absicht die dahinter steckt, wenn auch noch vorsichtig im Wortlaut, wohl weil noch ein gewisser Glaube darin besteht, dass dieser allumfassende Rechtsbruch durch den Staat selbst ein vorübergehender sein könnte.

    Nunja – schön wärs ja, zugegeben, aber auch zu schön um wahr zu werden, zudem war der Zustand vorher ja auch schon ein umfassender Verfassungsbruch, ein jahrzehtelanger sogar.

    Die ‚Notstandsgesetzgebungen‘ von 1972 (?) hat man bis auf das Berufsverbot für ‚Linke‘ nie mehr zurückgenommen, zukzessive ausgebaut sogar bis zum heutigen vor-corona-Stand – die nun diktierten neuerlichen Notstandsgesetzgebungen ( Notstandsverfassung sogar ) wird man zu einem überwiegenden Teil auch beibehalten und ausbauen.

    Auch wenn dieses Unterdrückungswerkzeug, die Maske, irgendwann kein Zwang mehr sein wird – bleiben diese unfassbaren Entrechtungen und somit ist das ‚Experiment‘ gelungen, jetzt schon.

    Die Zivilgesellschaft hat sich übertölpeln lassen, nicht mal ein Vorwurf, weil Angst und Schrecken lähmen – umso perfider diese genauestens in diese Richtung gezielte diktatorische und faschistische Vorgehensweise dieser Regierung. Ein staatlicher Rechtsbruch eben, in nie dagewesenem Umfang seit 1945.

    Nun ist das Regieren leichter, Machthebel widerstandsloser und rechtmässiger zu bedienen, die Nörgler im Volk werden sich beruhigen ( müssen ) – das diktatorische System läuft nun wie geschmiert.

    Nach mehrmaligem Rauswurf aus Lebensmittelläden bin auch ich nun gezwungen mir was umzubinden, muss Essen und Trinken einkaufen, so wie ein Wolf eben fressen muss…

    …immerhin ist es ein Schal mit Che Guevara vorne drauf, aber letztlich doch eine gewisse erzwungene Unterwerfung.

    Ich koche vor Wut !

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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    Hope
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    Das Problem ist, dass die Mehrheit in Deutschland und in der Welt – Schweden lass ich mal außen vor -, tatsächlich immer noch an ein Covid-19 Killervirus glaubt. Wie soll man da aus der alltäglichen verkündeten Panik – 2 Welle usw – Gehirnwäsche der Öffentlich Rechtlichen Medien rauskommen? Wer sich nicht selber im Internet informiert und das auch nicht kann oder will, glaubt eben einer alternativlosen Merkel (Alternativlos heißt: Volk, haltet die Schnauze, ich sag, wo es langgeht), vor allem die Alten in Pflegeeinrichtungen. Und die ganz Alten, die an ihrem Lebensende zumeist immer noch an eine CDU glaubt um in den Himmel zu kommen, wählt die CDU. Siehe just NRW Laschet. Die Alten wurden alle christlich erzogen und in der CDU steckt nun mal das Wort christlich und deshalb wählen die an ihrem Lebensende auch CDU. Und davon profitiert noch die CDU, aber nicht mehr lange, wenn die nachfolgenden Generation wie ich 60’er, feststelle, dass ich in der Vergangenheit immer wieder von diesen Pappnasen da oben verarscht worden bin.

    Politische Macht ist eine psychische Erkrankung, wenn diese politische Macht nicht dem Volk dient, die sie vergeben hat.

    Vielleicht sollte ich Flugblätter in Schulen, Unis, Alters, – und Pflegeheimen verteilen, so wie das hier:

    „21 typische Fragen und Antworten zur Coronakrise  (Stand 7.9.2020)

    https://www.wodarg.com/frage-antwort-q-a/

    Lande ich dann auch als Vaterlandsverräter unterm Fallbeil?

    Wenn ich diese meine Frage jetzt selbst hinterfrage, würde die politische Macht mir stillschweigend antworten: “ Nein, diese Geschichte wiederholen wir nicht mehr. Wir haben dazugelernt.“

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    Die A N N A loge
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    „Guten Tag, liebe Passanten, bitte denken Sie daran, eine Maske zu tragen. Es dient dem Schutze aller. Wer in der Bahn keine Maske trägt, dem droht ein Bußgeld von 150, – €.“.

    Ich sitze in der Straßenbahn und höre diesen beklemmenden Hinweis nun schon zum 3.mal in Folge.

    -Nicht mehr der Schwarzfahrer, sondern der Maskenverweigerer wird heute zum kriminellen Fall erklärt-  schießt es mir durch den Kopf. Ich schaue aus dem Fenster und beobachte das muntere Treiben rund um den Platz, an dem sich Cafés, Bars und Restaurants wie eine Perlenkette aufreihen. Unter breit gespannten Sonnenschirmen an Bistrotischen sitzen Alt und Jung, eng beieinander und genießen ihren Mittagsimbiss bei sommerlichen Temperaturen.

    – Der Corona Virus bevorzugt offensichtlich die Bahn- so geht es mir durch den Kopf. – Ob „er“  wohl irgendwann als Schwarzfahrer erkannt wird?

     

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    Die A N N A loge
    Antworten
    … „Ob meine Maske wohl ordnungsgemäß sitzt?“, überlege ich weiter. Sie können uns ja sehen, die Verwaltungsangestellten des Bahn Betriebes. Die Kameras im Abteil sind so ausgerichtet, dass sie jeden Passanten erfassen, also auch mich. Unsicher schaue ich mich um und sehe viele gesenkte Gesichter, Masken, Masken und Masken.

    „Ich werde demnächst meine schöne Maske in der Bahn tragen“, überlege ich noch, „die aus Venedig. Sie hilft zwar der Virus Abwehr so viel, wie der Sonnenschirm unter dem sich die unmaskierten Bistrobesucher tummeln, doch sie ist eine Augenweide.“

    Da schallt es erneut durch die Bahn:

    „Liebe Passanten, wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass das Maskentragen in der gesamten Bahn Pflicht ist. Zuwiderhandlungen werden mit einem Bußgeld von 150 € geahndet.“

    Ich senke meinen Kopf. Hoffentlich hat die Kamera nicht meine unlauteren Gedanken erfasst.

     

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    Die A N N A loge
    Antworten
    „Ich werde Kammerjäger!“, schießt es mir plötzlich durch den Kopf, „Kammerjäger, spezialisiert auf  Corona-Viren. Aufstöbern, einfangen, eintüten und per Eilpost zurück an die Herkunftslabore. Mit einem Auftrag kassiere ich gleich zweimal: einmal bei dem Verkehrsverbund der Bahn für sachgerechte Entsorgung ihrer Bahn-Abteile und einmal bei den Laboren in Übersee für ordnungsgemäße Rückgabe von verloren gegangenem Eigentum. Gute Geschäftsidee! Gleich morgen werde ich zum Arbeitsamt gehen und eine entsprechende Umschulung beantragen.

    Wie sie wohl aussehen diese winzigen Wesen, die inzwischen in aller Munde sind? Ob sie wohl scharfe Zähne haben, wie die gemeine Steinlaus, die ganze Gebäude zum Einsturz bringen können? Ob sie wohl Einzelgänger sind, wie der Musik banausige Klaviernager, der unbemerkt, mitten im Crescendo dem Piano einzelne Töne klaut? Auf jeden Fall sind sie feige gleich den Bettwanzen. Sie verbreiten sich unbemerkt in einem Versteck und nisten sich dann an anderen Orten ein, mit Vorliebe im nahrungsreichen menschlichen Körper über, ohne sich zu zeigen.

    Ich sehe gedanklich schon das glänzende Werbeschild an meiner Haustür:

    Covid-19 Kammerjäger,

    gesucht, gefunden.

    „Haltestelle Jägerplatz mit Umsteigemöglichkeit zur Linie 19“, schnarrt es aus dem Lautsprecher. „Ausstieg in Fahrtrichtung links“.

    Aufgeschreckt springe ich von meinem Gedanken auf und eile in letzter Sekunde durch die Bahntür.

    Freiheit, endlich wieder frei! Im hohen Bogen landet die Maske in meiner Tasche…und keiner hat’s gesehen: ein kleiner Covid-19 Gnom winkt hämisch grinsend aus meiner Tasche der Straßenbahn hinterher.

    😊

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    A.K.
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    Mit der Maske ist noch viel perfider, denn es wird suggeriert, dass nur das Maske tragen Solidarität mit dem/der Schwächeren beweist, bzw. dass die Verweigerung eine wissent- und willentliche Gefährdung des/der Schwächeren „beweist“, also moralisch ethisch bgründet wird. (die Verbeugung oder die Verweigerung der Verbeugung ist hingegen eine reine Gehorsamübung, ohne moralisch ethische Begründung.

    Ich nehme an, dass die allermeisten inzwischen nur wegen Gehorsam die Masken tragen, Sonst hätte ich in den Niederlanden mehr Menschen mit Masken gesehen.

    Deutsche Nummernschilder habe ich viele gesehen. Mensch mit Maske im Supermarkt bei 7 Tage Aufenthalt, 1! War sehr erholsam, mal nicht ständig an ein Virus zu denken.

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    Hannes Nagel
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    Die Analogie zum Geßlerhut ist sehr originell. Auch die Detailschnitte sind hoch qualitativ dargestellt. Eine saubere Arbeit also. Wenn Essay bedeutet, eine schon beinah wissenschaftliche Arbeit zu sein, so ist dieser Text ein Essay im besten Sinne.

    Ich würd ihn gerne für meine Zeitung „Das Flugblatt“ übernehmen. Darf ich?

    Beste Grüße

    Hannes Nagel

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    Deutschland hilft...
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    …wenn auch nicht aktiv jeden!

    Ist doch schön, wenn so viele sich um meine Gesundheit soviel Sorgen machen.
    Blöd nur, als ich vor einen Discounter aus Gesundheitsgründen keine Luft mehr bekam, von vielen gerademal eine Personen aktiv Hilfsbereitschaft zeigte.
    Und zwei, auf vermutlich eigenen Fahrrad hintereinander fahrende stießen aus Gafferslust vor meinen Augen zusammen. Die vordere Person hatte aus Sorge etwas zu verpassen ihre Geschwindigkeit gedrosselt, so das die Person hinter ihr mit ungebremster Geschwindigkeit auffuhr. Wahrscheinlich vor lauter Peinlichkeit machten sie sich dann schleunigst aus den Staub.
    Hatte was von Fahrerflucht. Doch aus Sorge um meine Gesundheit hatten sie wenigsten eine Maske auf.

    muduidado@gmx.de

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    Piranha
    Antworten
    Ein sehr interessantes Video mit Kai Stuht und Karl Hilz, der 43 Jahre bei der Münchener Polizei war. Es lohnt sich wirklich, das ganze Video anzuschauen, auch wenn die kleinen atmosphärischen Störungen dazwischen ein bisschen lästig sind.

    https://www.youtube.com/watch?v=FTwYv8Y2hXE

    Schaut es euch an und leitet es weiter.

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      Freiherr von Anarch
      Antworten
      jaja…

      klasse Video, klasse Interview – Steinmeier und Konsorten gleich direkt mit der internationalen Hochkriminalität der Mächtigen in Verbindung gebracht – sehr richtiger Weise !

      Dieser Mann ist geradezu ein Musterbeispiel für den ‚Bayern‘ der sein Maul aufmacht und das völlig unerschrocken, wenn er es aufmacht.

      Mehr Aufklärung braucht es gar nicht mehr und ich sehe mich bestätigt, voll und ganz.

      Naja – bis auf seine Auslassungen über die Antifa, da erliegt er seiner ganz persönlichen Abneigung gegen ‚Linke‘. Anarchisten wird er auch nicht mögen, aber was solls, er deckt die Diktatur BRD und deren kriminelle Machenschaften genauestens auf.

      Aber sonst – heller, wacher, erfahrener, übersichtiger Kopf mit der deutlichen Ansprache und Aussprache – niemals hätte ich gedacht dass ich mal einem Polizisten recht geben würde.

      Glaubt man mir nun endlich auch bischen mehr ( wenigstens ) ? – would be satisfyin’…

       

       

       

       

       

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    jens fischer rodrian
    Antworten
    Ein sehr guter Artikel, genau beobachtet und sehr gut recherchiert., danke dafür. Die Analogie zum Gesslerhut ist clever. Die Maske wird immer mehr zur Symbol der schwindenden Akzeptanz anderer Wahrnehmungen und Einschätzungen der gesamt politischen Lage, aber genau die wäre jetzt wichtiger denn je. Wer die Maske verweigert wird sofort als rücksichtslos eingeschätzt und mit strafenden Blicken verurteilt. Rücksicht und Achtsamkeit haben so viele Gesichter, aber die müssen sich alle dem Maskenzwang unterordnen. Absurd.

     

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    Piranha
    Antworten
    Spontan hatte ich die Idee, auf jede Maske „Geßler-Maske“ zu schreiben.

    Wer seinen Schiller gelesen hat, der W. Tell immerhin vor über 200 Jahren geschrieben hat wird es verstehen. Wem das unbekannt ist – tja, der darf denken, was er will.

    Machiavelli ist schon 200 Jahre länger tot und schrieb über

    uneingeschränkte Macht, durchgesetzt mit Gewalt,

    unkontrollierten Machtgebrauch und

    unbegrenzten Machterwerb.

    „Der Zweck heiligt die Mittel“ – insofern durften bei ihm keinerlei moralische oder ethischen Gesichtspunkte eine Rolle spielen.

     

    Karl Hilz (siehe Hinweis von gestern) hat der allgemein geläufigen Einschätzung über Merkel, sie sei eine „Aussitzerin“ klar widersprochen. Nach seiner Sicht sei sie eine herausragende „Strippenzieherin“.

    Ich wünschte, ein Karikaturist würde die ganze Regierung einmal mit gespaltener Zunge zeichnen. Und im Anschluß die Riege der Pressesprecher*innen und hier insbesondere – na wer schon – der, der immer in der Mitte der Spalter und Falschbehaupter sitzt.

     

  • rr
    rr
    Antworten

    Lieber Hannes Nagel,

    Du kannst den Artikel gern für Dein „Flugblatt“ übernehmen, bitte mit Hinweis auf „Hinter den Schlagzeilen“.

    Herzlich Roland

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    Gerhard Klöckers
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    Guter Beitrag, vor allem am Anfang.

    Kann man die News auch abonnieren? Ist ja doch tausendmal besser als die Medien der Merkeljunta.

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    A.K.
    Antworten
    Die Gehorsamsprüfung ist noch viel gravierender bei den Tests. Jede/r die der ins Krankenhaus muss, wird getestet. Auch für Rückkehrer gilt eine Pflicht. Inzwischen werden wohl auch Kinder ohne Information geschwige denn Einwilligung der Eltern getestest. Auch die TönnismitarbeiterInnen wurden getestet, wer sich weigert muss 14 Tage in „Quarantäne, und Angehörige gleich mit. Diese Pandemie existiert inzwischen in Europa nur weil es den Test gibt. Und es drohen weitere immer neu Viren. Wer suchet der findet. Selbst wenn es einen Impfstoff gegen Corona Viren geben wird, wird es immer möglich sein neue Pandemien auszurufen. Es gibt keine Parameter auf wissenschaftlicher gesamtgesellschaftlicher Basis mehr. Geschwige denn Möglichkeiten demokratischer Kontrolle. Das Einzige was bleibt ist Widerstand und Protest.

    https://www.youtube.com/watch?v=ppJqAeu35-I

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      A.K.
      Antworten
      Bitte mir meine schludrige Rechtschreibung nachzusehen, meistens bemerke ich sie erst nach Abschicken,
    • Avatar
      Piranha
      Antworten
      … und die Milliardenklage.

      Markus Langemann führt ein Interview mit Reiner Füllmich (Corona-Ausschuss)

      https://www.youtube.com/watch?v=gvB0vuM5bek

      Wichtige Info

      • Avatar
        Freiherr von Anarch
        Antworten
        …mehr als nur wichtige Info ! – dank dafür Piro !

        Dieses Interview klärt nun endgültig auf : Gigantischer Schwindel nach dem ‚follow-the-money-Prinzip leicht aufzudecken –

        der PCR-Test als illegal angewandte Grundlage für Staatsterrorismus nie dagewesenen Ausmasses.

        Hochkriminelle Machenschaften der Regierung der BRD mit williger UNTERSTÜTZUNG EINES VON DER LOBBY UND DER POLITIK GEKAUFTEN DROSTEN !

        Aber freilich hat die politik-hörige Justiz der BRD etwaigen Rechtsmitteln dagegen schon vorher einen Riegel vorgeschoben – korrupt sind sie, unsere Politiker, aber nicht dumm.

         

         

         

         

      • Avatar
        A.K.
        Antworten
        Danke für den link Piranha-

        Eine Aussage geht mir dabei noch nach. Der Rechtsanwalt sagt, dass mit dem PCR Test auch die DNA abgegriffen würde.

        Diese Befürchtung taucht auch bei der HongKonger Protestbewegung auf (ist merkwürdig still geworden darum, nebenbei bemerkt).

        Was genau wird wie und wo und wie lange gespeichert, wenn ein PCR Test (Meldepflicht durch Ärzte) durchgeführt wird?

        Ansonsten bestätigt dieses Interview meine aus meinem Bauchgefühl und Halbwissen hergeleiteten Schlussfolgerungen bezüglich der Tests.

        Dennoch glaube ich beileibe nicht dass eine juristische Aufbereitung so sehr viel bewegen kann. Mein Vertrauen in den „Rechtsstaat“ ist schon lange schwer beschädigt. Die Einsamkeit und die verlorengegangene Menschlichkeit, die Unbeschwertheit und die Berührungen…in Geldeinheiten lässt sich das nicht beziffern. Aber das ist die Prämisse des Kapitalismus; Die Bedürfnisse des Menschen werden in GE ausgedrückt. Die Maximierung der der Befriedigung der Bedürfnisse ist das menschliche Streben. … Im Studium der Wirtschaftswissenschaften in den westlichen Ländern baut alles auf dieser Annahme auf. Sonst gäbe es keinen Friedman und keine Politik die eine derartige Wirtschaftsordnung duchsetzen könnte, die sämtliche Lebensbereiche druchdringt und letztendlich vergiftet.

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