Feuerzeichen

 In FEATURED, Politik, Wirtschaft

Der Neoliberalismus zwingt uns in die Spirale eines selbstzerstörerischen wirtschaftlichen Wachstums. Dabei spielt das globalisierte Kapital eine wesentliche Rolle. Hunger und Epidemien, digital aufgerüstete Kriege, Umweltzerstörung und Klimakatastrophe verheißen die Apokalypse. Der Poet und Schriftsteller Peter Fahr hält an Schulen Vorträge zum Thema und verbrennt anschließend Geld. Seine Thesen zur Geldverbrennung provozieren.  Peter Fahr

Über Geld spricht man nicht. Ich will nicht nur über Geld sprechen, sondern auch über die Verbrennung von Geld.

Sprichworte offenbaren gewöhnlich den gesunden Menschenverstand, die Weisheit eines Volkes. Die Mehrzahl der Sprichworte über das Geld aber offenbart einen gravierenden Mangel an Weisheit. Diese Sprichworte zementieren das kapitalistische Weltverständnis und lehren uns die Furcht vor der Freiheit: „Zeit ist Geld“, „Wer den Rappen nicht ehrt, ist des Frankens nicht wert“, „Geld regiert die Welt“. Sogar die Dichter erweisen dem Geld ihren Bückling – Margarete in Goethes Faust beispielsweise sagt: „Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles.“ Als ob Geld, Kapital, Rendite und Profit das höchste Ziel menschlichen Strebens seien!

Ich lese hin und wieder an Schulen, Jugendliche sind ein dankbares Publikum. Zuerst stimme ich sie mit Geschichten und Gedichten auf das Geld, seine persönlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen ein. Dann geht’s ans Eingemachte. Ich lasse einen Hundertfrankenschein in der Klasse zirkulieren, lege ihn zerknüllt in ein metallenes Gefäß und zünde ihn an, ich zerstampfe das verbrannte Papier mit einem großen Borstenpinsel, öffne ein Fenster und übergebe die Asche dem Wind. Geld zu verbrennen ist eine pädagogische Maßnahme, ein didaktisches Ritual, das die Jugendlichen verstört. Und gewiss zum Denken anregt.

Eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird, lautet: „Wäre es denn nicht sinnvoller, mit dem Geld humanitäre oder ökologische Projekte zu unterstützen, statt es zu verbrennen?“ Eine gute Frage.

Solange wir nach Reichtum streben, wird es Ungerechtigkeit geben, denn Geld- und Grundbesitz sind nur das Symptom eines menschlichen Makels – der Habgier, die zu Zwist, Betrug, Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg führt. Wer Unrecht vermeiden will, sollte lernen, mit weniger auszukommen. Wer die Ungerechtigkeit überwinden will, muss sich selber überwinden.

Die Spur des Geldes

Seit mehr als 10 000 Jahren begleiten uns unterschiedliche Formen von Geld. Im alten Ägypten gibt es nur Tauschgeschäfte. Die Phönizier zahlen mit schweren Kupferplatten, die frühen Römer und Gallier mit Vieh, die Azteken mit Kakaobohnen, die Afrikaner mit den Gehäusen der Kaurischnecken. König Gyges in Kleinasien erfindet die Münzen: Gold- und Silberklümpchen werden zu Plättchen geformt, auf die ihr Wert aufgeprägt wird. Nun beginnen auch die Perser, Griechen und Römer, eigene Münzen zu prägen. In dieser Zeit etabliert sich ein reges Bankensystem. Banknoten werden im 7. Jahrhundert in China erfunden.

Auf der Suche nach Gold, aus dem Geld gemacht wird, besetzen Männer wie Christoph Kolumbus und Hernán Cortés fremde Länder und versklaven und dezimieren die ansässige Bevölkerung. Ende des 15. Jahrhunderts kommen die Kulturvölker der Azteken, Maya und Inkas auf eine Gesamtzahl von 70 – 90 Millionen Menschen, ein Jahrhundert später sind es noch 3,5 Millionen. Das Gold und Silber der Indios wird an Bord von Galeonen nach Europa transportiert.

Das Mittelalter ist eine gefährliche Epoche, Reisende werden oft von Räubern überfallen. Für Händler ist es also sicherer, ihre Reichtümer bei einem Bankier aufzubewahren. Dafür erhalten sie von ihm einen Wechsel, mit dem sie ihre Waren bezahlen können. Aus dem Wechsel entsteht später die Banknote. 1409 wird im belgischen Brügge die erste Börse gegründet. Viele Jahrhunderte lang beschert der Kolonialismus Europa und Amerika – auch dank dem atlantischen Sklavenhandel – wirtschaftlichen Aufschwung und Wohlstand. Allein 11 Millionen Afrikaner werden nach Amerika verschleppt, während der Überfahrt sterben 1,5 Millionen. Das ist die Geburtsstunde des Kapitalismus.

Mit der Industrialisierung setzt die Ausbeutung der Arbeiter ein. Auf den Börsenkrach von 1929 folgt eine Massenarbeitslosigkeit. Am Ende des 2. Weltkriegs werden der Internationale Währungsfonds und die Weltbank gegründet. 1987 erleben die Weltbörsen die größten Kursstürze seit Jahrzehnten – verstärkt durch die Globalisierung der Kapitalmärkte. 2008 zieht der Zusammenbruch der US-Bank Lehman Brothers eine gigantische Finanz- und Wirtschaftskrise nach sich. Dennoch hält man weiterhin am Neoliberalismus fest. Die Digitalisierung der Finanzmärkte wird vorangetrieben, die Ökonomisierung sämtlicher Lebensbereiche in Kauf genommen.

Heute bevölkern 7,3 Milliarden Menschen den Planeten. 4,8 Milliarden leben in der südlichen Hemisphäre, Hunderte Millionen unter unwürdigen Bedingungen. Laut Weltbank kontrollieren die 500 mächtigsten transnationalen Konzerne 52,8 Prozent des Weltbruttosozialprodukts. Die 85 reichsten Milliardäre besitzen genauso viele Vermögenswerte wie 3,5 Milliarden Menschen, das heißt der ärmste Teil der Menschheit. Alle fünf Sekunden stirbt ein Kind am Hunger oder den Folgen chronischer Unterernährung, obwohl die Erde in der Lage wäre, 12 Milliarden Menschen ausreichend zu ernähren. Der neoliberale Kapitalismus hat eine „kannibalistische Weltordnung“ (Jean Ziegler) geschaffen, die nicht nur einzelne Menschen vernichtet, sondern auch die Natur, die Biosphäre des Menschen. Indem wir skrupellos die Ressourcen des Planeten plündern, die Umwelt zerstören und das Klima aufheizen, bereiten wir die Endlösung der Menschheit vor.

Haben oder Sein

Der entfesselte Kapitalismus ist ein utopischer Kapitalismus. Auch hierzulande beschert er uns eine monetäre Klassengesellschaft: den 20 Prozent Armen, die mit dem Existenzminimum oder mit noch weniger auskommen müssen, stehen 10 Prozent Reiche gegenüber. Die reichsten fünf Prozent besitzen mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens. Das ewige Gejammer der Herrschenden – sprich: der Finanzoligarchen und ihrer Büttel, der Politiker – über die wirtschaftlich schlechten Zeiten ist eine Anbiederung an die kleinen Angestellten, Arbeiter, Bauern und sozial Benachteiligten. Tatsächlich mästen die Oberen ihre Bankkonten. Im Chor schreien sie nach Wohlstand und Sicherheit – sprich: nach sozialer Ausbeutung in Billiglohnländern und Arbeitslosigkeit in Deutschland. Der utopische Kapitalismus schafft die Voraussetzungen für die Unzufriedenheit der Menschen und ihre Anfälligkeit für populistische und fundamentalistische Heilslehren.

Im Neoliberalismus ist das Geld der Gott der Waren und der Gott der Menschen, die zu Waren degradiert werden.

Der Mensch der Ersten Welt hat alles im Überfluss und ist der seelische Sklave seiner Schöpfung.

Haben kann man so vieles: Geld, Kleider, Schmuck, Autos, Diplome, Titel, Immobilien, Firmen, Fabriken, Wertpapiere, Kunstgegenstände, Arbeitskräfte, Sexualpartner. Dennoch macht der Besitz nicht zufrieden. Sein hingegen kann man nur sich selbst. Aber indem man sich als Einzelwesen erfüllt, wird man Teil eines kosmischen Ganzen und empfindet Glück.

Wir haben alles, wir haben nichts – die Liebe fehlt.

Das Blut der Erde

 Wir dienen dem Götzen Geld, wobei uns jedes Mittel recht ist. Wir investieren in nationale und transnationale Konzerne von Biologie und Chemie, Industrie, Großtechnologie, Waffenhandel und so weiter, die sich der demokratischen Kontrolle weitgehend entziehen. Wir sahnen Riesengewinne ab. Die hemmungslose Bereicherung hat eine hohe Verschuldung der Dritten Welt zur Folge. Die Besessenheit, Kapital zu vermehren, macht nicht Halt vor Menschenrechtsverletzung und Mord. Die Habgier hortet Flucht- und wäscht Drogengeld. Alles wird käuflich: Fauna, Flora und menschlicher Lebensraum ebenso wie Vorrechte, Machtpositionen und die Gesinnung von Menschen.

Geld ist das folgenschwerste Symptom menschlicher Entfremdung vom Ursprung. Im Streben nach Geld und Eigentum verlieren wir, was uns menschlich macht – die Lust am Geben und Teilen. Wir vergnügen uns, doch wir freuen uns nicht; denn zum Vergnügen gehört Besitz, zur Freude aber Genügen.

Wir sind gefangen im finanziellen Teufelskreis: Geld kostet Zinsen. Zinsen müssen bezahlt werden und erfordern daher Rendite. Steigende Gewinne bedingen stetes Wachstum. Ökonomisches Wachstum ist angewiesen auf den massiven Einsatz von industrieller und digitaler Technologie. Die überbordende Herstellung von Produktions-, Wirtschafts- und Konsumgütern stört den ökologischen Haushalt der Natur, die Befriedigung wachsender Bedürfnisse schadet der Umwelt. Zur Behebung der Umweltschäden braucht es Geld. Geld kostet Zinsen …

Der Zins ist der Kredit, den wir bei der Umwelt aufnehmen, um unsere Technologien zu finanzieren, die sie zerstören. Zins und Zinseszins sind das Blut der Erde.

Das Wirtschaftswachstum ist ein Etikettenschwindel. Was wächst, ist die Anzahl der Infarkt- und Drogentoten im Norden und der Epidemie- und Hungertoten im Süden. Was wächst ist die Ausrottung von Pflanzen- und Tierarten. Was wächst, sind Abfallberge und Plastikinseln. Was wächst, sind CO2– und Ozonwerte. Was wächst, ist die Hitze.

Aus der Wohlstandsgesellschaft wurde die Konsumgesellschaft, die das wahllose Verbrauchen zu ihrem obersten Prinzip ernannt hat. Aus der Konsumgesellschaft ging die Risikogesellschaft hervor, die für noch mehr Profit auch massive Nachteile, Verluste und Schäden in Kauf nimmt. Heute ist der Höhepunkt der Risikogesellschaft längst überschritten. Auf Wohlstand, Konsum und Risiko folgt der ökologische Selbstmord. Wir leben in einer Suizidgesellschaft.

Besitz belastet

Wer hat ein finanzielles Interesse an meinem Konsumverhalten? Inwieweit geht mein Lebensstandard auf Kosten der Dritten Welt? Trägt er zur Umweltzerstörung bei? Benütze ich, was ich habe? Brauche ich, was ich benütze? Was ist lebensnotwendig und was überflüssig? Auf was kann verzichtet werden?

Eine einzige Wirklichkeit wiegt tausend Möglichkeiten auf. Ein winziger Verzicht bewirkt mehr als tausend Einsichten.

Rettung liegt im Loslassen. Wie einer in Seenot sich nicht ans sinkende Schiff klammern soll und sich in die Fluten stürzen muss, um zu überleben, so finden wir das Glück nicht im Besitz, sondern im Verzicht. Aufgeben, Gehenlassen, Abschied­nehmen bedeutet Freiheit – Festhalten, Fesseln, Sammeln heißt Gefangenschaft. Verzicht ist die reinste Form der Hingabe. Die Bereitschaft zum Verzicht ist eine Voraussetzung für Glück.

Das Geld ist unser beliebtester Fetisch und ein großes Tabu. Im Gegensatz zu anderen Dingen des täglichen Gebrauchs besitzt es die Aura der Unantastbarkeit, der Unzerstörbarkeit. Wäre es aber wirklich unantastbar und unzerstörbar, erwiese sich die menschliche Freiheit als Illusion. Die Abhängigkeit vom Geld kann durch einen bewussten Akt des Verzichts überwunden, die persönliche Freiheit durch freiwillige Beschränkung errungen werden.

Wer Geld verbrennt, entsagt der Selbstdefinition durch Besitz.

Reinigendes Feuer

Ist es Blödsinn, Geld zu verbrennen? Ist es Aktionskunst? Ist es ein spirituelles Ritual? Ist es eine religiöse Handlung? Ist es ein politisches Fanal? Ist es eine subversive Tat? Ist es ein Verbrechen? Ist es Wahnsinn?

Das Geld ist der Treibstoff der Menschheit und als solcher das große Ja. Der „magischen“ Geldvermehrung liegen pseudo-religiöse Rituale zugrunde. Die Geldverbrennung ist ein Feuerzeichen, ein befreiendes Feueropfer – es vereinigt uns mit dem Selbstlosen in und außer uns. Das Feuer reinigt und läutert, es verleiht Kraft und Gesundheit, Leben und Gedeihen. Was es verbrennt, wird zu Asche. Und Asche ermöglicht organisches Wachstum und Neubeginn.

Wer Geld verbrennt, entzieht dem Weltmarkt einen bestimmten Handelswert. Im Feuer verwandelt sich dessen negative Energie in einen positiven Seinswert, der nun dem Weltgeist zur Verfügung steht. Wer Geld verbrennt, sagt Nein zur technokratischen Gesellschaft und damit Ja zum eigenen Überleben. In diesem Sinn ist die Geldverbrennung ein ökologischer Protest.

Die Verantwortung ist die angemessene Antwort des Menschen auf das Sein.

Die Geldverbrennung ist eine mögliche Antwort des Bürgers auf die Suizidgesellschaft.

 

  Peter Fahr verbrennt 1998

     Geld an der Sekundarschule

     Schwabgut in Bern

     Foto: Titus Stern

 

Anzeige von 5 kommentaren
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    Volker
    Antworten

    Dann geht’s ans Eingemachte. Ich lasse einen Hundertfrankenschein in der Klasse zirkulieren, lege ihn zerknüllt in ein metallenes Gefäß und zünde ihn an.

    Ich will ja nicht wieder die alte Leier vom armen Rentner in Grundsicherung und so, aber, das Haut doch dem Fass den Boden raus. Hoffe, Hunderter war Fake aus Drucker.

    Wer Unrecht vermeiden will, sollte lernen, mit weniger auszukommen. Wer die Ungerechtigkeit überwinden will, muss sich selber überwinden.

    Ah, nun sollte ich noch lernen, mit weniger als wenig auszukommen, mich überwinden, um Unrecht zu vermeiden. Leider kann ich die jährliche Erhöhung der Grundsicherung um acht Euro pro Monat nicht verweigern, weil Existenzminimum, also weniger als Minimum.

    Sein hingegen kann man nur sich selbst. Aber indem man sich als Einzelwesen erfüllt, wird man Teil eines kosmischen Ganzen und empfindet Glück.

    Man sollte allerdings darauf achten, nicht plötzlich in der Gosse zu landen, als Schein des Selbst im Glück.

    Verzicht ist die reinste Form der Hingabe. Die Bereitschaft zum Verzicht ist eine Voraussetzung für Glück.

    Hätte ich das gewußt, ich wäre kein geduldeter Bettler heute, der sein Glück, nachweislich!, verantwortungslos verschlief.

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    Hope
    Antworten
    Ich gehe davon aus, dass die hier gemeint sind, die Verzicht üben sollten:

    https://youtu.be/UjZPLK86BEA?t=665

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    Bettina
    Antworten
    Danke für den interessanten, gut erläuternden Artikel, für Wirtschafts Analphabeten wie mich sehr aufschlussreich. Das Wirken der Finanzwelt, v.a.  das Wirken der internationalen Wirtschaftsverflechtungen ist mir seit jeher ein großes Rätsel. Wo bleibt bei den Unsummen an digitalen Geldverschiebungen der reale Gegenwert? Ist das die Wirtschaftsballon-Seifenblase, die in regelmäßigen Abständen zerplatzt? Was würde wohl passieren, wenn sich ein Black out in Form eines „rien ne va plus“ durch die künstlich aufgeblähte Finanzwelt fressen würde? Digitale Zahlen, die durch mächtige Server schwirren und im Takt sich mehren, geben dem Menschen keine Nahrung. Sie sind nur eine mathematische Vorstellung potentieller Nahrung.
    .
    Konstantin Wecker und Cynthia Nickschas:
    Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren- Novalis
    Songs an einem Sommerabend 2015
    https://youtu.be/5gMtEZ01_5g

     

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    Bernhard Schlegel
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    Lieber Herr Fahr

    Ich schätze Sie sehr, aber das finde ich krass. Mit fünfzig Franken kann man einem Kind Augenlicht schenken. Ich las unlängst einen Bericht, wo ein Kind durch eine spezielle Brille zum ersten Mal Farben sehen konnte. Es hat gelacht und dann geweint. Zum ersten Mal sehen zu können, wie schön muss das sein!!! Es ist nicht das Geld. Es ist der Umgang damit. Bitte tun Sie das nicht wieder, auch wenn ich sehr gut verstehe, was Ihnen unter den Nägeln brennt bei diesen Zeilen.

    Vielleicht glaube aber auch ich zu sehr an den Mammon. Aber Geld kann sehr Gutes bewirken.

    Siehe:

    https://www.beat-richner.ch/?lang=de

    Liebe Grüsse

    Bernhard Schlegel

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    Bernhard Schlegel
    Antworten
    Lieber Herr Fahr

    Ja, mich haben Sie provoziert und sehr zum Denken angeregt. Auch bezüglich den hunderten von Franken, die ich der Tabakindustrie monatlich in den gierigen Schlund werfe. Pater Johannes, ein sehr lieber Freund, nennt dieses mein Gebaren Rauchopfer. Aber ich habe meine Lektion gelernt… Ich habe noch 4-5 Ziggis. Danach ist Sense. Und um ein echtes Feuerzeichen zu setzen, werde ich einen Hunderter dem SRK spenden zur Behandlung zweier Kinder an grauem Star. Ganz im Sinne von:

    https://www.youtube.com/watch?v=PSoOFn3wQV4

    und Ihnen, Meister. Manchmal dauert es halt länger, bis ich den Durchblick habe.

    Eine liebevolle Zeit und Kerzenlicht in den Iriden…
    Ihr Schüler
    Bernhard Schlegel

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