Freiheit ist Sklaverei

 in FEATURED, Jens Fischer Rodrian, Politik

Eine neue Aristokratie ist dabei, den Alptraum George Orwells noch zu überbieten – nehmen wir ihnen das Zepter aus der Hand. Sie belagern uns fürsorglich und kümmern sich um uns. Jeder kann wie ein dressierte Hund ein halbwegs bequemes Leben führen, sofern er tut, was von ihm verlangt wird. Und sie wollen ja nur, dass wir unsere Selbstbestimmung opfern, unsere Würde und nicht zuletzt auch unsere Kinder, denen wir jeden Morgen auf dem Weg zur Schule ein wahrhaft atemberaubendes Stück Stoff über den traurigen Mund ziehen. Ohne Zweifel erleben wir derzeit nicht das Ende von Corona – vielmehr war Corona erst der Anfang. Ein epochaler Ungestaltungsprozess soll nach dem Gusto der „Eliten“ vonstatten gehen, und er dürfte alle wichtigen Lebensbereiche betreffen. Die Welt steht am Scheidweg: Entweder eine technikgestützte trans- und letztlich inhumane Neue Weltordnung – oder eine Renaissance der Menschlichkeit, vom Autor als „analoger Neo-Humanismus“ bezeichnet. Auszug aus dem Buch „Die Armada der Irren“, die am 28. März erscheint. Jens Fischer Rodrian

Du wirst nichts mehr besitzen und du wirst es lieben – so posaunt es aus der Kaderschmiede des WEF. Dessen Initiator Klaus Schwab hat uns in seinen Vorträgen und Büchern schon einige Details seiner „Vision“ verraten. Es braucht den Prozess der kreativen Zerstörung, sagt Schwab. Besitz wird zweitrangig, alles kann man sich leihen, es wird uns an nichts fehlen. Klingt doch erst einmal gar nicht so schlecht, man kümmert sich um den unmündigen Untertan.

Ob man aber all das bekommt, was man braucht, hängt stark von unserem Verhalten ab. Wenn wir nicht gehorchen, den Staat oder die Führung kritisieren, könnte es eng werden. Das „Social Credit System“ ist in China schon längst erprobt worden. Man kann dann bei gutem Verhalten Punkte sammeln, aber bei Ungehorsam eben auch Punkte verlieren. Was das im Einzelnen für Konsequenzen hat, bestimmen diejenigen, die die Spielregeln aufstellen. Ein so gewaltiger Umbau lässt sich durch das „Ablenkungsmanöver Corona“ wunderbar installieren.

Die Welt schaut auf die rechte Hand des Magiers, die sich immer nur um COVID-19 dreht und sich permanent neuer Horrorbilder und Nachrichten bedient, während die linke Hand, versteckt unter dem Tisch, scheinbar unbeobachtet, schon mal den Umbau der Gesellschaft und der Finanzwelt angeht, die sich in einem desolaten Zustand befinden. Der digital-finanzielle Komplex, bestehend aus den mächtigsten Techkonzernen und Vermögensverwaltern, macht das praktisch im Alleingang, an der Öffentlichkeit vorbei. Der Weg führt im schlimmsten Fall zum digitalen Zentralbankgeld, das programmierbar und an ein Ablaufdatum gebunden sein wird – weg vom analogen Zahlungsverkehr, hin zum gläsernen Menschen, der sich in der totalen Abhängigkeit befinden wird.

Aber neben der größten Umverteilung in der Geschichte der Menschheit geht es auch noch um eine ganz andere Währung – unsere Daten. Und genau die sind heute leichter zu erfassen und zu kontrollieren denn je. Der Impf-und Gesundheitsstatus, der in Schweden schon durch einen implantierten Chip abrufbar ist, wird dann allgegenwärtig sein, für uns und für alle, die es wissen wollen.

Es ist unfassbar, mit welchem Erhabenheitsgefühl sich die neue Aristokratie über die Menschen, ja über das Leben stellt. Die Götter der Jetztzeit, die Priester einer neuen Religion, haben das Kommando übernommen. Was könnte einen so gewaltigen Umbau besser begleiten als die Angst vor etwas Unbekanntem, vor dem die Wächter der staatlichen Ordnung dich zu schützen bereit sind? Wenn man erst einmal die heilige Spritze erhalten hat, muss jeder Skeptiker oder Impfverweigerer ein Ketzer und Gefährder sein. Dumm nur, dass man nach ein paar Monaten, wenn es nach Söder ginge, wieder in den Status des Ungeimpften zurück fällt. Auch dafür ist gesorgt, man muss lediglich das Ritual wiederholen, das Impfabo wird schon vorbereitet.

Früher waren es Gottesleugner, die verfolgt wurden. Heute sind es vermeintliche „Coronaleugner“, die nach und nach aus dem gesellschaftlichen Leben gestoßen und auch noch für die Misere verantwortlich gemacht werden sollen. Es ist eine toxische Allianz aus Priester und Gemeinde, aus Panikmachern und hypnotisierten Mainstreammedien-Konsumenten. Aber man sollte nie vergessen: Die Mehrheit der Gesellschaft hatte historisch gesehen selten recht. Sie schweigt, läuft mit oder hetzt. Bis sich das Blatt wendet, und dafür braucht man höchstens 20 Prozent aktive Querulanten, die sich zeigen und sagen: Ich mach da nicht mehr mit.

Und Jetzt?

Heute, fast zwei Jahre mit oder an Corona verzweifelnd, schaue ich täglich ratlos auf den politischen Scherbenhaufen. Vieles ist ins Wanken geraten. Alte Freundschaften, das Vertrauen in eine funktionierende Zivilgesellschaft und der Glaube an den gesunden Menschenverstand. So kann es nicht weitergehen und so wird es nicht weitergehen. Die Befürchtung, dass sich das politische System, wie wir es kennen, im Auflösungsprozess befindet, macht mich nervös und hoffnungsvoll zugleich.

Beides könnte auf uns zukommen – ein technokratischer Totalitarismus, die Herrschaft einer Aristokratie der Superreichen und Transhumanisten, in der nur die Wissenschaft zählt, die den eigenen Interessen dient, oder aber ein neues Bewusstsein für ein unbedingtes Miteinander, ein „analoger Neo-Humanismus“, der sich durch Begegnung, Mitgefühl, Toleranz und Demut vor dem Leben eines jeden Einzelnen auszeichnet, in dem Transparenz, Machtbegrenzung, Dezentralisierung, breite Debattenräume und das Verständnis für die Sorgen der Mehrheit der Bevölkerung, aber eben auch für die Nöte der Minderheiten eine gleichbedeutende Rolle spielen.

Da es sich in der aktuellen politischen Situation nicht um eine demokratisch legitimierte Veränderung der Gesellschaft, sondern um eine feindliche Übernahme handelt und uns eine drohende Konzerndiktatur bevorsteht, bedarf es einer schonungslosen Aufarbeitung der Ereignisse, wenn wir das Ruder noch rumreißen wollen. Das wird aber nur möglich sein, wenn Gerichte sich wieder auf ihre wichtigste Aufgabe besinnen und unabhängig, ohne die Einflussnahme der Politik, ihre Arbeit machen. Persönliche Treffen von Spitzenpolitikern und Verfassungsrichtern lassen allerdings große Zweifel aufkommen, ob das zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt noch möglich ist. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Es geht nicht primär um eine gerechte Strafe für die Verantwortlichen, es geht darum, den Irrsinn so schnell wie möglich zu beenden: Es geht letztendlich um Aufklärung und Gerechtigkeit.

Aber allem voran geht es um unsere Kinder, unsere Enkel und die folgenden Generationen. Jeden Morgen, wenn meine kleine Tochter aus dem Haus geht, um tapfer den morgendlichen Test und den Maskenalltag zu meistern, stehe ich fassungslos in der Haustür und könnte heulen. Dazu kommt das völlig unakzeptable Verhalten der Verantwortlichen an den Schulen, die oft nur Handlanger der lokalen Regierungen sind und ihren Auftrag, Schutz und Bildung für die Kinder sicherzustellen, partiell völlig aus dem Auge verloren haben. Es zählt nur noch, wer es am „richtigsten“ macht – und das auf Kosten der Kinder.

Sehr viele Lehrer fordern Kinder und Eltern ungeduldig auf, jetzt doch endlich mal das Thema Impfung anzugehen, manche können es nicht lassen, die Kinder zu gängeln, indem sie ihnen weismachen wollen, dass sie das Leben ihrer Großeltern gefährden, wenn sie sich nicht impfen lassen. Manch ein Schulleiter kündigt an, die Masken auch dann weiter verordnen zu wollen, wenn der Senat davon absehen würde – man überbietet sich in Strenge. Sehen Sie die neue Folge „Der härteste Hund bekommt den größten Applaus“ aus der Serie „Von Söder lernen“. Die Kinder versuchen dabei so gut es geht eine Form von Normalität herzustellen. Mal ein bisschen mitmachen, mal sich dagegenstellen, nicht zum falschen Zeitpunkt auffallen, je nachdem, mit wem man es gerade zu tun hat.

Aber vor allem wollen viele von ihnen möglichst wenig über den Irrsinn nachdenken und schon gar nicht darüber reden – und genau das sollten sie auch nicht. Sich frei entfalten, ohne Abstand, sich nicht mit dem Quatsch der Erwachsenenwelt herumschlagen müssen, mit Gleichaltrigen spinnen, träumen, Unfug machen und sich auf das Leben freuen, das vor ihnen liegt, wäre ihre „Aufgabe“. Aber genau das gelingt nur sehr bedingt, wenn man an jeder Ecke dem übergriffigen Handeln eines sich in den Faschismus bewegenden Staates ausgesetzt ist.

Und wo ist die Kirche? Sie schweigt oder impft! In der Kirche, in der wir vor drei Jahren das Album meiner Frau Alexa aufgenommen haben, wurde am 1. Januar 2022 geimpft – ein Neujahrsangebot, für Erwachsene und Kinder. Niemand in der Gemeinde, der für diese Entscheidung verantwortlich ist, hat sich offensichtlich ernsthaft mit der Lage der Kinder in der Corona-Krise beschäftigt. Kaum einer scheint zu wissen, dass für sie die Impfung gefährlicher ist als das Virus. Die christliche Kirche hat nicht einmal all die Missbrauchsskandale aufgearbeitet und lädt bereits die nächste große Schuld auf sich. Was den Kindern hier angetan wird, ist so unverzeihlich, dass ich mich oft beherrschen muss, nicht laut loszubrüllen.

Es ist wichtiger denn je, dass wir alles dafür tun, den Kindern eine lebenswerte Welt zu hinterlassen, in der nicht die Interessen der Konzerne im Fokus stehen, sondern der Mensch.

Die meisten Weggefährten, die meiner Generation angehören, sind sich ihrer Endlichkeit bewusst. Egal wie alt wir werden, wir sind in der zweiten Lebenshälfte oder vielleicht sogar im letzten Drittel angekommen. Die Zeit, die uns bleibt, sollten wir nutzen, um unermüdlich und friedlich alles dafür zu tun, dass das Zepter des Handelns den Eliten entrissen und wieder in die Hände der Menschen gelegt wird. Wir sind so viele mehr. Je weniger wir uns von der kleinen Gruppe der Profiteure der Krise das Leben bestimmen lassen, umso größer ist die Chance, eine freie und gerechtere Welt mitgestalten zu können.

Zeigen wir unseren Kindern, dass es sich lohnt, dafür zu kämpfen. Nehmen wir das Zeichen der Unterwerfung von unseren Gesichtern, lachen wir uns wieder an. Beenden wir die Spaltung der Gesellschaft durch die Vergewaltigung des Staates und sagen: Das war’s. Lasst uns den kleinsten gemeinsamen Nenner finden und mit der Versöhnung beginnen, gehen wir aufeinander zu. Besinnen wir uns auf das, was uns menschlich macht, vertrauen wir der Liebe, der Freude und dem Humor. Bleiben wir bescheiden, denn auch wenn wir hundert werden, ist es dann vorbei.

 

 

Jens Fischer Rodrian:

Die Armada der Irren.

Künstlerischer Widerstand in pandemischer Zeit

mit CD „Protestnoten“

Rubikon-Verlag

erscheint am 28. März

Showing 11 comments
  • Freiherr
    Antworten
    …“ do samma beinand ! “ – dear Mr. Jens,

    und ist freilich sehr erfreuend dass Du diesen Durchblick hast,

    ob die 20 % reichen werden um das Ruder nochmal herum zu reissen ? – naja, jedenfalls ist der Optimismus dafür besser als ….

    Gerade in Germany läuft ja dieses “ Soziale Kreditsystem “ schon paar Jahrzehnte, völlig unbemerkt, deshalb umso fesselnder,

    der schleichende Weg in die Allmacht eines überfürsorglichen Staates,

    was nichts anderes bedeutet als die Vernichtung der Freiheit.

    Das Gift des bequemsten Weges, der Versorgung durch den Staat, ist dieser Irrweg welchen man gerne geht – der aber in die Abhängigkeit vom Staat führt = Unfreiheit.

    Da werden eingefleischte Sozialisten und Kommunisten vehement widersprechen, ist aber so, dort gilt die Freiheit nichts.

    Und die Kinder, unsere Zukunft ? – die müssen ungehorsam sein DÜRFEN, der ( verlangte ) Gehorsam ist eines der Grundübel.

    Freie Menschen, Freie Gesellschaften, Selbstbestimmung, Eigenart, Eigenwilligkeit, EIGENVERANTWORTUNG !-

    das sind die Wege weg von Fremdbestimmung –

    letztlich liegt es an jedem Einzelnen ob er das will oder nicht, die 80 % haben sich an diese Fremdversorgung gewöhnt, ein “ Bürgergeld “ wäre denen sehr willkommen, nichts als Unterjochung und Versklavung aber in Wirklichkeit.

    Das verlockende Gift der „staatlichen Fürsorglichkeit “ , welches IMMER in die Abhängigkeit führt, das süsse Gift.

    whatever – wer Freiheit will, der muss sich frei machen…

    “ free yourself from Domination ! “

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    • Volker
      Antworten
      Na, bleiben wir doch einmal auf dem Teppich der Tatsachen; mit Schwarz-Weis-Denken ist niemanden geholfen.

      Ich gehe davon aus, dass Freiheit sehr wohl mit Sicherheit sowie Geborgenheit, verknüpft ist, die naturgemäß zur Existenzgrundlage des Menschen gehören. Mit Abhängigkeit, die unweigerlich zum Verlust der Freiheit führt, hat dies – in unseren Genen verankertes Bestreben – nichts zu tun.

      Also bitte erst einmal trennend nachdenken, bevor Du Fürsorge an sich als Fremdbestimmung pauschal bezeichnest. Demnach wäre selbst die gesellschaftliche Grundverantwortung Fürsorge abzulehnen, also auch diejenigen Menschen, die sich dafür einsetzen. Fragezeichen.

      Was daraus entsteht, wenn ein System gesellschaftliche Verantwortung missbraucht, um Abhängigkeiten zu schaffen, die zum Verlust von Freiheit führen, dies solltest Du, bitteschön, auch klar zu trennen vermögen.

      Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, wir kennen uns nicht persönlich, aber manchmal bekomme ich schon den Eindruck eines über allem schwebenden Freiherrs, ohne Bodenberührung allerdings.

      Blöderweise verreckte heute meine Waschmaschine. Neunzehn Jahre Abhängigkeit …. gut, ich lass das mal lieber sein …

      • Freiherr
        Antworten
        Der Teppich der Tatsachen ?

        Dieser Staat spielt sich zum “ Sozialen Fürsorger“ auf, brüstet sich gar damit ein soziales Wesen zu haben, sozial-demokratisch, christlich-sozial, christlich-demokratisch zu sein, liberal…

        ist aber tatsächlich ein Monster der Sklavenhalterei, ein Blutsauger, ein Lebenszeitvernichter, ein Raubritter, Steurgelderpresser, ein Zuhälter,

        “ und bist du nicht willig, dann brauch ich Gewalt… „.

        Gerne, um den väterlichen Schein zu wahren, gibt er dir ein Almosen zwar, aber wenn du dich danach bückst, gibt er dir die Peitsche , den Arschtritt.

        Ja – über solchen Dingen schwebe ich gerne, krummbuckle nicht vor einem Zuchtmeister, behalte Würde und Stolz, den Freien Sinn, das Selbstbestimmungsrecht.

        Gegen wirkliche Fürsorge hätte ja wohl Niemand etwas, eine soziale Einbindung ohne dabei ausgeraubt und erniedrigt zu werden, ohne dafür in Fesseln gelegt, vergewaltigt zu werden –

        dann würde man sich doch freiwillig auch selbst sozial beteiligen, aus Freien Stücken nicht nur nehmen, auch geben.

        Ja – ich nehme diese Rente, die schuldet mir dieser Drecksstaat, schon wegen lebenslanger Freiheitsberaubung, Zwangsstaatsbürgerschaft, Zwangsadoption durch einen Sklaventreiber,

        ABER – ich jammere nicht ständig ob meines bescheidenen Daseins, darüber dass mein Warenkorb spärlich gefüllt ist, begnüge mich und behalte dafür Stolz und Würde, meine größtmögliche Freiheit,

        drehe den Spiess auch um, wenn sich die Gelegenheit bietet und ziehe dem Zuchtmeister einen Gulden aus der Tasche, mit List und Tücke, als schelmischer Dieb ohne Reue…

        …den versauf ich dann, leiste mir einen guten Tropfen mal und ei wie er mir mundet,

        “ Lache, saufe, hure trabe… notabene bis ins Grabe “ .

        Zum Preis meiner Freiheit werde ich nicht buckeln, weder im Kapitalismus noch im Soziaslismus oder sonstigem ..ismus,

        ich brauche kein güldenes Bett, ein altes Sofa tuts auch, der Wohlstand kostet dir das Leben hier.

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

  • heike
    Antworten
    Ja, wer sich derart über staatliche Fürsorglichkeit echauffiert ist ja ganz sicher kein langjähriger Bezieher von Hartz IV…

    Um es kurz zu machen: staatliche Fürsorge, ob in Form von Kindergeld, Starthilfen für Unternehmensgründer, kostenlose Benutzung des ÖPNV für Schwerbeschädigte, Förderung von Menschen mit Behinderungen, uvam. gewähren vielen Menschen Freiheiten, die sie sonst nicht hätten.

    Von Übel ist nur der Umgang mit dem Corona-Virus.

    Mir tut auch alles weh, mein Herz, mein Körper, mein Gehirn.

    Ich hatte mal sehr viel Hoffnung für die Menschheit, die Hoffnung, dass wir uns Stück für Stück einer Welt annähern können, die genug Raum und Möglichkeiten einer Entwicklung, die letztendlich allen gut tut, auch immer mehr Menschen gewährt.

    Vielleicht müssen wir uns einfach mehr Zeit lassen.

     

     

    • Holdger Platta
      Antworten
      Liebe Heike,

      Dein Kommentar hat mich erschüttert.

      Du schreibst – allen Ernstes -, daß Hartz-IV vielen Menschen Freiheiten gewährt hätte, die sie sonst nicht hätten.

      Ja, weißt Du wirklich nicht mehr, daß Hartz-IV (= Ablösung der Sozialhilfe vorher, die in zahlreichen Punkten viel menschenwürdiger gewesen war als dieses brutale Menschenverelendungsprogramm Hartz-IV) allen betroffenen Menschen viele Freiheiten genommen hat?

      Du schreibst, von Übel sei „nur“ der Umgang mit dem Corona-Virus.

      Ja, weißt Du nicht mehr, daß der Umgang mit den Menschen, die zu Opfern dieses Menschenwürde-Raubs mit Namen Hartz-IV, mindestens gleiches „Übel“ in die Welt gesetzt hat wie der Umgang mit dem Corona-Virus?

      Du schreibst, dem Sinne nach, daß Du sehr viel  Hoffnung verloren hättest, was die menschliche Entwicklung auf diesem Planeten betrifft.

      Ja, merkst Du nicht, daß Du mit Deinem lauthals bekundeten Nichtwissen über schlimmste Geschehnisse in diesem Lande – spätestens seit Beginn 2005 – zu dieser großen Hoffnungslosigkeit mit beiträgst?

      Du schreibst, wir sollten uns halt mehr Zeit lassen.

      Ja, weißt Du nicht, daß wir alle unser Leben nur einmal leben können und daß mittlerweile elf Jahre Hartz-IV elf Jahre zwangsweise menschenunwürdig zu lebendes Leben waren und nicht zurückgeholt werden können und niemandem erlauben, für noch mehr Zeitaufschieberei zu plädieren?

      Auf HdS haben wir wieder und wieder die Unmenschlichkeiten von Hartz-IV dargestellt und beim Namen genannt und zum Thema gemacht, und Du schreibst einen derartigen Kommentar!?

      Weißt Du, daß dieses geradezu zum Verzweifeln ist?????

      Mit erschütterten Grüßen

      Holdger

       

      • heike
        Antworten
        Hallo Holger,

        tut mir sehr leid, dass ich dich so stark erschüttert habe, das war nicht meine Absicht. Den Unterschied zwischen Sozialhilfe und Hartz IV kenne ich nicht, also ich weiß nicht, wie viel Geld weniger man mit Hartz IN bekommt und wie viel Auflagen mehr man erfüllen muss, aber ich dachte mir, besser ein bisschen Geld zum Leben bezuschusst zu bekommen ist immer noch besser als gar keins.

        Wenn ich allerdings die 120 Milliarden bedenke, die auf einmal für Rüstung ausgegeben werden, dann gönne ich jedem Bedürftigen ein höheres Lebensmindestbudget.

        Viele Grüße,

        Heike

        • ak
          Antworten
          Es sind 147 Mrd. alleine dieses Jahr..auf imi online gibt es fundierte Informationen…zig F35 Kampfets und noch mehr Eurofighter…gleichzeit ächzt auch der hiesige Pendler (mwd) unter den Spritpreisen, die dank Staat und Speckulanten in die Höhe gehen…schnell mal ein bisschen Rabatt, aber Templimit..och nö…

          die Widersprüchlichkeiten sind unübersehbar.

        • Holdger Platta
          Antworten
          Liebe Heike,

          vielleicht findest Du ja Zeit, einmal den HdS-Beitrag nachzulesen, den Du sogar hier unten auf der Portalseite unserer Werbsite ganz direkt anklicken kannst: Der Verelendungstag unserer Demokratie. Wobei der andere Beitrag, den Du unten anklicken kannst, – leider um sehr vieles länger – ebenfalls vieles, sehr vieles zum Thema Hartz-IV mitzuteilen hat: Auf dem Weg in einen „kalten Faschismus“?.

          Ansonsten oben mithilfe der Lupe unsere Suchfunktion anklicken und in das Suchfeld einfach „Hartz-IV“ eingeben (ohne die Gänsefüßchen). Ich denke, da wirst Du noch sehr viel mehr finden können.

          Herzlich

          Holdger

  • Red Cloud Papenburg
    Antworten
    Ich kann Holdger nur beipflichten, genauso sieht’s aus, so empfinde ich es auch. Danke! . Heike hat sich wohl etwas ungeschickt ausgedrückt. Oder eben  noch nie die Privaträume oder  den Lear-Jet von Herrn Schwab & Co. von innen gesehen, ebensowenig Ahnung hat sie möglicherweise  davon, wie die sogenannte „Upper CLass“ über unsereine(n) denkt (und spricht, zum Beispiel beim Wiener Opernball, ich durfte es selbst erleben). „Die da unten“, also wir, das sind in den Augen dieser „Global leader“,  „Führungskräfte und „Leistungsträger“ , die „Schafe“, die  „unnützen Esser“, die man verspottet, auf die man verächtlich herabblickt, und die mit man nun mit mickerigen staatlichen Transferleistungen kontrollieren, abhängig halten und schikanieren kann.  Das „unabhängige Grundeinkommen“? Wunderbar, es wird kommen, und ermöglicht dann in Kombination mit einem Social Creditsystem die perfekte Steuerung und Machtausübung. Bei  nicht „sozialverträglichem“, renitetem  Verhalten wird der Geldhahn einfach zugedreht. Ist das so schwer zu verstehen, was hier gespielt wird? Was wir seit 2 Jahren erleben, ist eine offene Kriegerklärung der selbtsernannten „Welt-Elite“, an die Besitzlosen, Armen, und alle,  die sich noch irgendwie durchgeschlagen haben, in diesem Wirtschaftssystem. Jetzt geht es uns an den Kragen, und natürlich meinen sie es „gut“, diese selbsternannten „Weltretter“ und „Philantropen“, die Erde wird gerettet, ja,  da kann eben nicht jeder soviel Fleischessen, Auto fahren, verreisen, oder Kinder kriegen,  wie er will, da muss „man“ sich schon mal anpassen, gell? . Und damit alle brav mitmachen wird Angst geschürt, aber richtig, vor Viren, Klimakise,  und last, not least, Krieg veranstaltet. Solidarität! Frieren für die Freiheit! Was für ein Wahnsinn. Angst macht gefügig. Geld regiert die Welt. Und die größten Feinde der Freiheit sind die glücklichen Sklaven. Hugh, ich habe gesprochen.
    • heike
      Antworten
      Also, wenn du mich damit meinen solltest, ich bin kein glücklicher Sklave, eher das Gegenteil, eine unglückliche Freiheitsliebende.

      Was mich zum Schreiben des Kommentars zu den Ausführungen des Freiherrs veranlasste, war nur die Angst vor einem System, in dem sich gar niemand mehr um die Menschen kümmert, die dem Wettbewerb nicht mehr standhalten wollen oder können.

      Was ich nicht bedacht habe bisher, ist die vom Staat gewollte Verquickung von für gewährte Geldbezüge zu gewährende „Leistungen“ der Bezieher, wie zum Beispiel Impfpflicht.

      Ich empfinde das alles auch als eine sehr ungute Entwicklung und leide unter diesen Zuständen.

       

       

  • Reiner Kneipentisch
    Antworten
    Möglicherweise verfolgt das Weltwirtschaftsforum unter seinem künstlerischen Leiter, Herrn Dr. Schwab weltumspannende Ideen? Ist aber nur eine Verschwörungsmythos, versteht sich! „Ukraine just silently announced it’s the first country to implement the WEF’s ‘Great Reset’ by setting up a Social Credit Application combining Universal Basic Income (UBI), a Digital Identity & a Vaccine Passport all within their Diia app.“ Quelle: https://twitter.com/SikhForTruth/status/1504146438007230466

Kommentar schreiben:

Start typing and press Enter to search