Wir müssen draußen bleiben

 in FEATURED, Politik (Inland), Roland Rottenfußer

Ein neues Positionspapier aus dem Hause Spahn plant den Lockdown für Ungeimpfte und weist den Weg in die Corona-Zweiklassengesellschaft. Wenn „Spitzenpolitiker“ etwas hartnäckig leugnen, zucken aufmerksame Beobachter der Szene bereits ängstlich zusammen. Denn das, was auf keinen Fall geplant ist, kommt dann mit umso größerer Sicherheit. Ein Positionspapier Jens Spahns zur Vorbereitung der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz macht sich nun nicht mehr die Mühe, die regierungshoheitlichen Absichten allzu sehr zu verschleiern. Deutlich wird: Die Impfapartheid soll kommen. Ungeimpfte sollen aus wesentlichen Bereichen des öffentlichen Lebens ausgeschlossen werden. Ein neuer Lockdown kann durchaus folgen, wenn auch nicht mehr ganz so hart wie die letzten beiden – und vielleicht auch nur für die, die „selber schuld“ sind, wenn sie künftig – wie Hunde – vielerorts draußen bleiben müssen. Auch die kostenpflichtigen Zwangstests für „Impfmuffel“ wird es geben. Durch Gesundheitsschutz gerechtfertigt ist dieser erneute Repressionsschub nicht mehr. Der Staat zeigt schlicht denen die Folterwerkzeuge, die für ihren eigenen Körper eine andere Entscheidung getroffen haben als die von den Regierenden gewünschte. Und sehr viele „Normale“ werden auf den Rängen applaudieren, wenn schon sehr bald die Delinquenten unten in der Sandarena durch den Circus Maximus getrieben werden. Was es jetzt braucht, ist eine Ungeimpften-Bewegung, die einem zunehmend übergriffigen Staat seine Grenzen aufzeigt. Roland Rottenfußer

 

Wenn Sie sich heutzutage informieren wollen, versuchen Sie es bei der *BILD*-Zeitung! Die anspruchsvolleren Magazine haben ja zum großen Teil jeden Anspruch auf Freiheit und eine kritische Berichterstattung aufgegeben. Die Redakteure benutzen ihren Intellekt oft nur noch, um ihr Versagen in der Corona-Krise etwas besser zu interpretieren. Das Video-Format von *BILD* https://www.youtube.com/watch?v=oUetC8LnrTU also nahm sich des neuen Papiers aus dem Gesundheitsministerium an, das am 3. August 2021 bekannt wurde. Es soll als Diskussionsgrundlage für die geplante Ministerpräsidentenkonferenz am 10. August dienen und könnte der Startschuss für die Corona-Strategie der Bundesregierung im kommenden Herbst und Winter sein.

Dort heißt es unter anderem: „Ein so einschneidender Lockdown wie in der zweiten und dritten Welle wird aller Voraussicht nach nicht mehr notwendig sein.“ *BILD*-Journalist Filipp Piatov merkt zu Recht an, dass damit gesagt wird, ein weiterer Lockdown sei nicht ausgeschlossen. Und nur „aller Voraussicht nach“ wird er milder ausfallen als die zwei oder drei anderen. Nach den unglaublichen Verwüstungen, die die letzten 18 Monate im Wirtschaftsleben und im sozialen Leben unseres Landes angerichtet haben, und nachdem die Impfbereitschaft der allermeisten Deutschen doch gerade für Impfbefürworter Grund genug für eine Entwarnung sein müsste, wäre das mindeste, was die geplagte Bevölkerung hätte erwarten können, eine klare Absage an wie auch immer geartete neue Lockdowns gewesen.

Weiter steht dort:

„Daher sollte unabhängig von der Inzidenz ab Anfang/Mitte 2021 die Teilnahme an bestimmten Veranstaltungen in ganz Deutschland generell nur unter Einhaltung der 3G-Regeln (3G: Geimpft, genesen oder getestet) möglich sein: Innengastronomie, Hotelübernachtungen, körpernahe Dienstleistungen, Sportveranstaltungen im Innenbereich, Veranstaltungen im Innenbereich sowie Großveranstaltungen drinnen und draußen.“

Diese Sätze sind schlimmer, als sie auf den ersten Blick erscheinen. Zunächst: Warum plötzlich „unabhängig von der Inzidenz“. Fast zwei Jahre lang lief in Deutschland gar nichts mehr „unabhängig von der Inzidenz“. Die von den Medien bis zum Überdruss wiedergekäuten Zahlen waren so etwas wie das Allerheiligste des Corona-Kults gewesen. Haben die Verantwortlichen Angst, die Zahlen würden für die politisch gewünschten Freiheitseinschränkungen bald nicht mehr genug „hergeben“? Wird ein bisher als sakrosankt geltendes Kriterium nun fallen gelassen, wenn es die falschen Schlussfolgerungen nahelegt? Noch schärfer gefragt: Will man 2U-Menschen (Ungeimpft, ungetestet) in ihrer Stammpizzeria bald schon vor die Tür weisen, selbst wenn die Inzidenz bei Null liegt – was im Frühsommer in manchen Landkreisen durchaus der Fall war?

Der Lockdown für Ungeimpfte

Weiter ist anzumerken: Im Spätherbst, Winter und bei Frühlingsanfang gibt es aus Gründen der Witterung nur noch „Innengastronomie“. Es liefe auf ein totales Restaurant- und Kneipenverbot für „Impfmuffel“ heraus. „Insbesondere für ungeimpfte Personen“, so heißt es weiter, könnten jedoch – diesmal abhängig von den Inzidenzwerten und anderen relevanten Faktoren – „weitergehende Einschränkungen notwendig werden“. Konkret gemeint ist die Formel „2G statt 3G“. Auch mit taufrischem negativem Corona-Test müssten die „Muffel“ und „Verweigerer“ draußen bleiben. „Das ist nichts weniger als die Vorbereitung des Lockdowns für Ungeimpfte“, analysiert der *BILD*-Moderator zutreffend.

Würde dieses Papier wörtlich und ohne Abstriche umgesetzt werden, dürften demnach auch Kinder unter 12 Jahren, die nach derzeitiger Gesetzlage gar nicht geimpft werden können, nicht gemeinsam mit ihren Eltern in Restaurants, Cafés und zu Veranstaltungen gehen. Somit würden oft auch die begleitenden Eltern draußen bleiben, egal wie oft sie sich haben pieksen lassen. Übrigens beträfen die Einschränkungen, wie Filipp Piatov nachrechnet, rund 30 Millionen Deutsche. Vermutlich werden das dank der massiven Propaganda und der Drohungen gegen Ungeimpfte bis zum Winter weniger werden – aber immerhin!

Großbritannien feierte unlängst einen „Freedom day“, die Aufhebung aller Maßnahmen – offenbar ohne bleibende Schäden für die Gesundheit der Menschen dort. Auch in vielen US-Staaten, Dänemark und den Niederlanden sind die meisten Corona-Beschränkungen Vergangenheit. Nicht in allen Ländern, die teilweise extrem „gelockert“ haben, ist die Entwicklung so positiv verlaufen wie in Großbritannien. Aber angesichts der bekannten Zahlenmanipulationen kann man diesbezüglichen Nachrichten ohnehin nur bedingt trauen. Ganz offenbar sind andere Regierungen lernfähig. Sie haben verstanden, dass sie dieses „Spiel“ nicht endlos weiterspielen können, dass es zwar virologisch geboten wäre, dass kein Mensch auf dieser Erde mehr irgendeinem anderen Menschen nahekommt, dass dies aber dem Recht und der Freiheit widerspräche – nicht zuletzt auch der Natur des Menschen.

Minderheiten aussperren – eine historisch belastete Verhaltensweise

Man muss vergleichen können. Ohne Vergleiche schwebt ein Geschehen im luftleeren Raum. Keine Situation eines heute lebenden Deutschen ist mit dem Leid jener Menschen vergleichbar, die im Dritten Reich Opfer eines von kaltem Herzen organisierten und exekutierten Massenmordes wurden. Und dennoch: Manche Parallelen zu den frühen Erscheinungsformen der Diskriminierung von Juden nach 1933 drängen sich einfach auf und wirken beklemmend.

So erzählt ein Artikel auf „Jüdische Geschichte online https://juedische-geschichte-online.net/beitrag/matthes_ewald-verbot-museumsbesuche :

„Am 28.11.1938 wurde eine reichsweite Polizeiverordnung veröffentlicht (Reichsgesetzblatt I. S. 1676), die es nunmehr Juden verbot, ‚bestimmte Bezirke […] [zu] betreten oder sich zu bestimmten Zeiten in der Öffentlichkeit […] [zu] zeigen‘. In der Auslegung des Berliner Polizeipräsidenten vom 3.12.1938 erstreckte sich dieses Verbot zudem auf Theater, Kinos und Museen.“

Juden nach 1933 war es verboten, ins Theater zu gehen. Ungeimpften könnte es im jetzigen Deutschland sehr bald verboten sein, ins Theater zu gehen. Ist das wirklich etwas völlig anderes? Und selbst, wenn für Ungeimpfte nichts Schlimmeres nachkommt, ist es nicht in höchstem Maße beschämend, dass über dergleichen in Deutschland heute überhaupt geredet wird?

Es muss nicht immer das „Dritte Reich“ sein, an das man erinnert. In Saudi-Arabien war lange das Fahrradfahren für Frauen verboten. Im Gegensatz zum mittlerweile halbverschleierten Deutschland scheint dort jedoch eine Entwicklung hin zu mehr Freiheit stattgefunden zu haben https://taz.de/Emanzipation-in-Saudi-Arabien/!5515903/ . Man kann es drehen und wenden, wie man will: Einer bestimmten Bevölkerungsgruppe die Teilhabe an elementaren Lebensaktivitäten zu verbieten, die einer anderen erlaubt sind, ist schäbig und diskriminierend. Schon der Gedanke daran sollte das Aus für jeden Politiker sein, der dergleichen vorschlägt.

Eine Gewissensfrage

Dies ist somit auch ein Appell an die Geimpften und an all diejenigen, die zu den Corona-Maßnahmen eine eher zustimmende Haltung einnehmen. Für ihre Meinung mag es gute Gründe geben. Aber wagen wir ein Gedankenexperiment. Würden Sie als Christ, Atheist oder Agnostiker ein Restaurant besuchen, an dessen Tür ein Schild hängt: „Nur für Christen, Atheisten und Agnostiker“? Würden Sie nicht ins Nachdenken kommen? Wären Sie nicht abgestoßen davon, was diese Beschränkung im Umkehrschluss bedeutet: Muslime, Buddhisten und andere müssten draußen bleiben! Würden Sie nicht mit Blick auf die schäbige Geisteshaltung des Restaurantbesitzers auf einen Besuch selbst dann verzichten, wenn Sie selbst zur „In-Group“ gehörten? Und umgekehrt: Wie würden Sie sich als Muslim fühlen, wenn Sie an so einem Laden vorbeikämen und beobachteten, wie „Christen“ achtlos und unter selbstverständlicher Ausnutzung ihrer Privilegien hineinströmten?

Sicher werden sich gegen diesen Vergleich Einwände erheben. Man muss sich ja bloß impfen lassen, dann wäre man „drin“? Ja, aber Muslime könnten auch nicht einfach Christen werden, wenn ihnen das andauernde Diskriminiertwerden auf die Nerven geht. Bei Ungeimpften wird gern darauf verwiesen, dass sie schließlich die Allgemeinheit gefährdeten. Dies sei ein Unterschied gegenüber der Diskriminierung von Muslimen, Schwarzen und anderen „klassischen“ Minderheiten.

Aber ungeimpft zu sein, ist eben nicht nur ein objektiver Gesundheitsstatus, es ist auch Ausdruck einer Überzeugung, einer spezifischen „Medizinideologie“, einer politischen Haltung zur Corona-Frage, verbunden mit einer ganz persönlichen Abwägung der Risiken sowie der Prioritäten, die man bezüglich Freiheit und Sicherheit für sich setzt. Durch Druck, direkten und indirekten Zwang wird es Menschen erschwert, dieser Überzeugung durch ihr praktisches Verhalten Ausdruck zu verleihen. Die Mentalität der Staatsmacht in der Impfungsfrage ist gekennzeichnet durch einen fundamentalen Mangel an Respekt: „Es ist uns egal, wie die sich fühlen, die sollen einfach parieren.“ Wer nicht willig ist, muss gebrochen werden, bis sein Verhalten zumindest äußerlich dem der Willigen entspricht. Eine an Menschenrechten orientierte pluralistische Gesellschaft sieht anders aus.

Wie „gefährlich“ sind Ungeimpfte wirklich?

Und natürlich muss in diesem Zusammenhang untersucht werden, wie wahrscheinlich es derzeit tatsächlich noch ist, dass ein Ungeimpfter einen anderen Ungeimpften oder – Gott bewahre! – sogar einen Geimpften ansteckt. Aktuell gibt es 28.000 „Corona-Infizierte“. Sagt die Bundesregierung. Und die Bundesregierung ist eine ehrenwerte Institution. Deutschland hat etwa 83 Millionen Einwohner. Die Chance, dass ein Mensch, den Sie im Foyer eines Kinos treffen, mit Corona infiziert ist, beträgt demnach ungefähr 1 : 3000. Gute Chancen also, dass Sie den Kinobesuch überleben.

Hinzu kommt, dass nicht jeder von der Bundesregierung so bezeichnete „Infizierte“ tatsächlich noch ein Ansteckungsrisiko darstellt. Sie kennen sicher den Unterschied zwischen „positiv getestet“ und „tatsächlich krank“.

Hinzu kommt: Mit großer Wahrscheinlichkeit bleiben die tatsächlich Kranken ja ohnehin zuhause. Sei es in Zwangsquarantäne oder freiwillig, weil sie sich nicht gut fühlen und niemanden anstecken wollen.

Hinzu kommt: Nicht jeder, dem Sie begegnen, kommt Ihnen auch nahe, und nicht bei jedem, der Ihnen nahe kommt, findet auch wirklich eine „Übertragung“ statt.

Hinzu kommt: Wahrscheinlich werden Sie von demjenigen ohnehin durch Maske oder Plexiglasscheibe abgeschirmt sein – außer am Sitzplatz, den Ihnen der Einweiser mit autoritärer Gebärde zuweisen wird und der von Ihrer Nebenperson mit Sicherheit weiter als nur 1 ½ Meter entfernt sein wird.

Hinzu kommt – das bitte nicht vergessen: Sie sind ja mit großer Wahrscheinlichkeit geimpft, und was kann da – legt man die Parolen zu Grunde, die die Bundesregierung höchstselbst ausgegeben hat – überhaupt noch schief gehen?

Wie wahrscheinlich ist es also, frage ich, dass Sie sich im Kino, im Café oder Restaurant mit Covid-19 anstecken würden, sollte Jens Spahn seinen diskriminierenden Plan fallen lassen? Das soll bitte jemand ausrechnen, der in Mathematik besser ist als ich.

Als Fazit bleibt aber: Ganz offensichtlich sind die Gründe für den Vorstoß des Ministers und seiner Unterstützer keine vernünftigen. Zumindest keine legitimen. Der Zweck der Veranstaltung ist also wohl eher eine „Volkserziehung“. Der Druck, sich impfen zu lassen, soll noch weiter verstärkt werden. Weniger freundlich ausgedrückt ist es nackte Repression, Menschenschinderei und soziale Spaltung der Bevölkerung. Indem das Thema auf der Tagesordnung gehalten wird, wird zugleich bei der „Normalbevölkerung“ Misstrauen gegenüber Ungeimpften gesät. Wären die nicht furchtbar gefährlich – so könnten Corona-„Normale“ denken –, wozu dann diese Maßnahmen?

Dabei ist keineswegs klar, wer für wen ein größeres Risiko darstellt. Denn Menschen mit einem durch Impfung geschwächten Immunsystem könnten sich als anfällig für allerlei Krankheiten erweisen – von Corona einmal abgesehen. Auch stellt die andauernde Konfrontation mit ängstlichen, aggressiven, belehrenden und konformistischen Menschen auf die Dauer eine nicht zu unterschätzende Belastung auch für die psychische Gesundheit derer dar, die versuchen, sich von der allgegenwärtigen Panik nicht ergreifen zu lassen. Dieser Vorwurf richtet sich jedoch nicht an alle Geimpften und Maßnahmenbefürworter. Man kann und sollte hier durchaus differenzieren.

Geimpfte, solidarisiert euch!

Gern wird „weißen alten Männern“ ja heute Privilegien-Genuss vorgeworfen, somit Ignoranz gegenüber der Situation von Menschen, die diese Privilegien nicht besitzen. Wenn ich auf meine journalistische Arbeit zurückblicke, kann ich sagen, dass ich sehr häufig die Partei diskriminierter Minderheiten ergriffen haben, dass ich nicht geschwiegen haben, wenn Homosexuellen, Menschen mit Behinderung, Zugewanderten, Muslimen, Schwarzen, Juden und anderen Personen und Mitbürgern ihre Rechte genommen wurden. Ich würde das auch wieder tun. Würden in Restaurants plötzlich Schilder auftauchen, auf denen „Zutritt nur für Heterosexuelle“ stünde, ich würde protestieren und damit indirekt auch für die Rechte eines Jens Spahn eintreten. Vielleicht wäre es jetzt an der Zeit, dass Vertreter dieser Minderheiten auch einmal für uns Ungeimpfte eintreten. Im Film „Philadelphia“ gelingt es dem AIDS-kranken Andrew Becket (Tom Hanks), den schwarzen Anwalt Joe Miller (Denzel Washington) für seine Sache zu gewinnen, indem an dessen eigene Diskriminierungserfahrung appelliert.

Abgesehen von Eric Clapton, dem Nachdenkseiten-Redakteur Jens Berger und *BILD*-Chef Julian Reichelt habe ich aber bisher nur von wenigen Fällen erfahren, in denen Menschen sich als geimpft outeten, jedoch klar gegen die Diskriminierung von Ungeimpften auftraten. An die Adresse derjenigen, die jetzt meinen, das alles ginge sie nichts an, noch ein Wort: Es gibt kein gutes Leben im Schlechten. Und früher oder später kann es auch die jetzt doppelt Geimpften treffen. Dann nämlich, wenn Regierung und Medien versuchen werden, ihnen im Halbjahresrhythmus Auffrischungsimpfungen aufzuschwatzen, wenn sich Beschwerden aufsummieren oder erst mit der vierten oder fünften Impfung auftreten, wenn zuvor regierungskonforme Menschen angesichts der weiter bestehenden Panikmache und der Freiheitseinschränkungen an dem Sinn der ganzen „Veranstaltung“ zu zweifeln beginnen, wenn sie dann Impfangebote nicht wahrnehmen und sich unversehens zusammen mit den Impfmuffeln der ersten Stunde „draußen vor der Tür“ wiederfinden.

Ein Gedanke jedenfalls scheint mir unabweisbar: Wer es nötig hat, unfaire Mittel anzuwenden, um Menschen in eine bestimmte Richtung zu drängen, wer Zwang und Nötigung anwenden muss, mit dessen Überzeugung kann es nicht weit her sein. YouTube zensierte unlängst ein [Video des Wiener Psychotherapeuten Raphael Bonelli) https://www.youtube.com/watch?v=H-20HgI5Iww&t=117s . Darin forderte Bonelli seine Zuseherinnen und Zuseher auf, über mögliche Impfschäden und Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen zu berichten und diese in der Kommentarspalte zu dokumentieren. Er ermutigte sie aber auch, Corona-Erkrankungen in ihrem Umfeld zu dokumentieren.  6000 Kommentare sammelten sich unter dem Video an. Die überwältigende Mehrheit davon meldete Impfschäden. Obwohl das Ergebnis nicht repräsentativ und statistisch „signifikant“ sein dürfte, hatten die Impfgläubigen von YouTube offenbar furchtbar Angst davor.

Das System wird offenbar nervös. Es könnte sein, dass die Impfschäden nach einiger Zeit nicht mehr unter dem Deckel zu halten sein werden. Allgemein gilt ja: Wer wirbt, hat es nötig. Er möchte einen Mangel kompensieren, weil ihm klar ist, dass sein Produkt nicht die notwendige Substanz hat, um für sich selbst zu sprechen.

Testen – das fragwürdige „Privileg“

Noch ein paar Worte zum Thema „3G“. Jens Spahn lässt ja die Option offen, dass sich – nicht zu hohe Inzidenzzahlen vorausgesetzt – ungeimpfte Menschen für bestimmte Veranstaltungen auch „freitesten“ können. Darauf könnte es hinauslaufen, wenn – wie es jetzt aussieht – die SPD und auch Armin Laschet das Spahn-Konzept nicht in vollem Umfang mittragen und eine Kompromisslösung gesucht werden muss. Ein bisschen Diskriminierung muss sein, aber wir wollen es ja nicht übertreiben.

Das Argument „Du kannst dich ja immer noch testen lassen“ verfängt nur teilweise, speziell, wenn Zwangstests demnächst – was wohl jetzt beschlossen ist – kostenpflichtig sein werden. Das ist zunächst sozial ignorant. Schon Hartz-IV-Empfänger und Sehr-gering-Verdiener könnten damit „draußen“ sein. Oder es könnte auf einen De-facto-Impfzwang für Arme hinauslaufen, während Wohlhabende die Tests zumindest finanziell locker verkraften.

Aber auch für Menschen, die es sich einigermaßen leisten können, bleibt es eine Art „Ungeimpften-Strafe“. Die Betroffen würden also zur Ader gelassen werden wie Menschen, die wiederholt wegen Verkehrsdelikten Strafen kassieren. Aus grundsätzlichen wie finanziellen Erwägungen würden viele deshalb wohl von Kino-, Theater- und Restaurantbesuchen absehen. Vor allem wenn es stimmt – wie derzeit kolportiert wird –, dass PCR-Tests 20 oder 30 Euro kosten sollen, wären ein Kinobesuch für 9 Euro oder Kaffee und Kuchen für 6 Euro absurd.

Eine Trotzreaktion seitens der neuen Unberührbaren wäre jedoch mehr als verständlich. Denn so schwierig die Situation für Restaurantbesitzer subjektiv auch wäre – sie würden von Ungeimpften nicht ohne Grund als die willigen Vollstrecker eines Unrechtssystems wahrgenommen werden. Ein Gefühl von Kränkung würde auch über den Zeitraum der Sperre hinaus in vielen Ungeimpften weiterleben. Dies beträfe, wohlgemerkt, eine Personenzahl von 20 bis 30 Millionen Menschen. Die betroffenen Branchen könnten sich rund ein Viertel aller potenziellen Kunden abschminken – selbst dann, wenn alle Geimpften die Angebote weiter nutzen würden und die demnächst obligatorischen, entwürdigenden Kontrollen am Eingang nicht scheuten.

Anbieter sollten sich jetzt gut überlegen, ob ein Aufstand gegen die neuen Regelungen nicht auch in ihrem eigenen Interesse die bessere Lösung wäre. Statt gegen Kunden zu kämpfen, die im Einzelfall mal eine Regel verletzen, sollten sie endlich anfangen, gegen diejenigen zu kämpfen, die sich diese ungerechten und unsinnigen Regeln ausgedacht haben. Letztlich werden sich Geschäfte, die sich zwar bei „ihrem Ministerpräsidenten“ beliebt, jedoch bei einem Großteil ihrer Kunden unbeliebt machen, nur schwer weiterexistieren können. Denn – ob Sie es glauben oder nicht – die meisten können sich ihr Essen und ihren Kaffee durchaus selber kochen, und für Filme haben sie ihren Widescreen-Fernseher.

Wichtig ist es deshalb gerade jetzt, Gegendruck aufzubauen und den Anbietern offen mitzuteilen, dass sie ein Risiko eingehen, falls sie darauf beharren sollten, einen Teil ihrer potenziellen Kundschaft auszusperren. Meldungen der Art „Druck auf Ungeimpfte wächst“ müssen bald der Vergangenheit angehören und durch andere Headlines ersetzt werden: „Druck auf die Politik, die Ungleichbehandlung von Ungeimpften zu beenden wächst.“  Kleiner Tipp: In Frankreich gingen jetzt 237.000 Menschen gegen vergleichbare Regelungen [auf die Straße] https://www.tagesschau.de/ausland/frankreich-proteste-gesundheitspass-105.html .Und die Proteste zeigten schon erste Wirkungen.

Wir sind viele

Wir haben es bei den Ungeimpften – selbst wenn es „nur“ 20 Millionen sein werden – mit einer der größten Gruppe von Diskriminierten in der Geschichte zu tun. Frauen, die auch hierzulande noch immer nicht überall vollständig gleichgestellt sind, einmal ausgenommen. Der Plan ist schon deshalb kühn, denn Spahn & Co. legen sich nicht mit einem versprengten Häufchen an, sondern mit einer veritablen Armee. Rechnet man jene Geimpften dazu, die ihre Entscheidung schon wieder bereuen – vielleicht wegen starker Nebenwirkungen, wie es dem Rockmusiker Eric Clapton geschah – und jene, die es aus grundsätzlichen Erwägungen falsch finden, wenn ein indirekter Impfzwang ausgeübt wird; zählt man außerdem all jene Geimpften hinzu, denen es auf die Nerven gehen wird, in jedem Café, jedem Kino nach ihrem Impfnachweis gefragt zu werden, dann hat es Spahn mit einer beachtlichen Phalanx von Gegnern zu tun. Ganz offensichtlich spaltet er die Gesellschaft vorsätzlich, wenn auch nicht in zwei genau gleiche Hälften.

Die Frage ist nur, ob wir eine unserer Anzahl und unserer tatsächlichen Macht entsprechende Dynamik entfalten können. Wolfgang Kubicki von der FDP wies richtigerweise schon darauf hin, dass man [Jens Spahn auch „wegwählen“ könne]. https://www.welt.de/politik/deutschland/article232929883/Corona-Man-muss-Jens-Spahn-wegwaehlen-fordert-Kubicki.html .Vielleicht brächte es wenig, im September die Grünen oder eine der anderen impfverliebten Parteien zu wählen. Der Widerstand muss auf mehreren Ebenen ansetzen, speziell auch an der Basis. Die Frage ist, ob wir nicht dem Beispiel der Schwarzen-Aktivistin Rosa Parks folgen sollten und uns weigern, Plätze zu verlassen, von denen man uns unberechtigter und diskriminierender Weise verjagen will. In jedem Fall ist eine Ungeimpften-Bewegung nötig, die sich teilweise sicher mit der „alten“ Grundrechte- und Anti-Maßnahmen-Bewegung überschneiden, jedoch ihre eigenen Akzente setzen wird.

Den Politikern, die meinen, am grünen Tisch darüber befinden zu können, wer sich wo im Land aufhalten „darf“, müssen wir jetzt ein vernehmliches „Nein“ entgegenrufen. Wir sind in jeder Stadt, in jedem Betrieb, in fast jeder Familie und jedem Freundeskreis präsent. Wir sind viele und wir sind meist gut informiert. Und wir sind stinksauer. Ihr werdet mit uns zu rechnen haben!

Die meisten von uns sind in diesem Land geboren und aufgewachsen, haben mit ihrer Arbeit und ihrem demokratischen Spirit – ja, manchmal auch mit ihrem Widerspruchsgeist – mitgeholfen, es aufzubauen und zu bewahren. Sie haben Steuern gezahlt, sich an die Gesetze gehalten und teilweise Wehr- oder Ersatzdienst abgeleistet – so sinnvoll oder sinnlos dieser auch gewesen sein mag. Jetzt wollen Politiker uns erzählen, dass wir in diesem Land demnächst keine Bars mehr besuchen dürfen, um dort ein Bier zu trinken. Sie versuchen uns in unserem eigenen Land auszusperren und zu unerwünschten Personen zu erklären. Wer glauben die eigentlich, wer sie sind?

„Grenzt uns ruhig aus!“

Ansonsten, wenn nichts mehr hilft und die diskriminierenden Maßnahmen über längere Zeit in Kraft bleiben –, dann bleibt noch ein letztes Mittel der Gegenwehr. Steigen wir, wenn auch nicht unbedingt gern, aber breitwillig, bewusst und nicht ohne Stolz aus der Mehrheitsgesellschaft aus. Stellen wir uns die Frage: Wollen wir überhaupt „dazugehören“, so lange Geistesverdunkelung und Diskriminierung hier derart stark sind. Gunnar Kaiser hat in seinem herausragenden Vortrag [„Der Kaiser ist nackt – bereitet euch vor“] https://hinter-den-schlagzeilen.de/gunnar-kaiser-der-kaiser-ist-nackt-bereitet-euch-vor dazu einige sehr bewegende Worte gesprochen:

„Bejahen kann man aber auch die Ausgrenzung, die gerade stattfindet. Ja, grenzt uns ruhig aus. In einer solchen Gesellschaft, die von solch autoritären Menschen geprägt wird, wollen wir gar nicht sein. Daran wollen wir gar nicht teilhaben. Bitte, grenzt uns ruhig aus! Je mehr ihr euer wahres Gesicht zeigt, desto deutlicher wird es uns, was wir nicht wollen und was wir wollen. Und umso schneller finden wir zusammen mit den Menschen, denen Lebendigkeit wichtig ist, Freiheit, Freude.“

Die Mehrheitsgesellschaft ist heute „segregationistisch“, sagt Kaiser – sie praktiziert Trennung und Ausgrenzung mit steigender Tendenz. Wir müssen abwarten und uns vorbereiten. Es macht natürlich keinen Sinn, uns präventiv selbst auszugrenzen. Treffen wir uns, wo möglich, auch mit Geimpften und Corona-Konformen ein Kontaktangebot, verhalten wir uns natürlich, bieten wir an, fair über „das Thema zu sprechen“ oder es auch bei einem geselligen Abend mal auszuklammern. Machen wir aber auch, wenn sich die andere Seite verletzend und diskriminierend verhält, deutlich, dass wir nicht von unserer Position abweichen werden, solange sie uns richtig erscheint. Dass wir nicht um jeden Preis gute Freunde, Verwandte, Kunden und Mitarbeiter bleiben müssen. Unsere Tür bleibt offen, aber wir drängen uns nicht auf. Wenn sich unser Gegenüber „beruhigt hat“, wenn Corona vielleicht sogar wieder etwas in den Hintergrund gerückt ist und wenn die Fehler des jetzt herrschenden Narrativs zum Himmel schreien, können wir ja versuchen, wieder aufeinander zuzugehen.

George Orwell schrieb dazu in seinem Klassiker „1984“, den ich nicht ganz zufällig im Zusammenhang mit der jetzigen Situation erwähne:

„Nicht indem man sich Gehör verschaffte, sondern indem man sich unversehrt bewahrte, gab man das Erbe der Menschheit weiter.“

Wir sollten uns natürlich dennoch Gehör verschaffen. Aber Orwell meinte vielleicht, dass es im Fall äußerster Not und Bedrückung möglich ist, wenigstens noch innerlich aufrecht zu bleiben.

Wir können die Welt nicht immer ändern, aber schon sich selbst nicht zu ändern – jedenfalls nicht in eine unmenschliche Richtung – ist mitunter ein Sieg.

Showing 22 comments
  • Gabriel Müller-Huelss
    Antworten
    Danke für diese umfassenden Ausführungen; sie machen Mut. Wir werden sehen, wie es kommt. Daß es für die finanziell (nicht sozial) Schwachen gleich mal knüppeldick kommen soll, beschreibt Dagmar Henn in folgendem Artikel vom 06.08. zur Tafel in Marburg:

    https://de.rt.com/meinung/121975-etwas-unterwerfung-muss-drin-sein/

    Schlicht unbeschreiblich, was da vor sich geht !!!

  • Volker
    Antworten

    Schon der Gedanke daran sollte das Aus für jeden Politiker sein, der dergleichen vorschlägt.

    Normalerweise schon, nur, ich sehe nichts, was dies bewirken könnte, und niemanden, der aufgrund irgendwelchen Amtes dazu bereit wäre, auf tragischerweise zu versterben seiner Karriere und sonstigen Privilegien zu schaden. Die Würde des Menschen als unantastbares Gut und so weiter. Ja schon, wenn daraus Kapital sich vermehren lässt, oder Kriege als Freiheitsstifter Elend bringen, zur sicheren Vermehrung der Kapitalvermehrung – ansonst eine lästige Angelegenheit.

    Bei Ungeimpften wird gern darauf verwiesen, dass sie schließlich die Allgemeinheit gefährdeten (…)

    Die allgemeine Rhetorik vermittelt subtil Schlimmeres, Ungeimpfte werden für den Tod anderer verantwortlich gemacht und somit als rechtlos erklärt. Ich erinnere mich noch an die Aussage eines aggressiven Mitmenschen, weil ich im Supermarkt meine Stoffmaske nicht über der Nase trug, sinngemäß: Wenn du auf der Intensivstation liegst, richte dem Arzt Grüße von mir aus, sollte wohl bedeuten: er soll dich verrecken lassen. Und das war im Frühjahr 2020, also im Anfangsstadium der Angstverbreitung und Maßnahmen. Heute werden schon Stimmen laut, Geimpfte bei med. Notfallversorgung vorzuziehen und und und.

    Dann nämlich, wenn Regierung und Medien versuchen werden, ihnen im Halbjahresrhythmus Auffrischungsimpfungen aufzuschwatzen (…)

    Ich fürchte, dass Auffrischungsimpfungen ebenso zur Pflicht werden, und wer dieser nicht nachkommt ausgegrenzt und verachtet wird, wobei niemand aus diesem Zwang mehr heraus kommt, weil ein Leben ohne digitalen Lebensberechtigungsnachweis kaum mehr möglich wäre.

    Es könnte sein, dass die Impfschäden nach einiger Zeit nicht mehr unter dem Deckel zu halten sein werden.

    Es wird sicherlich so weit kommen, schon jetzt verdichten sich sichtbare und mögliche Folgeschäden. Die Frage ist, ob sich ein schon verfestigtes, menschenfeindliches System noch umkehren lässt, oder ob es zu anderen, effektiveren Mittel greifen wird.

    Lieber Roland, ich vermisse bei Deinem Artikel den Hinweis darauf, dass die Regierenden darüber nachdenken, Ungeimpften selbst den Zugang für den alltäglichen Bedarf zu verweigern, sie also von der Versorgung mit Lebensmittel auszuschließen. Ob es so weit kommen wird sei dahingestellt, es genügt schon, dass ein quasi Aushungern überhaupt angedacht wird, und sei es nur aus dem Grund, um die Angstspirale weiter nach oben zu schrauben. Dies wäre für viele eine schon lebensbedrohliche Katastrophe, sollten sie die Selbstbestimmung über sich und den eigenen Körper nicht aufgeben wollen. Und dann? Mit einem Schild auf der Straße stehen, mit dem Hinweis, man wäre nicht geimpft und habe Hunger?

    Leider ist auch mein jüngster Kommentar zu dieser angedachten Ausgrenzung sowie meinen real begründeten Ängsten dazu ins Leere gelaufen. Mit Tipps zu Vorratshaltung (wie sollte dies auf Dauer funktionieren) und ich-gehe-lieber-in-den-Knast-Fantasien mit gewohntem Schulterklopfen kann ich herzlich wenig anfangen. Ehrlich empfunden war es für mich enttäuschend – leider.

    • Cetzer
      Antworten

      „enttäuschend“

      Erwartest Du einen Königsweg? Da hat vermutlich niemand etwas zu bieten und wenn doch, solltest Du sehr skeptisch sein. Vorratshaltung, Versuche sich mit kleinen Lebensmittelhändlern gemein zu machen usw. sind natürlich höchstens kurzfristige Notbehelfe.

      „ich-gehe-lieber-in-den-Knast-Fantasien“

      Auf Knast, Lager, Verstümmelung oder Tod könnte es hinauslaufen. Natürlich sind solche Fantasien auch ein Zeichen, dass Foren dieser Art über einen gewissen Punkt hinaus nicht weiter helfen können, z.B. wenn der Magen knurrt. Ich werde wenigstens versuchen, mir (zusätzlich) einen anderen Wirkungskreis zu suchen.

      Mein Tipp, falls Du einen Drucker hast: Druck 100¹ Flugblätter mit einem Anti-Impf/Corona Inhalt Deiner Wahl (ggf. Impressumspflicht beachten!, keine Beleidigungen) und werfe diese in Briefkästen Deiner Umgebung. Alternativ: Druck Dir 2 DIN-A4 Blätter mit großen² Parolen, z.B. „Der Virus stinkt vom Kopf her“, hänge sie Dir um Brust und Rücken und laufe damit durch die Gegend oder stell dich neben ein großes Wahlplakat (z.B. SPD: Mehr Gesundheits-Diktatur wagen!).

      ¹Oder was Dein Drucker hergibt

      ²Die meisten Programme erlauben die händische Eingabe sehr großer Zeichensätze, am besten jede Zeile (in ~Draw~) einzeln, um sie gegeneinander verschieben zu können.

      ³Klarsichthüllen mit Buch als Beschwerung und zugetackert, Schnürsenkel

       

  • Hope
    Antworten
    Zitat:

    „Verschmelzung unserer physischen, digitalen und biologischen Identität führen, bei der die heutigen externen Geräte – von tragbaren Computern bis hin zu Virtual-Reality-Headsets – sich mit ziemlicher Sicherheit in unseren Körper und unser Gehirn implantieren lassen werden“.

    https://kenfm.de/wer-ist-eigentlich-klaus-schwab-von-ernst-wolff/

    Anmerkung:

    Eine neue Rasse soll also her. Hitler hat sich am Ende erschossen.

    https://www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/nationalsozialistische_rassenlehre/index.html

  • c.w.
    Antworten
    sehr geehrter herr rottenfußer,

    erstmal vielen dank dafür, dass sie angesichts des nicht enden wollenden grauens, das wort ergreifen und es ihnen nicht, wie so vielen die sprache verschlägt.

    ich hatte heute nacht wüste alpträume, angesichts der apartheids-überlegungen, die aus schrundigem politikermund zu vernehmen sind, bevor ich dann im gespräch mit unterschiedlichen leuten natürlich unterschiedlichste rückmeldungen und einschätzungen zu dem thema gesammelt habe.

    und nein, ich frage mich nicht mehr, was da wohl im einzelnen dahinterstecken mag, wenn jemand, egal wer und aufgrund welcher datenlage immer totalitärere formen des gesellschaftlichen miteinanders fordert.

    aufgrund dessen, was ich mittlerweile weiß, was ich tagtäglich zu sehen und zu hören bekomme und nicht zuletzt, was seit monaten als sich steigernder alptraum zu erleben ist, würde es eigentlich ausreichen, mich nur noch angeekelt abzuwenden, weil es mich nur immer mehr entsetzt und ich es schier unerträglich finde… aber erstens würde sich dadurch nichts ändern und zweitens machen mir menschen wie sie und viele andere, immer noch und immer wieder mut standzuhalten, auseinandersetzungen zu führen, brücken über den abgründen zu bauen.

    wenn sich die menschheit gegen die fehlentwicklungen, entgleisungen und machenschaften des militärisch-finanz-pharma-tech-komplex durchsetzen will, wenn sie als menschheit überleben will, dann wird dies m.e. nur gelingen, wenn sich weltweit MÖGLICHST VIELE eindeutig und nachdrücklich zu grund- und menschenrechten bekennen und dafür auf die straßen gehen: am besten natürlich jeden tag um die gleiche uhrzeit, möglichst geimpfte UND ungeimpfte, alte UND junge, schwarze UND weiße, männer UND frauen (egal ob mit oder ohne gender)….  egal aus welchem land oder welchem kontinent der erde kommend…

    weil wir uns nicht mehr verarschen und gegeneinander ausspielen lassen, weil wir zusammenstehen und verantwortung teilen, weil wir uns unterstützen, weil niemand von uns fehlerfrei ist, wir aber dadurch voneinander lernen, weil wir uns aneinander freuen…..

    lassen wir uns doch ein bisschen von den menschen in anderen ländern inspirieren…

    el pueblo unido, jamás será vencido…

     

    • Cetzer
      Antworten

      „weil niemand von uns fehlerfrei“

      Genau, besser auf die Fehler und Schwächen der Gegner konzentrieren und da sollte man nicht den Fehler machen, die Bonzen zu überschätzen oder zu dämonisieren (unterschätzen ist natürlich auch nicht gut). Manche, z.b. Bill Gates, werden nur von den Quallidädsmedien zu Halb-Göttern empor gejubelt, sind aber in Wirklichkeit ziemliche Blindgänger oder Hütchenspieler mit schwerer Arthritis.

  • ak
    Antworten
    Neulich habe ich mal mein altes Impfbuch auseinandergefaltet. Da sind alle Impfungen eingetragen. Am 1. Tag meines Lebens wurde mir die Nadel verpasst.Mit einem TBC Impfstoff. Wenig später musste ich stationär ins KH wegen Lungenentzündung.(Nebenwirkung?) Lese dann, dass diese Impfungen 1993 (also 30 Jahre später) eingestellt wurden. Wenig wirksam, viele Nebenwirkungen.

    Und hier auch so eine Geschichte mit Dengue. Impfstoffen. 800 Tsd. fach hat man den verabreicht und dann gemerkt, dass die Wirkung eher gegenteilig ist.

    https://www.n-tv.de/wissen/Fakten_und_Mythen/ADE-Gefahr-bei-Corona-nicht-anzunehmen-article22347477.html

    Wissen? Die Wissenschaft? Mein Vertrauen geht gegen Null!

    Und nein wir brauchen keine Bewegung der Ungeimpften sondern eine Bewegung aller freiheitsliebenden Menschen. Schließlich werden auch die Genesenden und Geimpften bald wieder an dem gleichen Punkt ankommen. Und viele die sich die Nadel haben stechen lassen, haben es nicht aus gesundheitlichen Überlegungen gemacht sondern aus angeblicher Solidarität, oder weil es alle machen, oder weil der Arzt es so gesagt hat, oder weil sie einfach ihre Ruhe haben wollten und das Freiheitsversprechen geglaubt haben, oder weil sie unter Druck gesetzt wurden.

    Der Test muss weg!

    • Cetzer
      Antworten

      „Die Wissenschaft“

      An vielen Stellen nur noch Neo-Alchemie im Dienste des Groß-Kapitals.

      „keine Bewegung der Ungeimpften“

      Warum sollte eine solche Bewegung Geimpfte ausschließen? Die bewusste Nicht-Impfung  könnte, sehr optimistisch gesehen, ein Kristallisationspunkt für eine umfassende Bewegung „freiheitsliebender Menschen“ werden.

      „haben es nicht aus gesundheitlichen Überlegungen gemacht“

      Und es zum Teil schon bereuen und genau da sollte man auch ansetzen, oder bei Freunden, Verwandten, die schon kurz nach der Impfung schwere Nebenwirkungen erlitten…

  • B. Krüger
    Antworten
    Eben habe ich in dem erst 2 h alten nd-Artikel
    (https://www.nd-aktuell.de/artikel/1155430.impfangebote-mehr-angebote-statt-mehr-druck.html)
    gelesen:
    „Aber es sind und bleiben Erwachsene, die ihre Verantwortung nicht wahrnehmen und sich um die Folgen für die jungen Menschen nicht scheren, wenn sie sich aufgrund ihrer individuellen Entscheidung nicht impfen lassen, aber weiter mit Kindern Kontakt haben und das Risiko in Kauf nehmen, auch diese anzustecken.“

    Es gehört viel Mut dazu, angesichts solcher Behauptungen seine „Nicht-Impf-Entscheidung“ nicht zu revidieren. Ungeimpfte als verantwortungslose Täter darzustellen ist die eine Seite. Die andere ist – auch gefährlich – in eine passive Opferhaltung zu verfallen und bereit zu sein, die voraussehbaren Repressalien in Kauf zu nehmen.

    Die Idee einer „Ungeimpften-Bewegung“ ist sicher gut. Doch wer sich an die Hartz-IV-Proteste erinnert, weiß, dass (wie)  sie im Sande verliefen.

    WIE sollte so eine Bewegung denn aktiv werden?
    Es müsste eher eine Bewegung von  Menschen unabhängig von ihrem „Impfstatus“ sein – dafür, dass  Grundrechte für alle gelten.

    Gegenwärtig scheint es schon sehr wirksam zu sein, wenn Nichtgeimpfte ihre Entscheidung  zu erkennen geben und damit indirekt die Entscheidung der Geimpften anzweifeln.
    Erinnert ein bisschen an die Vegetarier, die den Fleischessern durch ihre bloße Anwesenheit den Appetit verderben. 🙂

    • Cetzer
      Antworten

      „Hartz-IV-Proteste erinnert, weiß, dass (wie) sie im Sande verliefen“

      Ich glaube schon, dass sie uns vor noch Schlimmerem bewahrt haben; An einem Punkt sah es so aus, als wäre die gefühlte¹ Harmoniegesellschaft in Gefahr, also warfen die Bonzen immerhin ein paar Fleischbrocken mehr in die Manege.

      „wenn Nichtgeimpfte ihre Entscheidung zu erkennen geben“

      Vor einigen Tagen hatte ich erfolglos im Internet nach Armbinden mir der Aufschrift „Ungeimpft“² oder so gesucht, war aber nicht richtig fündig geworden: Armbinden könnte man sich mit einem Wunsch-Text anfertigen lassen, aber damit habe ich keine Erfahrung. Fertige Buttons gibt es, wären aber nur aus der Nähe zu erkennen; Fertige T-Shirts passen schlecht zu meinem Kleidungsart.

      ¹=Nicht wirklich

      ²Ohne (angedeuteten) Judenstern

  • MM
    Antworten
    Sehr geehrter Herr Rottenfußer,

    Vielen Dank für diesen ermutigenden Artikel!

    Ich bin gegen alles mögliche geimpft und hatte damit bisweilen noch nie ein Problem. Eine Teilnahme an diesem gigantischen Impfexperiment ist für mich allerdings (zur Zeit noch) völlig ausgeschlossen. Was gerade in dieser verrückten Imfpkampagne abläuft ist für mich wie aus einem schlechten Film.

    Ständig werde ich gefragt, ob ich denn schon geimpft sei. Meine Antwort lautet bisweilen schlichtweg ich habe mich freiwillig zur Kontrollgruppe gemeldet. Das verstehen die allermeisten noch nicht mal.

    Die Gesellschaft wird schon seit Jahren absichtlich gespaltet. Teile und herrsche. Aber die Aufteilung in geimpft und ungeimpft ist eine besonders perfide Art der Spaltung.

    An alle ungeimpften, ich fürchte es ist höchste Zeit zum Aufstehen und Flagge bekennen! Wehret den Anfängen!

    • Cetzer
      Antworten

      „verrückten Imfpkampagne“

      Erinnert mich an die schrägen Handy-Verträge, wo man nach der Unterschrift (Nur ein Tröpfchen Blut?) nicht nur ein todschickes Handy bekommt, sondern auch Bargeld auf die Hand, die Anzeigen warben auch aufdringlich mit großen Scheinen. Historisch gab es ein Handgeld bei der Anwerbung von Soldaten/Matrosen, 99,9% bereuten es bitterlich.

      „höchste Zeit zum Aufstehen und Flagge bekennen“

      Konkret? Armbinde, siehe meine obige Antwort auf B. Krüger ?

  • Freiherr
    Antworten
    Mir helfen bei meinen Entscheidungen und Haltungen zu, besser gegen Zwang und Nötigung die W-Fragen, die ich mir selbst stelle und beantworte und dann steht die Entscheidung – auch mit allen Konsequenzen dann, freilich.

    Altes Beispiel von damals: “ Warum sollte ich mich zu einem Wehrdienst zwingen lassen und/oder einem Ersatzdienst ? “ Antwort: “ Nein, das mache ich nicht, der Staat hat nicht das Recht mich zu zwingen “ – die Konsequenz 18 Monate Knast.

    Die anderen Beispiele lassen wir mal, die bis heute zig-fach geschehenen und, Volker, das ist keine Selbst-Schulterklopferei, übrigens, es geht um meine Glaubwürdigkeit zu und an mir selbst.

    Und nun – haben wir seit Februar 2020 einen gigantischen Pandemieschwindel, einen PCR-Test der nicht testen kann, damit erfundene Zahlen mit deren Hilfe ganze Bevölkerungen in Panik versetzt wurden, die Aushebelung der Grundrechte, Vernichtung der Verfassung, Masken- und Abstandszwang als Umterdrückungswerkzeuge, das alles als Vorbereitung eines gentherapeutischen Experiments mittels unerforschtem Dreck, Transhumanisierung durch Eugenik, Bevölkerungskontrolle, Beendigung freiheitlicher Staats- und Gesellschaftssysteme, Neuausrichtung der Hochfinanzmacht –

    all das generalstabsmäßig durchgezogen wie vor 20 Jahren schon geplant,

    mit inzwischen Millionen Ermordeten mit der Spritze weltweit, es werden nur 1 bis 10 % der Fälle öffentlich bekannt gegeben,

    nun geht es den Kindern an den Kragen, vorsätzlich deren Tod durch diesen Dreck in kauf genommen von einem Merkelverbrecheregime.

    Und all die weiteren Verbrechen gegen uns seit Februar 2020.

    Also MUSS ich mir die Frage stellen: Warum sollte ich mich spritzen lassen, mich als Gesunder krankspritzen lassen auch, mich möglicherweise ermorden lassen, oder testen lassen, wenn doch dieser Test das Grundübel ist – und warum sollte ich diese Verbrechen damit auch noch unterstützen, mich mitveranatwortlich machen durch ein Nachgeben, den Widerstand gegen diese Verbrechen damit schwächen, mich eigentlich auch mitschuldig machen ?

    Dann fällt doch meine Antwort auf meine Frage nicht schwer: “ Nein ! „.

    Die Konsequenzen muss ich tragen und aushalten – aber ich habe mich den Verbrechern nicht gebeugt, mich nicht erpressen lassen, das ist das entscheidende.

    Wie das ausgeht ist ungewiss, aber mit dieser dann festen Entscheidung habe ich auch keine Angst davor.

    Und da kann ich anderen kaum einen Rat geben, muss jeder für sich entscheiden, es ist auch eine Gewissensfrage, sicherlich.

    Da ich diesen Verbrechern inzwischen alles zutraue kann es sogar tatsächlich zu Zwangsspritzen kommen, das Miltär wird die dann durchführen – in den Knästen werden diese gerade vorbereitet, indirekter Zwang ist ja längst gegeben, Kinder werden ja auch zwangsgespritzt.

    Also – muss jeder selbst mit seinem Gewissen auch entscheiden ob er diese abscheulichen Verbrechen mitmacht, oder widersteht.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    • Cetzer
      Antworten

      „Konsequenz 18“

      Respekt, ich bin damals mit viel Glück über die Untauglichkeits-Schiene ausgestiegen.

      „Wie das ausgeht ist ungewiss“

      Ja, hoffentlich schaffe ich es meine Würde zu bewahren, mit Würde meine ich natürlich nicht die abgedroschen Worthülse der Bonzen.

       „Zwangsspritzen“

      Dann würde ich mich vielleicht für Notwehr entscheiden.

      „jeder selbst“

      Zunächst ja, aber dann sollte man sich bei Gelegenheit nach Verbündeten umschauen.

  • Volker
    Antworten
    @Freiherr,

    darum geht es mir doch gar nicht in meinem Kommentar und ich werde mich auch nicht entmenschlichen lassen ohne mich dagegen aufzulehnen. Ich stehe, wie viele andere auch, möglicherweise vor dem Problem einer – zumindest angedachten –  verweigerten Grundversorgung, und die lässt sich nun mal nur aufrecht erhalten, indem ich ungehindert Zugang dazu bekomme.

    Das mag möglich sein, indem man auf Selbstversorgung/Hilfe zurückgreifen kann oder keine finanziellen Kosten scheuen muss, allerdings würde die Mehrheit der Betroffenen vor einer existenziellen Bedrohung stehen, und zwar nicht nur für eine kurze Zeitspanne, die man locker überbrücken könnte.

    Was nützt mir meine Lebenseinstellung und meine – ebenso aus bitterer Erfahrungen heraus – ungebrochener Widerstandswille, sollten meine Kräfte versagen, und nicht nur die meines Körpers. Nichts.
    Gut ich könnte den Helden abgeben, was in sich schon ein Scheitern bedeuten würde, weil das System mich kalt stellen wird, und eine Steilvorlage, im Sinne von in-die-Hände-spielen, wäre wohl der falsche Weg, da handlungsunfähig.

    Ich denke, wir schreiben hier teilweise aneinander vorbei.

    • ak
      Antworten
      Du bist nicht allein! Ich zerbreche mir schon seit über einem Jahr den Kopf, wie man dieses Corona Regime an den eigenen Argumenten zu Fall bringen kann. Ich schaue nach Frankreich, wo Geimpfte und Ungeimpfte zusammengehen. Macron meint halt es ist besser die Demos zu erlauben und dann zu ignorieren.

      Ich habe ständig Horrorvorstellungen. Z.B. Besuchsverbot beim alten Vater. Auch das Einkaufen würde mich vor große Probleme stellen.Der Sohn der unter Druck gesetzt wird … Was mache ich wenn mein Hund krank wird, und ich nicht zum Tierarzt darf etc.

      Doch dann versuche ich mir zu sagen. Jetzt ist! Es macht keinen Sinn sich immer noch schlimmeres auszumalen. Das was ist, ist schlimm genug und nicht zu ertragen.

       

      Ich bin aus Generation Atombombe. Immer und immer kann ich mir das vor Augen halten, was wenn. Es ändert aber nichts.

      Lange habe ich gedacht, wenn ich immer und immer wieder Einspruch einlege, dann würde sich was ändern. Und ich wehre mich entschieden dagegen, andere über meinen Impfstatus Auskunft zu erteilen. Deshalb bin ich auch gegen eine freiwillige Kennzeichnung. Sie nimmt ja vorweg was evtl. geplant ist. Daher steht auf meiner Maske. Befehl ist Befehl. Covid 1984 find ich auch gut. Ich wünschte ich wär noch mutiger. Bin ich aber nicht. Muss ich mit leben.

      Das Einzige was mir jetzt noch hilft ist Günther Anders. „Wenn ich verzweifelt bin, was gehts mich an.“

       

  • Freiherr
    Antworten
    Testpflicht ab 1. Oktober ! –

    zumindest in Bayern !

    Habe es gerade erfahren von meinem „Chef“ im Bodygym, im Training also und er hat es auch heute bekommen als offizielle Anweisung.

    Das wird freilich nicht nur den Sport im Innenbereich betreffen.

    Gerade erst seit 2 Monaten wieder offen, nach 7 Monaten komplett zu , bitter für mich, sehr bitter –

    denn es ist dort eine gewisse Heimat für mich geworden, auch weil der Familienbetrieb sehr nett, sympathisch und intelligent ist, gleiche Widerstandseinstellung, aber was soll er machen ?

    Nach insgesamt ( mit dem ersten Lockdown ) 11 Monaten geschlossen ist der Betrieb eigentlich schon ruiniert, es hat nie einen einzigen Ansteckungsfall gegeben, auch weil in diesem fitness-Bereich schon immer desinfiziert wird, das jeder macht, wie selbstverständlich.

    Habe ihm mitteilen müssen dass ich dann nicht mehr kommen kann, weil ich den Test ja verweigere – er versteht es und so tut es uns beiden leid.

    Sympathisch und satisfyin auch dass sich die Familie nicht impfen lassen wird.

    Tja – das nächste Verbrechen dann, irgendwann wird eben auch die Testpflicht bei der Versorgung mit Lebensmitteln sein.

    Ich habe sehr grosse Wut im Bauch, auch weil diese erbärmlichen deutschen Gehorsams- und Duckmäuserdeppen ja die Schuld daran haben, jeder einzelne von denen, die sich nicht verweigert haben, von Anfang an.

    Wie es eben unter dem Hitler-Faschismus schon war.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    • Volker
      Antworten

      Ich habe sehr grosse Wut im Bauch, auch weil diese erbärmlichen deutschen Gehorsams- und Duckmäuserdeppen ja die Schuld daran haben, jeder einzelne von denen, die sich nicht verweigert haben, von Anfang an.

      Vorsicht mit solchen Pauschalverurteilungen, das ist für mich wie Öl ins Feuer gießen, und damit meine ich, einen weiteren Keil in unsere eh schon gespaltene Gesellschaft zu treiben. Du sprichst von der Erbärmlichkeit schuldiger Deppen, einfach so, drängst sie gnadenlos in eine Deiner Schubladen, ohne notwendige Fragen nach dem Warum zu stellen, oder ein gewisses Maß an Verständnis gar Respekt aufzubringen. Und schon bin ich bei einem anderen Thema, nennt sich Würde, na ja, darüber nachdenken lohnt sich schon.

      Du wirst es möglicherweise nicht verstehen, aber selbst ich fühle mich angesprochen, und: wie würdest Du über mich urteilen, sollte ich mich beugen, weil der Druck unerträglich wäre. Gäbe es in deiner Wahrnehmung ein Verständnis dafür?

       

  • Demokratiefreund
    Antworten
    Solange mich diese schwerkriminelle Regierung, samt den meisten anderen Partei-Lakaien (und die neue Regierung wird nicht anders als die bisherige…)

    noch Lebensmittel einkaufen läßt – ohne Test, nur mit Zwangsmaske, die ich unter der Nase trage

    solange können mir ihre „Innengastronomen“, „Kulturschaffende“, „Sportveranstalter“, Hoteliers, Fitness-Center und alle andern den Buckel runterrutschen. Sollen sie alle pleite gehen. In die Kirche geh ich sowieso schon lange nimmer, dort wird die Menschheit seit 2000 Jahren belogen.

    Das einzig Schlimme ist tatsächlich, wenn man einen Angehörigen im Krankenhaus oder Pflegeheim hat und ihn nicht mehr besuchen darf.

    Ich trau dieser „Regierung“ aber auch zu, dass sie uns Ungeimpfte noch von der Lebensmittelversorgung abschneidet. „Um unsere Gesundheit zu schützen“.

    Es ist ein fürchterlicher Horrorfilm, in dem man selber zur Mitwirkung gezwungen wird, der hier vorgeführt wird, und mit jeder neuen Szene wächst das Grauen vor diesen Monstern.

    Ich hätte mir bis vor kurzem nicht vorstellen können, dass es SO einfach geht. Es sind die Presstituierten, die die Hauptschuld tragen. Ohne die 24h/7d-Propaganda wäre es nicht möglich…

    Sehr geehrter Herr Rottenfußer! Ich hab Angst!

    Welche Möglichkeiten bleiben uns noch? Der Rechtsstaat ist tot, das BVerfG gekapert, Demonstrationen verboten und Grundrechte ausgehebelt. Die Zwangsimpfung in endloser Repetition ist in Vorbereitung. Wahlen bewirken gar nix.

    Bitte geben Sie uns einen Hoffnungsschimmer

    • Cetzer
      Antworten

      „wenn man einen Angehörigen im Krankenhaus oder Pflegeheim hat und ihn nicht mehr besuchen darf“

      Einem Sterbenden oder Todkranken den Besuch eines Priesters oder der Angehörigen zu verwehren, ist nach katholischer Morallehre eine extreme Sünde, die auf Erden nicht mehr vergeben werden kann. Ich bin zwar Atheist, aber an dieser Stelle schließe ich mich an: Mögen die Schweine in der Hölle brennen!

       „Ungeimpfte noch von der Lebensmittelversorgung abschneidet“

      Casus Belli

      „Um unsere Gesundheit zu schützen“

      Auf der Flucht vor der Schutzhaft wurde der ewige Corona-Leugner X erschossen. Die heldenhaften Polizisten genießen schon ihren wohlverdienten Sonderurlaub in Y.

      „24h/7d-Propaganda“

      Tatsächlich haben die Quallidädsmedien großen Anteil am Horrorfilm, vielleicht den größten.

      „Ich hab Angst“

      Ich auch, aber mir kommt als Trost ein beeindruckendes Kindheitserlebnis in den Sinn: Ein kleiner Hund, der mit erbittertem Zähnefletschen einen viel Größeren abwehrt. Irgendwie verstand auch ich die Botschaft: Bis hierhin und nicht weiter. Ich werde zwar unterliegen, aber vielleicht nehme ich dich mit, in jedem Fall werde ich dich schwer verletzen.

       

  • rr
    Antworten

    Lieber „Demokratiefreund“, Hoffnung gibt es immer. Kein Unrechtsregime hält sich für immer. Die Frage, die ich mir jetzt stelle, ist allerdings, ob es in meiner Lebensspanne oder gar in den nächsten Jahren „schon“ Aufhellungen geben kann. Demonstrationen sind ja nicht ganz nutzlos, die letzte hat „illegal“ schon einige Leute auf die Beine gebracht. Juristische Aufarbeitungen laufen auch weiter. Es besteht für mich eine gewisse Hoffnung, dass auch relativ brave und geimpfte Menschen allmählich genug haben, wenn ihre Freiheit weiter eingeschränkt wird, wenn sie an jeder Tür im öffentlichen Leben ihr Gesundsein beweisen müssen, wenn ihre ungeimpften Freunde und Verwandte schikaniert werden, vor allem dann, wenn Impfnebenwirkungen verstärkt vorkommen und nicht länger verschleiert werden können. Freilich ist das ein harter Weg, ich hätte mir gewünscht, der diktatorische Vorstoß hätte schon 2020 ohne zu viele Schäden „abgeräumt“ werden können.

    Hoffnung macht im Prinzip auch, dass jetzt eine relevante Minderheit von 48 % bis Ende des Jahres vielleicht nur noch 35 % massiv unterdrückt wird. Da werden einige die Schnauze voll haben. Es haben schon kleinere Minderheiten mit einer wirkungsvollen Kampagne mehr Rechte erstreiten können. Des weiteren hoffe ich auf eine Überraschung bei den Wahlen. Ein vollständiges Ende aller „Maßnahmen“ einschließlich der Maskenpflicht sehe auch ich in näherer Zukunft nicht voraus.

    Wichtig ist aber: Jeder kann was tun: „Nein“ sagen, wo immer es geht. Dem Gesprächspartner den Grund für dieses „Nein“ klar kommunizieren. Für die eigene Überzeugung und Gesundheit notfalls auch Nachteile in Kauf nehmen. Einen langen Atem haben. Nie aufgeben. Sich selbst bewahren. Ein vernünftiges Unterstützerumfeld aufbauen…

  • Brian
    Antworten
    Ein – wie schon so häufig – zutreffender Artikel, der die Dinge auf der einen Seite klar benennt und aber auch gleichzeitig Mut macht. Danke !

    Aus der ‚Mehrheitsgesellschaft‘ bin ich schon seit längerem ausgestiegen. Stück für Stück.  Weil meine Art zu denken, zu fühlen und wahrzunehmen irgendwann mit der ‚Mehrheit‘ nicht mehr kompatibel war.

    Die Frage ist, ob wir nicht dem Beispiel der Schwarzen-Aktivistin Rosa Parks folgen sollten und uns weigern, Plätze zu verlassen, von denen man uns unberechtigter und diskriminierender Weise verjagen will.

    Völlig richtig. Nur leider werden das nur die wenigsten tun.

     „Nein“ sagen, wo immer es geht. Dem Gesprächspartner den Grund für dieses „Nein“ klar kommunizieren.

    Nein sagen kann ich gut. Meine persönliche Erfahrung ist allerdings die, daß die meisten die Gründe gar nicht interessieren.

    Mich selbst bewahrt habe ich – glaube ich – auch ganz gut. Am Unterstützungsfeld hapert es allerdings deutlich. Insofern ist meine Zuversicht doch ziemlich überschaubar…

    Nur eins weiß ich sehr deutlich : Beugen werde ich mich nicht. Und für den Fall der Fälle werde ich mich – wie Cetzer – auf Notwehr berufen (allerdings schwanke ich immer ein bißchen zwischen den beiden Polen : die werden das bis zum bitteren Ende durchziehen und Sind v.a. Nebelkerzen, die versuchen halt, wie weit sie gehen können; so oder so, ich wünsche mir mittlerweile die Wiederkehr der Mistgabeln…)

     

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