Denkmal!Pflege (30)

 In Holdger Platta, Kurzgeschichte/Satire

… und anderes dummes und kluges Zeug. (Holdger Platta)

 

Wenn manchen zum Erbrechen ist, gehen sie nicht aufs Klo, sondern zum Nachbarn, um bei ihm auf den Teppich zu kotzen.

Anzeige von 13 kommentaren
  • Ob Okulär oder Neurologisch...
    Antworten
    ob Geerbt oder durch Schlaganfall, da kann man drüber reden.
    ………………………………….
    MAGENTA mit GELB, auch GRÜN und ROT, ja BLAU und BRAUN sind cool. Und alles immer öfter noch auf pechSCHWARZEM Grund.
    Bunt ist in…
    Mit der zuvor richtigen eingenommenen Nachrung kann so ein Erbrochenes recht Farbenfroh sein. Und auf einen Teppich, auch noch einem SCHWARZEM,
    gar den eines anderen, möge der Nachbar Farbenblind sein, so ist auch für diesen alles gut zu schlucken.
    Auf dem Klo?, Nänä, die Spülung kann schnell zur teuren Privatsache werden.
  • Piranha
    Antworten
    Ganz gleich, ob ich diesen Spruch wörtlich nehme oder im übertragenen Sinne:

    mancher Ekel der zum kotzen führt, verhält sich proportional zum Wert des Teppichs…

    In einem benachbarten Kreisstädtchen sind Oberbürgermeisterwahlen.

    Gestern Nachmittag gab es im SR3 einen kurzen live-Ausschnitt – die Kandidaten stellten sich den Bürgern vor.

    Ein Vertreter der Partei die Partei fragt den NPD-Kandidat:

    „Herr (NPD), in (…) ist mir erschreckend aufgefallen, dass in (…) viele Hausnummern mit arabischen Zeichen gekennzeichnet sind. Wenn sie die Wahl gewinnen würden, wie möchten sie gegen diese schleichende Überfremdung vorgehen?“

    NPD antwortet:

    „Warten sie ab. Wenn ich Oberbürgermeister bin, dann werde ich das ändern, dann werden doch wieder normale Zahlen drankommen.“

    Einer aus dem Publikum laut: „Jawoll, hurraa“

    … und mancher Lachkrampf verhält sich proportional zur Blödheit von Leuten.

    Der Saal brüllt; ich war gerade mit dem Auto unterwegs, es ging mir nicht anders, ich musste anhalten.

     

  • Brechreiz
    Antworten

    Es hat so seinen gewissen Reiz

    Gut gekotzt ist halb gewonnen. Lassen wir doch auch den Nachbar am Gewinn teilnehmen. Nur der Magen, der ist leer.

    Doch wie heißt es so schön?

    .

    „Eine Hand wäscht die andere“

  • Volker
    Antworten
    Bei allem Respekt, aber solche Auslassungen empfinde ich eher peinlich, als dass sie mich (Leser/innen) zum Nachdenken anregen würden. Ich darf Dich daran erinnern, dass Du es warst, der es sich verbat, Ausdrucksweisen eines Blogers als fäkale Absonderungen zu verurteilen, deren Du dich ebenfalls gerade bedienst. Aus Wut, aus einer gewissen Verzweiflung heraus?

    Verstehen kann ich dies schon –

    • Holdger Platta
      Antworten
      Lieber Volker,

       

      könnte es sein, daß Du die „Denkmal!Pflege 30“ etwas mißverstanden hast?

       

      Erstmal: mit „Fäkalsprache“ hat der Aphorismus gar nix zu tun. Da scheinst Du den Mund mit einem anderen Körperteil verwechselt zu haben.

       

      Zweitens: Deinen Satz, der mit „Ich darf Dich erinnern…“ habe ich schlicht nicht verstanden. Da scheinst Du mit den doppelten Verneinungen durcheinander gekommen zu sein.

       

      Drittens: diese Aphorismen hier, vor längerer Zeit (= etwa einem Jahr wohl) Roland Rottenfußer zugeschickt, hat so etwa vier bis fünf Jahre auf dem Buckel. Aktuelle Anlässe gibt es nicht, ergo auch nicht solche der „Wut“ oder einer „gewissen Verzweiflung“. (Offenbar scheinst Du ja an einen mehr oder minder aktuellen Anlaß gedacht zu haben. Das liegt dann aber nicht an mir, sondern am ‚Anlaßgeber‘, der es bis zum Erbrechen liebt, immer wieder sein Erbrechen zu schildern – by the way: langweilig auf Dauer, literarisch betrachtet, die „Repetition des Immergelichen“ und demzufolge seit langem sehr uninspiriert).

       

      Viertens: daß ich durchaus kein gouvernantenhaftes Etepete-Verhältnis zum Sprechen unterhalte, kannst Du noch fast jedem Bericht von mir über unsere GriechInnenhilfe entnehmen. – Für mich zeigt sich Mut dort, wo er Autoritäten aufs Korn nimmt, aufs deutlichste, nicht aber dort, wo er die MitstreiterInnen von nebenan niederzumachen versucht. Vielleicht ein zu feiner Unterschied für Dich? Für mich edenfalls ein entscheidender!

       

      Alles klar nun? – Oder soll ich meinen Aphorismus nun auch noch nacherklären?

       

      Selbstverständlich steht Dir frei, diesen Aphorismus für „peinlich“ zu halten. Frage bleibt nur: für wen könnte er „peinlich“ sein?

      Tjaaa…

       

      Herzlich

      Holdger

      • Volker
        Antworten
        @Lieber Holdger,
        dumm gelaufen! Da schreibe ich hitzig einen Kommentar, den ich nicht einmal absenden möchte, da er mir zu blöde erscheint, trage vorab schon Name sowie E-Mail ein (sollte man vermeiden), tippe beim Schreiben irgendeine Tastenkombination, und schon rauscht die Post gegen meinen Willen ab, ohne dass ich dies verhindern könnte.
        Vergesse es bitte, ist mir eh schon peinlich.
        Gruß Volker
        • Holdger Platta
          Antworten
          O. K., lieber Volker!

           

          Herzlich

          Holdger

  • MEINEI(d)TER,
    Antworten
    …der Untergang der Leukozyten!
    .
    Der eine BRICHT seinen EID, der andere auf den Teppich seines Nachbarn so er sich seinen Nachbar doch nicht immer selbst aussuchen kann.
    Wäre ich doch nur ein VOLKSverTRETER, ich könnte beides und meinen Nachbarn selbst aussuchen, und die Strafe bekäme ein andere!

  • Art Vanderley
    Antworten
    Der Spruch ist ausgesprochen treffend, passt bestens in unsere Zeit. Ist mittlerweilen Volkssport, immer mehr Mitmenschen verwenden alle ihre Energie darauf, ihren gleichgestellten Mitmenschen nach Kräften auf den Zeiger zu gehen, ihnen das Leben schwer zu machen, ihnen zu schaden, ohne itgendeinen Anlaß.

    Und sie sind äußerst kreativ darin, sich dafür immer irgendeinen neuen Bullshit auszudenken, auf den du selber im Traum nicht kommst, wenn du für ein paar Cent Vernunft im Kopf hast. Würden diese zahlreichen Zeitgenossen ihre mannigfaltigen Energien mal für was Vernünftiges einsetzen, Deutschland wäre ein Land der Genies, der Denker und der Kreativen, und weißichwasnochalles. Aber so….

  • Der heilige Erfinder der Kölner Wurst
    Antworten
    Die Welt der Genies, der Denker und der Kreativen, die der Menschen. Was haben sie der Erde doch alles für Segen-REICH-es gebracht.
    Ob Archimedes und seine Schraube, ob Jules Verne am Mittelpunkt der Erde, viele Meilen unter dem Meer und als Weltenbumler um die Erde, in nur 80
    Tagen.

    Die Erfinder, ob nun die der vielen kleinen Details oder die endgültigen Erbauer der Dampfmaschinen und des Verbrennungsmotoren. Die Vorreiter
    zum Wohle der Ölkartelle, der mobilen Weltumspannenden Menschheit, ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft, des Dieselgate und der globalen
    Erderwärmung.

    Ach ja, die gab es ja schon immer wieder mal. Ob sie sich nun über Tausende von Jahre aufbaute, so das alles Leben sich darauf einstellen konnte, oder durch die Genialität der Menschheit in nur wenigen Jahrhunderten. Das Zeitmaß haben die Genies, die Denker und Kreativen übernommen. Nur das Leben, dass führen sie im genialen Raum des endgültigen vergessens. Einfach genial, die Welt der Genies!
    Ob nun die Entdeckung Albert Einsteins, die uns letztends Otto Hahns und Fritz Strassmanns Atomkraft, ach so friedlich oder in explosiven Farben, viele
    viele Tote brachte. Oder Werner von Braun, der uns nicht nur den Mond zum neuen Urlaubsort machte sondern auch Einsteins Entdeckung, letztendlich
    Otto Hans und Fritz Strassmanns geniale Erfindung segenreich um den Globus Erde brachte. Die Genialität vieler Genies, Denker und Kreativen. Die Oase Erde wird es uns Danken.
    Da lieb ich mir doch die WUNDERBARE, GENIALE und KREATIVE Welt der Natur…, und SEINER Tiere. Die währte ohne den Menschen TAUSENDE,
    MILLIONEN, nein MILLIARDEN von Jahren, die der Genies, Denker und Kreativen Menschen ein paar TAUSEND JAHRE.
    Selbst das Gehirn des Menschen messen die GENIALSTEN in EIN PAAR CENT.
    .
    Da lieb ich mir doch all die MONA LISAs, PIKASSOs und BLAUEn MAURITIUS. Wissen doch all die GRENZENLOSEN PROFITEURE endlich, wohin mit ihrem
    Profit aus PAPIER, runden Münz-EMBLEMEN, BITS und BYTES.

  • Art Vanderley
    Antworten

    Hallo Kölner Wurst, da haben Sie sich ganz schön angestrengt bei der Darstellung der schrecklichen Welt. Klar, es geht nicht um die perfekte Welt, wär auch nicht auszuhalten. Wollte nur auf die seltsame Genialität hinaus, die die zahlreichen Destruktiven und Respektlosen an den Tag legen können, wenn sie ihr Treiben im Alltag durchziehen. Schon mal was von Übertreibung gehört?

    • Konrad...,
      Antworten
      …der HEILIGE Erfinder der Kölner Wurst in Zeiten der Not für viele und zugleich doch weniger.
      .
      Übertreibungen sehe und höre ich tagtäglich, sogar von mir!
      .
      „DOCH DIE GRÖßTEN VON DEN HÖCHSTEN DER ELITE“, und dieses in vielen Bereichen des Lebens.
      .
      War garnicht so anstrengend, diese Darstellung. Lag wohl am Adrenalin. Dann genügen nur ein paar Aufhänger und ab geht die Post. Nun muß ich nur schnell schreiben.

      Zugegeben, dann wirds anstrengend für mich. Denn meine Gedanken und das niederschreiben dieser sowie das der Abhängigkeit von allem und für sich alleine Unabhängige ist nicht mehr Synchron, so meine Erkenntnis über mich. Und auch der Blick…, ohoh…, ER NIMMT AB!

      Nun, ich will hier im Internet nicht zu vieles von mir preisgeben, so doch schon der Strom aus der Steckdose als Datenträger; von der doch jedes 220 Volt Elektrogerätchen abhängig, ist (so Du kein Notstromaggregat dein Eigen nennen kannst) eine Internetverbindung. Nun für diesen Moment soll heißen:
      „Mein denken ist mal schneller wie auch langsamer, sowohl das schriftliche wie (im privaten Leben) auch mündliche Preisgeben dieser. Ich habe zwar nicht studiert, habe weder den Doktor noch den Plagiat-Titel (lag an meinem Lebenslauf), doch war ich von Kindesbeinen an in vielen Bereichen sehr WIßBEGIERIG, KREATIV und auch voller FANTASY, was alles zusammen doch prägend für mein Leben war und noch immer (wenn auch nun mit Einschränkungen) ist.
      Die Welt der denkenden Genies und Erfinder, aber auch so mancher Künstler ist in ihren engen Gedankengut zumeist GENIAL, doch meist auch in dem
      Erkennen der Abhängigkeit und Wechselwirkung von und zu allem oft auch eine primitive und gefährliche Lebensform.
      Nehme es nicht zu persönlich gar zu sehr als Kritik an Deinem Beitrag.
      .
      Weitere Angaben zu meiner Person gab ich hier und da schon mal Preis. In privaten Kreisen habe ich damit kein Problem. Doch in diesem Reich der Bits
      und Bytes, besonders dem der RECHTEN staatlichen Spanner und parasitären neoliberalen Dekadenz ist es mir zuwieder.
      .
      Ich will es denen nicht unbedingt noch leichter machen als es schon ist!

  • Art Vanderley
    Antworten
    @Konrad

    „Nehme es nicht zu persönlich gar zu sehr als Kritik an Deinem Beitrag.“

    Tu ich nicht, alles o.k.

    Gebe Dir recht, von“Genies“ wird oft erwartet, daß sie in allen Bereichen den großen Plan haben, was Blödsinn ist, warum sollten sie? Und natürlich gehts nicht drum, daß jetzt alle ständig ihrer „genialen“ Kreativität frönen, wo bleibt da die Bodenständigkeit?

    Was die Bereitschaft angeht, so ein wenig mitzudenken, würde ich nicht automatisch zu viel erwarten von Menschen mit guter formeller Bildung, die hat allzu häufig wenig zu tun mit echter Bildung(sfähigkeit). Die Geschichte ist voll von Drecksäcken mit Doktortitel.

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