Der Islam als Aggressor? (2/2)

 In FEATURED, Politik, Spiritualität

So sind sie halt, die Muslime…

Nach der Auflösung des Ostblocks stand die westliche Welt — und mit ihr die von Kriegen profitierende Rüstungsindustrie — plötzlich ohne Feind da. So wurde die instabile Lage in manchen islamisch geprägten Ländern dankbar aufgegriffen. NATO-Länder intervenierten in verschiedenen Staaten der arabischen Welt — und destabilisierte diese weiter. In der Folge entstand ein Hass auf den Westen, der für viele einen radikalen Islam als globale Alternative zu einem als heuchlerisch empfundenen „christlichen“ Abendland erscheinen ließ. Ein Teufelskreis kam in Gang, denn mit jedem von Muslimen begangenen Anschlag bekam das Feindbild neue Nahrung. Wir alle können durch Information und menschliches Verhalten — z.B. gegenüber Flüchtlingen — dazu beitragen, dass Feindbilder abgebaut werden und das Klischee vom „aggressiven Islam“ an Kraft verliert.   Holger Wohlfahrt

 

Im ersten Artikel einer fünfteiligen Reihe zum Islam wurde gezeigt, dass DER Islam zu groß ist, um ihn mit nur einem Wort zu fassen. Es wurde zu einem differenzierten Umgang mit der Religion und ihren Anhängern aufgerufen. Im zweiten Teil wurde darauf hingewiesen, dass die Lesart des Korans entscheidend für das Verständnis des Islams ist. Es wurde empfohlen, sich mit der Kunst der Hermeneutik näher auseinanderzusetzen. Gängige Interpretationsmethoden wurden vorgestellt und auf diejenigen Verse angewendet, die oft aus dem Zusammenhang gerissen und dann als Beweis für die Rückständigkeit oder Gefährlichkeit des Islams herangezogen werden. Im dritten Teil wird nun der vielfach wahrgenommene reale Konflikt zwischen (Achtung, Vereinfachung!) DEM Westen und DEM Islam aufgegriffen. Es wird aufgezeigt, warum der Islam nicht als primäre Begründung für die verirrten Taten einzelner Terroristen herhalten darf. Dabei wird ein wenig ausgeholt und ein kurzer, an vielen Stellen sicher auch vereinfachender, historischer Abriss gegeben. Ohne diesen dürfte die aktuelle Situation jedoch nicht verstehbar sein.  

Den ersten Teil dieses Artikels könnt Ihr hier lesen:

 

Die zweite Herausforderung war innenpolitischer Art. In den 80er Jahren war unter dem damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan eine massive Aufrüstung vollzogen worden. Viele Historiker sehen in jener extremen Steigerung der militärischen Ausgaben den eigentlichen Todesstoß für das Sowjetimperium. Dieses hatte der gewaltigen Aufrüstung und Erhöhung des amerikanischen Militäretats nicht mehr folgen können.

Nach Beendigung des Ost-West-Konflikts drohte nun ein riesiger Industriezweig der USA wegzufallen. Die auf Hochtouren laufende Waffenindustrie war einer der großen Profiteure des Kalten Krieges gewesen. Jetzt war der Feind, der zur Rechtfertigung der hohen Rüstungskosten notwendig war, verschwunden.

Der Konflikt mit dem Irak Anfang der 90er Jahre kam also auch deshalb sehr gelegen. Plötzlich gab es gute Gründe, die Wehrausgaben weiterhin hoch zu halten. Der Einbruch der Wirtschaftszahlen, mögliche Kündigungswellen und eine erhöhte Arbeitslosigkeiten konnten somit verhindert werden.

Die Etablierung eines neuen Feindbildes wurde sicher nicht von klugen Strategen im Hinterzimmer erdacht, wie das manche Verschwörungstheoretiker vielleicht nahelegen. Aber der zarte Eindruck, dass in rebellischen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens langsam ein neuer Gegner in Form des Islams entstand, wurde von den Lobbyisten verschiedenster Industrien dankbar aufgegriffen. Aus ihrer Sicht konnte es kein Zufall sein, dass der Satan Saddam aus einem muslimisch geprägten Land kam. Auch viele Brandherde wie Teile Somalias, Afghanistan, Palästina oder der Jemen waren muslimisch geprägt. Der Zusammenhang zwischen Islam und Krieg ließ sich leicht herstellen. Vor allem Boulevardmedien zeigten diese Korrelation immer öfter auf. Schlechte, bedrohlich anmutende und kritische Nachrichten verkaufen sich bekanntlich am besten. Und so entstand in weiten Teilen der amerikanischen und schließlich auch der europäischen Gesellschaft langsam eine Überzeugung: der Islam war die neue Gefahr! Damit wurde auch klar: der Wehretat muss hoch gehalten werden!

Jeder und alles, das den starken Industriezweig der amerikanischen (aber auch der europäischen) Waffenproduktion unterstützte, war willkommen. Dazu zählten nicht nur kriegslüsterne Medien oder als bedrohlich empfundene Konflikte am anderen Ende der Welt, sondern auch jeder finanzstarke Abnehmer dieser Waffen. Und so konnte eine jener großen Absurditäten der Gegenwart entstehen: Einerseits wurde die Bedrohung des aggressiven Islam immer öfter als Rechtfertigung für die hohen Wehretats genannt. Andererseits wurden Länder, in denen eine besonders rückständige Interpretation des Islams gelebt wurde, bedenkenlos mit Waffenlieferungen versorgt (bis in die späten 1990er Jahre Afghanistan, bis heute Saudi Arabien).

So frohlockte US-Präsident Donald Trump im Mai 2017, als er lauthals „Jobs, jobs, jobs“ in die Kamera seines Haus- und Hofsender FoxNews rief. Soeben hatte er einen Waffendeal mit Saudi Arabien unterzeichnet. Die Araber werden demzufolge innerhalb von zehn Jahren US-Waffen im Wert von 350 Milliarden Dollar kaufen. Es handelt sich um den größten Rüstungsdeal in der Geschichte der USA. Der gleiche Trump war nicht nur während des US-Wahlkampfs ein Jahr zuvor immer wieder damit aufgefallen, den Islam als solchen zu verunglimpfen und als Gefahr für sein Land zu bezeichnen. Vielleicht wird ihm das hochgerüstete Saudi Arabien eines Tages als Rechtfertigung dazu dienen, den eigenen Wehr-Etat in neue Dimensionen zu führen und noch mehr „Jobs, jobs, jobs“ zu schaffen.

Auch für die deutsche Rüstungsindustrie war Saudi Arabien bis ins Jahr 2018 der zweitbeste Kunde. So genehmigte die Bundesregierung im Jahr 2018 Waffenlieferungen im Wert von über 400 Millionen Euro. Der beste Kunde war und ist übrigens ein weiteres islamisch geprägtes Land: Algerien. Dieses bezog deutsche Waffen im Wert von ca. 750 Millionen Euro.

Die mediale Darstellung muslimische geprägter Länder als Pulverfässer entspricht somit durchaus einer Wahrheit. „Pulver“ wurde jedenfalls in Hülle und Fülle geliefert. Dennoch schafft die Aufrüstung allein keine Spannungen. All die Konflikte in Afghanistan, im Jemen, in Syrien, in Darfur, in den pakistanischen Grenzregionen, all die strategischen Scharmützel zwischen Iran und Saudi Arabien (lange ließe sich die Liste der Brandherde fortsetzen) werden durch die Aufrüstung der Krisenregionen verschärft, aber natürlich nicht verursacht.

Bei der Ursachenforschung landet man sehr schnell bei der eingangs skizzierten Geschichte. Es gilt sich vor Augen zu halten, dass die westliche Kolonialisierung der islamischen Welt beinahe genau das Gebiet umfasste, das der Ausdehnung des Islams selbst entspricht. Das gilt für Regionen Afrikas über den Nahen und Mittleren Osten über Pakistan und Teile Indiens bis nach Indonesien. Nur selten wird in den tagespolitischen Debatten erwähnt, dass selbst die aktuellsten Konflikte ihren Ursprung in dieser Kolonialzeit und der damals vollzogenen Grenzziehung haben.

Der Islamwissenschaftler Stefan Weidner schreibt treffend: „Nachdem wir die sudanesischen, afghanischen und zahlreichen anderen Grenzen gezogen und die Wahnidee nationalstaatlicher Unabhängigkeit in alle Welt hinausgetragen haben, sitzen wir nun in unseren Wohnzimmern vor unseren Flachbildschirmen und schütteln den Kopf über die afrikanischen und asiatischen Bürgerkriege.“ Tatsächlich verursacht die alternativlose Idee der Nationalstaaten ein diffuses Machtstreben verschiedener Gruppierungen innerhalb beliebig zusammengestöpselter Nationen. Noch immer wird angesichts der wirtschaftlichen und machtpolitischen Effizienz der Nationalstaaten oft übersehen, dass dieses Konzept der natürlichen menschlichen Organisationsform widerspricht und innerhalb der Menschheitsgeschichte insgesamt auch kaum je eine Rolle spielte.

Indem etwa in Afghanistan (soll hier stellvertretend für viele andere künstliche Nationengebilde thematisiert werden) vielfältige tribale Strukturen in den engen Rahmen eines beliebig definierten Territoriums gepresst wurden, hat man Konflikte zwangsläufig vorprogrammiert. So leben im Gebiet des heutigen Afghanistan Paschtunen, Tadschiken, Hazara, Usbeken, Turkmenen, Belutschen, Paschai, Nuristani, Aimaq, Araber, Kirgisen, Qizilbasch, Gojar, Brahui und anderen kleine tribale Verbände nebeneinander her. Sie alle sind offiziell afghanische Staatsbürger.

In den 1980er Jahren brachen offen Spannungen zwischen den zahllosen ethnischen Gruppierungen Afghanistans aus. Damals wollten die weltpolitischen Gegenspieler USA und Sowjetunion möglichst viel Einfluss in dem Land gewinnen bzw. den Einfluss des jeweils anderen zurückdrängen. Sie versuchten, einzelne Gruppierungen für sich einzunehmen und diese dann mit finanzieller und militärischer Unterstützung an die Macht zu putschen. Als die USA das Rennen zu machen drohten, startete die Sowjetunion bekanntlich eine desaströse Invasion. Zwischen den innerafghanischen Ethnien wurde jetzt eine scharfe Trennlinie gezogen. Diese verschärfte sich im Laufe des Konflikts und besteht bis heute fort. Einzelne Gruppen definieren sich überhaupt erst seit jener Zeit verstärkt als Ethnie. Jede dieser Gruppen versucht seitdem, möglichst viel Macht zu erlangen, um im bekannten nationalstaatlichen Rahmen die Gestaltungshoheit zu haben.

Stets wurde in dem innerafghanischen Machtkonflikt versucht, auch die moralische Hoheit zu haben. Es ging schließlich darum, andere Ethnien zu unterwerfen oder wenigstens zu Verbündeten zu machen, um überlegene Zusammenschlüsse anderer Gruppierungen überwinden zu können. Und so wurden in Afghanistan (genauso wie in zahllosen anderen Nationen des Nahen und Mittleren Ostens, wie in Pakistan, Somalia, Teilen Indonesiens oder Darfurs) innerstaatliche Konflikte „religionalisiert“. Für die Durchsetzung individueller Interessen wurde die Religion als Legitimationsgrundlage bemüht. Schließlich ließen sich die Konflikte auf diese Art auf eine transzendente Ebene heben und verabsolutieren. Durch die Berufung auf die Religion konnte das Gefühl geweckt werden, in einem Konflikt auf der moralisch richtigen Seite zu stehen. Zudem war es möglich, durch das Netzwerk lokaler Moscheen eine gesellschaftliche Mobilisierung zu erreichen.

Und so wurde aus dem Machtkonflikt auch ein Religionskonflikt, bei dem verschiedene Interpretationen des Islams gegeneinander gestellt wurden. In Afghanistan setzten sich mit den Taliban zunächst die Vertreter einer besonders radikalen, mit der bisherigen Geschichte des Islams und den Inhalten des Korans insgesamt nur schwer zu vereinbarenden Islaminterpretation durch.

Gerade diese radikale Interpretation in seiner Absolutheit und Unverhandelbarkeit erschien vielen Menschen in den ehemaligen Kolonien als eine, vielleicht die einzige, wahrhafte Alternative zu dem einheitlichen Modell des westlichen Konsumismus mit all seinen Nebenerscheinungen. Die Alternative des Sozialismus oder gar Kommunismus hatte nach der Systemniederlage weltweit an Attraktivität verloren. Die Vertreter nicht-organisierter spiritueller Ideen, propagierten hingegen meist eher Weltflucht. Mit spiritueller Einkehr und Weltflucht schien sich der äußere Rahmen jedoch schlecht gestalten zu lassen.

Und so erschien vielen der radikale Islam als einzige wehrhafte Alternative.

In vielen der ehemaligen Kolonien hatte sich eine tiefe Identitätskrise der Bevölkerung eingestellt. Jahrhunderte war man Spielball fremder Mächte gewesen, nun sollte man eigenmächtig einen Staat organisieren und dabei Antworten auf die mächtigen Einflüsse westlicher Kultur finden. Vereinfachende Islaminterpretationen boten angesichts dieser Herausforderungen, Überforderungen und Komplexitäten vermeintlich eindeutige Antworten. Im Rückgriff auf ein einfaches Religionsverständnis konnte ein Moment von Sinn, Halt und Konstanz gefunden werden. Eine eigene Identität war plötzlich erkennbar. Diese Identität ließ sich freilich umso stärker manifestieren und aufwerten, je radikaler andersartige Identitätsmodelle und damit auch andersartige Kulturen und Religionen abgewertet oder gänzlich abgelehnt werden.

Diese Ablehnung bedingte natürlich ihrerseits vielfach Skepsis, Ablehnung und Kritik in der Weltöffentlichkeit. Ein permanentes Spiel des Misstrauens begann. Das von Samuel Huntington verfasste Werk „Kampf der Kulturen“ wurde weltweit zum Bestseller. Der Islam wurde nun endgültig zum neuen Gegenspieler des freiheitlich-kapitalistischen Westens erklärt. Neue Begriffe wurden gebildet. So sprach man nun verstärkt von einem „politischen Islam“, der konkrete machtpolitische Ziele mit seiner Religion verband. Auch wurde der Ausdruck des „Islamismus“ Mitte der 1990er Jahre populär. Anfangs wurde noch eine Trennung zwischen Muslim und Islamist vorgenommen. Doch rasch begann der Islamismus mehr Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, als der Islam als solcher. Somit begann eine unbewusste Gleichsetzung von beidem.

Als schließlich am 11. September 2001 die Anschläge auf das Pentagon und das World Trade Center erfolgten, war der Islam als neues Feindbild des Westens in Stein gemeißelt. Das radikal-islamische Regime in Afghanistan wurde für schuldig an dem Anschlag erklärt. Und mit ihm geriet der Islam als solcher und damit auch jeder Muslim unter Generalverdacht. Die Rüstungsindustrie wurde weiter angekurbelt. Zunächst wurde Afghanistan angegriffen. Im Zuge der Aufrüstung erfolgte kurze Zeit später unter fadenscheinigen Gründen auch die Invasion des Iraks. Weltweit wurde ein sogenannter Krieg gegen den Terror, d.h. gegen verdächtige Muslime, vom Zaun gebrochen. Dieser rechtfertigt in zahlreichen westlichen oder westlich geprägten Ländern bis heute Maßnahmen, die keines Rechtsstaats würdig sind und somit selbst den eigenen Staatsdefinitionen meist zuwiderlaufen. Aus humanistischer Perspektive machen sie ohnehin sprachlos.

Die Gegenreaktion ließ nicht lange auf sich warten. Die radikale Islaminterpretation fand in immer weiteren Kreisen Anklang. In ihrem Namen ließ sich mit Gottes Beistand die angemessene, d.h. gewaltsame Reaktion auf die empfundene Ungerechtigkeit verüben. Die Zahl der islamistisch motivierten Attentate nahm weltweit zu. Neue islamistische Gruppierungen bildeten sich und führten groß angelegte Kriege – etwa in Syrien, dem Irak und Libyen. Der innerislamische Konflikt um die richtige Interpretation erforderte immense Opferzahlen. Schätzungen gehen dahin, dass in den letzten 30 Jahren bis zu 10 Millionen Muslime im Rahmen dieser Konflikte getötet wurden.

In der Folge entstanden Flüchtlingsbewegungen, deren Ziel nicht selten Europa war. Vielfach wurden sie dort zurückgewiesen. Doch selbst die, die offiziell als Flüchtlinge anerkannt und in europäischen Ländern aufgenommen wurden, erleben bis heute immer wieder offene Ablehnung. Gerade als Muslime stehen sie weiterhin unter Generalverdacht. Sie bekommen eine Rolle zugeschrieben, in die sie zwangsläufig hineinwachsen. In der Sozialpsychologie wird immer wieder darauf hingewiesen, dass sich Menschen auch über ihre Ausgrenzung selbst begreifen und daraus Stärke beziehen können. Wer zum gefürchteten Islamisten erklärt wird, nimmt diese Rolle irgendwann womöglich dankbar an und definiert sich über sie. Die Wahrscheinlichkeit, dass der offenen Ausgrenzung neue Terroristen entwachsen ist daher nicht nur gegeben, sondern sehr hoch. Gleichzeitig wird jede einzelne terroristische Tat eines sogenannten Islamisten den Generalverdacht gegen die unschuldige Mehrheit der weltweit ca. 1,6 Milliarden Muslime weiter erhöhen.

Und so ist regelrecht ein weltpolitischer Teufelskreis entstanden. Ihn zu durchbrechen sollte längst zu einem politischen Ziel geworden sein. Anfangen kann man damit im Kleinen: Mit einer verbalen Abrüstung. Jeder Konflikt, jeder Krieg und jeder einzelne Anschlag sollte differenzierter betrachtet werden. Natürlich geschieht viel Übel im Namen des Islams. Wie jede andere Ideologie oder Religion (selbst der Buddhismus, wie etwa ein Blick nach Sri Lanka oder Burma zeigt) lässt auch der Islam sich in einem speziellen Kontext für individuelle Interessen und Gewaltaufrufe missbrauchen. Doch die Schuld an jedem islamistisch motivierten Anschlag kollektiv der Religion zuzuschieben (wie das ganze politische Parteien und selbst führende Weltpolitiker von China bis in die USA tun), ist eine Vereinfachung und oft gar Verfälschung der Sachlage.

Statt die Schuldfrage zu stellen, sollte lieber immer und immer wieder nach Verantwortungen gefragt werden. Die Schuld liegt weiterhin allein bei den handelnden Akteuren. Doch die Verantwortung für jeden einzelnen Terroranschlag liegt auch in der jüngere politischen Geschichte und ihren Folgen begründet. Die Verantwortung ist also auch der westlichen Politik, d.h. den gewählten Politikern und der öffentlichen Meinung zuzuschreiben. Und damit liegt die Verantwortung zu großen Teilen… bei uns allen!

 

 

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