Schon bei unserer Anmeldung auf Facebook werden wir automatisch animiert, möglichst viel von uns preiszugeben: unseren Wohnort, unser Alter, Geschlecht oder Beziehungsstatus, unsere Position, Arbeitgeber, Universität. Und permanent fragt uns Facebook: „Was tust du gerade?“ Alles, was wir dort eingeben, verwendet Facebook, um uns zu scannen. Aus diesen vielen Regungen im Netz erfährt Facebook über die Menschen in 70 verschiedenen Ländern mehr als jemals zuvor eine Organisation oder Regierung. Aus diesem Raster bietet es dann der werbetreibenden Wirtschaft an, gezielte, auf uns zugeschnittene Werbung zu machen. So verkauft Facebook unser Leben und verdient dabei mehr und mehr Milliarden. (Quelle: Hintergrund)
http://www.hintergrund.de/201107071639/hintergrund/medien/die-facebook-falle.html
Archiv für die Kategorie „Medien“
Freundschaftsterror bei Facebook
Montag, 18. Juli 2011Das letzte Beben des Print-Zeitalters
Freitag, 15. Juli 2011Natürlich deuten die Ereignisse der vergangenen Woche auf systematische Korruption im öffentlichen Leben Großbritanniens hin, sie verweisen aber auf ein noch tiefergehendes Phänomen. Wir befinden uns in einem seltsamen Interregnum zwischen zwei kulturellen Hegemonien – bevor sich auch online die altbekannten Hierarchien durchsetzen. (Quelle: Freitag)
http://www.freitag.de/kultur/1128-medientagebuch
Medienpreis für Pleite-Griechen-Kampagne der BILD
Montag, 6. Juni 2011
Was sich zunächst so anhört wie ein verspäteter Aprilscherz, ist bei näherer Betrachtung die Bankrotterklärung für den Journalismus und ein an Dreistigkeit kaum zu überbietender Affront des Stiftungsunwesens im Lande. Die Johanna-Quandt-Stiftung zeichnet in diesem Jahr eine Serie der BILD-Kampagne gegen die „Pleite-Griechen“ mit dem mit 10.000 Euro dotierten “Herbert-Quandt-Medien-Preis” aus. Damit wird ausgerechnet die Kampagne ausgezeichnet, die den Medienforschern Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz als Untersuchungsobjekt für deren vernichtende Studie “Drucksache Bild – Eine Marke und ihre Mägde” diente. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=9650#more-9650
Wallraff analysiert «Bild»
Freitag, 8. April 2011“Helmut Schmidt hat in den 1970er Jahren, als er Bundeskanzler war, einmal gesagt, wer sich mit Springer und „Bild“ anlege, der begehe politischen Selbstmord. Das war schon damals eine politische Bankrotterklärung und ist es heute immer noch.” Der Klassiker der “Bild”-Kritik analysiert bissig wie eh und je. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=8996
Das Versagen der Medien
Dienstag, 5. April 2011Jetzt erscheinen Plakate und Anzeigen von ARD und ZDF mit der Überschrift „Eine Demokratie ist so stark wie ihre Medien.“
und dem Text: „Deutschland hat eine der vielfältigsten und hochwertigsten Medienlandschaften der Welt.“ Überschrift und Text steht neben einem groß abgebildeten Berlusconi. Wir sollen lernen, dass Berlusconi weit weg ist und anders als in Italien die „Berlusconisierung“ bei uns nicht ansteht. Wer die Wirklichkeit mit wachen Augen beobachtet, wird sich über eine solch beschönigende Beschreibung der Medienlandschaft wundern. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=8966
Guttenberg wird BILD-Chef
Freitag, 1. April 2011Interne Dokumente, die den NachDenkSeiten vorliegen, bestätigen, was die Spatzen bereits seit längerem von den Dächern pfiffen: Der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wird in den Vorstand der Axel Springer AG wechseln. Er wird dort Nachfolger von Andreas Wiele, der seinerseits in den Vorstand der RTL-Group wechselt. Zum Verantwortungsbereich Guttenbergs wird dabei neben der BILD-Gruppe auch das neugeschaffene Ressort Social-Media-Relations gehören. Der Axel Springer Verlag sieht hier vor allem auf Facebook ein großes PR-Potential, das bislang noch weitestgehend brachliegt. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=8920
Chronisten des Aufruhrs
Montag, 31. Januar 2011
Es gibt sie durchaus, die Kämpfe: Das Portal labournet.tv sammelt Filme über die kleinen Streiks und den großen Mut von Beschäftigten – und will andere zum Handeln inspirieren. (Quelle: Freitag)
http://www.freitag.de/politik/1104-bewegte-erfahrung
Neoliberale Medien – wie in der DDR?
Montag, 31. Januar 201120 Jahre »elektronische Einheit«: Wie das Tal der Ahnungslosen medial kolonisiert wurde. (Quelle: Junge Welt)
http://www.jungewelt.de/2011/01-31/004.php
Rainer Langhans: Antikapitalismus als Quotenbringer
Mittwoch, 19. Januar 2011
Im Dschungelcamp macht der einst in der legendären Kommune 1 beheimatete und mittlerweile 70-Jährige eine »verschärfte Kommunen-Erfahrungsmöglichkeit« aus. So kann man es sich natürlich auch schönreden, wenn man in einer vor sexistischen und homophoben Witzen nur so triefenden privaten Fernseh-Show auftritt. (Quelle: Junge Welt)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/188803.antikapitalismus-als-quotenbringer.html
Wikileaks kompensiert das Versagen des Journalismus
Montag, 20. Dezember 2010Mit unseren derzeitigen Aktionen bestimmen wir das Schicksal der internationalen Medien in den kommenden Jahren.« Man mag Julian Assange Größenwahn vorwerfen, doch mit dieser Einschätzung hat er gar nicht so unrecht. Wikileaks fordert den Journalismus im 21. Jahrhundert heraus. Das Problem ist nur, dass viele diese Herausforderung falsch verstehen – nämlich als Gefahr für die traditionellen Medien. (Quelle: Neues Deutschland)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/186827.werkzeuge-der-kritik.html