Einst galt der “Gutmensch” nur als harmloser Weltverbesserer à la Peter Lustig. Doch seit Thilo Sarrazin oder Henryk M. Broder viel Aufmerksamkeit genießen, halten ihn politisch Inkorrekte für den Verschulder allen Übels. Und arbeiten sich an ihm ab.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/kritik-am-gutmenschen-dem-man-nicht-vergibt-1.1138137
Archiv für die Kategorie „Medien“
Gutmensch – ein Kampfbegriff
Mittwoch, 14. September 2011Kapitalismuskritik von innen
Dienstag, 30. August 2011
„Der Kaiser ist nackt!“ Aber Leute – das können wir doch nicht zulassen?! Was ist dran an der “plötzlichen” Kapitalismuskritik von FAZ & Co.? Und was vergaßen die Neu-Kritiker zu sagen? Ein Glosse von Volker Freystedt. (weiterlesen …)
Für eine Demokratisierung des Medienwesens
Mittwoch, 17. August 2011In Lateinamerika und der Karibik haben neun Nachrichtenagenturen einen neuen Verband gegründet. Die Union lateinamerikanischer Nachrichtenagenturen (ULAN) ist Teil einer länderübergreifenden medienpolitischen Bewegung südlich der USA. In dem Maße wie sich die Staaten der Region politisch und wirtschaftlich zusammenschließen, wurden auch gemeinsame Presseorgane gegründet.
http://www.heise.de/tp/artikel/35/35284/1.html
Murdoch als Symbol
Donnerstag, 21. Juli 2011“Im Kern wird die öffentliche Meinungsbildung bestimmt von einer Koalition aus Führungseliten in Wirtschaft, Politik und Medien. Und sie wird dabei deutlich geprägt von einer aggressiven Ideologie.” (Aus: Albrecht Müller: “Meinungsmache”. In England kommt nun ein Teil des (ideologischen) Problems in die öffentliche Wahrnehmung – und das Problem, also die bestimmende Führungselite der westlich orientierten Welt, ist ultrarechts. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=10158
Murdoch: Tyrannei mit einem Lächeln
Mittwoch, 20. Juli 2011http://www.taz.de/Murdochs-US-Imperium/!74818/
Freundschaftsterror bei Facebook
Montag, 18. Juli 2011Schon bei unserer Anmeldung auf Facebook werden wir automatisch animiert, möglichst viel von uns preiszugeben: unseren Wohnort, unser Alter, Geschlecht oder Beziehungsstatus, unsere Position, Arbeitgeber, Universität. Und permanent fragt uns Facebook: „Was tust du gerade?“ Alles, was wir dort eingeben, verwendet Facebook, um uns zu scannen. Aus diesen vielen Regungen im Netz erfährt Facebook über die Menschen in 70 verschiedenen Ländern mehr als jemals zuvor eine Organisation oder Regierung. Aus diesem Raster bietet es dann der werbetreibenden Wirtschaft an, gezielte, auf uns zugeschnittene Werbung zu machen. So verkauft Facebook unser Leben und verdient dabei mehr und mehr Milliarden. (Quelle: Hintergrund)
http://www.hintergrund.de/201107071639/hintergrund/medien/die-facebook-falle.html
Das letzte Beben des Print-Zeitalters
Freitag, 15. Juli 2011Natürlich deuten die Ereignisse der vergangenen Woche auf systematische Korruption im öffentlichen Leben Großbritanniens hin, sie verweisen aber auf ein noch tiefergehendes Phänomen. Wir befinden uns in einem seltsamen Interregnum zwischen zwei kulturellen Hegemonien – bevor sich auch online die altbekannten Hierarchien durchsetzen. (Quelle: Freitag)
http://www.freitag.de/kultur/1128-medientagebuch
Medienpreis für Pleite-Griechen-Kampagne der BILD
Montag, 6. Juni 2011
Was sich zunächst so anhört wie ein verspäteter Aprilscherz, ist bei näherer Betrachtung die Bankrotterklärung für den Journalismus und ein an Dreistigkeit kaum zu überbietender Affront des Stiftungsunwesens im Lande. Die Johanna-Quandt-Stiftung zeichnet in diesem Jahr eine Serie der BILD-Kampagne gegen die „Pleite-Griechen“ mit dem mit 10.000 Euro dotierten “Herbert-Quandt-Medien-Preis” aus. Damit wird ausgerechnet die Kampagne ausgezeichnet, die den Medienforschern Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz als Untersuchungsobjekt für deren vernichtende Studie “Drucksache Bild – Eine Marke und ihre Mägde” diente. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=9650#more-9650
Wallraff analysiert «Bild»
Freitag, 8. April 2011“Helmut Schmidt hat in den 1970er Jahren, als er Bundeskanzler war, einmal gesagt, wer sich mit Springer und „Bild“ anlege, der begehe politischen Selbstmord. Das war schon damals eine politische Bankrotterklärung und ist es heute immer noch.” Der Klassiker der “Bild”-Kritik analysiert bissig wie eh und je. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=8996
Das Versagen der Medien
Dienstag, 5. April 2011Jetzt erscheinen Plakate und Anzeigen von ARD und ZDF mit der Überschrift „Eine Demokratie ist so stark wie ihre Medien.“
und dem Text: „Deutschland hat eine der vielfältigsten und hochwertigsten Medienlandschaften der Welt.“ Überschrift und Text steht neben einem groß abgebildeten Berlusconi. Wir sollen lernen, dass Berlusconi weit weg ist und anders als in Italien die „Berlusconisierung“ bei uns nicht ansteht. Wer die Wirklichkeit mit wachen Augen beobachtet, wird sich über eine solch beschönigende Beschreibung der Medienlandschaft wundern. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=8966
