Archiv für die Kategorie „Wirtschaft“

Teile, was du teilen kannst

Sonntag, 19. Februar 2012

Der Begriff »Commons«, auf Deutsch auch »Gemeingüter« oder »Allmende«, fällt immer öfter, wenn es um Alternativen zu unserem profitorientierten Wirtschaftssystem geht. Sowohl materielle (Grund und Boden, Saatgut, Wasser) als auch immaterielle (Wissen, Kunst, Kultur) Ressourcen können Gemeingüter sein. Aber keine Gemeingüter ohne Gemeinschaft, die sie durch kollektive Nutzung pflegt und erhält – diese Praxis wird »Commoning« genannt. Commons stehen somit für eine Ökonomie des Teilens, in der das Gedeihen des gemeinsamen Besitzes im Vordergrund steht. (Quelle: Neues Deutschland)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/218836.teile-was-du-teilen-kannst.html

Eine Parallelwährung für Krisenstaaten!

Mittwoch, 15. Februar 2012

Der Chiemgauer, eine erfolgreiche Parallellwährung - auch für Staaten praktikabel?

Christian Gelleri und Thomas Mayer vom «Chiemgauer», dem grössten Regionalgeld Europas, haben ein überzeugendes Konzept vorgelegt, wie den Krisenstaaten der Eurozone wieder auf die Beine geholfen werden kann. Fazit: Es funktioniert, es muss nur gewollt werden. (Quelle: Zeitpunkt)
http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/expressgeld-statt-euroaustritt.html

Der Krieg der Banken gegen das Volk

Freitag, 10. Februar 2012

Was wir heute sehen, ist eine Art Krieg. Es handelt sich im Grunde um einen Finanzkrieg, aber die Ziele sind die gleichen wie bei militärischen Eroberungen – zuerst Land und Bodenschätze, dann die öffentliche Infrastruktur, deren Nutzung kostenpflichtig gemacht wird, und schließlich andere staatliche Unternehmen oder Vermögenswerte. Es gibt einen Weg, wie der Euro gerettet werden kann: Man muss nur der Europäischen Zentralbank erlauben, das zu tun, wofür Notenbanken gegründet worden sind: Geld drucken. (Quelle: FAZ)
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/die-herrschaft-der-finanzoligarchie-der-krieg-der-banken-gegen-das-volk-11549829.html

Die Entmaterialisierung des Geldes

Freitag, 10. Februar 2012

Geiz ist geil«, behauptete eine deutsche Kette für Unterhaltungselektronik bis vor kurzem, und entfachte damit nicht nur einen ruinösen Preiswettbewerb, sondern sorgte auch für die Servicewüste Deutschland und eine Insolvenzwelle. Burkhard Kiegeland sieht einen Zusammenhang zwischen Geiz und Gier und setzt dieser zerstörenden Mentalität das Bild von der »Haut der Erde« entgegen. (Quelle: connection)
http://www.connection.de/artikel/spiritualitaet-mystik/die-entmaterialisierung-des-geldes.html

Wenn das Geld rostet

Montag, 6. Februar 2012

Viele Notenbanken sitzen zurzeit in der Liquiditätsfalle. Um endlich daraus zu entrinnen, greift das US-Fed nun auf eine alte Idee zurück: Geld, das weniger wert wird. (Quelle: BaZ)
http://bazonline.ch/wirtschaft/konjunktur/Wenn-das-Geld-rostet/story/21779839

Ermächtigungsgesetz zur Diktatur des Finanzkapitals

Freitag, 3. Februar 2012

Der deutsche Imperialismus versucht, die Schuldenkrise Europas mit der offenen Errichtung einer Fiskaldiktatur zu lösen. Merkels Forderung eines Sparkommissars für Griechenland war nur ein Ablenkungsmanöver vom Ermächtigungsgesetz ESM-Vertrag, den der EU-Gipfel beschloss. (Quelle: Linke Zeitung)
http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=12731&Itemid=248#JOSC_TOP

Vom Liberalismus zum Neofeudalismus

Donnerstag, 26. Januar 2012

Von den Teilnehmern des 42. Weltwirtschaftsforums in Davos erhofft sich der Wirtschaftswissenschaftler Peter Ulrich (63) zumindest eine Beschäftigung mit dem Tagungsmotto: »Die große Transformation«. Der emeritierte Professor an der Universität St. Gallen zählte – unter anderem in seinem Buch »Zivilisierte Marktwirtschaft« – zu den ersten Kritikern an maßlosem Renditestreben, Bonus-Exzessen und Geschäftspraktiken der Finanzwirtschaft an und über der Grenze zur Kriminalität. Mit dem Begründer der integrativen Wirtschaftsethik sprach Urs Fitze. (Quelle: Neues Deutschland)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/216623.vom-liberalismus-zum-neofeudalismus.html

Euro: Das vorhersehbare Versagen

Mittwoch, 25. Januar 2012

Seit der Weltwirtschaftskrise von 1929 wissen wir, dass es keinen Sinn macht, in einer makroökonomischen Krise weiter sparen zu wollen. Weil man mit dieser pro-zyklischen Politik die Krise verschärft. Wir wissen, dass es in einem gemeinsamen Währungsraum nur gut ausgehen kann, wenn sich auf mittlere Sicht Leistungsbilanzüberschüsse und -defizite angleichen. Deshalb war von vornherein klar, dass die gemeinsame Währung Euro nur gerettet werden kann, wenn die Entwicklung der Lohnstückkosten und der Wettbewerbsfähigkeit in der Eurozone nicht weiter auseinander getrieben, sondern angeglichen werden. Und dennoch haben sich die herrschende Ökonomie und die herrschende Wirtschaftspolitik in Deutschland diesen und anderen Einsichten verweigert. Das herrschende Elend und die große Gefahr für die Eurozone ist ein Ergebnis der Ignoranz. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=12009

City of London: Das heimliche Machtzentrum Europas

Dienstag, 24. Januar 2012

Am 12. Dezember 2011 erklärte der britische Premierminister David Cameron den Grund für sein Veto, welches er wenige Tage zuvor in Brüssel eingelegt hatte: “Ich ging nach Brüssel mit einem Ziel vor Augen: Großbritanniens nationales Interesse zu verteidigen.” Im Folgenden erklärte Cameron, worin dieses nationale Interesse bestand: “London ist das führende Finanzzentrum der Welt. Und dieser Sektor beschäftigt 100.000 in Birmingham und weitere 150.000 in Schottland.” (Quelle: Telepolis)
http://www.heise.de/tp/artikel/36/36247/1.html

Red-Bull-Kapitalismus

Donnerstag, 19. Januar 2012

Red Bull ist mehr als ein Getränk, ein Energiespender, ein Lebensgefühl. Ja, es ist mehr als nur ein Produkt. Es verkörpert die aktuellste Form des Kapitalismus. (Quelle: Freitag)
http://www.freitag.de/wochenthema/1203-das-totale-marketing