Jens Lehrich interviewt Ralph Boes

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Ralph Boes wurde bekannt als einfallsreicher Grundgesetz-Aktivist. Er verantwortete u.a. eine Stele des fehlenden Artikels 20 des Grundgesetzes in Berlin und das „Grabmal für das Grundgesetz“. Inhalt des Artikels 20: „(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt. (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden. (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ Warum haben die Verantwortlichen diesen Paragrafen bei ihren Schriftinstallationen am Bundestag „vergessen“? Und warum räumte die Staatsmacht den Paragrafen 20, aufgestellt von Ralph Boes, schnell wieder ab?

Comments
  • Volker
    Antworten

    Und warum räumte die Staatsmacht den Paragrafen 20, aufgestellt von Ralph Boes, schnell wieder ab?

    Ja warum wohl.

    Man möchte die Bevölkerung nicht mit der Nase darauf stoßen, weil es schon genügt zu wissen, dass es etwas gibt, dass sich Grundgesetz nennt. Und das ist schon zu viel an Wissen.

    Wo kämen wir schließlich hin, sollte die Bevölkerung darüber grübeln, ob sie ein Recht des Widerstands besitzt, weil es nun mal so geschrieben steht, und zwar im Grundgesetz.

    Einige Damen und Herren könnten sich warm anziehen und ihre Koffer packen, besser gesagt: der ganze Laden in Berlin müsste dicht machen und zu Rechenschaft gezogen werden, Landesregierungen und alle verantwortlichen Mitläufer, käufliche Kopfnicker, kriegsgeile Irre sowie antidemokratische Sprachrohre des Systems.

     

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