Sahra Wagenknecht: Brauchen wir einen Freedom Day?

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In knapp einem Monat soll die „epidemische Notlage von nationaler Tragweite“ endlich beendet werden – darauf hat sich die Ampel-Koalition in den Sondierungsgesprächen verständigt. Ändern wird sich dadurch allerdings nicht viel, denn die Corona-Maßnahmen sollen auch ohne „Notlage“ in Kraft bleiben. Ja, die „Inzidenzen“ steigen gerade wieder, wie das in der kühlen Jahreszeit nicht anders zu erwarten war. Die aktuellen Freiheitseinschränkungen mit 3G und 2G ändern daran allerdings nichts. Stattdessen ist die Zahl der Menschen, die sich testen lassen, massiv eingebrochen, seit man für die Tests bezahlen muss. (

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  • Freiherr
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    Die heilige Kuh wollen sie trotzdem nicht öffentlich anpacken, den Drosten-Test !

    Auch die Kritischen plappern von “ Inzidenzen “ und “ Ansteckungszahlen „, obwohl dieser Schwindeltest keine Infektion nachweisen kann, Schwindelzahlen liefert für die Schwindelpandmie.

    Warum traut man sich nicht diesen hundertfach hieb- und stichfest bewiesenen Umstand öffentlich anzuklagen ? – Das verstehe ich nicht.

    Heilige Kuh und zu heisses Eisen ? Die Inquisition kommt, wenn ?

    Mit diesem Betrugstest steht und fällt der gesamte Schwindel.

     

     

     

     

  • Holdger Platta
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    Aus meiner Sicht ein großartiger Beitrag von Sahra Wagenknecht. Mit der für sie oft typischen Klarheit nimmt sie zahlreiche Propanda-Thesen für diverse Corona-Maßnahmen auseinander.

    Deswegen hatte ich auch diesen Beitrag von ihr zur Veröffentlichung bei uns auf HdS vorgeschlagen.

    Bedeutet das aber, daß ich generell gut fände, was Sahra Wagenknecht so in der Öffentlichkeit – egal, ob in ihren Büchern oder in ihren Interviews – vertritt?

    Nein!

    Nach wie vor halte ich für völlig falsch, was sie etwa zur Aufnahme von Flüchtlingen bei uns vertreten hat und immer noch vertritt. Allein ihre These, wir sollten Flüchtlingshilfe – etwa für die Menschen auf dem Mittelmeer, stets vom Tode bedroht – durch „Ursachenbekämpfung“ ersetzen, stellt eine Pseudo-Alternative dar. Wir müssen beides tun! Konkret:

    Was wäre zum Beispiel mit den notleidenden Menschen in Griechenland, denen wir seit über sechs Jahren helfen – sehr oft: schlicht beim Überlebenkönnen! -, wenn wir stattdessen ausschließlich auf „Ursachenbekämpfung“ gesetzt hätten (was für mich bedeutet: Abschaffung der verheerenden kapitalistischen Verhältnisse dort)? Manche von ihnen, diesen in bitterster Not lebenden Menschen in Griechenland – ich sage es so drastisch, weil es der Wahrheit entspricht – lägen längst schon auf dem Friedhof.

    In eine ähnliche Entweder-Oder-Falle hinein hat sich Sahra Wagenknecht offenbar in ihrem neuesten Buch hineinargumentiert. IhreThese: statt irgendwelchen „Life-Style-Themen“ hinterherzulaufen, sollten wir lieber Armut abschaffen in Deutschland. „Fridays for future“, „Black lives matter“ zum Beispiel stellten solche „Life-Style- Themen“ dar. Wie bitte?

    Ich selber bin „Grundsicherungsbezieher“, meine Frau natürlich ebenfalls. Wie könnte ich also gegen Abschaffung von Hartz-IV sein und für menschenwürdige Sicherung eines Existenzminimums? Ich wäre ja Masochist und ein Idiot.

    Aber wieso sollte ich deswegen meinen Button für die „Black Lives Matter“-Bewegung ablegen und nicht mehr eintreten für die einschränkungslose Gleichberechtigung der farbigen Menschen weltweit? Wieso der voranschreitenden Selbstabschaffung der gesamten Menschheit durch die menschengemachte Klimakatastrophe als „armer“ Mitmensch einfach mal so den Rücken kehren? Leider: wieder und wieder argumentiert Sahra Wagenknecht sich selber und andere in derartig blödsinnige Pseudo-Alternativen hinein. Und leider:

    Wieder und wieder konstruiert Sahra Wagenknecht Gegnerschaften, die es in Wahrheit nicht gibt. Sie leidet an dem, was ich vor längerer Zeit schon mal an dieser Stelle als das – für manche (!) Linke typische – EOK-Syndrom bezeichnet habe, als ein künstlich und völlig verkehrt herbeikonstruiertes „Entweder-Oder-Krankheits-Syndrom„. Und Sahra Wagenknecht erntet mit dieser Entweder-Oderitis, wie auch jetzt wieder, völlig berechtigten Widerspruch und – sehr oft – auch unberechtigte und völlig überzogene Kritik. Und spaltet damit auch – auch! – von ihrer Seite aus die freiheitlich- und menschenrechtsorientierte Linke in die verschiedensten Fraktionen, die dann aufeinander losgehen, als ob es nichts Wichtigeres gäbe. Nebenbei: unter eifrigster – und ebenso verkehrter – Assistenz ihrer politischen Gegner in der eigenen Partei, die dann mit ebenso bescheuerter Einseitigkeitsvehemenz auf Sahra Wagenknecht losgehen.

    Wem nützt das? Wem nützt das? Wem nützt das?

    Oft schon mit Verzweiflung registriere ich diesen immensen Fehler bei dieser ansonsten so klugen Frau! Und natürlich auch bei ihren GegnerInnen.

    Mich würde sehr interessieren, wie Ihr Leserinnen und Leser von HdS das alles seht!

    Mit herzlichen Grüßen, im Interesse einer gemeinsamen, von uns allen geteilten Solidarität,

    Euer Holdger

    • Freiherr
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      …wie ich das sehe, Holdger ?

      Zunächst mal, brauchen wir keinen Freedom Day, sondern ein Leben in Freiheit, in Freiheit der Freien Entscheidung !! – das also nicht nur für einen Tag ! – wäre der Rest des Jahres daraus folgend ja die dann geduldete Unfreiheit !

      Einmal im Jahr der Freiheit wenigstens gedenken, einen Freedom-Memorial-Day ?

      Solche halbseidenen rein politisch-pragmatisch-ideologisch gemachten Äusserungen wie hier im Video zeichnen Frau Wagenknecht leider auch aus – als Profi-Politikerin. Wirklich Tacheles reden meidet sie in allen Themen.

       

       

       

       

       

       

       

       

  • Ulrike Spurgat
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    Ein differenzierter , sinnvoller und stinnstiftender Text, für den ich danke.

    Zugegebenermaßen ist Frau Wagenknecht, selbst mit ihren Lichtblicken, die ab und an vorhanden sind unten durch.

    Wer den feisten „Wirtschaftswunder Zigarren Ehrhardt“ der marxistischen Analyse vorzieht hat den Schuß weitestgehend überhört. Eine Frau die sich links nennt sollte klar benennen, ihr links von wem und von was sie denn eigentlich spricht. Kipping quaschte von links der CDU ordnete sie so die systemangepasste Linke irgendwie ein. Was für ein Armutszeugnis, denn mit links hat das soviel zu tun, wie die Oliv Grünen Kriegstreiber mit der Friedenstaube.

    Von Wagenknecht kann und muss man mehr erwarten, als das was sie schreibselt, und immer näher der sPD dabei kommt, die ihre Staatsabhämgigkeit  immer noch hegt und pflegt, wie vor über einhundert Jahren, wo die grauenvollen Morde der Arbeiterführer Luxemburg und Liebknecht nur mit der sPD überhaupt möglich waren.

    Diffrenzierungen sind meist zwingend nowendig, denn alles in einem Pott und umrühren wird auch der S. Wagenknecht nicht gerecht.

    Also, die Umgehensweise mit S. Wagenknecht in der eigenen Partei haut vorsichtig ausgedrückt dem Faß den Boden raus. Nein, man kann und darf sie nicht in die rechte Ecke stecken, wie es nur allzugerne von all den großen und kleinen Moralin getränkten,weit von der Lebenswirklichkeit derer entfernt die ein schweres Los in diesem Land zu tragen haben genüsslich, dumm dreist und oftmals selten blöde getan wird. Und ich stimme dem zu, dass man nicht das eine tut, und ein anderes mögliches und überauswichtiges Tun versäumt. Nun, dann muss man über die materialistische Dialektik sprechen, und die sollte einer Frau Wagenknecht mehr als geläufig sein. Das Verwerfliche aber aus meiner Sicht ist, dass sie das alles weiß, vor allem wie der Kapitalismus funktioniert, sie jedoch Bücher schreibt, und dabei teilweise Positionen einnimmt, die verwirrend, unklar und im Kontext etwas anderes erkennen lassen, als das was sie vielleicht gemeint haben könnte, mit Äußerungen, die ja durchaus bei einigen Menschen im Lande anders ankommen. Wagenknecht ist auch medial kein ungeschriebenes Blatt, sie weiß was sie tut, und welche Außenwirkung sie mit ihren Büchern, ihren Talk Schows hat. Sie ist eine kluge und interessante Frau, und eigentlich wichtig für eine Linke, die heute eher dem Grünen Schnick Schnack und ach was sind wir grasgrün, wie Fips der Grashüpfer bei Biene Maja, abgesehen von einem bisschen NATO, ein paar Bömbchen, ein bisschen Blut und Bitterkeit, und ein bisschen Russenhaß, damit lässt sich ja leben…, ist es ja so, dass nach Habeck der Ken der Grünen Lügner man doch im Prinzip bei den Hartz 4 Sanktionen bleiben müsse, denn wo kämen wir denn hin, wenn dann jeder Hartz 4 Empfänger mal eben so einfach die Fenster auflässt, natürlich während die Heizung auf volle Pulle läuft…. Blöder Kerl…., und die Linke will die Grünen überholen. So ein Kappes und so ein Stuß ! Sie haben ohne Not, die soziale Frage ausgetauscht z.B.  gegen Gendern und die kleinste Minderheit wird zur Masse erklärt. Millionen Menschen in diesem Land sind unter der Knute von selbsternannten Psychologen und schlecht ausgebildeten Pädagogen. Man muss ihnen beibringen, wie sie sich zu verhalten haben, denn alleine sind Menschen nach deren verkorksten Menschenbild wohl eher unfähig ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen und auch zu meistern.

    Auf jeden Fall ist es sehr unfair, wie Mellenthein oder thien und Teile bei der Linken Wagenknecht vor einer geraumen Zeit als rechts abgestempelt hat. Naja über den ließe sich auch einiges flüstern.

    Diese Häme, diese Gemeinheiten, und nicht zuletzt die Torte, die man der S. Wageknecht ins Gesicht geworfen hat, öffnete den Schlund zur Niedertracht und einige grinsende Gesichter zeigten wie tief man sinken kann in einer Partei, die sich den Menschenrechten angeblich verschrieben hat geht mit einer Frau, die ihnen schon lange ein Dorn im Auge ist, so um, dass sie eigentlich alles an Glaubwürdigkeit diesbezüglich zu recht verloren haben.

    Die Linke, und besonders S. Wagenknecht, wo viele Menschen ein bisschen Hoffnung hatten, dass ihre Interessen eine Berücksichtigung finden wurden und werden bitterlich enttäuscht, und so hat man der AfD ohne Not das Feld überlassen.

    So scheint das mit dem Zeitgeist zu sein. Leckt man am süßen Nektar des stinkenden Kapitalismus lässt es sich auf Kosten anderer gut leben.

     

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