Assange bedroht – Bundesregierung schweigt ihn tot

 in Politik

Sie haben so eine nette Königin, da in England. Und so schöne Traditionen. Und eine der ältesten Demokratien. Great Britain ist einfach nur great. So ungefähr lässt sich das öffentliche deutsche Verhältnis zu dem Land zusammenfassen, das nach den neuesten Meldungen den Journalisten Julian Assange seinen potentiellen Mördern ausliefern will: Den USA. Die ihn wie einen Kriminellen behandeln, weil er die kriminellen Machenschaften der Staaten öffentlich gemacht hat. (Quelle: Rationalgalerie)
https://www.rationalgalerie.de/home/assange-bedroht

Showing 2 comments
  • Freiherr
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    Dass die „Bundesregierung “ hier dazu schweigt, die alte wie die neue – keinerlei Notwendigkeit sieht sich dieser Hinrichtung eines Aufklärers der Kriegsverbrechen wenigstens empörend entgegenzustellen – hat freilich die beschämende Ursache dass diese “ Bundesregierungen “ ja höchstselbst Kriegstreiber und Kriegsgewinnler sind, immer in der Kriechspur der CIA und des Pentagon, aktiv und passiv.

    Und dieses äusserst beschämende Raushalten trotz angeblicher Bindung an internationales Recht, aber was zählte denn das Recht wenn man mit militärischen Morden Profit machen kann – Gabriel hat genau das ja eindrucksvoll vorgemacht.

    Und so wird nun Assange sehr gerne sogar auf dem Altar der Scheinheiligkeit geopfert, zugleich jedem eine Abschreckung über Kriegsverbrechen zu berichten.

    Die Wahrheit zu sagen ist in diesen Zeiten höchstgefährlich, gilt ebenso für diese bundesdeutschen Kriegsverbrechen unter dem Deckmantel “ Humanitärer Hilfe “

    All das hilft ihm aber nicht, er wird vernichtet werden, ist er ja schon und man wird es vollenden.

    Die völlige Aussichtslosigkeit einem ehrlichen Jounalisten helfen zu können ist die extra-Tragik bei dieser möglichst öffentlich ausgetragenen Hinrichtung zur Bewahrung einer Verhinderung der Schande der eigentlichen Verbrecher.

    Und wiedermal zeigt sich deutlichst dass Konventionen des internationalen Rechts, des Menschenrechts einen Dreck wert sind, wenn „höhere“ Interessen dahinter stehen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Esrah G.
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    Ich vermisse einen neuen Anlauf, eine solidarische Aktion, für  J. Assange, und zwar von allen Medien, von allen Kanälen, die sich in diesem Land als „Alternative“ zum  herrschenden Medien- und Meinungskartell verstehen und sich für Demokratie, Meinungsfreiheit und Menschenwürde engagieren. Ich finde es traurig, aber auch bezeichnend,  dass es eine solche Aktion  nicht gibt. Da könnten doch so unterschiedliche Stimmen wie zum Beispiel HDS, Rubikon.news, Nachdenkseiten, Multipolar , „Apolut“ und Reitschuster.de ruhig einmal zusammenfinden, und zum Beispiel einen einheitlich gestalteten Aufruf, ein entsprechendesAktions- Motto auf ihren Websites teilen. Aber aus irgendwelchen Gründen scheint das ja nicht zu gehen, lieber machen alle ihr „Kleinklein“ und jeder kocht sein eigenes Süppchen. Schade!

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