Boris Reitschuster & Aya Velasquez: Wegsperren

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Kommen Lager für positiv Getestete? Bisher „durften“ sich Menschen, bei denen ein Test Virusspuren festgestellt hatte, von ihrem Staat zuhause einsperren lassen. Das kann bedrückend sein, dürfte bei vielen aber auch relativ gemütlich ausfallen, speziell wenn man eigentlich keine oder nur wenige Symptome hat. Um eine hundertprozentige Kontrollierbarkeit der Quarantäne zu gewährleisten, gibt es aber noch einen Alternativvorschlag: bewachte Lager. Diese müssen nicht unbedingt unbequem sein, selbst leer stehende Hotels sind im Gespräch. Aber es wäre absoluter Zwang. Menschen würden aus ihrem Alltag gerissen und den Regeln der „Hotelbetreiber“ – welche das dann auch immer sein mögen – unterworfen werden. Durchaus übrigens auch oft Menschen, die sich keine wirkliche Krankheit haben „zuschulden kommen lassen“. Diese Szenario ist keineswegs aus der Luft gegriffen. Die Kulturanthropologie und Journalistin Aya Velasquez hat sie einem internen Papier aus dem Innenministerium entnommen, das schon Anfang 2020 im Umlauf war. Warum es bisher nicht umgesetzt wurde? Vielleicht kam es noch „zu früh“. Eine noch etwas schlimmere pandemische Lage vorausgesetzt, könnte das Infizierten-Gulag-System durchaus Realität werden – sicherlich begleitet von Beifallsrufen der Medien, der Gerichte und der Mehrheit der Anständigen innerhalb der Bevölkerung.

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  • Eleonore D.
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    Lief gerade im „Deutschlandunk“, Olaf Scholz, Zitat vom 15.12.2021: „Wir werden es uns nicht gefallen lassen, dass eine winzige Minderheit von enthemmten Extremisten versucht, unserer gesamten Gesellschaft ihren Willen aufzuzwingen.“ Ich kann hier nicht schreiben, an was mich das erinnert, diese feindeseelige, bösartige  Rhetorik, nur soviel, es hat mir die Stimme verschlagen,  und ich sitze gerade vor einer Europakarte und grüble, wohin, wohin nur flüchten?! Übrigens habe ich mal Zivildienst geleistet, habe mich jahrelang  in der Friedensbewegung, im Kultur- und Bildungsbereich engagiert, brav meine Steuern bezahlt usw… ich hätte es nicht für möglich gehalten, einmal als „Extremistin“ bezeichnet zu werden, weil ich mich auf mein Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit berufe und eine nur bedingt zugelassene, genverändernde Injektion ablehne, von einem Kanzler dieses Landes, aber offensichtlich hat sich das Rainald-Becker-Virus durchgefressen, bis nach ganz oben, da fallen gerade die letzten Hemmungen und die böse Fratze des Faschismus zeigt ihr Gesicht.
  • Piranha
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    Was Aya Velasquez hier vorträgt ist ein alter Hut und wurde im Corona-Ausschuss längst behandelt.

    Im März 2021 haben wir auf 2020News einen Artikel zu einem Leak aus dem Bundesinnenministerium publiziert. Es handelte sich um das Nachfolgepapier zum Panikpapier, das der Corona-Ausschuss über sein Whistleblowertool erhalten hat. Wie wir damals aufgezeigt hatten, enthält der BMI-Leak brisante Aspekte – u.a. die schon im März 2020 vorgedachte dauerhafte Massentestung und eine mögliche Unterbringung von asymptomatischen und leichtsymptomatischen PRC-Positiven in Hotels, Turnhallen und Landschulheimen, also in einer Art Quarantäne-Lagern. Für Einreisende waren Quarantäneeinrichtungen nach chinesischem Vorbild angedacht. Bemerkenswert ist auch, dass damals schon klar war, dass eine Folgenabschätzung der Massnahmen dringend erforderlich war. Gleichwohl ist die Regierung hier untätig geblieben. Zur neuerlichen Lektüre hier noch mal der Link zu unserem Artikel mit weiterführendem Link zum geleakten Dokument: https://2020news.de/neuer-leak-die-umsetzung-des-panikpapiers/

    2020 NEWS (https://2020news.de/neuer-leak-die-umsetzung-des-panikpapiers/)

    Da hat unser guter Herr Reitschuster im Vorfeld offenbar keine Recherche angestellt. Entsprechend konnte er Aya’s Vorwürfen in Richtung C-Ausschuss auch nicht begegnen.

    Schade.

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