Die Seele freiräumen

 in FEATURED, Gesundheit/Psyche, Roland Rottenfußer

Wie wir aufhören, Gefangene unserer Vergangenheit zu sein. Negative Erfahrungen, Traumata und „Seelenmüll“ hindern uns daran, jeden Augenblick unbelastet zu geniessen. Am liebsten würden wir Schatten auf der Seele einfach löschen wie defekte Dateien. Aber so einfach geht das nicht. Wir bleiben Menschen mit Vergangenheit. Eine Teillösung könnte so aussehen: Therapieren was therapierbar ist, und mit dem Rest zu leben lernen – liebevoll und achtsam gegen uns selbst. Roland Rottenfußer

 

Anja, mein Liebste, kam wie immer zu spät. Infolgedessen war sie rechtschaffen sauer auf mich: „Wenn du schon so anfängst, vergeht mir jede Lust, mich mit dir zu treffen“. Ich: „Aber ich habe nichts gesagt. Du bist gerade zur Tür hereingekommen.“ Sie: „Gesagt hast du nichts. Aber deine Ausstrahlung reicht mir schon.“ Ich: „Welche Ausstrahlung?“. Sie: „Da steckt doch eine Forderung dahinter, ich hätte gefälligst pünktlich zu kommen und für dich verfügbar zu sein.“ „Ich erwarte nicht, dass du für mich verfügbar bist.“ Sie: „Ich kenne euch doch! Womöglich forderst du noch Begrüssungssex – nach allem, was du mir angetan hast.“ „Ich fordere nichts, aber ich gebe zu: Ich habe daran gedacht.“ Sie: „Ah, da haben wir’s. Ihr tut so sanft, aber der Macho steckt doch in jedem Mann. Wenn du mit Forderungen kommst, ist bei mir der Ofen aus. Ich will doch nicht mit dir schlafen, weil ich muss, sondern ganz spontan.“ Ich: „Aber ganz spontan passiert das bei dir nie.“ Sie: „Ja eben, weil du mich so unter Druck setzt.“

Die Liebesgeschichte zwischen Anja und mir dauerte nach diesem Dialog nicht mehr allzu lang. Im Nachhinein (es ist mehr als 20 Jahre her) muss ich Anja in Schutz nehmen: Sie hatte vor mir eine Beziehung zu einem Mann gehabt, der sie extrem dominierte und einengte. Daraufhin leistete sie einen Schwur: Nie wieder würde sie sich das von einem Mann gefallen lassen. Selbst mein Wunsch an sie, pünktlich zu sein, erinnerte sie an durchlittene Knechtschaft. Aber auch mit mir hatte es Anja nicht leicht. Mein „Trauma“ war, dass mich eine Exfreundin während eines vierwöchigen Auslandsaufenthalts verlassen hatte. Als sie zurückkam, war sie nicht mehr dieselbe. Für mich waren längere Abwesenheit und Unzuverlässigkeit einer Frau seither bedrohlich. Ich interpretierte das als Anfang vom Ende einer Beziehung. Heute hat sich das eingerenkt. Damals aber konnte ich nicht anders reagieren. Und auch Anja konnte nicht anders.

Unsere Vergangenheit hindert uns daran, einen Menschen so zu sehen, wie er ist. Wir legen das Bild eines oder mehrerer anderer Personen über ihn oder agieren unsere Probleme mit Expartnern stellvertretend an ihm aus. Genau genommen liegen im ehelichen Bett immer mindestens vier Personen: Der Mann, die Frau, die letzte wichtige Partnerin des Mannes und der letzte problematische Lover der Frau. Dazu kommen natürlich die Eltern beider Partner. Die dominante Mutter, der emotional versagende Vater, sie spuken lebenslang in unseren Köpfen herum. Da wird’s allmählich eng im Bett. So gesehen ist Partnerschaft stets eine Selbsthilfegruppe zur Nachbereitung früherer Partnerschaften. Keine ermutigende Aussicht!

Die Seele frei zu räumen beginnt insofern mit dem Erkennen des Problems. Wir entschließen uns, die Macht der Vergangenheit über unsere Gegenwart zumindest zu reduzieren. Das bedeutet, dem gegenwärtigen Augenblick und den Menschen, die jetzt bei uns sind, gerecht zu werden. Sofern wir also nicht im „Affekt“ handeln, sollten wir uns Zeit nehmen, nachzudenken und zu unterscheiden: Hat mein Zorn wirklich mit der aktuellen Situation zu tun, oder bin ich eigentlich wütend auf meinen Vater? Sind die Kollegen, vor denen ich eine Rede halten muss, wirklich bedrohlich? Oder erinnert mich die Situation nur an ein Referat in der Schule, bei dem mich mein Lehrer vor der Klasse blossgestellt hat?

Seelisches Leid, das fast jeden triff, nennt die Psychologie „Anpassungsstörung“. Etwa als Folge der Trennung von einem geliebten Partner oder des Todes eines Elternteils. Die Definition für ein „Trauma“ ist enger gefasst. Gemeint ist ein Ereignis, das extremen Stress und Entsetzen hervorruft, mit einem Gefühl der Hilflosigkeit einher geht und das Weltbild eines Menschen nachhaltig erschüttert. Typische Auslöser sind etwa eine Vergewaltigung, Kriegshandlungen oder Naturkatastrophen. Der oder die Traumatisierte ist verdammt zur „Intrusion“, dem ungewollten Erinnern an das traumatisierende Erlebnis, oft ausgelöst durch einen Schlüsselreiz („Trigger“). Wer als Kind nur knapp einen Hausbrand überlebt hat, in dem kann eine Kerzenflamme einen Flashback auslösen. Andere Opfer vermeiden bewusst Gedanken und Gefühle, die an das Trauma erinnern könnten. Im Extremfall treten sogar „somatoforme Dissoziationen“ auf. Das sind z.B. Schmerzen an Geschlechtsorganen ohne organische Ursachen nach einer Vergewaltigung.

Von solchen Störungen dürften nur wenige betroffen sein. Die beschriebenen seelischen Mechanismen können aber auch bei unseren „normalen“ Anpassungsstörungen wirken. Ein eigentlich harmloser Reiz wird mit einem gefährlichen aus der Vergangenheit verknüpft. Man reagiert mit Kontrollverlust (Panik oder Wut) oder handelt im Gegenteil überkontrolliert. Man weicht aus (vermeidet z.B. das andere Geschlecht, von dem man sich verletzt fühlte). Oder man wird zum Anästhesisten seiner selbst, indem man stets versucht, cool zu bleiben. Die letzten beiden „Lösungen“ bedeuten einen Verlust von Lebendigkeit. Auch bei der Verarbeitung „normaler“ schmerzhafter Erfahrung gilt also: Die (meist harmlose) Gegenwart und die schlimme Vergangenheit müssen entkoppelt werden.

Den wünschenswerten Zustand könnte man auch „kontemplatives Sehen“ nennen. Der Franziskaner Richard Rohr definiert ihn so: „Es bedeutet, ungeschützt vor dem jeweiligen Augenblick, einem Ereignis oder einer Person zu verweilen – ohne zu spalten und zu versuchen, die Dinge zu beherrschen und zu kontrollieren.“ Auch im Zen-Buddhismus wird eingeübt, jeden Moment „pur“ zu erleben: ungetrübt von Erwartungen, Interpretationen, Wertungen und Schatten der Vergangenheit. Versuchen Sie z.B. einmal die Rede eines Politikers, den Sie nicht mögen, unvoreingenommen anzusehen. So als sähen Sie diesen Menschen zum ersten Mal: schwer! Es wäre eine „unschuldige“, frühlingshafte Art, jeden Augenblick als etwas Einzigartiges zu feiern. Wer dies beherrschte, könnte seinem Partner im wahrsten Sinn des Wortes „gerecht“ werden, ohne die kastrierende Mutter oder 5000 Jahre Patriarchat auf ihm abzuladen.

Ich habe natürlich, von Hemmungen und schwierigen Ex-Beziehungen gepeinigt, allerhand versucht, um die Vergangenheit abzuschütteln. So absolvierte ich in den 90ern eine Autosuggestionsmethode, genannte Tony Gaschlers EE (Emotionale Enthemmungsmethode). Dafür stellte ich mich mehrmals täglich vor meinem Spiegel auf, blickte mir fest in die Augen und sprach mit emphatischer Stimme Motivationsphrasen: „Ja! Ich spüre es mit jedem Tag mehr, wie ich ein freier, mutiger und selbstbewusster Mensch werde!“ Wer mich kennt, ahnt es schon: Es hat nicht funktioniert. Nach der Anfangseuphorie, in der ich tatsächlich an den Durchbruch glaubte, verfiel ich wieder in meine alten Muster. Besser als diese Trockenübungen halfen das Leben selbst und der Entschluss, unter allen Umständen zu mir zu stehen. Frei nach Gloria Gaynor: „I am what I am, and what I am needs no excuses.“

Ein praktisches Ritual gegen das zähe Festhalten an der Vergangenheit entnahm ich der Hawaiianischen Huna-Philosophie. Es heisst „Aka-Fäden durchschneiden“. Man sucht sich im Wald zwei etwa gleich grosse Stöcke. Diese verbindet man an sieben Stellen mit Schnüren – stellvertretend für die „sieben Chakren“. Der eine Stab repräsentiert „mich“, der andere eine Person, von der wir uns energetisch lösen wollen. Man durchschneidet die Aka-Fäden nun langsam von unten nach oben. Dabei denkt man an belastende Aspekte, die zu dem jeweiligen Chakra passen: von sexueller Abhängigkeit (unten) bis zum quälenden spirituellen Konflikt (oben). Mit jedem Schnitt bekräftigt man seine Absicht, die Person endgültig loszulassen. Man verrichtet das Ritual ohne Vorwurf, dankt der Person für die Erfahrungen, die man mit ihr teilen durfte und lässt deren Stock einen Fluss hinunter treiben.

Um eine langjährige Beziehung rituell zu beenden, warf ich einmal einen Freundschaftsring in einen Teich – dort, wo wir uns zum ersten Man begegnet waren. Dies war nicht respektlos gemeint. Ich gab den Ring dem Naturelement zurück, aus dem unsere Liebe einmal entsprungen war. Ich warne aber davor, allein von solchen Ritualen die Heilung zu erwarten. Rituale setzen einen markanten Punkt auf einer Entwicklungslinie, die sich in der Seele selbst vollziehen muss. Sie bekräftigen unseren Entschluss, uns von der betreffenden Person (oder dem Ereignis) zu lösen und begleiten diesen mit einem einprägsamen Bild.

Die Seele widersetzt sich oft unserem Willen. Nach der Aktion mit dem Ring war für mich die Beziehung zu besagter Frau im Kopf abgeschlossen. Die Traurigkeit und die schlechten Erinnerungen daran verfolgten mich aber weiter. Die wurde ich erst ein Dreivierteljahr später los. Ich absolvierte ein viertägiges bioenergetisches Seminar. Der Leiter lockerte unsere „Muskelpanzerung“ mit verschiedenen Methoden auf und ermutigte uns, schnell und heftig zu atmen. Ich hatte lange nicht mehr weinen können und erlebte den Tränenfluss, der nun aus mir hervorbrach, als befreiend. Zu diesen heftigen Ausbrüchen kam es während des Seminars mindestens einmal täglich. Der ganze „Mist“ der vergangenen Jahre floss aus mir heraus. Mit diesem Seminar war für mich symbolisch und emotional eine Grenze gezogen: Davor stand ich im Einflussbereich der „Ära“ meiner Exfreundin, danach begann eine neue Lebens- und Liebesepoche.

Es gibt in der Ratgeberliteratur sehr aggressive Bilder für den Vorgang der Befreiung: „Seelenmüll“ soll entsorgt werden oder eine „Festplatte aufgeräumt“. Beide Vergleiche führen in die Irre, denn sie suggerieren, dass die unerwünschten Inhalte restlos beseitigt werden könnten. Bringe ich den Müll raus, ist er für immer aus meinem Haus verschwunden. Und lösche ich Dateien von der Festplatte, sind sie tatsächlich weg. Mit der Seele allerdings ist es eher wie mit Facebook. Selbst wenn wir „löschen“, bleiben in den Tiefen des Netzes gegen unsere Willen noch Spuren erhalten. In Deutschland haben viele ältere Menschen mit Kriegstraumata zu kämpfen. Sie wissen: Bewältigung bedeutet meist nicht, die schrecklichen Ereignisse zu vergessen, sondern damit zu leben.

Das Ideal einer restlos „gesäuberten“ Seele wurde 2004 in einem Film mit dem Titel „Eternal sunshine of a spotless mind“ karikiert. Ewiger Sonnenschein eines fleckenlosen Geistes. (Deutscher Verleihtitel: „Vergiss mein nicht“.) Kate Winslet und Jim Carrey spielen darin zwei Liebende, die nach der Trennung versucht, den jeweils anderen durch Gehirnmanipulation aus ihrem Gedächtnis zu löschen. Natürlich klappt das nicht, die beiden verlieben sich aufs Neue, ohne sich zu erkennen. Noch im Löschvorgang erkennt Jim Carrey, wie wertvoll die Erinnerungen an Kate für ihn gewesen sind. Sie sind es, die seine Persönlichkeit ausmachen – in der Freude und im Schmerz. Wenn wir alle unangenehmen Erinnerungen zerstören, zerstören wir einen Grossteil dessen, was wir sind. Der „fleckenlose Geist“ wäre ein steriles, eigentlich unmenschliches Gebilde.

Zu unserem Glück oder Unglück haben wir meist nicht die Wahl, ob wir „befleckt“ sein wollen oder nicht. Wir können einige der hier skizzierten Möglichkeiten ausprobieren und in schweren Fällen professionelle Hilfe aufsuchen. Wenn nichts hilft, hier eine kleine Geschichte zum Trost.

In Marokko, am Fuß des Atlas-Gebirges, steht eine stattliche Dattelpalme, die alle benachbarten Bäume überragt. Vom Berghang aus sieht man, dass in der Mitte der Krone ein Felsbrocken liegt, so gross, dass ihn zwei Hände nicht umschließen können. Fragt man den alten Teehausbesitzer nach der Palme, so erfährt man ihre Geschichte. Als sie noch ganz klein war, ging ein Steinschlag nieder, und ein Felsen landete zwischen den zarten Palmblättern. Das Bäumchen wäre fast unter der Last eingegangen, aber es überlebte. „Sie brauchte immer die doppelte Kraft, um gegen ihre Last anzukämpfen“, sagte der Teehausbesitzer. „Das verlieh ihr enorme Zähigkeit. Als sie dann groß war und der Stein nicht mehr so drückte, ließ ihre erprobte Kraft sie immer weiter wachsen, höher als alle anderen Palmen.“

Überlegen wir uns dreimal, ob wir eine „Last“ loswerden wollen. Sie könnte unser größter Schatz sein, das was uns Kraft zum Leben gibt.

Showing 7 comments
  • Josi Z.
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    Möglicherweise gleicht der Mensch dem Baum. Man denke nur an die Jahresringe. Oder an Bäume, die Zäune, Nägel oder Verletzungen oft auf wundersame Weise überwinden und integrieren in ihr Wachstum.Und irgendwann sterben sie, die Bäume. Wie wir auch. Aber diese Begrenztheit des Seins soll ja überwunden werden, mit Crispr und Genetic engineering.Ich las eben zum Thema Transhumanismus  „dass Anhänger dieser philosophischen Denkrichtung glauben und hoffen, dass Menschen mithilfe von technologischen Entwicklungen, medizinischen Errungenschaften und anderen Durchbrüchen der Wissenschaft die begrenzte Kapazität des menschlichen Körpers und Geistes erweitern können – und letztlich darüber hinaus wachsen.“ eine philosophische Denkrichtung!! Ist es nicht herrlich? Auch über Zoltan Istvan wusste ich noch gar nichts. Vielleicht liest ja Tom-Oliver R. mit, ich denke dass müsste/ könnte evtl.  aufgegriffen, journalistisch beleuchtet werden? Man kann ja nicht nur noch Filme mit Kate Winslet schauen, ich denke zur Trauma-Bewältigung gehört auch die Beschäftigung mit der Wirklichkeit, und ihren oftmals so verwirrenden erscheinungsformen. Oder nicht? Liebe Grüße!  https://1e9.community/t/der-transhumanist-zoltan-istvan-will-us-praesident-werden-und-mit-technologie-den-tod-ueberwinden/17841?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
  • Hope
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    Wenn bald das Gas knapp wird und den Traumatisierten die Existenzgrundlage entzogen wird, wird man keine Zeit mehr haben, sich selbst zu lieben. Dann heißt es nur noch: “ Vogel friß oder stirb“
  • Hope
    Antworten
    Damals wurde ich von meinen Eltern in ein Zimmer eingeschlossen. Was ich da damals angerichtet habe, weiß ich nicht mehr. Ich war noch sehr klein, das weiß ich noch. Aber es gab ein Fenster zu einer Dachschräge. Bis zum Erdboden waren es vielleicht 3 Meter. Ich öffnete das Fenster und floh über die Dachschräge in die Freiheit. Das hätte für mich damals auch tödlich enden können, wusste das aber nicht. Das ist jetzt aber kein Trauma, das mich irgendwie heute noch belasten könnte. Ein Trauma (in meinem Fall ein Posttrauma) ist was anderes. Ein Trauma ist ein Überfall der Vergangenheit auf die Gegenwart. Und ich hatte nicht die geringste Chance mich diesem Überfall zu entziehen. Ich erlebte alles mit allen Sinnen von damals 33 Jahre später noch einmal. Geruch, Geschmack, Gehör, Sprache. Es war die Hölle! Ich habe das überlebt, andere nicht.
  • Hope
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    Ganz wichtig: Wenn man das alles überlebt hat, dann weiß man danach auch, warum man Jahrzehnte lang eingeschränkt gelebt hat. Wieso eingeschränkt? Durch den Ausbruch eines Posttraumas mit anschließendem Überleben, weiß man das halt.
  • Hope
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    Es ist das Grausamste, was einem männlichen Kleinkind (Ich spreche aus Erlebten) widerfahren kann, wenn Schwachköpfe wie die Grünen die Unwissenheit eines Kleinkindes über Sexualität ausnutzen, um ihre Macht zu steigern.
  • Piranha
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    Was ein guter, schöner und empfindsamer Artikel, lieber Roland.

    Berührt mich und führt mich an einige markante Ereignisse in meinem Leben zurück.

    Mit dem Erbe meiner Mutter, die ich fast(!)  immer lachend erlebt habe, ist deren Herzensstärke auf mich übergegangen.  Natürlich gab es auch den Gegenpol des strengeren Vaters mit all seinen Gesetzmäßigkeiten, die er gern par ordre du mufti verkündete. 😉

    Eine wichtige Erkenntnis ist mir geblieben nach schwereren Zeiten : je mehr ich im Außen nach Hilfe oder gar Erlösung suchte, desto mehr wurde ich doch wieder auf mich selbst zurückgeworfen. Das deckt sich ein wenig mit Deinen Erfahrungen.

    „Es ist des Menschen würdiger, sich lachend über das Leben zu erheben, als es zu beweinen“, soll Seneca gesagt haben.

    Dieser Spruch hing an meiner Pinwand in einer schweren Zeit.

     

  • Gerold+Flock
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    Es gibt kein Trauma!
    Mutti hat mit dem Wäscheklopfer auf mich eingedroschen. – Vati mit dem Gürtel & dem Kleiderbügel usw.

    Was will mensch da Therapieren?

    Fuck The System!

     

     

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