Feiern verboten, Arbeiten erlaubt. Über den Missbrauch des Begriffs „Feiern“

 in Politik (Inland)

Im Heute Journal vom 1. November interviewte Marietta Slomka den aus der Isolation entlassenen Gesundheitsminister. In diesem 7-minütigen Interview gebrauchte Jens Spahn 7-mal (!) das Wort Feiern. Offensichtlich wird hier in Anlehnung an den Charakter von After-Ski-Partys in Ischgl und anderen wilden Partys ein Wort negativ aufgeladen. Feiern, sich treffen, tanzen, anderen Menschen begegnen, Theater und Konzerte besuchen, zusammen singen und essen gehen, an Ecken rumstehen, auf dem Bolzplatz kicken – das sind ganz wichtige menschliche Bedürfnisse. Die unterschwellige Polemik gegen das Wort „Feiern“ und die daraus abgeleitete Corona-Politik hat für viele Menschen bittere Konsequenzen. (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=66445

Comments
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    Karola
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    Also mal sollte doch CM immer wieder als Gesamt anschauen!

    Was doch von Anfang an war: die SuperGefährder, sowohl im Umweltsau-Sinne als auch im VirenVerschleppungssinne sind Politiker, Journalisten, Kulturler, Wissenschaftler, Jetsetter, Reiche….also überall Hinreisende! Die Logik hätte es geboten, genau jene zum Verzicht aufzufordern….. stattdessen hat  Vater Staat nur die Eier um Alte, Kranke, Frauen und Kinder zu isolieren!

    Und ganz dringend: überall dort wo urdemokratisches gelebt wird wird auf ‚aus‘ gestellt: Demonstrationen, Zusammenkünfte aller Art…. nahezu überall wird signalisiert: das Fußvolk ist der Spreader! Gleichzeitig sind wir gerade dabei Familien als Problem zu sehen!

    Wann endlich kommen Studien, die weder das Eine noch das Andere als monokausale Schuldstätte deklarieren!

     

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