Heidegger, der Mensch und die Technik, Prof. Dr. Harald Seubert bei Gunnar Kaiser

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Was ist Technik eigentlich und was sagt sie über den Menschen, der sie benutzt, aus? Die Technik lässt sich als List beschreiben, die weiß, wie man Dinge, die aus der Welt kommen, nutzbar macht, die Natur überlistet und sich ihrer Kräfte bedient. Das technische Denken ist folglich ein verobjektierendes Denken. Es stellt sich das Seiende als Objekt vor, als etwas Vorhandenes, zur Benutzung verfügbar. Der technisch denkende Mensch sieht die Natur als bloße Ressource. Durch seinen Willen zur Herstellung sowie seinen Fokus auf Nützlichkeit und Verwertbarkeit übersieht der Mensch die eigene Bedeutung der Dinge. So könnte man, in Kürze, die Position des deutschen Philosophen Martin Heidegger beschreiben, der sich in mehreren Aufsätzen mit der Rolle der Technik beschäftigt hat. Gunnar Kaiser sprach mit dem Vorsitzenden der Martin-Heidegger-Gesellschaft, Harald Seubert, über Heideggers kritisches Nachdenken über die Technosphäre.

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  • Schein und Sein
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    „Aus dem Spiegel-Spiel des Gerings des Ringes ereignet sich das Dingen des Dinges.“
    — Martin Heidegger

    Dieses Zitat passt als Ergänzung m. E. nicht nur perfekt zu min 23:57  und anderen Stellen dieses Gesprächs, sondern auch zum heute von rd. mutigen und unerschrockenen  3.000 Polizisten vereitelten Staatsstreich.  Meine Oma fragt gerade, für wann denn die Verleihung der Verdienstorden geplant ist? Und was dieser Martin Heidegger dazu sagt?

    • Volker
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      Dreitausend Verdienstorden?

      Wer soll die Dinger denn unseren Vaterlandshelden an ihre Rambo-Brüste stecken, Steini der eiserne Präsi etwa, oder geht das über App, mit Urkunde zum Ausdrucken? Der hat doch keine Zeit, befindet sich auf Rundtour, verteilt Tempotaschentücher und seinen tränenreichen Segen ans schniefende Volk.

      Warum keine Gutscheine für Frontkost oder sechs Wochen Urlaub mit Vollpension an der Ostfront, würde sogar als Weiterbildung anerkannt werden, falls Armsbürger hier voll krassen Umsturz planen, die, wie gemunkelt wir, sämtliche Bände Konsaliks gelesen hatten.

      Kenne Sie den Roman Liebesnächte in der Taiga?

      Wenn ja, verrammeln Sie Tür und Fenster.

      ++ glucks ++

      • Schein und Sein
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        Hallo Volker, Danke, das ist ein  richtiger, ein wertvollen Hinweis, zur eigentlichen Bedeutung der Dinge, im Sinne Heidesggers. Möglicherweise muss es nicht immer Kaviar sein!

        „Sein Auftrag ist geheim. Er hat alles einkalkuliert – nur nicht die Liebe einer jungen Frau, der russischen Kommissarin Ludmilla Barakowa. Jahrelang wurde Franz Heller auf seinen Einsatz vorbereitet. Bei seiner Ankunft in Moskau empfängt ihn eine Geheimagentin im Auftrag Oberst Karpuschins, der als erster die Spur des deutschen Spions aufnimmt. Er wird ihn jagen wie einen Todfeind. Und so beginnt die Flucht der beiden Liebenden quer durch die Taiga …“

        – Klappentext „Liebesnächte in der Taiga“. Lichtenberg Verlag, München 1966

        Warum traut sich da niemand ran, interpretatorisch, wertschätzend, analytisch?  Wo sind Gunnar Kaiser, Franz heller  und die   „Rubikon“-Jugendredaktion, wenn man sie mal braucht?

  • Liebesgrüße aus Tostedt
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    Top-News: Wie das Qualitätsmedium „Focus“ berichtet, ist es den mutigen und umsichtigen Einsatzkräften gelungen, auch den Starkoch festzunehmen, der „die Kantinen des Neuen Deutscghen Reichs“ betreiben sollte.

    Er stehe unter dem Verdacht „Küchenutensilien, Lebensmittel und Notsromaggegate für seine Mitsreiter besorgt zu haben“:  https://twitter.com/AlexWallasch/status/1601127663170879489/photo/1

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