Lisa Fitz: Das Werk des Teufels

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Es geht um Angst, um Gesichtsverlust, um das Werk des Teufels, um Impfschäden, um Lauterbach, um kritische Stimmen – sie sind das Herz der Demokratie. Wer das Volk absichtlich in Angst versetzt, … (Eine Produktion für Nachdenkseiten)

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  • Hope
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    Maskentragen ist derzeit noch freiwillig. Wir haben Sommer und mir fällt auf, dass die Maskenträger jetzt wieder mehr werden, zumindest in Supermärkten. Die politische Propagandaangst vor der saisonalen Grippe, die politisch in eine C-Killervariante umgedeutet wurde, hat demnach die letzten 2,5 Jahre gefruchtet. Wenn im Herbst/Winter 2022 die Maskenpflicht in Supermärkten immer noch freiwillig wäre und ich dann der Einzigste wäre, der dann ohne Maske an der Kasse steht und alle Augen auf mich gerichtet sind, würde ich lachen, einfach nur lachen.
    • Greifenhagen
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      Dann können wir uns im Herbst anlächeln, denn ich werde auch weiterhin ohne Maske die Supermärkte und andere Geschäfte betreten.

      Öffentliche Verkehrsmittel und Arztpraxen meide ich so lange es geht und so lange diese mit Maskenzwang belegt sind.

      Einfach mal selber denken…

      Ich bin Frau Fitz seh rdankbar für ihre Worte, dass sie den Mumm hat, endlich mal Klartest zu sprechen.

      Das machen viel zu wenig prominante Menschen unserer Gesellschaft.

      Von den Politikern darf man Ehrlichkeit und klare Stellungnahmen nicht mehr erwarten. Aber von unseren A-, B- oder C-Promis, die es mit Grips so weit geschafft haben, hätte ich mehr Rückgrat erwartet. Die Z-Promis sind ja nur bekannt, weil sich sich anbiedern (kriechen, um nicht zu stolpern)…

      Also: Lauft täglich lächelnd durchs Leben und achtet auf die Reaktionen. Die Menschen, die selber denken, werden zurücklächeln. Viele der verängstigten „Politik-Gläubigen“ haben das Lächeln verlernt. Sie haben Angst vor jedem Gegenüber und tragen diese Angst ins Gesicht geschrieben.

      Lächelt! Das Leben könnte soooooooooooo schön sein mit intelligenten Menschen um sich herum.

       

  • Martin Hutte
    Antworten
    Mir ist aufgefallen, dass die Accessoires in dem Filmbeitrag  farblich sehr harmonisch und mit viel Liebe zum Detail aufeinander abgestimmt sind.  Wie beruhigend, dieser beschwingte, sommerlich-leichte Singsang, dieser weiblich-zarte und unterhaltsame Gegenpol zu Alex Jones. Ich verstehe gar nicht, warum, dass nicht mehr in der ARD läuft? Viele Dinge werden kritisch hinterfragt und satirisch gebrochen thematisiert. Das sollte erlaubt sein in unserem Rechtsstaat. PS: das mit den angeblichen Bauern-Protesten in den Niederlanden kann ja auch nicht so schlimm sein. Ich weiß es nicht. Ich gucke nur ARD, ZDF und die Tierfilme, bei Arte. Da war davon bislang  kaum etwas zu hören.
    • Greifenghagen
      Antworten

      Wenn man dann mal über den Tellerrand hinausschaut und sich nicht von ARD und ZDF einlullern lässt…

      https://www.faz.net/aktuell/
      Von Klaus Max Smolka, Redakteur in der Wirtschaft. Amsterdam
      Aktualisiert am 13.07.202209:18

      „Stickstoffkrise“ : Bauernaufstand in den Niederlanden

      Landwirte blockieren das Verteilzentrum von Albert Heijn. Bildbeschreibung einblenden

      Landwirte blockieren das Verteilzentrum von Albert Heijn. Bild: dpa

      Autobahnblockaden, brennendes Heu und Schüsse der Polizei: In den Niederlanden führen Umweltauflagen für die Landwirtschaft zu Krawall. Inzwischen erreichen die Proteste auch Deutschland.

      llenthalben sind auf niederländischem Bauernland jetzt Protestschilder zu sehen. In den Poldern zwischen Uithoorn und Leimuiden etwa, südwestlich Amsterdams, zeigen Landwirte ihren Unmut gegen geplante Umweltmaßnahmen der Regierung. „Stirbt der Bauer, wird Hunger geboren“, mahnt einer. „Vorsicht, Stickstoff“, so der offenkundig sarkastische Spruch auf einem anderen Schild. Denn der Ausstoß an Stickstoffverbindungen steht im Zentrum des Streits um die Zukunft niederländischer Bauernhöfe. Auf der Ecke eines Weidestücks flattert eine überdimensionierte niederländische Flagge.

      Viele Bauern hängen die Fahne der fünftgrößten EU-Volkswirtschaft gerade aus, und zwar auf den Kopf gestellt: blau-weiß-rot von oben nach unten. Auf See war das früher ein SOS-Signal – nun betonen Bauern damit ihre Not. Mancherorts gilt die umgekehrte Fahne auch schon als allgemeiner Protest gegen den Staat.

      Die „Stickstoffkrise“ ist die neueste Krise, die eine zunehmend polarisierte Gesellschaft kennzeichnet – nachdem die Corona-Maßnahmen kurz zuvor viele Gemüter erhitzt hatte. Das sprachlich stets auf „Stickstoff“ reduzierte Problem ist in Wirklichkeit eines von Stickstoffverbindungen: Stickstoffoxiden und Ammoniak. Im niederländischen Agrarsektor geht es vor allem um Letzteres; das Gas mit der chemischen Formel NH3 fällt in der extrem intensiven Landwirtschaft im Übermaß an und übersäuert nach chemischen Reaktionen Böden. Das Kabinett unter dem Ministerpräsidenten Mark Rutte von der rechtsliberalen Partei VVD konkretisierte im Juni Pläne, die Emissionen stark zu senken – Landwirte sehen sich in ihrer Existenz bedroht und viele sind es auch tatsächlich.

      „Ich verstehe die unglaublich großen Sorgen“

      Seitdem nehmen die Proteste der Bauern, die sich schon lange ungerecht behandelt fühlen, an Schärfe zu. Trecker blockierten Autobahnen und Landstraßen, Heuballen brannten, eine kleine Gruppe schlug mit Hammer und Eisenstange auf ein Polizeiauto ein. Vor dem privaten Wohnhaus der zuständigen Ministerin Christianne van der Wal versammelten sich Landwirte, die Polizei errichtete einen Sperrposten, Demonstranten durchbrachen ihn bei einem weiteren Besuch.

      Vergangene Woche ging es weiter: Landwirte blockierten nun Großlager von Albert Heijn und anderen Supermarktketten. Bei einem Protest in Heerenveen griff ein Polizist zur Schusswaffe, nach Polizeiangaben weil Treckerfahrer auf Beamte und Fahrzeuge zufuhren. Ein 16-jähriger Bauernsohn namens Jouke, inzwischen landesweit bekannt, wurde knapp verfehlt.

      Inzwischen haben die Proteste auch Deutschland erreicht. Landwirte solidarisieren sich mit ihren Kollegen im Nachbarland, hängen Transparente von Autobahnbrücken und rufen zu Kundgebungen auf. Schon 2019 waren niederländische Landwirte massenweise mit Treckern zu Protestfahrten zusammengekommen – damals bereits ging es um Stickstoff –, deutsche Bauern folgten mit einer Großaktion in Bonn.

      Weniger Viehbestand

      Rutte sucht nun den Dialog mit den Bauern. „Ich verstehe die unglaublich großen Sorgen, die die Bauern haben“, sagte er in Den Haag und rief sie auf, den von der Regierung bestellten Vermittler zu akzeptieren: den VVD-Veteranen Johan Remkes, einen früherer Innenminister mit Ruf als Macher in verfahrenen Situationen. Unter anderem diente er voriges Jahr nach der Wahl und ihrem komplizierten Ausgang als „Informateur“: jene Person, die auslotet, welche Parteien eine Koalition bilden könnten. Die Bauernvertreter lehnen Remkes nun aber ab.

      Die Niederlande sind – obwohl flächenmäßig nur ähnlich groß wie Nordrhein-Westfalen – der zweitgrößte Exporteur von Landbauprodukten hinter den Vereinigten Staaten, so errechnet es die Statistikbehörde CBS. Auf 105 Milliarden Euro summierte sich der Wert im vergangenen Jahr. Landwirte fühlen sich in die Irre geführt, weil sie jahrelang politisch und von Banken angehalten wurden, Höfe zu vergrößern. Jetzt sollen sie ihren Viehbestand senken, denn die Tierhaltung ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Landwirtschaft 85 Prozent zu allen Ammoniakemissionen beisteuert. Der Niederschlag emittierter stickstoffhaltiger Verbindungen beeinträchtigt unter anderem Böden, vor allem in naturnahen Ökosystemen, schädigt die Vegetation und engt die Artenvielfalt ein. Das Gas und Element Stickstoff allein ist nicht schädlich; vielmehr macht es knapp vier Fünftel von Luft aus.

      • Claudia Schaf
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        Die FAZ, ein großartiges, um Freiheit und unabhängigen Journalismus verdientes Format, – und noch so viel besser als die auch sehr gute ARD und das unterhaltsame ZDF!  Ich habe auch noch etwas gefunden, eine würdige  Rede, endlich ein Mann mit Weitblick, der die Verdienste,  das innovative Denken und Handeln  des gutaussehenden  und demokratisch gewählten Herrn Rutte adäquat  zu würdigen weiß: https://twitter.com/i/status/1545619125300613120
  • Stefan Z. 77
    Antworten
    @Greifenhagen – „Rutte sucht nun den Dialog mit den Bauern. (…) Der Niederschlag emittierter stickstoffhaltiger Verbindungen beeinträchtigt unter anderem Böden, vor allem in naturnahen Ökosystemen, schädigt die Vegetation und engt die Artenvielfalt ein. “

    Alles klar …  Ich denke, dieser FAZ-Artikel wäre ein exemplarischer, sehr gut geeigneter Untersuchungsgegenstand für ein Seminar der noch zu gründenden, unabhängigen Forschungsstelle von Prof. Michael Meyen, über Manipulations- und Framingtechniken der sogenannten „Qiualitätspresse“.

  • Brigitte Bürger-Schelm
    Antworten
    Ich schätze Lisa Fitz sehr, ihre sympathische Art und die aufklärerische Wirkung von Satire und Humor im Allgemeinen. Mein Neffe wies mich kürzlich auf einen jungen, nachwachsender Künstler hin, sein Name ist Nikolai Binner, es gibt ein Video von ihm, das hat über 400 Tsd Aufrufe bei Youtube. Leider hat im die Erfolgsmarke „NightWash“ dem jungen Mann eine Absage erteilt (das musste ich auch erst lernen, dass es sich gar nicht um eine „Sendung des WDR“ handelt, sondern um die „Marke“ einer Produktionsfirma.) Ich möchte der zukünftigen Neugestaltung unseres öffentlich rechtlichen Mediensystems ja nicht vorgreifen, aber wie wäre es, was hielten Sie von  einer generationenübergreifenden Zusammenarbeit , Frau Fitz? Ich wäre begeistert!   https://youtu.be/bh96DL9Djo0

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