Miriam Hanika: Pastell

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„Sie werden sagen, all diese vagen Klänge, wo führt uns das hin? All diese seichten Gesänge sind uns zu weich, Und zu feminin.“ Miriam Hanika (ehemals „Green“) nimmt hier schon mögliche Einwände hart gesottener Hörer vorweg. Aber sie ist gut so, wie sie ist. Schon Reinhard Mey sang: „Die Welt sieht nur die grellen Schilder, doch dein Pastell begreift sie nicht.“ Gemeint sind bei Hanika auch die leisen Töne. Sie singt hier, es werde vielleicht Zeiten geben, in denen wir die sanften Farben nach all dem Geschrei wieder mehr schätzen – wie ein Heilmittel für unsere Wunden. Schön wie immer: das Zwischenspiel mit Oboensolo.

Comments
  • Lorenz Kerscher
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    Ich habe das außergewöhnliche Glück, Miriam persönlich zu kennen: sie ist eine unvergleich überzeugende Kombination aus Sanftheit und Charakterstärke. Und alle ihre Lieder sind Juwele!

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