Prinz Chaos II.: Volker Pispers muss bleiben!

 in Kultur, Prinz Chaos II.

Volker Pispers

Es sind oft die falschen, die bleiben und die falschen, die gehen. Nach Georg Schramm hat nun auch Volker Pispers seinen Abschied von der Kabarett-Bühne verkündet. Mit Weckers „Willy“ möchte man da sagen: „Mir hätten di doch noch so braucht. Mir alle brauchen solche wie du oana bist!“ Prinz Chaos II. will dem Flüchtigen sein Verhalten nicht so einfach durchgehen lassen. (Blog von PCII: https://prinzchaos.wordpress.com/)

Bühnenabschied Volker Pispers? Prinz Chaos kündigt Klage vor Kabarettgerichtshof an!

PRESSEMITTEILUNG

+++Das Königlich-Chaotische Hofamt gibt bekannt+++

Sehr geehrte Damen und Herren!

Die Entscheidung von Herrn Volker Pispers, nach lediglich 33 Jahren im deutschsprachigen Kabarett seinen Bühnenabschied einzureichen, stößt weltweit auf Entsetzen und wachsende Kritik.

Prinz Chaos II. teilt die Empörung:

“Diese Ankündigung kommt zur Unzeit und zeugt von einer keineswegs akzeptablen Verantwortungslosigkeit. Herr Pispers sollte sich darüber im Klaren sein, dass sein Mundwerk eine möglicherweise friedensentscheidende Technologie von hoher gerechtigkeitspolitischer Relevanz darstellt. Pispers irrige Annahme, über dessen Einsatz selbst verfügen zu können, werden wir deshalb juristisch überprüfen lassen.”

Das Königlich-Chaotische Staatsunterhaupt kündigte an, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um die Entscheidung des Kabarettisten rückgängig zu machen.

Prinz Chaos: “Wir haben uns heute mit Unserer Rechtsabteilung besprochen und werden Klage einreichen vor dem Kabarettgerichtshof in Passau. Die Chancen stehen nach Einschätzung Unserer Advokaten recht gut.”

Man werde zunächst versuchen, Herrn Pispers den Weg von der Bühne im Rahmen einer Einstweiligen Verfügung zu verlegen: “Danach gehen wir durch alle Instanzen, bis wir ein rechtskräftiges Urteil haben.”

Experten erwarten, dass eine erfolgreiche Klage gegen Pispers eigenmächtigen Bühnenabschied weitreichende Folgen haben könnte. Wie aus dem Umfeld des Chaosprinzen zu hören ist, gilt auch der überraschende Abschied von Georg Schramm im Jahre 2013 unter Bühnenrechtlern als höchst fragwürdig. Demnach könnte ein Urteil gegen Pispers Demission die kabarettjuristische Grundlage bilden, um auch Georg Schramm wieder auf die Bühne zu zwingen.

Prinz Chaos ruft derweil alle Kabarettfans zu einer beispiellosen Welle des Widerstands auf – und gibt sich siegessicher: “Nix da, Bühnenabschied! Wir werden alle Hebel in Bewegung setzen und auch vor Maßnahmen des zivilen Ungehorsam nicht zurückschrecken, um Pispers Bühnenflucht zu vereiteln. Pispers bleibt! Und wenn er künftig in Handschellen auftritt…”

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