Archiv für die Kategorie „Gesundheit/Psyche“

Demo »Wir haben es satt!« am Sonnabend

Mittwoch, 18. Januar 2012

Unter dem Motto »Wir haben es satt!« findet am Sonnabend in Berlin zum zweiten Mal die Großdemonstration für eine sozial-ökologische Neuorientierung der Agrarpolitik statt. Ein zentraler Aspekt ist die Forderung nach dem Ausstieg aus der Massentierhaltung. (Quelle: Neues Deutschland)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/215889.demo-wir-haben-es-satt-am-sonnabend.html

Neues Erziehungskonzept: keine Erziehung

Montag, 28. November 2011

Der dänische Familientherapeut Jesper Juul meint, wir sollten uns von der Idee der Erziehung ganz verabschieden und stattdessen mit unseren Kindern endlich wirklich in Beziehung treten. (Quelle: Sein)
http://www.sein.de/gesellschaft/zusammenleben/2011/das-neue-paradigma-der-erziehung-keine-erziehung.html

Ich bin introvertiert, und das ist gut so

Freitag, 18. November 2011

Bild: Edvard Munch

Im Wirtschaftsleben herrscht eine «extravertierte Ethik», die stille Wasser zwingt, sich anzupassen oder unterzugehen. Ihre Eigenschaften, Ernsthaftigkeit, Sensibilität und Scheu, gelten eher als Krankheitssymptom denn als Qualitäten. Zu Unrecht, sagt Buchautorin Susan Cain («Still»). Wir bräuchten eine Emanzipationsbewegung der Introvertierten. (Roland Rottenfußer) (weiterlesen…)

Verschrieben wird, was den Pharmariesen Profit bringt

Dienstag, 18. Oktober 2011

Alle Patienten wollen, dass ihr Arzt vernünftige Entscheidungen trifft. Dafür sollte er ausgebildet sein. Auf die Verschreibung von Medikamenten wollen jedoch auch die Hersteller Einfluss nehmen. Sie machen es Ärzten oft schwer, rational im Sinne ihrer Patienten zu handeln. (Quelle: Neues Deutschland
http://www.neues-deutschland.de/artikel/209106.ungesundes-marketing.html

Zocken Psychopathen an den Börsen?

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Nach einer Studie agieren professionelle Börsenhändler egoistischer und sogar weniger erfolgreich als kriminelle Psychopathen. (Quelle: Telepolis)
http://www.heise.de/tp/blogs/8/150520

Die Psychopathen kommen

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Unter der Überschrift Das Buch des Wahnsinns berichtet die Süddeutsche Zeitung vom 9./10. Juli 2011 über die neue Ausgabe des Diagnosemanuals DSM. Dieses Diagnose-Handbuch existiert seit 1952 und wird von der American Psychiatric Association herausgegeben. Es will und soll weltweit die Kriterien dafür festlegen, wann ein Mensch im psychiatrischen Sinn für gestört zu erklären ist. Die neue Version will unter den Persönlichkeitsstörungen aufräumen und „ausmisten“, denn von den elf bislang aufgelisteten werden nur zwei regelmäßig diagnostiziert: die „Borderline“- und die „antisoziale Persönlichkeitsstörung“. Welche Kränkung für die Narzissten: Es gibt sie gar nicht, oder demnächst nicht mehr, jedenfalls nicht in ihrer Reinform! (Quelle: Nachdenkseiten)

http://www.nachdenkseiten.de/?p=10832#more-10832

Zeitbombe Arbeitsstreß

Dienstag, 4. Oktober 2011

Betriebsrätebefragung bestätigt dramatische Zunahme psychischer Erkrankungen. IG Metall startet Initiative und fordert gesetzliche Maßnahmen. (Quelle: Junge Welt)
http://www.jungewelt.de/2011/09-28/045.php

Sexuelle Intelligenz – Die Transformation männlicher Macht 2/2

Dienstag, 20. September 2011

"Heilige Hochzeit" - sumerisches Relief

Im zweiten Teil seines Artikels zeigt Gerd Soballa Wege aus der Misere, die sich in mehreren Vergewaltigungsfällen der letzten Zeit manifestierte.
Sex und Macht im Spiegelsaal der Menschheit – Auf dem Weg in ein neues Zeitalter

„So eben beenden wir einen Kreislauf unseres Lebens als Menschheit und des Lebens des Planeten Erde. Schmerzhafte und leidvolle Erfahrungen sind nicht länger das Mark unseres Daseins. …
Der neue Kreislauf heißt: Liebe – Bewusstsein der Einheit – Lebensfreude – Fülle …“
(Nah Kin, Mayapriesterin und Psychologin – bürgerlicher Name Dr. Eugenia Casarin – in dem Buch „2012“)

Die Welt scheint wie ein Spiegelsaal geworden zu sein, in dem unsere Schatten als Menschheit sichtbar werden und das Ganze neigt dazu, zum Alptraum oder absurden Theater zu gerieren. Doch das täuscht. Es geht darum, dass Phänomene erkannt werden können, damit sie geheilt, transformiert und transzendiert werden können, um die Menschheit auf eine neue qualitative Ebene zu bringen,
Unsere Zeit ist hoch verdichtet und beschleunigt. Die Ereignisse jagen sich, tauchen auf, verschwinden wieder – vor allem in den Medien. Was gestern Tagessensation war, ist morgen vergessen oder steht im Hintergrund. Und dennoch: Es handelt sich bei vielen Ereignissen und Phänomen um Superlative und Megaereignisse: Größte Umweltkatastrophen, noch nie da gewesene Erregerkombinationen, Skandale höchsten Ausmaßes usw. Dieser Spiegel lässt nichts aus, nichts unbeleuchtet, nichts verborgen, alles kommt ans Licht. Wir selbst schauen in diesen Spiegel und sind uns darin oft sehr fremd, vor allem, wenn unsere Schatten und inneren Abgründe darin zum Ausdruck kommen. Doch wir sehen darin vor allem auch unser Licht, unsere Stärken und Potentiale – unsere neue Identität.
Die indigenen Völker, die Maya, die Tibeter, die Zukunftsforscher, die Kulturkreativen, die New Age`ler und Holisten und viele andere mehr spüren, dass es um einen Sprung in eine neue Dimension und planetarische Kultur geht. Das Datum 2012 kommt hier ins Spiel – das Ende und der Neubeginn eines Zeitalters nach dem Mayakalender und „zufälliger Weise“ war das „Old Age“ in etwa zeitgleich mit dem Patriarchat. Geld, Macht und Sex waren darin Schlüsselthemen, gekoppelt an Angst und Männermacht. Die Maya sprechen von einem Zeitalter der Angst, das zu Ende geht und davon, dass ein Dimensionssprung in ein Zeitalter der Liebe stattfinden wird, in der das Weibliche eine starke Rolle spielt. Und, last not least, eine weitere Botschaft von ihnen: Es liegt an uns – als Einzelne und als Menschheit im Gesamten – ob uns dieser Sprung gelingt.

Paradoxes Lerntheater – Die Transzendierung von Macht und Sexualität

„Allem kann ich wiederstehen, nur der Versuchung nicht“ (Oscar Wilde)

All das, was sich in diesem alten Zeitalter an Müll. an Ungeheiltem, an Trümmern aufgehäuft hat, sitzt auch in uns selbst und harrt der Befreiung – wie Kinder, die in einem Keller eingeschlossen sind. Vorher scheint dieser Sprung ins Neue nicht möglich zu sein.

Im Bereich der Sexualität, vor allem in ihren Schattenbereichen, spielt sich in diesem Kontext Paradoxes ab: Wir neigen dazu, nicht nur auf etwas sexuell zu reagieren, was wir wollen, sondern auch, was wir nicht wollen. Der Sexualforscher und Therapeut Jack Morin aus San Francisco bringt dieses Phänomen auf eine erotische Formel, die lautet: Erregung = Anziehung und Widerstand. Nicht nur das, was erlaubt ist, macht uns scharf, sondern auch das, was verboten ist. Scham, Macht, Schmerz sowie Grenzüberschreitungen aller Art können eine genau so große aphrodisierende und stimulierende Wirkung haben wie Schönheit, Anmut und Lebenslust.
Die Gruppe der Menschen, die sich als Dom oder SubDom in BDSM – Ritual-Szenarien bewegen ist mittlerweile um ein Mehrfaches größer als diejenigen, die zu Tantragruppen gehen. Wir sind im Bereich der Sexualität Wiederholungstäter und neigen dazu, ein Muster so lange beizubehalten, bis sich etwas gelöst hat, was in uns unheil war, bis etwas heil und ganz geworden ist. Ob dies jetzt karmisch ist, mit dem kollektiven Unbewussten zu tun hat und /oder als Information in unseren Genen steckt, ist Glaubens- und Ansichtssache und spielt im Endeffekt in bezug auf die zu lösenden Phänomen keine Rolle.

Dominique Strauß–Kahn, um hier nochmals darauf zurück zu kommen, hatte das Pech oder besser gesagt, wurde von sexueller Unintelligenz überrannt, seinen Eskapaden, Obsessionen und Begierden in einem Szenario nachzugehen, das ungeschützt war und vor allem nicht einvernehmlich war. Hätte er diese Spielerfahrung im Rahmen eines Szenario in einem tantrischen Kurs, einem experimentellen katharsischen Satyrtheater oder sexualexperimentellen Institut gemacht, so hätte er die Chance gehabt, in seinen eigenen Spiegel zu schauen und seine Sexualität zu transzendieren und darin intelligenter und kompetenter zu werden. Doch leider sind die Mächtigen dieser Erde weit von diesen Möglichkeiten entfernt, vielleicht weil sie darum nicht wissen oder weil sie es bisher nicht nötig hatten, sich damit auseinander zu setzen und alternative Erfahrungen zu machen. Aus diesem Grund bleiben ihre unbewussten Schattenanteile ungeklärt und sie bleiben in ihren Mustern gefangen

Unsere Epoche, die sich im Übergang zu etwas Neuem befindet, lässt derlei Stagnation und das Verharren in alten Mustern nicht mehr zu – und es ist etwas Kollektives, was da am Wirken ist.
Es hat den Anschein, als ob es sich im Fall Dominique Strauß-Kahn wie um eine „paradoxe Intervention“ eines wie auch immer gearteten tantrischen Weltgeistes gehandelt hat, der den Phänomen Geld, Macht und Sex einen Spiegel vorgehalten hat und: Dominique Strauß-Kahn hat sich dem – in unbewusster Weise – zur Verfügung gestellt.

Lebens- und Liebesakademien für die Mächtigen der Welt

„Erotik und Intelligenz müssen nicht unbedingt Feinde sein.“
(Hildegard Knef)

Machen wir ein Gedankenexperiment: Wie wäre es, wenn die Mächtigen der Welt Lebens- und Liebesakademien besuchen würden, bevor sie in einflussreichen Positionen Machtfunktionen ausüben. Sollten sie diese schon eingenommen haben, ist es natürlich auch möglich, ein Fortbildung in diesen Akademien zu machen
So eine Art Liebes– und Lebens-Audit, vergleichbar mit dem Öko Audit, könnte dann als Abschlusszertifikat dem jeweiligen Absolventen als Nachweis für Sexuelle Intelligenz und Kompetenz, Liebes – und Lebensweisheit sowie eine hohes ethisches Bewusstsein dienen

Der Hieros Gamos, die „Heilige Hochzeit“, die in alten Zeiten als Staatsakt die Einheit von Macht, Spiritualität und Liebe garantierte, gehört der Vergangenheit an und wäre in dieser Form sowieso nicht mehr vorstellbar und auf die heutige Zeit übertragbar.
Aber es wäre möglich, dass über diese Schulen die Macht der Liebe mit der Macht der Welt wie in einer Heiligen Hochzeit vermählt werden würde.

„Amo ergo sum“, ich bin also liebe ich, heißt die Weltformel für das Neue Zeitalter. Die Kulturanthropologin Christine Klessler hat unter diesem Titel ein Weg weisendes Buch geschrieben. Und darin würden die Teilnehmer dieser Akademie unterrichtet werden. Im „Cogito ergo sum“ eines Descartes sind mächtige Männer ja sehr stark, sie baden sich förmlich darin und diese Formel war ja auch ein wichtiger Schlüssel ihres Erfolges. Warum jetzt nicht in der Liebe baden – nicht zu verwechseln mit purem Sex – der Herzensliebe und Menschenliebe, der Liebe zur Welt und alles, was darin geschieht in Liebe, Wertschätzung und Achtung neu zu erfahren und berühren zu lernen.
Das bedeutet ja nicht, dass das Denken ausgeschaltet wird, nein im Gegenteil, es wird reicher und blühender werden, wird als integriertes Denken mit allen anderen Ebenen des Seins verbunden werden und Heilsames auf den Weg bringen. Es richtet dadurch vor allem nicht mehr so viel Ungemach an wie bisher. Es dient der Menschheit und letztendlich auch dem Denkenden selbst, denn dieser wird glücklicher aussehen als ein denkender Nietsche oder jener Denker, den Auguste Rodin in Stein gemeißelt hat

Der Umgang mit unerklärlichen Begierden, Ungeheiltem, Obsessionen aller Art wäre z.B. ein weiteres Thema, das die Absolventen dieser Akademien gelernt hätten. Im sogenannten „Maskenrad der Liebhaber“ einem Spielszenario aus dem indianisch-schamanischen Wissen, lernen die Teilnehmer, alle Spielarten und Ritualformen der Sexualität zu durchleben, zu durchschauen und zu transzendieren. In morphogenetischer Gestaltarbeit werden ungeheilte Situationen aus der Vergangenheit gelöst. Rituelle Atem- und Klangarbeitarbeit, die alle Körperebenen verbindet und hilft, sich zu ganzheitlichem Sein hin zu entwickeln, wäre eine weitere Lern- und Erfahrungsebene. Neue Rituale und Muster, die dazu verhelfen Sexualität, Körper, Herz und Seele zu verbinden, werden daraus abgeleitet
Ein neues Männer- und Frauenbild, das in aller polaren Verschiedenheit der Geschlechter, die Einheit, Harmonie und das Zusammenspiel fördert, wäre ein weiteres Thema.
Übergreifende Themen für eine Neue Ethik im Zusammenwirken der Geschlechter werden entwickelt, ja sogar die Grundlage für eine Neue Weltethik. Ein wichtiger Bestandteil darin ist das polare Zusammenspiel und die Balance des Männlichen und Weiblichen, das in allen Dingen wirkt. Das hat Auswirkungen auf andere Themen, wie z.B. die Geldwirtschaft, wo erkannt wird, dass das weiblich fürsorgliche Moment, das in antiken Tauschsystem noch vorhanden war und verkörpert wurde durch den Archetyp der versorgenden Großen Mutter im Lauf der Geschichte in Vergessenheit geriet. Impulse für eine sozialgerechte Währungsreform werden daraus gewonnen. Und Vieles, Vieles andere mehr, das hier gar nicht alles aufgezählt werden kann, wird dort gelehrt.

Sciences Fictives – Ein Transformationsszenario aus einer alternativen Parallelwelt

„Der phallische Politiker lässt sich wirklich berühren von den Problemen in seinen Städten, er denkt nicht nur an seine Position, wenn er entscheiden muss. Er entscheidet unabhängig von seiner Angst, nicht mehr geliebt zu werden, die nächste Wahl zu verlieren, er entscheidet so, wie die Ahnen es erfordern, die Welt, die Gemeinschaft. Der phallische Politiker ist ein dienender König.“
(aus Peter A. Schröter „Die Kraft der männlichen Sexualität“)

Betreten wir zum Abschluss ein fiktives Szenario, um das ganze Dilemma um Dominique Strauß-Kahn wenigstens symbolisch, in einer erfundenen Geschichte, zu einem glücklichen Abschluss zu bringen.

Dominique Strauß Kahn befindet sich in seinem luxuriösen Bad im Sofitel Hotel und exerziert seine morgendlichen tantrischen Rituale und eine Schönheitspflege, die ihn für seine 62 Jahre jung und elastisch halten und ihm Zufriedenheit und Ausgeglichenheit schenken.
Er hat übrigens vor längerer Zeit schon eine dieser Lebens- und Liebesakademien mit Bravour durchlaufen. Dies war notwendig, da sich in der jüngeren Geschichte Dramen und Machtmissbräuche prominenter Männer im Zusammenhang mit Sexualität gehäuft hatten. Es kam auch schon vor, dass diesen Persönlichkeiten vereinzelt „erotische Fallen“ gestellt wurden, um ihre Positionen zu sabotieren. Die Schulung in sexueller Intelligenz und Lebenskompetenz beugte dem vor.
Doch nicht nur er hat diese Akademie besucht, sondern auch die 32jährige Dame aus Guinea, die als dienstleistende Hostess im Sofitel Hotel für die Anmut und Schönheit der Zimmer zuständig war.
Der Begriff „Dienstmädchen“ oder „Maidservant“ auf englisch, wurde schon seit längerer Zeit abgeschafft. Übrigens hat auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel, die er noch heute in Berlin besuchen wird, diese Akademie erfolgreich besucht.

Voller Elan und Lebenslust rannte er nackt aus seinem Bad, um sich anzukleiden, denn die Zeit drängte und der Flieger stand bald bereit. Doch plötzlich erschrak er kurz, denn eine große elegant gekleidete Dame in der Uniform einer Hostess stand vor ihm und sie war nicht minder überrascht. Sie musterten sich kurz, hielten dann inne, nahmen einige tiefe Atemzüge und klärten die Situation. Er wusste nicht , dass sie schon kam, um das Zimmer in Ordnung zu bringen und sie wusste nicht dass er noch da war. Die Situation hatte dennoch etwas leicht Prickelndes, ja fast Unheimliches und Absurdes… doch dann…. brachen beide in schallendes Gelächter aus und verabschiedeten sich freundlich mit ein paar humorvollen und wohlwollenden Worten und Gesten.
Er fühlte sich als „phallischer Mann“ , nicht mehr als der Penis fixierte Mann, der er in kritischen Situationen vor seiner Lebens- und Liebesakademiezeit war.
Er erinnert sich an einen Kurs innerhalb der Akademie, an dem er teilnahm und ein Buch „Die Kraft der männlichen Sexualität“, das er dort empfohlen bekam: „… der phallische Mann hat seine weibliche Seite, seine Königin, seine Anima, angeschaut und angenommen, er kann sich abgrenzen ihr gegenüber und bleibt stets verbunden mit seinem Selbst. Der phallische Mann lebt seine vollständige Männlichkeit.

Er freute sich schon auf Angela Merkel, der er die Geschichte erzählen wird und wusste schon, dass sie sich lachend auf dem Boden wälzen werden. Sie hatten beide zur gleichen Zeit die Lebens- und Liebesakademie und hatten immer wieder Freude daran, sich auszutauschen und zu beraten. Heute Abend noch werden sie gemeinsam den Film „Die Eroberung“ von Xavier Durringer, eine „Komödie der Macht“ – wie der aktuelle Spiegel schrieb – über Nicolas Sarkozy, den amtierenden französischen Präsidenten, anschauen.
Sarkozy war übrigens einer der wenigen Spitzenpolitiker, die es sich verwehrt hatten diese Akademie zu besuchen, da er seiner Selbstversonnenheit eines Louis XIV glaubte, derartiges nicht nötig zu haben, was vielleicht auch stimmte, denn er lebte – wenigstens zur Zeit – eine glückliche Phase in seiner Ehe mit seiner Gattin Bruni.
Nachdem Angela Merkel und Dominique Strauß-Kahn sich den Film über Sarkozys Machtspiele angeschaut hatten, blickten sie sich in die Augen und wussten:
Dominique Strauß-Kahn wird im Jahre 2012 als Kandidat und Hoffnungsträger der Sozialisten der neue Präsident von Frankreich werden.
Wenn dies so weit ist, werden er und Angela Merkel eine Gipfelkonferenz zum Thema „Liebe und Lebensweisheit in Politik und Wirtschaft“ einberufen. Auch der erste neue demokratisch gewählte Präsident von Libyen in der Nach–Gaddafi–Ära hat dafür höchstes Interesse angemeldet.

Alle weiteren Worte erübrigen sich …

Autor: Gerd Soballa, Freiburg – La Palma, Juni 2011

Sexuelle Intelligenz – Die Transformation männlicher Macht (Teil 1/2

Montag, 19. September 2011

"Susanna im Bade", Van DyckDer Fall Dominique Strauß-Kahn und andere Vergewaltigungsfälle haben gezeigt: Männliches Machtgebaren und ungelenkte sexuelle Energie hängen oft zusammen. Diese Vorkommnisse sind nur die Spitze eines Eisbergs und verweisen auf ein tieferliegendes Problem: Die Heraufkunft des Patriarchats und die Zerstörung der ursprünglichen Einheit von Religion und Sexualität. Gerd Soballa geht der Geschichte und dem Mythos männlicher Sexualität nach und macht Vorschläge, wie heilen kann, was auseinandergefallen ist. (weiterlesen…)

Die große Wut der Überzähligen

Freitag, 2. September 2011

Wer immer sich einen halbwegs klaren Blick bewahrt hat, muss die Verwahrlosung und moralische Verwilderung der herrschenden Klassen und ihre Auswirkungen auf die Masse der Bevölkerung thematisieren und ihre Mitschuld beim Namen nennen. Eine Gesellschaft, deren einziger kategorischer Imperativ der der Bereicherung ist, darf sich nicht beklagen, wenn die wertzynische Motorik des Geldes und die Imperative der Flexibilisierung die Fähigkeit zu Empathie und Mitleid erodieren lassen und zerstören. Warum sind wir nicht in der Lage, das oft stumme Leiden der Menschen beredt werden zu lassen und kämpferisch gegen seine Verursacher zu wenden? (Meiner Meinung nach einer der besten Artikel der letzten Zeit: anspruchsvoll, umfassend, rhetorisch brillant und bewegend/ Roland Rottenfußer) (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=10602