Beiträge von Monika Herz

Vertrauen heilt

Monika Herz

Ein gewisses Misstrauen ist angebracht und sogar „gesund“, wenn es darum geht, die Parolen politischer Parteien oder die Sinnangebote der Religionen zu bewerten. In einem Punkt allerdings ist Vertrauen unabdingbar: Wollen wir von körperlichen oder psychischen Erkrankungen geheilt werden, müssen wir ein positive Einstellung zur Möglichkeit der Heilung aufbringen und auch zur Heilerin oder zum Heiler – mag es sich dabei um einen Schulmediziner, einen Naturheilkundler oder spirituellen Heiler handeln. Wir müssen ihm/ihr und auch unseren Selbstheilungskräften zu-trauen, eine Wirkung zu entfalten. Das schließt nicht aus, dass wir auf dem Weg zum Vertrauen unsere Zweifel durchwandern. Monika Herz, Heilerin mit eigener Praxis, erzählt in diesem Auszug aus ihrem Buch „Sei still meine Herz, die Bäume beten“, wie man im Sinne des Weisen Lao Tse Vertrauen vermehren kann. (Monika Herz) (mehr …)

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Wählen mit Herz – 3 geniale Vorschläge für eine Änderung des Wahlgesetzes

Autorin Monika Herz

Wir dürfen wählen, wen wir wollen; aber wir dürfen keinesfalls wählen, wie wir wollen. Das haben sich die mächtigen Parteien so ausgedacht, um lästige Konkurrenz klein zu halten. Es soll ja nur die Politik realisiert werden, die wir wollen sollen. So bringt das aktuelle Wahlrecht manch absurde Situation hervor. Wir wählen z.B. nicht die Partei, zu der es unser Herz eigentlich drängt, weil die „sowieso keine Chance hat, über die 5-Prozent-Hürde zu kommen“. (Und sie kommt dann nicht über die 5-Prozent-Hürde, weil sich niemand traut, sie zu wählen). Auch wird der Protest der Nichtwähler ignoriert, indem deren Nicht-Stimmen auf alle im Bundestag vertretenen Parteien verteilt werde. Missstände, die dringend der Korrektur durch die klugen Vorschläge von Monika Herz bedürfen. (mehr …)

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Barmherzigkeit für die Schweine von St. Ottililen!

„Ich bin kein Vegetarier, ich bin ein Bayer“, sagte ein Benediktinermönch zu unserer Autorin Monika Herz. Fleisch gehört zur bayerischen Kultur. Und zur hessischen, und zur mecklenburg-vorpommerschen, zur französischen, russischen, argentinischen und neuseeländischen… Gegen-Windmühlen-Kämpferin Monika hat sich viel vorgenommen, wenn sie es schaffen will, die Brüder des Klosters St. Ottilien, die neben einem Seminarhaus auch eine Schweinemast und Milchproduktionsanlage betreiben, wenigstens zu einer Reduktion des durch ihr Wirken verursachten Tierleids zu bewegen. Aber sie hat einen prominenten Unterstützer auf ihrer Seite: den Heiligen Benedikt selbst, der verboten hat „vierbeinige“ Tiere zu essen und ganz allgemein zur Barmherzigkeit mahnt. Schon mal ein zweibeiniges Schwein gesehen? (Monika Herz) (mehr …)

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Die Entwaffnung

Alle Artikel von Monika Herz sind realistisch. Dieser hier gehört eher dem Genre des „magischen Realismus“ an. Traum und Wirklichkeit vermischen sich zu einer faszinierenden Vision. War wäre, wenn… alle Waffen in den Händen derer, die sie benutzen wollen, zerfielen? Wie könnten Menschen dann liebgewordenen Gewohnheiten weiter pflegen – auf Demonstranten/auf Polizisten einprügeln, Bomben auf Städte werfen, Kinder mit Drohnen töten, Tiere schlachten…? Wäre dann alles gut, oder entstünden neue Probleme? Monika traut uns Menschen allerdings nicht so recht zu, derart klug und menschlich zu agieren. Um diese Vision zu realisieren, müssten schon Außerirdische kommen. (Monika Herz) (mehr …)

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Gestern im Paradies

Neben der Knappenkapelle bei Peißenberg sind Brotzeitbänke. Man schaut ins Tal mit herrlichem Bergpanorama

Zu viele schlechte Nachrichten auf HdS? Hier mal etwas wirklich Schönes und Ermutigendes. Es sind oft die kleinen Begebenheiten und Begegnungen, die uns helfen, nicht an der Menschheit zu verzweifeln. Und gerade „die Jungen“ sind oft für eine positive Überraschung gut. Monika Herz und Gatte Roland Rottenfußer brauchten nur eine halbe Stunde quasi vor ihrer Haustür spaziergehen, da tat sich ihnen ein kleines Paradies auf. Blumen? Bäume? Bergblick? Sonnenuntergang? Das auch. Vor allem zeigt diese schöne Erfahrung aber (frei nach Sarte): „Das Paradies sind die anderen“. (Monika Herz) (mehr …)

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Lachen ist gesund

Vieles ist für viele nur schwer oder gar nicht bewältigbar, vielfach, weil die sozialen Netze oft keine menschenwürdigen Auffangmöglichkeiten mehr bieten. Vielleicht gelingt es trotzdem, ein paar Sekunden innezuhalten und über witzige Pointen lachen zu können. Hier aus der Homepage von Monika Herz. (Alexander Kinsky, HdS Redaktion)

Zwei Psychologen treffen sich. „Weißt Du, wie viel Uhr es ist?“ fragt der Eine. Darauf der Andere: „Nein, aber gut, dass wir darüber gesprochen haben.“ Eine Woche später begegnen sie sich wieder.“Und, weißt Du inzwischen, wie viel Uhr es ist?“  „Nein, aber ich kann schon viel besser damit umgehen.“

Lachen ist gesund:

http://heilen-mit-herz.de/lachen-ist-gesund.html

 

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Das Unvermögen, Vermögen gerecht zu verteilen

Drache Smaug in „The Hobbit“: Teilen ist nicht so die Stärke der Reichen

Es war einmal – die Vermögenssteuer. Wie ein Märchen aus uralten Zeiten klingt es, dass noch bis 1996 die großen virtuellen Geldspeicher besteuert wurden – anstatt alle Lasten für die Gemeinschaft den Arbeitenden aufzuhalsen. Dann wurde die Regierung von Mitgefühl übermannt bzw. überfraut und entschied, den armen Reichen solche Opfer künftig zu erlassen. Es waren nicht etwa Konservative oder Rechtspopulisten, die das taten; es waren – man staune! – Sozialdemokraten. An solchen Vorbildern gemessen ist Finanzminister Schäuble eigentlich der perfekte Sozialdemokrat. Monika Herz fühlt ihm in einer speziellen Angelegenheit auf den Zahn. (Monika Herz) (mehr …)

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Manche sind eben gleicher als Andere!

Eine der hartnäckigsten und im negativen Sinn folgenreichsten Ungerechtigkeiten unseres Wirtschaftssystems wird so gut wie nicht beachtet. Die Grünen interessiert es nicht, SPD-Messias Martin Schulz interessiert es nicht, und auch die Linke hat das Thema bisher nicht für sich entdeckt. Von neoliberalen Betonköpfen ganz zu schweigen. Wahrscheinlich haben auch Sie über dieses Thema noch nie nachgedacht. Dabei ist es ganz einfach: Lohn- und Rentenerhöhungen werden in Prozenten berechnet. Das heißt im Klartext: Bedürftige bekommen nicht etwa mehr Geld als Leute, die sowieso schon in Geld schwimmen. Bedürftige bekommen auch nicht das gleiche wie Reiche (z.B. jeder 100 Euro mehr pro Monat) – nein: Bedürftige bekommen WENIGER als ihre wohlhabenden Mitbürger. So öffnet sich die sattsam bekannte „Schere“ zwischen Arm und Reich immer weiter – und keiner beschwert sich. Warum eigentlich nicht? Kann keiner rechnen oder schlicht ein bisschen nachdenken? Es bedurfte wohl des gesunden Menschenverstandes von Franz Herz, Bergmann aus Hohenpeißenberg, um den Skandal aufzudecken. Seine Tochter rechnet es der offenbar des Rechnens nicht mächtigen Arbeitsministerin vor. (Monika Herz) (mehr …)

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Gnade: Gutes nähren statt Böses strafen

Gemälde: „Die Heimkehr des verlorenen Sohnes“, Rembrandt

Wir können versuchen an unserer psychischen Gesundheit und spirituellen Entwicklung zur arbeiten. Trotzdem wäre es falsch anzunehmen, dass die Befreiung von Schuld und Schuldgefühlen allein von uns und unserer „Willenskraft“ abhinge. Vielfach wird in religiösen Schriften auf die Wirksamkeit einer Kraft hingewiesen, die wir nicht erzwingen und nicht steuern können, die uns jedoch unter bestimmten Umständen geschenkt wird. In einem altmodischen Begriff heißt diese Kraft Gnade. Gnade und Vergebung haben es nicht leicht in einer Welt, in der noch immer das Schuldprinzip dominiert. Dennoch sind sie notwendig, wenn wir die Wunden der Gesellschaft heilen wollen – und die in unserer Seele. (Neu bearbeiteter Auszug aus dem Buch „Schuld-Entrümpelung“ von Roland Rottenfußer und Monika Herz.) (mehr …)

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Mitgefühl als Medizin für die Weltwirtschaft

Autorin Monika Herz

Auch Leserinnen und Leser von „Hinter den Schlagzeilen“ kennen sicher das Gefühl: Irgendwann ist es genug mit den negativen, belastenden Nachrichten und man schaltet einfach ab. Das Mitfühlen mit all den Not leidenden Griechen, Hartz-IV-Betroffenen, Flüchtlingen und Kriegsopfern, zu dem uns wohlmeinende Journalisten, „zwingen“, laugt aus – und gerade sehr engagierte Menschen sind vom Aktivisten-Burnout betroffen. Paradoxerweise könnte es also dazu kommen, dass gerade die zum Mitgefühl fähigen Menschen „abschalten“, dass sich die besonders Zugewandten abwenden. Was können wir tun, um für Leidende wirklich hilfreich zu sein, ohne selbst zu leiden? Wie können wir Glück verbreiten, anstatt dass sich Unglück auch noch auf uns überträgt? Monika Herz hat sich angeschaut, wie buddistische Mönche die Fähigkeit zum Mitgefühl in sich kultivieren. Mit Weltflucht hat deren Form der Meditation nichts zu tun; ihre Qualitäten könnten vielmehr, wenn sie von immer mehr Menschen erlernt werden, helfen, eine bessere Welt zu schaffen. (mehr …)

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