Beiträge von Monika Herz

Die Entwaffnung

Alle Artikel von Monika Herz sind realistisch. Dieser hier gehört eher dem Genre des „magischen Realismus“ an. Traum und Wirklichkeit vermischen sich zu einer faszinierenden Vision. War wäre, wenn… alle Waffen in den Händen derer, die sie benutzen wollen, zerfielen? Wie könnten Menschen dann liebgewordenen Gewohnheiten weiter pflegen – auf Demonstranten/auf Polizisten einprügeln, Bomben auf Städte werfen, Kinder mit Drohnen töten, Tiere schlachten…? Wäre dann alles gut, oder entstünden neue Probleme? Monika traut uns Menschen allerdings nicht so recht zu, derart klug und menschlich zu agieren. Um diese Vision zu realisieren, müssten schon Außerirdische kommen. (Monika Herz) (mehr …)

0 weiterlesen

Gestern im Paradies

Neben der Knappenkapelle bei Peißenberg sind Brotzeitbänke. Man schaut ins Tal mit herrlichem Bergpanorama

Zu viele schlechte Nachrichten auf HdS? Hier mal etwas wirklich Schönes und Ermutigendes. Es sind oft die kleinen Begebenheiten und Begegnungen, die uns helfen, nicht an der Menschheit zu verzweifeln. Und gerade „die Jungen“ sind oft für eine positive Überraschung gut. Monika Herz und Gatte Roland Rottenfußer brauchten nur eine halbe Stunde quasi vor ihrer Haustür spaziergehen, da tat sich ihnen ein kleines Paradies auf. Blumen? Bäume? Bergblick? Sonnenuntergang? Das auch. Vor allem zeigt diese schöne Erfahrung aber (frei nach Sarte): „Das Paradies sind die anderen“. (Monika Herz) (mehr …)

6 weiterlesen

Lachen ist gesund

Vieles ist für viele nur schwer oder gar nicht bewältigbar, vielfach, weil die sozialen Netze oft keine menschenwürdigen Auffangmöglichkeiten mehr bieten. Vielleicht gelingt es trotzdem, ein paar Sekunden innezuhalten und über witzige Pointen lachen zu können. Hier aus der Homepage von Monika Herz. (Alexander Kinsky, HdS Redaktion)

Zwei Psychologen treffen sich. „Weißt Du, wie viel Uhr es ist?“ fragt der Eine. Darauf der Andere: „Nein, aber gut, dass wir darüber gesprochen haben.“ Eine Woche später begegnen sie sich wieder.“Und, weißt Du inzwischen, wie viel Uhr es ist?“  „Nein, aber ich kann schon viel besser damit umgehen.“

Lachen ist gesund:

http://heilen-mit-herz.de/lachen-ist-gesund.html

 

0 weiterlesen

Das Unvermögen, Vermögen gerecht zu verteilen

Drache Smaug in „The Hobbit“: Teilen ist nicht so die Stärke der Reichen

Es war einmal – die Vermögenssteuer. Wie ein Märchen aus uralten Zeiten klingt es, dass noch bis 1996 die großen virtuellen Geldspeicher besteuert wurden – anstatt alle Lasten für die Gemeinschaft den Arbeitenden aufzuhalsen. Dann wurde die Regierung von Mitgefühl übermannt bzw. überfraut und entschied, den armen Reichen solche Opfer künftig zu erlassen. Es waren nicht etwa Konservative oder Rechtspopulisten, die das taten; es waren – man staune! – Sozialdemokraten. An solchen Vorbildern gemessen ist Finanzminister Schäuble eigentlich der perfekte Sozialdemokrat. Monika Herz fühlt ihm in einer speziellen Angelegenheit auf den Zahn. (Monika Herz) (mehr …)

0 weiterlesen

Manche sind eben gleicher als Andere!

Eine der hartnäckigsten und im negativen Sinn folgenreichsten Ungerechtigkeiten unseres Wirtschaftssystems wird so gut wie nicht beachtet. Die Grünen interessiert es nicht, SPD-Messias Martin Schulz interessiert es nicht, und auch die Linke hat das Thema bisher nicht für sich entdeckt. Von neoliberalen Betonköpfen ganz zu schweigen. Wahrscheinlich haben auch Sie über dieses Thema noch nie nachgedacht. Dabei ist es ganz einfach: Lohn- und Rentenerhöhungen werden in Prozenten berechnet. Das heißt im Klartext: Bedürftige bekommen nicht etwa mehr Geld als Leute, die sowieso schon in Geld schwimmen. Bedürftige bekommen auch nicht das gleiche wie Reiche (z.B. jeder 100 Euro mehr pro Monat) – nein: Bedürftige bekommen WENIGER als ihre wohlhabenden Mitbürger. So öffnet sich die sattsam bekannte „Schere“ zwischen Arm und Reich immer weiter – und keiner beschwert sich. Warum eigentlich nicht? Kann keiner rechnen oder schlicht ein bisschen nachdenken? Es bedurfte wohl des gesunden Menschenverstandes von Franz Herz, Bergmann aus Hohenpeißenberg, um den Skandal aufzudecken. Seine Tochter rechnet es der offenbar des Rechnens nicht mächtigen Arbeitsministerin vor. (Monika Herz) (mehr …)

0 weiterlesen

Gnade: Gutes nähren statt Böses strafen

Gemälde: „Die Heimkehr des verlorenen Sohnes“, Rembrandt

Wir können versuchen an unserer psychischen Gesundheit und spirituellen Entwicklung zur arbeiten. Trotzdem wäre es falsch anzunehmen, dass die Befreiung von Schuld und Schuldgefühlen allein von uns und unserer „Willenskraft“ abhinge. Vielfach wird in religiösen Schriften auf die Wirksamkeit einer Kraft hingewiesen, die wir nicht erzwingen und nicht steuern können, die uns jedoch unter bestimmten Umständen geschenkt wird. In einem altmodischen Begriff heißt diese Kraft Gnade. Gnade und Vergebung haben es nicht leicht in einer Welt, in der noch immer das Schuldprinzip dominiert. Dennoch sind sie notwendig, wenn wir die Wunden der Gesellschaft heilen wollen – und die in unserer Seele. (Neu bearbeiteter Auszug aus dem Buch „Schuld-Entrümpelung“ von Roland Rottenfußer und Monika Herz.) (mehr …)

4 weiterlesen

Mitgefühl als Medizin für die Weltwirtschaft

Autorin Monika Herz

Auch Leserinnen und Leser von „Hinter den Schlagzeilen“ kennen sicher das Gefühl: Irgendwann ist es genug mit den negativen, belastenden Nachrichten und man schaltet einfach ab. Das Mitfühlen mit all den Not leidenden Griechen, Hartz-IV-Betroffenen, Flüchtlingen und Kriegsopfern, zu dem uns wohlmeinende Journalisten, „zwingen“, laugt aus – und gerade sehr engagierte Menschen sind vom Aktivisten-Burnout betroffen. Paradoxerweise könnte es also dazu kommen, dass gerade die zum Mitgefühl fähigen Menschen „abschalten“, dass sich die besonders Zugewandten abwenden. Was können wir tun, um für Leidende wirklich hilfreich zu sein, ohne selbst zu leiden? Wie können wir Glück verbreiten, anstatt dass sich Unglück auch noch auf uns überträgt? Monika Herz hat sich angeschaut, wie buddistische Mönche die Fähigkeit zum Mitgefühl in sich kultivieren. Mit Weltflucht hat deren Form der Meditation nichts zu tun; ihre Qualitäten könnten vielmehr, wenn sie von immer mehr Menschen erlernt werden, helfen, eine bessere Welt zu schaffen. (mehr …)

7 weiterlesen

Die Schere

Eine Schere kann nicht nur auseinanderklaffen, sie kann auch abschneiden, was zu viel ist und wuchert, damit Neues nachwachsen kann. Das Symbol der Schere gleicht jenem, wonach der Teufel immer gerade auf dem größten Haufen seine Notdurft verrichtet. Niemand käme auf die Idee, die Münzen im Hut eines Bettlers wegzunehmen, um sie ins Handtäschchen der reichen Pelzdame zu verstauen, die auf der Straße an ihm vorüber geht. Genau das geschieht aber in unserem „System“ – Tag für Tag. Es ist keine Schande gegen eine mächtige Reichen-Lobby einmal eine Niederlage einzustecken; es ist eine Schande, dass Politik und Bevölkerung nicht einmal ernsthaft versuchen, die Schere zwischen Arm und Reich zu schließen. Monika Herz kritisiert diese Schieflage mit grimmigem Humor und einer Reihe drastischer Beispiele. Jetzt wird klar, was dieses kalte Land braucht: mehr Herz. (mehr …)

11 weiterlesen

The Money-Projekt – Alles Geld der Welt verschenken

Foto: Jeff Kubina, Maryland Renaissance Festival

Die Spekulationssphäre ist kein Anhängsel der Realwirtschaft; umgekehrt ist die Realwirtschaft nur quasi der Wurmfortsatz einer gigantischen Spekulationsblase. Und wehe, sie platzt! Die Zahlen, die Monika Herz hier recherchiert hat, sind erschreckend. Gemessen an den virtuellen Geldmengen, die global verschoben werden, ist ein Bill Gates nur auf Hartz IV. Dabei wäre es so schön, dieses Geld in kleinen Portionen den Menschen auszuhändigen, die wirklich was damit anfangen können. Wer von uns bräuchte schon dringend mehr als eine Million? Aber so viel Vernunft und Menschlichkeit kann man unserer „Weltgemeinschaft“ wohl nicht zutrauen. (Monika Herz) (mehr …)

7 weiterlesen

Alien-Protest: «Das Weltall gehört nicht den USA»

Mitglieder des Hohen Rats aus „Star Wars“

Was wie ein für Monika Herz typischer launiger Scherz klingt, basiert auf einer wahren Nachricht, die auf so erschütternde wie lächerliche Weise die anmaßende Haltung der Menschheit dokumentiert. Vor allem der irdischen „Führungsnation“, der USA. Die haben nämlich allen Ernstes Schürfrechte für alle in Zukunft noch zu entdeckenden Himmelskörper angemeldet. Wir können froh sein, dass aufgrund unseres gescheiterten Wirtschaftssystems bald alle Staaten der Erde so pleite sein werden, dass sich neue Weltraummissionen erübrigen. Andernfalls würden wohl auch alle außerirdischen Lebensformen zum Eigentum der US-Regierung erklärt werden. Zeit für unsere außerirdischen Freunde, sich zu wehren. (mehr …)

3 weiterlesen
Seite 1 von 4

Start typing and press Enter to search