Beiträge von Ellen Dietrich

50 Jahre 1968 (10)

Ellen Diederich

„Achtundsechzig, das ist das lustvolle Zähnefletschen des Gespenstes der Freiheit, der nachhaltige Schrecken für jede Art von Autoritäten und Bürokraten.“ Im Jahr 2018 ist es also 50 Jahre her, dass die 68er ihre Revolte begannen. Zu kaum einem anderen Inhalt, kaum einer anderen Bewegung gibt es so viele verschiedene, auch häufig verdrehte Berichterstattungen bis hin zu Diskriminierungen. Zeit, noch einmal zu versuchen, sich zu erinnern. Ja, wir sind alt geworden. Aber beileibe keine „Alt-68erInnen“. Der Wunsch zur Rebellion und zur Veränderung hat uns nicht verlassen. (Ellen Diederich) (mehr …)

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50 Jahre 1968 (9)

Helke Sander hielt eine berühmte Rede bei der SDS-Konferenz 1968. Dabei gab es Tomatenwürfe gegen Links-Machos.

„Achtundsechzig, das ist das lustvolle Zähnefletschen des Gespenstes der Freiheit, der nachhaltige Schrecken für jede Art von Autoritäten und Bürokraten.“ Im Jahr 2018 ist es also 50 Jahre her, dass die 68er ihre Revolte begannen. Zu kaum einem anderen Inhalt, kaum einer anderen Bewegung gibt es so viele verschiedene, auch häufig verdrehte Berichterstattungen bis hin zu Diskriminierungen. Zeit, noch einmal zu versuchen, sich zu erinnern. Ja, wir sind alt geworden. Aber beileibe keine „Alt-68erInnen“. Der Wunsch zur Rebellion und zur Veränderung hat uns nicht verlassen. (Ellen Diederich) (mehr …)

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50 Jahre 1968 (3)

Szene aus dem Vietnam-Film „Platoon“ von Oliver Stone

„Achtundsechzig, das ist das lustvolle Zähnefletschen des Gespenstes der Freiheit, der nachhaltige Schrecken für jede Art von Autoritäten und Bürokraten.“ Im Jahr 2018 ist es also 50 Jahre her, dass die 68er ihre Revolte begannen. Zu kaum einem anderen Inhalt, kaum einer anderen Bewegung gibt es so viele verschiedene, auch häufig verdrehte Berichterstattungen bis hin zu Diskriminierungen. Zeit, noch einmal zu versuchen, sich zu erinnern. Ja, wir sind alt geworden. Aber beileibe keine „Alt-68erInnen“. Der Wunsch zur Rebellion und zur Veränderung hat uns nicht verlassen. (Ellen Diederich) (mehr …)

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Für Rudi Dutschke und Fasia Jansen

Autorin Ellen Diederich

AfD wurde drittstärkste Kraft bei der Bundestagswahl 2017

 

Selten war ich so fassungslos, das Ergebnis einer Bundestagswahl zu hören. Mein persönliches Leben ist bis heute durch die Naziherrschaft, den Krieg und besonders die Begegnung mit 2 Menschen, die durch die Geschichte des Nationalsozialismus Jahre nach dem Krieg ihr Leben verloren haben, bestimmt. (Ellen Diederich)

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Aufruf „Helft den Hurrikan-Opfern in Kuba“

Autorin Ellen Diederich

Hier ein Aufruf der Kuba Gesellschaft mit der Bitte um Solidarität mit Kuba nach den großen Zerstörungen durch den Hurrikan. In den USA können die Arbeiten im wesentlichen durch das Land selber gemacht werden. Kuba hat eine völlig andere Lage und sollte Solidarität erfahren. Dank an Ellen Diederich für die Weitergabe dieses Aufrufs!

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen,

Kuba braucht dringend unsere Hilfe. Deswegen haben wir mit anderen zusammen den Aufruf „Helft den Hurrikan-Opfern in Kuba“ gestartet. Ich bitte Dich, diesen Aufruf mit zu zeichnen und soweit es Dir möglich ist, eine Spende auf das Konto des http://www.netzwerk-cuba.de/ zu überweisen.
Auch möchte ich Dich bitten diesen Aufruf weiterzuverbreiten. http://www.netzwerk-cuba.de/wp-content/uploads/2017/09/Aufruf-Helft-den-Hurrikan-Opfern-in-Kuba.pdf Wir brauchen jetzt eine Welle der Solidarität mit Kuba. Und auch für die kubanische Gesellschaft ist es ganz wichtig, praktisch zu erfahren, dass sie nicht isoliert ist, sondern internationale Solidarität erfährt, wie sie selbst immer zu geben bereit war.

Danke und solidarische Grüße,
Wolfgang Gehrcke und Harri Grünberg (Vorsitzender des Netzwerk Cuba e.v.)

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Vom Kult der Gewalt zur Kultur des Friedens (2/2)

Ellen Diederich

Der Frieden braucht Erinnerung: Erinnerung an die Schrecken des Krieges. Erinnerung auch an die Bemühungen von AktivistInnen früherer Zeiten, den Frieden zu bewahren und wiederherzustellen. Aus ihren Erfahrungen können wir lernen, können Kraft schöpfen, können vor allem sehen, dass die duldsame Inaktivität der meisten Menschen heute keineswegs „alternativlos“ ist. Erinnerung aber hat auch eine materielle Basis: Foto-, Ton- und Bilddokumente wollen bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Weggefährtinnen Ellen Diederich und Fasis Jansen (gest. 1997) haben über Jahrzehnte friedlich gekämpft, dokumentiert, gesammeln… Das Archiv, heute „Internationales Friedensarchiv Fasia Jansen“, ist jedoch gefährdet. Unsere Autorin Ellen Diederich bittet um Mithilfe. (Hier geht’s zum 1. Teil dieses Artikels) (mehr …)

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Nordkoreanische Atomtests und die Doppelmoral der USA

Der Mond? Nein, das Atomtestgelände in Nevada, USA

In den letzten Monaten gab es viele Berichte und Diskussionen um die Raketentests in Nordkorea. Zeit, um sich über die Geschichte und aktuelle Situation von Atomwaffen und Atomtests und die Beteiligung an Kriegen Gedanken zu machen und darüber nachzudenken, warum die weitaus größere Gefährdung durch die großen Atommächte in diesen Berichten so gar keine Rolle spielen. Das einzige Land der Erde, das bislang Atombomben über bewohnte Städte abgeworfen und so hunderttausende Menschen tötete, sind die Vereinigten Staaten von Nordamerika. Gerade in diesen Tagen, den Jahrestagen des Abwurfs der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki ist das Nachdenken darüber eine besondere Notwendigkeit. (Ellen Diederich) (mehr …)

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G20-Gipfel: Eine Stadt (und eine Medienlandschaft) im Griff der Repressionsorgane

Autorin Ellen Diederich

Wer schon länger politisch aktiv ist, hat den Vorteil, vergleichen zu können. Ellen Diederich, seit Jahrzehnten im Einsatz für Frieden, Frauen- und Arbeitnehmerrechte sowie die Belange des globalen Südens, weiß, wovon sie spricht. „Damals“, so erzählt sie, war der Sicherheitsaufwand bei Gipfeltreffen überschaubar, weil teilweise noch wirklich über Frieden, nicht über immer neue Kriege verhandelt wurde. In Medien wurde noch über die Anliegen von Demonstranten berichtet, nicht nur über Krawalle und „Gewalt gegen Polizisten“ – immer im Vorgriff auf die nächste „notwendige“ Gesetzesverschärfung. Was derzeit in Hamburg stattfindet, ist das traurige Symptom eines Verfalls von Demokratie, Bürgerrechten und kritischer Berichterstattung – getragen von einer Mehrheit teilnahmsloser Bürger, die ihre Freiheit willig aufgeben, um Schutz suchend bei einem aufgeblasenen Sicherheitsapparat unterzukriechen. (Ellen Diederich) (mehr …)

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Roma und Sinti – „Die vergessenen Europäer“

Autorin Ellen Diederich

6. Mai 2016, Theatercafé Oberhausen
Der 6. Mai – das Fest der Roma
Der 6. Mai ist das Frühlingsfest der Roma vom Balkan. Bei den Christen heißt es Djurdjev dan, Georgstag, bei den Muslimen Herdelezi (auch Ederlezi).
Familien und Freunde bereiten sich vor, die Häuser werden gereinigt, Häuser und Zäune, falls die Mittel vorhanden sind, gestrichen. Am 6. Mai wird zuhause gefeiert, am nächsten Tag besucht man Freunde und Verwandte.
„Die Jungen begrüßen die Älteren und wünschen ihnen Bahtalo Herdelezi!, Glückliches Frühlingsfest! und küssen ihnen die Hand. Am vierten Tag von Herdelezi wird öffentlich gefeiert. Die Familien grillen vor ihren Häusern, jeder stellt Lautsprecher oder Musikanlagen vors Haus, die Straßen sind mit lauter Musik erfüllt. Die Blechkapelle zieht von Haus zu Haus und die Leute geben den Musikern Geld. Die Familien besuchen den Lunapark und am Abend gibt es ein großes Open-Air-Konzert.“

Wo ist Zigeunerland? – Die Geschichte der Roma und Sinti
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