Beiträge von Ellen Dietrich

Keiner schiebt uns weg!

Kinderzeichnung anlässlich des AufRuhrs

Die Fraueninitiativen von Erwitte bis Duisburg-Rheinhausen im Kampf um Arbeitsplätze. „Wenn’s an der Ruhr brennt, reicht das Wasser im Rhein nicht zum Löschen!“ Der wahrscheinlich bedeutendste Arbeitskampf in der deutschen Nachkriegsgeschichte ist ein Lehrbeispiel dafür, was Solidarität bewirken kann. Ein Jahrzehnte andauernder sozialer Frieden und relativer Wohlstand in der Region wurde im Zuge von Globalisierung und „Umstrukturierung“ von den Arbeitgebern kaputt gemacht. Aber der Widerstand, der sich formierte, reichte weit über den Kreis der unmittelbar Betroffenen hinaus. In diesem zweiten Teil von Ellen Diederichs Artikel „AufRuhr“ geht es vor allem um den Widerstand der Frauen, die zwar überwiegend nicht selbst Arbeiterinnen waren, als „Zuständige“ für das Familienleben den Existenzdruck durch drohende Arbeitslosigkeit aber besonders heftig abbekamen. Es formte sich eine beispielhafte Frauenbewegung, die auch Kultur und das Engagement von Kindern mit einbezog. (Ellen Diederich) (mehr …)

0 weiterlesen

AufRuhr

Kinderzeichnung anlässlich des „AufRuhrs“

Der Arbeitskampf gegen die Schließung von Krupp in Rheinhausen 1987-88. „Wenn’s an der Ruhr brennt, reicht das Wasser im Rhein nicht zum Löschen!“ Der wahrscheinlich bedeutendste Arbeitskampf in der deutschen Nachkriegsgeschichte ist ein Lehrbeispiel dafür, was Solidarität bewirken kann. Ein Jahrzehnte andauernder sozialer Frieden und relativer Wohlstand in der Region wurde im Zuge von Globalisierung und „Umstrukturierung“ von den Arbeitgebern kaputt gemacht. Aber der Widerstand, der sich formierte, reichte weit über den Kreis der unmittelbar Betroffenen hinaus. Frauen, Schüler, Kulturschaffende und Menschen aus allen Gesellschaftsschichten setzten sich für den Erhalt der Arbeitsplätze an der Ruhr ein. Die Autorin verknüpft die Geschichten um den großen sozialen Aufruhr mit einem Überblick über die wechselhafte Historie der Firma Krupp. Ihr kenntnisreicher, mit Herzblut geschriebener Artikel ist zugleich an Appell an uns heutige, uns von ökonomischen „Machthabern“ nicht immer alles gefallen zu lassen. (Ellen Diederich) (mehr …)

1 weiterlesen

50 Jahre 1968 (10)

Ellen Diederich

„Achtundsechzig, das ist das lustvolle Zähnefletschen des Gespenstes der Freiheit, der nachhaltige Schrecken für jede Art von Autoritäten und Bürokraten.“ Im Jahr 2018 ist es also 50 Jahre her, dass die 68er ihre Revolte begannen. Zu kaum einem anderen Inhalt, kaum einer anderen Bewegung gibt es so viele verschiedene, auch häufig verdrehte Berichterstattungen bis hin zu Diskriminierungen. Zeit, noch einmal zu versuchen, sich zu erinnern. Ja, wir sind alt geworden. Aber beileibe keine „Alt-68erInnen“. Der Wunsch zur Rebellion und zur Veränderung hat uns nicht verlassen. (Ellen Diederich) (mehr …)

0 weiterlesen

50 Jahre 1968 (9)

Helke Sander hielt eine berühmte Rede bei der SDS-Konferenz 1968. Dabei gab es Tomatenwürfe gegen Links-Machos.

„Achtundsechzig, das ist das lustvolle Zähnefletschen des Gespenstes der Freiheit, der nachhaltige Schrecken für jede Art von Autoritäten und Bürokraten.“ Im Jahr 2018 ist es also 50 Jahre her, dass die 68er ihre Revolte begannen. Zu kaum einem anderen Inhalt, kaum einer anderen Bewegung gibt es so viele verschiedene, auch häufig verdrehte Berichterstattungen bis hin zu Diskriminierungen. Zeit, noch einmal zu versuchen, sich zu erinnern. Ja, wir sind alt geworden. Aber beileibe keine „Alt-68erInnen“. Der Wunsch zur Rebellion und zur Veränderung hat uns nicht verlassen. (Ellen Diederich) (mehr …)

0 weiterlesen

50 Jahre 1968 (3)

Szene aus dem Vietnam-Film „Platoon“ von Oliver Stone

„Achtundsechzig, das ist das lustvolle Zähnefletschen des Gespenstes der Freiheit, der nachhaltige Schrecken für jede Art von Autoritäten und Bürokraten.“ Im Jahr 2018 ist es also 50 Jahre her, dass die 68er ihre Revolte begannen. Zu kaum einem anderen Inhalt, kaum einer anderen Bewegung gibt es so viele verschiedene, auch häufig verdrehte Berichterstattungen bis hin zu Diskriminierungen. Zeit, noch einmal zu versuchen, sich zu erinnern. Ja, wir sind alt geworden. Aber beileibe keine „Alt-68erInnen“. Der Wunsch zur Rebellion und zur Veränderung hat uns nicht verlassen. (Ellen Diederich) (mehr …)

1 weiterlesen

Für Rudi Dutschke und Fasia Jansen

Autorin Ellen Diederich

AfD wurde drittstärkste Kraft bei der Bundestagswahl 2017

 

Selten war ich so fassungslos, das Ergebnis einer Bundestagswahl zu hören. Mein persönliches Leben ist bis heute durch die Naziherrschaft, den Krieg und besonders die Begegnung mit 2 Menschen, die durch die Geschichte des Nationalsozialismus Jahre nach dem Krieg ihr Leben verloren haben, bestimmt. (Ellen Diederich)

(mehr …)

0 weiterlesen

Aufruf „Helft den Hurrikan-Opfern in Kuba“

Autorin Ellen Diederich

Hier ein Aufruf der Kuba Gesellschaft mit der Bitte um Solidarität mit Kuba nach den großen Zerstörungen durch den Hurrikan. In den USA können die Arbeiten im wesentlichen durch das Land selber gemacht werden. Kuba hat eine völlig andere Lage und sollte Solidarität erfahren. Dank an Ellen Diederich für die Weitergabe dieses Aufrufs!

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen,

Kuba braucht dringend unsere Hilfe. Deswegen haben wir mit anderen zusammen den Aufruf „Helft den Hurrikan-Opfern in Kuba“ gestartet. Ich bitte Dich, diesen Aufruf mit zu zeichnen und soweit es Dir möglich ist, eine Spende auf das Konto des http://www.netzwerk-cuba.de/ zu überweisen.
Auch möchte ich Dich bitten diesen Aufruf weiterzuverbreiten. http://www.netzwerk-cuba.de/wp-content/uploads/2017/09/Aufruf-Helft-den-Hurrikan-Opfern-in-Kuba.pdf Wir brauchen jetzt eine Welle der Solidarität mit Kuba. Und auch für die kubanische Gesellschaft ist es ganz wichtig, praktisch zu erfahren, dass sie nicht isoliert ist, sondern internationale Solidarität erfährt, wie sie selbst immer zu geben bereit war.

Danke und solidarische Grüße,
Wolfgang Gehrcke und Harri Grünberg (Vorsitzender des Netzwerk Cuba e.v.)

0 weiterlesen

Vom Kult der Gewalt zur Kultur des Friedens (2/2)

Ellen Diederich

Der Frieden braucht Erinnerung: Erinnerung an die Schrecken des Krieges. Erinnerung auch an die Bemühungen von AktivistInnen früherer Zeiten, den Frieden zu bewahren und wiederherzustellen. Aus ihren Erfahrungen können wir lernen, können Kraft schöpfen, können vor allem sehen, dass die duldsame Inaktivität der meisten Menschen heute keineswegs „alternativlos“ ist. Erinnerung aber hat auch eine materielle Basis: Foto-, Ton- und Bilddokumente wollen bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Weggefährtinnen Ellen Diederich und Fasis Jansen (gest. 1997) haben über Jahrzehnte friedlich gekämpft, dokumentiert, gesammeln… Das Archiv, heute „Internationales Friedensarchiv Fasia Jansen“, ist jedoch gefährdet. Unsere Autorin Ellen Diederich bittet um Mithilfe. (Hier geht’s zum 1. Teil dieses Artikels) (mehr …)

2 weiterlesen

Nordkoreanische Atomtests und die Doppelmoral der USA

Der Mond? Nein, das Atomtestgelände in Nevada, USA

In den letzten Monaten gab es viele Berichte und Diskussionen um die Raketentests in Nordkorea. Zeit, um sich über die Geschichte und aktuelle Situation von Atomwaffen und Atomtests und die Beteiligung an Kriegen Gedanken zu machen und darüber nachzudenken, warum die weitaus größere Gefährdung durch die großen Atommächte in diesen Berichten so gar keine Rolle spielen. Das einzige Land der Erde, das bislang Atombomben über bewohnte Städte abgeworfen und so hunderttausende Menschen tötete, sind die Vereinigten Staaten von Nordamerika. Gerade in diesen Tagen, den Jahrestagen des Abwurfs der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki ist das Nachdenken darüber eine besondere Notwendigkeit. (Ellen Diederich) (mehr …)

7 weiterlesen
Seite 1 von 4

Start typing and press Enter to search

Do NOT follow this link or you will be banned from the site!