Beiträge von Ellen Dietrich

Aufruf „Helft den Hurrikan-Opfern in Kuba“

Autorin Ellen Diederich

Hier ein Aufruf der Kuba Gesellschaft mit der Bitte um Solidarität mit Kuba nach den großen Zerstörungen durch den Hurrikan. In den USA können die Arbeiten im wesentlichen durch das Land selber gemacht werden. Kuba hat eine völlig andere Lage und sollte Solidarität erfahren. Dank an Ellen Diederich für die Weitergabe dieses Aufrufs!

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen,

Kuba braucht dringend unsere Hilfe. Deswegen haben wir mit anderen zusammen den Aufruf „Helft den Hurrikan-Opfern in Kuba“ gestartet. Ich bitte Dich, diesen Aufruf mit zu zeichnen und soweit es Dir möglich ist, eine Spende auf das Konto des http://www.netzwerk-cuba.de/ zu überweisen.
Auch möchte ich Dich bitten diesen Aufruf weiterzuverbreiten. http://www.netzwerk-cuba.de/wp-content/uploads/2017/09/Aufruf-Helft-den-Hurrikan-Opfern-in-Kuba.pdf Wir brauchen jetzt eine Welle der Solidarität mit Kuba. Und auch für die kubanische Gesellschaft ist es ganz wichtig, praktisch zu erfahren, dass sie nicht isoliert ist, sondern internationale Solidarität erfährt, wie sie selbst immer zu geben bereit war.

Danke und solidarische Grüße,
Wolfgang Gehrcke und Harri Grünberg (Vorsitzender des Netzwerk Cuba e.v.)

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Vom Kult der Gewalt zur Kultur des Friedens (2/2)

Ellen Diederich

Der Frieden braucht Erinnerung: Erinnerung an die Schrecken des Krieges. Erinnerung auch an die Bemühungen von AktivistInnen früherer Zeiten, den Frieden zu bewahren und wiederherzustellen. Aus ihren Erfahrungen können wir lernen, können Kraft schöpfen, können vor allem sehen, dass die duldsame Inaktivität der meisten Menschen heute keineswegs „alternativlos“ ist. Erinnerung aber hat auch eine materielle Basis: Foto-, Ton- und Bilddokumente wollen bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Weggefährtinnen Ellen Diederich und Fasis Jansen (gest. 1997) haben über Jahrzehnte friedlich gekämpft, dokumentiert, gesammeln… Das Archiv, heute „Internationales Friedensarchiv Fasia Jansen“, ist jedoch gefährdet. Unsere Autorin Ellen Diederich bittet um Mithilfe. (Hier geht’s zum 1. Teil dieses Artikels) (mehr …)

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Nordkoreanische Atomtests und die Doppelmoral der USA

Der Mond? Nein, das Atomtestgelände in Nevada, USA

In den letzten Monaten gab es viele Berichte und Diskussionen um die Raketentests in Nordkorea. Zeit, um sich über die Geschichte und aktuelle Situation von Atomwaffen und Atomtests und die Beteiligung an Kriegen Gedanken zu machen und darüber nachzudenken, warum die weitaus größere Gefährdung durch die großen Atommächte in diesen Berichten so gar keine Rolle spielen. Das einzige Land der Erde, das bislang Atombomben über bewohnte Städte abgeworfen und so hunderttausende Menschen tötete, sind die Vereinigten Staaten von Nordamerika. Gerade in diesen Tagen, den Jahrestagen des Abwurfs der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki ist das Nachdenken darüber eine besondere Notwendigkeit. (Ellen Diederich) (mehr …)

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G20-Gipfel: Eine Stadt (und eine Medienlandschaft) im Griff der Repressionsorgane

Autorin Ellen Diederich

Wer schon länger politisch aktiv ist, hat den Vorteil, vergleichen zu können. Ellen Diederich, seit Jahrzehnten im Einsatz für Frieden, Frauen- und Arbeitnehmerrechte sowie die Belange des globalen Südens, weiß, wovon sie spricht. „Damals“, so erzählt sie, war der Sicherheitsaufwand bei Gipfeltreffen überschaubar, weil teilweise noch wirklich über Frieden, nicht über immer neue Kriege verhandelt wurde. In Medien wurde noch über die Anliegen von Demonstranten berichtet, nicht nur über Krawalle und „Gewalt gegen Polizisten“ – immer im Vorgriff auf die nächste „notwendige“ Gesetzesverschärfung. Was derzeit in Hamburg stattfindet, ist das traurige Symptom eines Verfalls von Demokratie, Bürgerrechten und kritischer Berichterstattung – getragen von einer Mehrheit teilnahmsloser Bürger, die ihre Freiheit willig aufgeben, um Schutz suchend bei einem aufgeblasenen Sicherheitsapparat unterzukriechen. (Ellen Diederich) (mehr …)

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Roma und Sinti – „Die vergessenen Europäer“

Autorin Ellen Diederich

6. Mai 2016, Theatercafé Oberhausen
Der 6. Mai – das Fest der Roma
Der 6. Mai ist das Frühlingsfest der Roma vom Balkan. Bei den Christen heißt es Djurdjev dan, Georgstag, bei den Muslimen Herdelezi (auch Ederlezi).
Familien und Freunde bereiten sich vor, die Häuser werden gereinigt, Häuser und Zäune, falls die Mittel vorhanden sind, gestrichen. Am 6. Mai wird zuhause gefeiert, am nächsten Tag besucht man Freunde und Verwandte.
„Die Jungen begrüßen die Älteren und wünschen ihnen Bahtalo Herdelezi!, Glückliches Frühlingsfest! und küssen ihnen die Hand. Am vierten Tag von Herdelezi wird öffentlich gefeiert. Die Familien grillen vor ihren Häusern, jeder stellt Lautsprecher oder Musikanlagen vors Haus, die Straßen sind mit lauter Musik erfüllt. Die Blechkapelle zieht von Haus zu Haus und die Leute geben den Musikern Geld. Die Familien besuchen den Lunapark und am Abend gibt es ein großes Open-Air-Konzert.“

Wo ist Zigeunerland? – Die Geschichte der Roma und Sinti
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Entwicklungshilfe ist tödlich.

Saatgut gehört den Konzernen. Ein wunder, dass vor Gründung der Firmen überhaupt gesät, geerntet und gegessen werden konnte.

Wir wissen, z.B. von Jean Ziegler, dass von den armen Ländern weit mehr Geld in die reichen fließt als umgekehrt – trotz so genannter Entwicklungshilfe. Es liegt vor allem an der hohen Verschuldung der Länder des globalene Südens – verbunden mit absurd hohen Zinszahlungen. Bisher gehen die meisten Menschen davon aus, dass Entwicklungshilfe auch wirklich hilft, wenigstens als Tropfen auf den hießen Stein. Nicht einmal dies ist in einer Welt, die von perverser Profitlogik beherrscht wird, jedoch sicher. Maschinen- und Saatguthersteller aus dem Norden wollen gewiss helfen, allerdings vor allem ihrem eigenen Geldbeutel. So werden auf Steuerzahlerkosten ungeeignete Geräte nach Afrika transportiert, und unfruchtbare Saaten werden den armen Ländern angedreht, die ein langfristiges Abhängigkeitsverhältnis zum Hersteller begründen. Ellen Diederich stellt sogar die Frage, ob der Süden nicht ohne „Entwicklungshilfe“ besser dran wäre – so wie Griechenland ohne „Griechenlandrettung“. Und sie fügt das bewegende Gedicht einer afrikanischen Frau an. (Ellen Diederich) (mehr …)

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Angekommen. Angenommen?

Flüchtlinge, Asylbewerber und andere benachteiligte, weitgehend rechtlose Gruppen dienen oft als „Versuchspersonen“, an denen neue Formen der Unmenschlichkeit erprobt werden. Das Erprobte kann dann später auch auf Deutsche angewandt werden, die weiter in der Mitte der Gesellschaft stehen. So geschehen bei Hartz IV. Was können wir tun, um auf solche Zusammenhänge stärker aufmerksam zu machen? Und vor allem: Wie können weitere Unmenschlichkeit verhindern? Sind kreative Formen des zivilen Ungehorsams wie einst bei den Protesten gegen den Vietnamkrieg notwendig? Ellen Diederich, langjährige Aktivistin in verschiedensten Auseinandersetzungen, stellt die richtigen Fragen. (mehr …)

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Ellen Diederich zum Tod von Roger Willemsen

Roger Willemsen

Obwohl der Tod Roger Willemsens schon eine Weile her ist (7. Februar), tut es gut, dieses sehr persönliche und kenntnisreiche Würdigung seiner Person zu lesen. Ellen Diederich, selbst über Jahrzehnte Aktivistin an verschiedenen „Fronten“, sieht in Willemsen den großen Stilisten, der durch Sprachkunst und Beobachtungsgabe aus scheinbar unwesentlichen Details Wesentliches herausdestilliert. Die Absurdität unserer politischen und medialen Realität wird so besonders deutlich. Willemsen begab sich aber auch – abseits seines Erscheinungsbilds als gepflegter Intellektueller – in Gefahr und setzte sich an Brennpunkten des Weltgeschehens (z.B. Afghanistan) verstörenden Eindrücken aus. Sie machten das, was er an die Adresse der Deutschen zu sagen hatte, noch glaubwürdiger. (Ellen Diederich) (mehr …)

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Eduardo Galeano: «Ich hoffe …»

Eduardo Galeano

Der große uruguayische Schrifsteller und Journalist musste mehrfach vor Militärjuntas ins Ausland fliehen. Er war einer der hellsten Köpfe und leidenschaftlichsten politischen Autoren der südamerikanischen Linken. Ellen Diederich erinnert an einen, der ihr Bild der lateinamerikanischen Befreiungsbewegungen entscheidend mitgeprägt hat. Und sie zitiert ein bewegendes Manifest der Hoffnung. (mehr …)

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Tag der offenen Tür im Flüchtlingslager

Tanzen verbindet. Foto: Andrea-Cora Walther

Ellen Diederich berichtet von Aktionen, die die Integration von Flüchtlingen in ihrer Heimatstadt Oberhausen erleichtern und die Bevölkerung informieren sollten. Höhepunkt war ein vielbeachtetes Event im Flüchtlingslager Weierstraße am 21. März 2015. Während für Flüchtlinge sonst verschlossene Türen Alltag sind, war hier für Betroffene wie für die einheimische Bevölkerung nun endlich Öffnung angesagt. (Ellen Diederich) (mehr …)

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