Orwell 2.0: Krieg (gegen Erwerbslose) ist Frieden

21. November 2014

WarisPeaceEingeweihten – und vor allem Betroffenen – ist Ellen Vaudlet schon seit längerem keine Unbekannte mehr. Als aktive Buddhistin – jawohl: auch dieses gibt’s, allen pauschalisierenden Besserbescheidwissern in Sachen Religion und vermeintlicher (!) Esoterik zum Trotz! – kämpft sie seit Jahren für Menschen, die in die niederdrückenden Hartz-IV-Regionen abgedrängt worden sind, und zwar direkt an der Behördenfront (vor allem in der Region Frankfurt am Main und Offenbach). Sie begleitet die Hilfsbedürftigen bei deren Gängen zum Amt, sie schreibt Briefe für sie, berät sie mit großer Kompetenz und steht ihnen wieder und wieder auch seelisch zur Seite. Im Internet betreibt sie die immer wieder lesenswerte Website www.erbendertara.wordpress.com, benannt nach „Tara“, der – mal ganz abgekürzt formuliert – indischen Göttin der Empathiefähigkeit. Wo sich manche MitstreiterInnen allzu ausschließlich in schärfster Kapitalismuskritik ergehen – und lediglich diese Ausschließlichkeit ist zu kritisieren, nicht die dringendst erforderlich Kapitalismuskritik –, da möchte Ellen Vaudlet auch positiv wirken, auch konstruktiv tätig sein. Und das ist sie in einem Ausmaß, dass selbst ihre Kräfte manchmal schon zu versagen drohen. Nachfolgend der neueste Artikel, den sie auf ihre Website gestellt hat. Ein weiteres Mal zeigt sich, auf welche Menschenverrohung man heutzutage auf den vormaligen Sozialbehörden stößt, auf welches Ausmaß an menschenfeindlichen Schikanen und üblen Bürokratentricks (Holdger Platta). Diesen Beitrag weiterlesen »

»Profit für Großkonzerne und das IOC«

21. November 2014

Olympische Spiele sind für die austragenden Orte längst ein finanzielles Desaster. Ein Gespräch mit Mehmet Yildiz. (Quelle: Junge Welt)
https://www.jungewelt.de/schwerpunkt/%C2%BBprofit-f%C3%BCr-gro%C3%9Fkonzerne-und-das-ioc%C2%AB

Der Streitbare

21. November 2014

Hamado Dipama

Hamado Dipama

Hamado Dipama kam als Flüchtling nach Deutschland. Heute kämpft er gegen den Alltagsrassismus der Gesellschaft. (Quelle: Freitag)
https://www.freitag.de/autoren/franziska-schultess/der-streitbare

Handzahme Parteilinke

21. November 2014

Seit diesem Wochenende ist die SPD um eine organisierte parteiinterne Strömung reicher: Die »Magdeburger Plattform« feierte in der Elbestadt ihre Gründung. Beteiligt sind 250 SPD-Politiker, die sich selbst zur Parteilinken zählen. Parteilinke? Gab’s da nicht schon was? Richtig. Ursprünglich waren die Parteilinken der SPD im Forum Demokratische Linke 21 (DL21) organisiert. Das DL21 allerdings ist der Partei und vor allem der Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles offenbar zu kritisch. Aber wer braucht eine handzahme Parteilinke in der ohnehin schon handzahmen SPD? (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=24012

Miram Makeba: Pata Pata

21. November 2014

Miriam Makeba ist eine der großen Persönlichkeiten der afrikanischen Musik. Seit ihrem Exil im Jahr 2006 kämpfte sie gegen die damalige Apartheids-Politik ihres Heimatlands Südafrika. Nelson Mandela bat sie nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis, in ihre Heimat zurückzukommen. Sie sang mit großen westlichen Künstlern wie Paul Simon. Heute tritt sie nicht mehr auf. Das Video zeigt ihre enorme bis ins hohe Alter (2006). Das hier gesungene Lied dürfte vielen bekannt vorkommen, denn es geht ins Ohr, selbst wenn man den Namen der Künstlerin nicht kennt.
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Konstantin Wecker, Wolf Schneider: Politik und Spiritualität

20. November 2014

YogamatteSozialistischeFaustDas Editorial der connection spirit 09/10/2014 war für die Stammleser der engagierten spirituellen Zeitschrift eine Überraschung. Das gewohnte, schon ikonenhafte Bild von Herausgeber Wolf Schneider wurde da ergänzt durch ein Foto von Konstantin Wecker. Beide haben das Editorial zusammen geschrieben und kündigten eine vertiefte Zusammenarbeit an. Hintergrund ist die Überzeugung, dass die Grabenkämpfe zwischen der linken politischen Szene (vor marxistischem Hintergrund häufig kritisch gegenüber allem Religiösen) und der meist unpolitischen Spiriszene überwunden werden müssten – im Interesse eines gemeinsamen Eintretens für eine liebevollere Welt, in der Innen und Außen zusammenwirken. Diesen Beitrag weiterlesen »

Krutsch malt Wader: Boulevard St. Martin

20. November 2014

KrutschBoulevardTorsten Krutsch setzte 28 Lieder von Konstantin Wecker und Hannes Wader in Bilder um. (Siehe Artikel “Der Liedermaler” von Roland Rottenfußer.) Mit Klick auf diesen Link können Sie das Lied als mp3 hören.

Zu empfehlen ist, nur zu hören und dabei das Bild zu betrachten, Assoziation und Querverbindungen zu entdecken. Außerdem lesen Sie hier eine Bildinterpretation vom Maler selbst, die diesmal besonders wichtig ist und an einen großen Widerstandskämpfer erinnert: Diesen Beitrag weiterlesen »

Großes Leyen-Theater

20. November 2014

»Showroom der Bundeswehr« auf Berliner Luxusmeile eröffnet. Antimilitaristen protestieren gegen das Rekrutierungsbüro. (Quelle: Junge Welt)
https://www.jungewelt.de/titel/gro%C3%9Fes-leyen-theater

Ein Abschied voller Bedauern

20. November 2014

KatjaKippingDie Linken-Chefin Katja Kipping schreibt, warum das Kentern der Piraten bei ihr keine Freude auslöst. (Quelle: Freitag)
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ein-abschied-voller-bedauern

Borodin: Symphonie Nr. 2 mit Karel Mark Chichon

20. November 2014

Alexander Borodin (1833-1887) war ein Mediziner, Naturforscher und Zeitgenosse Tschaikowskis. Das Komponieren war für ihn eigentlich Hobby, einige mussten von Kollegen wie Rimski-Korsakow nachinstrumentiert werden. Die Zweite Symphonie ist ein versteckte Perle, wuchtig und mitreißend im ryhthmischen Anfangsmotiv, lyrisch in den Seitenmotiven und im langsamen Satz. Eine Entdeckung!
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