Mystik und Weltverantwortung

30. Oktober 2014

Einer, der Mystik mit gesellschaftlichem Engagement verbindet: Thich Nhat Hanh

Einer, der Mystik mit gesellschaftlichem Engagement verbindet: Thich Nhat Hanh

Spiritualität und Mystik haben im politischen Kontext nichts zu suchen, sagen besonders Rigorose. Sie seien sogar schädlich, weil sie uns in Absprache mit den Mächtigen eine weltfremde Vertröstungsideologie aufschwatzten. Andere geben sich milder und gestehen der Spiritualität eine gewisse private Berechtigung zu. Sie verstehen aber nicht, warum sie für politische Arbeit “unbedingt” nötig sein soll. Gerhard Breidenstein verlangt in seinem grundsätzlichen Artikel nicht, dass jeder zum Mystiker werden müsse; er erklärt aber, worin die besonderen Stärken einer mystischen Welthaltung auch im Hinblick auf gesellschaftliches Engagement liegen: in einem gewissen Verantwortungsgefühl für das Ganze, von dem wir ein Teil sind z.B. In wachsender Unabhängigkeit von kapitalistischen Konsum- und Erfolgszwängen. In der Förderung von Achtsamkeit, Mitgefühl, Mut und Hoffnung. (Gerhard Breidenstein) Diesen Beitrag weiterlesen »

Wettbewerb statt Wohlfahrt

30. Oktober 2014

Seit mindestens 20 Jahren ist das Gesundheitswesen der marktwirtschaftlichen Konkurrenz ausgesetzt – zu Lasten von Patienten und Beschäftigten. (Quelle: Junge Welt)
https://www.jungewelt.de/politisches-buch/wettbewerb-statt-wohlfahrt

Ganz Deutschland gegen Rechts?

30. Oktober 2014

Neonazis und Rechtsradikale fühlen sich nach der “HoGeSa”-Demonstration gestärkt. Die Antwort muss ein breites antifaschistisches Bündnis sein. (Quelle: Freitag)
https://www.freitag.de/autoren/t-capus/ganz-deutschland-gegen-rechts

Klassenkampf 2.0

30. Oktober 2014

Auch der Kabarettist Georg Schramm zitiert ihn gern: Warren Buffet, den drittreichsten Menschen der Welt. Denn er sagte einmal: „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.” Auch wenn Krieg aktuell jedoch immer öfter zum Thema wird: Von Klassenkampf oder -analyse will heute kaum mehr wer etwas wissen. Da sind es dann dumme oder korrupte Regierungen, die sich den falschen Theorien verschrieben oder Herren angedient haben, da kritisieren Konservative ggf. „Verschwörungen“ gegen das Volk oder sprechen Marxisten vom „stummen Zwang der gesellschaftlichen Verhältnisse“. Dass die herrschenden Verhältnisse, die seit vielen Jahren auch in Deutschland durch massiven Sozialabbau – also den Kampf gegen Arme statt etwa Armut – gekennzeichnet sind, jedoch auch Profiteure und konkret Agierende kennen, deren „Geschäft“ das Elend der anderen ist, gerät dabei schnell aus dem Blick. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=23757

Erwin Pelzig: Willkommen im Kriegswinter 2014

30. Oktober 2014

An der Heimatfront müssen wir uns auf einen harten Winter vorbereiten – mit harten Kerlen wie Pfarrer Gauck und Nato-Generalsekretär Rasmussen. Auszug aus “Pelzig hält sich” vom 9.9.
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Hooligans als Retter der Nation?

29. Oktober 2014

Konstantin WeckerKonstantin Wecker reagiert mit diesem Text auf die facebook Kommentare zu seinem Posting zu den Geschehnissen in Köln.
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Esther Bejarano: 90 Jahre und noch kämpferische Antifaschistin

29. Oktober 2014

Esther Bejarano BuchIm September 2013 erschienen ihre “Erinnerungen: Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Rap-Band gegen Rechts” im Laika Verlag, und unermüdlich ist sie weiter unterwegs als Kämpferin gegen das Vergessen, sie erzählt ihre Geschichte an Schulen und geht mit den Mitteln der Musik gegen jede Art von Intoleranz an.
http://www.laika-verlag.de/allgemein/esther-bejarano-erinnerungen

Verfassungsschützer wie beim Fall NSU wieder blind auf dem rechten Auge?

29. Oktober 2014

Sage nein Maxi CDDiese Frage muss man sich stellen, wenn man dem obersten Verfassungsschützer von Nordrhein-Westfalen zuhört. Ein Leser der Nachdenkseiten hat das Hörfunk-Interview mit dem WDR als Text ausgeschrieben. Zum Vorgang zunächst seine Mail: Hier wird dieses vom WDR 2 am Morgen des 27. Okt. 2014 mit dem NRW-Verfassungsschutzchef Burkhard Freier geführte Interview dokumentiert, weil es bei genauem Lesen zeigt, wie auch nach den NSU–Morden diese unsägliche Behörde das Treiben von Nazis, Rassisten und Ausländerfeinden beschönigt: Der Schlüsselsatz steht unten im Text: „Dennoch ist diese (…) gewaltbereite Hooligangruppe (…) im Moment nach der Einschätzung des Sicherheitsbehörden keine rechtsextreme, sondern eine gewaltbereite Hooliganscene.“ – Man könnte fortsetzen: Die wollen ja nur spielen – siehe im Interview: „Hooligans (…), die hier glauben, ein Ziel gefunden zu haben, mit der man eigene Stärke nach außen zeigen kann“. (Quelle: Nachdenkseiten, Albrecht Müller)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=23745

Gerlinde Kempendorff: Wenn Mutti früh zur Arbeit geht

29. Oktober 2014

Die Kabarettistin und Sängerin Gerlinde Kempendorff wurde 1955 in Magdeburg geboren. In Bad Belzig betreibt sie eine eigene Kleinkunstbühne. In dem Auschnitt aus dem Programm “Das Lachen der anderen – Humor hinter und vor dem Eisernen Vorhang” hebt sie jeweils ein anderes Wort eines Satzes hervor und hinterfragt den damit verbundenen Bedeutungswechsel. Auf ihrer neuen CD “Glück gehabt” singt sie übrigens eine bluesige Vertonung ihrer Bandkollegin Christine Reumschüssel von Konstantin Weckers Text “Die geduldig Wartenden”.
Link zur CD:
http://www.kempendorff.de/cd-glueck-gehabt.html
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Konstantin Wecker: Sage nein!

28. Oktober 2014

konstantin-wecker“Hooligans gegen Salafisten” – als hätten wir nicht genug andere Probleme, bricht sich unter dem Vorwand von Fußballbegeisterung und Islam-Kritik nun eine neue Welle rechtsradikaler Gewalt Bahn. Und die Polizei nimmt’s bisher nicht so ernst wie bei Demos der wahren Bösen, z.B. linker Globalisierungskritiker. Dass Konstantin Wecker da nicht gerade “ja” sagen würde, war klar. Diesen Beitrag weiterlesen »