Der besondere Hinweis:

Journalismus ist, was (sich) Redaktionen leisten können

Das Ziel, eine funktionstüchtige, eine inspirierte und inspirierende alternative Medienlandschaft aufzubauen, die ein echtes Gegengewicht zum manipulativen Einerlei des Mainstreams bildet und damit auch die Realität im Sinne einer humaneren Welt zu gestalten hilft – ein solcher Journalismus braucht Engagement von beiden Seiten (JournalistInnen wie LeserInnen), oder er wird seine selbst gesteckten sinnvollen Ziele verfehlen. (Roland Rottenfußer) (mehr …)

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«Armut, Hunger, Naturzerstörung sind eine logische Begleiterscheinung unseres Wirtschaftens»

Norbert Nicoll

Der Politikwissenschaftler Norbert Nicoll über den zerstörerischen Zwang zum fortwährenden Wirtschaftswachstum und dem drohenden “Zivilisationsbruch”. (Quelle: Telepolis)
https://www.heise.de/tp/features/Armut-Hunger-Naturzerstoerung-sind-eine-logische-Begleiterscheinung-unseres-Wirtschaftens-3919081.html

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Sigmar Gabriel: «Was sind wir für ein glückliches Land»

Wer den Ausführungen des Bundesaußenminister Sigmar Gabriel am Donnerstagabend in der ZDF-Talkshow „Illner“ zugehört hat, muss zu dem Eindruck kommen: Der SPD ist nicht mehr zu helfen. Die Reihe jener Aussagen von hochrangigen SPD-Mitgliedern, in denen zum Ausdruck kommt, dass sie nicht ansatzweise zu verstehen scheinen, warum sie seit Gerhard Schröder über 10 Millionen Wähler verloren haben, ist sicherlich lang, aber das, was Gabriel bei „Illner“ gesagt hat, sollte man nochmal hervorheben. Die NachDenkSeiten haben die Einlassungen von Gabriel verschriftlicht und möchten ihre Leser darauf hinweisen. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=41617

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Holger Biege: An jenem Morgen


Holger Biege war bzw. ist sicher eine der begabtesten DDR-Liedermacher. Sein Schwerpunkt liegt auf der Musik, die sich durch eine differenzierte Harmonik auszeichnet und stellenweise an Schumann erinnert. Die Texte sind demgegenüber einfach gehalten, die ausdrucksvolle Soulstimme macht Biege geradezu zu einem Xavier Naidoo des Ostens.

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Bürgerverunsicherung oder woran unser Gesundheitswesen wirklich krankt

“Kranken hilft man” (Filmszene aus “John Q – Verzweifelte Wut”

Die SPD geht mit der Idee einer Bürgerversicherung in Koalitionssondierungen, die sie eigentlich vorab ausgeschlossen hatte. Eine Aufhebung der Zwei-Klassen-Medizin ist angeblich beabsichtig. Klingt gut, es ist aber zu befürchten, dass wieder nur eine drittklassige Sache dabei herauskommt. Was bei allen „Gesundheitsreformen“ der letzten Jahre auffällt, ist die Tatsache, dass es sich ausschließlich um Gesundheitsfinanzierungsreformen handelte. Was eigentlich eine dienende Funktion haben müsste, die Ökonomie, wird wieder einmal zur Hauptsache erhoben. Solange wir nicht der Ursache zu Leibe rücken, der Annahme dass Arztpraxen und Krankenhäuser Wirtschaftsunternehmen seien, die sich „rechnen“ müssten, erübrigt sich das Gejammer über Symptome. Alles läuft dann wieder auf eine Benachteiligung der Schlechtverdiener hinaus – auch wenn die SPD dies vorab ausschließen sollte.  (Roland Rottenfußer) (mehr …)

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Hilfsaktionen als Showbusiness und HelferInnen ohne Eitelkeit

98. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ “In den Herzen wird’s warm. Still schweigt Kummer und Harm” – so heißt es in einem bekannten Weihnachtslied. In den unbeheizten Wohnungen vieler verarmter Griechinnen und Griechen wird der “Harm” allerdings nicht schweigen, und mit der Herzenswärme europäischer Politiker ist es auch nicht so weit her. Berichterstatter Holdger Platta fordert in Anbetracht der in den Vorweihnachtswochen wieder anschwellenden Heuchelei ein anderes Europa: “den Kontinent der Europäer und Europäerinnen, die nicht müde werden, einzustehen für ein wirklich demokratisches, wirklich soziales, wirklich humanes Europa.” Viele unserer Leserinnen und Leser haben mit ihren wieder reichlichen Spenden immerhin einen Anfang gemacht. (Holdge Platta) (mehr …)

Soll das auch noch die Schuld unserer Väter sein?
Hier geht’s nur noch um unser Versagen.
Wir haben blind und ganz allein
unsere Freiheit begraben.
(Konstantin Wecker)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

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Sollten Sozialisten Schweine essen?

Fleischkonsum und „Nutztierhaltung“ sind Formen von Ausbeutung und folgen einer kapitalistischen Verwertungslogik. Massentierhaltung verschwendet Boden und Ressourcen und gefährdet die Welternährung, was besonders die Armen trifft. Schlachthöfe und Schlachtfelder ähneln einander, und wo man grausam zu Tieren ist, behandelt man auch Menschen oft ohne Mitgefühl. Diese Argumente wären Grund genug für Sozialisten, sich Tierschutz und vegetarischen Ernährung auf die Fahnen zu schreiben. Abgesehen von wenigen Ausnahmen geschieht dies aber nicht. (Roland Rottenfußer)
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