Krutsch malt Wecker: Im Namen des Wahnsinns

1. Oktober 2014

KrutschWahnsinnTorsten Krutsch setzte 28 Lieder von Konstantin Wecker und Hannes Wader in Bilder um. (Siehe Artikel “Der Liedermaler” von Roland Rottenfußer.) Ein Leichenhaufen und eine Porträtserie der “Großen” (Mörder) der Weltgeschichte prägen hier den Bildaufbau. “Der Wahnsinn schleicht durch die Nacht”, heißt es im Originallied von Konstantin Wecker. “Denn uns hat der Wahn um den Sinn gebracht. Er hat einen Mantel aus Kälte an, weil man Frierende besser regieren kann.” Naja, was geht uns diese Analyse aus den frühen 80er-Jahren heute noch an? Wie so oft hat Torsten Krutsch das Lied nicht einfach “abgemalt”, sondern weiter gedacht, selbständig Assoziationen hinzugefügt. Mit Klick auf diesen Link können Sie das Lied in einer Live-Aufnahme Konstantin Weckers hören und sehen. Zu empfehlen ist, nur zu hören und dabei das Bild zu betrachten, Assoziation und Querverbindungen zu entdecken.
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Raus aus der Monokultur

1. Oktober 2014

In einem kleinen Mosel-Ort planen Professoren und Studierende eine Revolution der Wirtschaftswissenschaften. Sie gründen eine neue Hochschule. (Quelle: Freitag)
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/raus-aus-der-monokultur

Achtsamkeit allüberall

1. Oktober 2014

Jahrzehnte war der Begriff und die damit verbundene Meditationspraxis nur unter Buddhisten bekannt. Heute ist er in aller Munde. Selbst US-Militärs üben sich in Achtsamkeit. (Quelle: Spuren)
http://spuren.ch/content/magazin/single-ansicht-nachrichten/datum////achtsamkeit-allueberall.html

Bundeswehr – Pleiten, Pech und Pannen mit Ansage

1. Oktober 2014

In den letzten Wochen verging kaum ein Tag, an dem die Bundeswehr keine neue Panne oder keinen neuen Ausrüstungsmangel vermeldete. Wie bestellt wurden diese Hiobsbotschaften von Leitartikeln in den üblichen verdächtigen Zeitungen begleitet, um direkt oder indirekt mehr Geld für den Verteidigungsetat zu fordern. Ein abgekartetes Spiel? Ja und nein. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=23446

Die Anstalt: Generalmobilmachung der deutschen Medien

1. Oktober 2014

Max Uthoff und Claus von Wagner nahmen sich in der jüngsten “Anstalt” eines Themas an, das durch die Überschrift eigentlich schon ausreichend charakterisiert ist. Deutsche Medien läuten unisono das “Ende der Feigheit” ein, und welcher Politiker möchte da schon gern öffentlich als Feigling dastehen. Also: zur Front Marsch, Marsch!
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Degrowth – eine konkrete Utopie

30. September 2014

Barbara Muraca

Barbara Muraca

Johannes Heimrath sprach mit der ­Philosophin Barbara Muraca, die am Kolleg »Postwachstumsgesellschaften« der Friedrich-Schiller-Universität in Jena forscht. (Quelle: Oya)
http://www.oya-online.de/article/read/1498-degrowth_eine_konkrete_utopie.html

Picknick am EZB-Zaun

30. September 2014

Im November ziehen die Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main vom Zentrum in ein eigens gebautes Hochhaus im Osten der Stadt. Zur offiziellen Eröffnung Anfang 2015 werden tausende Demonstranten erwartet. Seit diesem Frühjahr schon lädt die kapitalismuskritische Blockupy-Gruppe »NoTroika« zu Spaziergängen am Bauzaun ein. Ein Sonntag einmal anders. (Quelle: Publik Forum)
http://www.publik-forum.de/Politik-Gesellschaft/picknick-am-ezb-zaun

Wer fliegt, entscheidet Big Brother

30. September 2014

Die USA wollen Einreisekontrollen von heimischen Flughäfen an die Abflugorte verlagern. Der US-Heimatschutz in Deutschland entscheidet bereits, wer fliegen darf. (Quelle: Neues Deutschland)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/947604.wer-fliegt-entscheidet-big-brother.html

Verbraucher als Versuchskaninchen

30. September 2014

Die Lebensmittelindustrie setzt zunehmend auf Nanofood und erwartet Milliardengewinne. Einziges Manko: Verbraucher avancieren zu Versuchskaninchen. (Quelle: Freitag)
https://www.freitag.de/autoren/vlad-georgescu/verbraucher-als-versuchskaninchen

Udo Jürgens: Ich war noch niemals in New York

30. September 2014

Udo Jürgens wird heute 80 Jahre alt. “Ich war noch niemals in New York” wird von ihm und seinem Publikum mittlerweile zelebriert wie die “Rocky Horror Picture Show”. Nicht um den Neuigkeitswert geht es mehr, sondern um den lustvollen Kult um das immer Gleiche und überaus Geliebte. Die große Bekanntheit des Songs sollte aber nicht dazu verführen, seine Qualitäten nicht mehr zu sehen: vor allem die schöne Melodie und das universell ansprechende Thema der Sehnsucht nach Aufbruch und Freiheit. Jürgens schafft es wie kein zweiter, sein Publikum, das wir uns als Fans des anspruchsvolleren Chansons ja gern bürgerlich “normal” vorstellen, gleichzeitig zu bedienen und sanft zu provozieren. “Es roch nach Bohnerwachs und Spießigkeit”. Grandios der Kunstgriff, den Refrain gegen Ende wortlos zu singen wie einen Gedanken, der sich nicht laut zu werden traut – der erstickte Aufbruchsimpuls. Zwischendurch nagt der Charmeur ein bisschen an der schönen schwarzen Sängerin herum, die “New York, New York” anstimmt.
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