Der besondere Hinweis:

Hinter den Schlagzeilen macht Urlaub – aber nicht ganz

Liebe Leserinnen und Leser, unser Magazin HdS erscheint bis 6. Juni mit etwas ausgedünntem Programm. Der ausführende Redakteur Roland Rottenfußer ist auf Erholungsreise, und es war leider diesmal nicht möglich, so viele Beiträge vorzuprogrammieren. Ein paar Highlights pro Tag gibt es trotzdem, und Alexander Kinsky wird ab und zu Beiträge, auch aktuelle, online stellen. Schaut gelegentlich bei uns rein. Im Juni kommen wir dann in alter Frische wieder. (Roland Rottenfußer) (mehr …)

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Märchenhochzeit zum Mitfiebern – Und ein royaler Kuss krönte ihre Liebe

Nach Roland Rottenfußers historischer Analyse nun noch eine Satire von Wolfgang Bittner zum Thema der Woche – HdS dankt herzlich für die Bereitstellung des Textes!

Wochenlang habe ich mich als glühender Bewunderer unserer internationalen Noblesse darum bemüht, eine Einladung zur englischen Traumhochzeit auf Schloss Windsor zu erhalten, wo sich Prinz Harry und Meghan Markle das Jawort gegeben haben. Leider waren meine bürgerlichen Bemühungen vergebens, obwohl ich doch nach wie vor ein Fan der wunderbaren jungfräulichen Märchenprinzessin Diana bin, die übrigens wehmütig aus dem Aristokratenhimmel zugeschaut hat, wie der Presse zu entnehmen ist. (Wolfgang Bittner)

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Antisemitische Karikaturen? Ein Plädoyer gegen das Anfachen der Empfindlichkeiten

Die „Süddeutsche Zeitung” hat sich wegen einer Karikatur des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu von ihrem langjährigen Zeichner Dieter Hanitzsch getrennt. Die Karikatur bediene antisemitische Klischees, sie hätte auch im Nazi-Blatt „Stürmer“ erscheinen können, waren laut Hanitzsch die Vorwürfe in der Redaktion. Der Vorgang wirft ein Licht auf den beliebigen Umgang mit der künstlerischen Freiheit: Der Vorwurf, es sei durch ein Kunstwerk eine inhaltliche rote Linie überschritten worden, wird selektiv und dadurch zur politisch-ästhetischen Indoktrination eingesetzt. Außerdem reizt die Affäre zu der Frage, ob es klug ist, Empfindlichkeiten einzelner gesellschaftlicher Gruppen in dem Maße zusätzlich anzustacheln, wie es in jüngster Vergangenheit zu beobachten war. (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=44023

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Nirit Sommerfeld: Can’t fall out of love


Die Schauspielerin, Sängerin und Autorin Nirit Sommerfeld hatte sich in ihrer Ursprungsheimat Israel nicht mehr wohl gefühlt und war nach Deutschland gegangen — in der Annahme, dort in Freiheit für eine stärker an den Menschenrechten orientierte deutsche Israelpolitik kämpfen zu können. Fehlanzeige. Unter dem Vorwurf des „Antisemitismus“ wurde eine Veranstaltung verboten, auf der die Jüdin reden wollte. Hier sehen wir sie mit einem schönen Liebeslied mit Klezmer-Anklängen.

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Alexanders CD-Tipp der Woche: Karla Karumms – Wir schaffen das

Der markante Satz der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Flüchtlingsthema, von ihr erstmals bei einer Bundespressekonferenz am 31.8.2015 ausgesprochen, wird von Karla Karumms und Matthias Matzke (Klavier und Akkordeon) in einem im Juli 2017 auf einer Maxi CD veröffentlichten Kabarettchanson auf seine Wirkung und Chancen hin interpretiert. (Alexander Kinsky)

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Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Wieder einmal: Griechenland ganz von unten gesehen

116. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Die Not in Griechenland ist so groß, unsere Möglichkeit, zu helfen, quantitativ dagegen so gering, dass man versucht ist, auf eine umfassende Lösung des Problems auf politischer Ebene zu warten und so lange untätig zu bleiben. Aber vergessen wir nicht, wie wichtig unsere Hilfe für nicht wenige einzelne Menschen gewesen ist und weiter ist. Wenn ein Aufstand des Volkes gegen seine Unterdrücker überhaupt möglich ist, dann noch am ehesten, wenn Menschen satt sind, etwas Mut gefasst haben und Solidarität spüren. Zwei Erfahrungsberichte aus Griechenland beweisen, wie notwendig unsere Aktion unvermindert ist. (Holdger Platta) (mehr …)

Nur wer sich öffnet, kann sich spüren.
(Konstantin Wecker)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

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Schüchtern, na und?

Isabelle Carré in „Die anonymen Romantiker“

„Ein leerer Topf macht am meisten Lärm“. Aber wer der Welt etwas Bedeutendes schenken will, benötigt Zeit und Sorgfalt, um es in Stille reifen zu lassen. Das Buch „Still“ von Susan Cain ist ein Plädoyer für die Stille, die in unserer Welt des Marktgeschreis und der Klingeltöne zu verschwinden droht. Und für leise Menschen, die endlich lernen sollten, zu ihrem „So-Sein“ zu stehen. (Roland Rottenfußer) (mehr …)

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