Beiträge von Monika Herz

Mitgefühl als Medizin für die Weltwirtschaft

Autorin Monika Herz

Auch Leserinnen und Leser von „Hinter den Schlagzeilen“ kennen sicher das Gefühl: Irgendwann ist es genug mit den negativen, belastenden Nachrichten und man schaltet einfach ab. Das Mitfühlen mit all den Not leidenden Griechen, Hartz-IV-Betroffenen, Flüchtlingen und Kriegsopfern, zu dem uns wohlmeinende Journalisten, „zwingen“, laugt aus – und gerade sehr engagierte Menschen sind vom Aktivisten-Burnout betroffen. Paradoxerweise könnte es also dazu kommen, dass gerade die zum Mitgefühl fähigen Menschen „abschalten“, dass sich die besonders Zugewandten abwenden. Was können wir tun, um für Leidende wirklich hilfreich zu sein, ohne selbst zu leiden? Wie können wir Glück verbreiten, anstatt dass sich Unglück auch noch auf uns überträgt? Monika Herz hat sich angeschaut, wie buddistische Mönche die Fähigkeit zum Mitgefühl in sich kultivieren. Mit Weltflucht hat deren Form der Meditation nichts zu tun; ihre Qualitäten könnten vielmehr, wenn sie von immer mehr Menschen erlernt werden, helfen, eine bessere Welt zu schaffen. (mehr …)

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Die Schere

Eine Schere kann nicht nur auseinanderklaffen, sie kann auch abschneiden, was zu viel ist und wuchert, damit Neues nachwachsen kann. Das Symbol der Schere gleicht jenem, wonach der Teufel immer gerade auf dem größten Haufen seine Notdurft verrichtet. Niemand käme auf die Idee, die Münzen im Hut eines Bettlers wegzunehmen, um sie ins Handtäschchen der reichen Pelzdame zu verstauen, die auf der Straße an ihm vorüber geht. Genau das geschieht aber in unserem „System“ – Tag für Tag. Es ist keine Schande gegen eine mächtige Reichen-Lobby einmal eine Niederlage einzustecken; es ist eine Schande, dass Politik und Bevölkerung nicht einmal ernsthaft versuchen, die Schere zwischen Arm und Reich zu schließen. Monika Herz kritisiert diese Schieflage mit grimmigem Humor und einer Reihe drastischer Beispiele. Jetzt wird klar, was dieses kalte Land braucht: mehr Herz. (mehr …)

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The Money-Projekt – Alles Geld der Welt verschenken

Foto: Jeff Kubina, Maryland Renaissance Festival

Die Spekulationssphäre ist kein Anhängsel der Realwirtschaft; umgekehrt ist die Realwirtschaft nur quasi der Wurmfortsatz einer gigantischen Spekulationsblase. Und wehe, sie platzt! Die Zahlen, die Monika Herz hier recherchiert hat, sind erschreckend. Gemessen an den virtuellen Geldmengen, die global verschoben werden, ist ein Bill Gates nur auf Hartz IV. Dabei wäre es so schön, dieses Geld in kleinen Portionen den Menschen auszuhändigen, die wirklich was damit anfangen können. Wer von uns bräuchte schon dringend mehr als eine Million? Aber so viel Vernunft und Menschlichkeit kann man unserer „Weltgemeinschaft“ wohl nicht zutrauen. (Monika Herz) (mehr …)

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Alien-Protest: «Das Weltall gehört nicht den USA»

Mitglieder des Hohen Rats aus „Star Wars“

Was wie ein für Monika Herz typischer launiger Scherz klingt, basiert auf einer wahren Nachricht, die auf so erschütternde wie lächerliche Weise die anmaßende Haltung der Menschheit dokumentiert. Vor allem der irdischen „Führungsnation“, der USA. Die haben nämlich allen Ernstes Schürfrechte für alle in Zukunft noch zu entdeckenden Himmelskörper angemeldet. Wir können froh sein, dass aufgrund unseres gescheiterten Wirtschaftssystems bald alle Staaten der Erde so pleite sein werden, dass sich neue Weltraummissionen erübrigen. Andernfalls würden wohl auch alle außerirdischen Lebensformen zum Eigentum der US-Regierung erklärt werden. Zeit für unsere außerirdischen Freunde, sich zu wehren. (mehr …)

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Was wäre wenn…?

Abgesandte der Aliens werden in jedem Wohnzimmer auftauchen. (Szene aus „Paul – ein Alien auf der Flucht“)

Der selige Helmut Schmidt sagte: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.“ Und wenn der es sagte – nun, dann müssen wir uns keineswegs daran halten. Visionen unterbrechen die immer gleichen, von „Sachzwängen“ diktierten Gedankenkreisläufe und erlauben einen Ausblick in die Weite. Da die Menschheit sich offenbar nicht mehr selbst retten kann, so Monika Herz, müssen wohlwollende Mächte von außen eingreifen. Allerdings wäre deren Wirken auf unserem Planeten nicht für alle bequem. Lieb gewordene Gewohnheiten wie das Töten, Ausbeuten und Verschmutzen müssten fallen gelassen werden. Zu viel verlangt? Ich spüre schon, wie einigen im Publikum der Vorwurf auf der Zunge liegt, Monika wäre ein „Gutmensch“. (mehr …)

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Der steile Aufstieg (fast) bis zum Gipfel

Polizist/innen schenkten Monika und Roland Äpfel, Birnen und Müsliriegel. Alles ist gut.

Polizist/innen schenkten Monika und Roland Äpfel, Birnen und Müsliriegel. Alles ist gut.

Monika Herz und Roland Rottenfußer wohnen in Bayerischen Oberland, kaum eine Autostunde von Schloss Elmau entfernt. Natürlich wollten sie sich das historische Event in ihrer Heimat nicht entgehen lassen. Viel Unsicherheit hing an der Luft an diesem schönen Sonntag, nicht nur wegen des drohenden Gewitters. Darf man da überhaupt hin? Wird man da verhört und verhaftet? Und wenn nicht, wie weit kann man bis zum Schauplatz dieses erhabenen Ereignisses vordringen? Letztlich lief es auf die Erkenntnis hinaus: Nur besonders harte, gut trainierte und bergtaugliche G7-Gegner dürfen ihr Demonstrationsrecht wahrnehmen. Immer dieses Wort „dürfen“! Seit dem Kindergarten haben wir es nicht mehr so oft gehört. Ob das HdS-Heroenpärchen Monika und Roland bis zum Zaun vordringen und die G7-Politiker durch ihre eindrucksvolle Präsenz zum Einlenken bewegen konnte, lesen Sie in diesem Bericht. (Monika Herz) (mehr …)

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Buchrezension: Andreas Eschbach, Der Jesusdeal

Kurt Gödel (1906-1978), Mathematik- und Frisurengenie

Kurt Gödel (1906-1978), Mathematik- und Frisurengenie

Der deutsche Thriller-Autor Andreas Eschbach hat eine Fortsetzung seines bisher größten Bucherfolgs „Das Jesus-Video“ geschrieben. Monika Herz fokussiert sich jedoch – was nicht-spirituelle Leser beglücken wird – in ihrer Rezension nicht auf Jesus. Vielmehr haben es ihr die wissenschaftlich-kosmologischen Theorien angetan, die das Recherche-Genie Eschbach in seinem Roman ausbreitet. Vor allem eine: das „Gödel-Universum“. Und dessen Hauptthese werden die meisten nur allzu gern vernehmen (weil sie es eigentlich schon geahnt hatte): Jeder Einzelne ist Mittelpunkt des Universums (mehr …)

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Elmau 2015, eine Ode und vier Esel

Eselfarm2Die Kunst ist frei – kein Wunschdenken von ein paar Naivlingen, sondern Inhalt unseres Grundgesetzes. Frei muss daher auch der Ort und Zeitpunkt der Aufführung sein. Das brachte Monika Herz auf den grandiosen Einfall, den hohen HerrInnen des Gipfels von Schloss Elmau (7./8. Juni) zu ihrer Belehrung und Erbauung eine Ode vorzutragen. Schon einmal machte eine Ode Furore, jene des bekannten Schriftstellers Schiller, eines Kollegen Monikas. Ihre Ode nun würde gewiss vor allem von einem Thema handeln: Frieden. Da gibt es für die edlen KongressteilnehmerInnen auch kein Entrinnen, wollen sie nicht ihren eigenen demokratischen Idealen untreu werden … (mehr …)

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Das gute Leben: Freiheit und Existenzsicherheit

"Picknick im Freien" von Manet - eine Vision des guten Lebens

„Picknick im Freien“ von Manet – eine Vision des guten Lebens

Wenn die Bundesregierung Reformen ankündigt, zucken schon alle gequält zusammen. Wenn sie nun auch noch behauptet, sie wolle auf ihre Bürger hören, so wäre das entweder die größte Revolution, die es je in Deutschland gab – oder es handelt sich lediglich um einen Image-Kampagne nach dem Motto: „Wir haben versprochen, eure Wünsche ernst zu nehmen, Sachzwänge hindern uns aber leider, leider daran, das umzusetzen.“ Trotz allem Misstrauen: Einen Versuch ist es wert. Monika Herz beginnt schon mal, Frau Merkel und Herrn Gabriel mitzuteilen, was sie – und mit ihr viele Bürger – von der Politik wirklich erwarten.
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Franz von Assisi: Reichtum, Freude, Rebellion

Giotto malte, wie sich Franziskus öffentlich seiner Kleider entledigte.

Giotto malte, wie sich Franziskus öffentlich seiner Kleider entledigte.

Die Theologin Dorothee Sölle sieht im Armutsgebot des Franz von Assisi ein Protest gegen den sich anbahnenden materialistischen Geist. 100 Jahre nach Franziskus wurde die Ansicht, Jesus habe in Armut gelebt, als häretisch verurteilt – zu subversiv wirkte seine Lehre schon damals. Franziskus war ein Rebell gegen den „Kaufmannsgeist“ (Meister Eckhart), der damals schon den Zeitgeist gefährlich infiltrierte. Seine Askese war stets begleitet von tiefer Freude an Gott und seiner Schöpfung. Sein Reichtum war der des Helfens und Teilens. Wachstum bei Franziskus ist das Schrumpfen der Abhängigkeit von Besitz und weltlichem Erfolg. Kein Mensch ist so perfekt wie die Legenden, die über ihn verbreitete werden. Inspirieren kann uns das Leben dieses heiligen Mannes jedoch bis heute. (Monika Herz und Roland Rottenfußer) (mehr …)

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