Beiträge von Holdger Platta

Helfen wir den Menschen in Griechenland! – Elfter Bericht 2016

GriechenlandhilfeLogoWas macht eigentlich… Alexis Tsipras? In der Was-macht-eigentlich-Rubrik der Zeitschrift „Stern“ wird regelmäßig das Schicksal von mittlerweile gänzlich irrelevanten Ex-Prominenten beleuchtet. Dies löst bei Lesern einen nostalgischen Erinnerungseffekt aus: „Ach ja, den gab’s ja auch mal!“ Alexis Tsipras jedenalls ist in Deutschland raus aus den Schlagzeilen. Aus „linker“ Sicht ist das schade, denn in vieler Hinsicht können wir noch immer froh sein über einen Politiker, der – ganz im Gegensatz zu „Schwesterparteien“ in anderen europäischen Ländern – wenigstens versucht hat, dem neoliberalen Machtkartell zu widerstehen. Manches macht Tsipras noch immer so gut, dass es reichere europäische Länder beschämen müsste – etwa im Umgang mit Flüchtlingen. Über dieses und andere interessante Themen berichtet Holdger Platta in seinem elften Jahresbericht. Auch der bewährte Tassos Chatzatoglou kommt wieder mit einer Einschätzung der aktuellen Lage zu Wort. (mehr …)

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Helfen wir den Menschen in Griechenland! – Zehnter Bericht 2016

GriechenlandhilfeLogo-300x194Diesmal hält sich Holdger Platta in seinem Bericht sehr konkret an das Schicksal einzelner Griechinnen und Griechen, denen wir mit unser Aktion helfen konnten. Vor allem betrifft dies die schon mehrfach erwähnte Katherina K., der wir durch Spenden der HdS-Leserinnen und -Leser eine Operation nebst Reisekosten in Großbritannien werden finanzieren können. Eine höchst erfreuliche Nachricht – ebenso wie das auf hohem Niveau gleichbleibende wöchentliche Spendenvolumen. Wir danken herzlich dafür. Freilich hat sich die Großwetterlage in Griechenland alles andere als entspannt. Aber die Menschlichkeit, der wir nicht nur hier im Umfeld von HdS, sondern auch in Griechenland selbst immer wieder begegnen, macht Mut. (Holdger Platta) (mehr …)

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Helfen wir den Menschen in Griechenland! – Neunter Bericht 2016

GriechenlandhilfeLogo-300x194Liebe HdS-Leserinnen, liebe HdS-Leser,

wenn mir die persönliche Vorbemerkung gestattet ist: ich melde mich von der ‚Krankheitsfront’ – Grippe bzw. Virusinfektion – wieder zurück und bedanke mich sehr dafür, daß in der letzten Woche Roland Rottenfußer als Berichterstatter eingesprungen ist.

‚Naturgemäß’ habe ich mich im den letzten zwei, drei Wochen nicht ausreichend auf dem Laufenden halten können, was die politisch-soziale Großwetterlage in und um Griechenland betrifft. Dasselbe gilt für manche Details unserer Hilfsaktion. Doch vorweg einige Informationen, die mir wichtig erscheinen:

1. Ganz offenkundig kann derzeit die äußerst problematische Lage in Griechenland nicht getrennt werden von der furchtbaren Situation, in der die Flüchtlinge seit Wochen und in wachsender Zahl an der griechisch-mazedonischen Grenze ausharren müssen. Wäre es nicht so zynisch, müßte man kommentieren: der Umstand, daß es Griechenland ist, das in diesen Wochen vor allem die Lasten zu tragen hat, die einen menschenwürdigen Umgang mit den Flüchtlingen gewährleisten sollen, hat dazu geführt, daß auch Griechenland als notleidendes Land in die Berichterstattung der bundesdeutschen Medien zurückkehren ‚durfte’.
2. Und diese Fakten sind erschreckend selbst dort, wo sie uns als ‚Erfolg’ verkauft werden sollen. Zum Beispiel:
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Helfen wir den Menschen in Griechenland! – Siebter Bericht 2016

GriechenlandhilfeLogoMan könnte meinen, Griechenland habe genug gelitten und die EU würde ihr Terrorregime über Europas ärmstes Land lockern. Tatsächlich lautet die Devise aber: Auf jemanden, der am Boden liegt, kann man wunderbar treten. Immerhin berichtet Holdger Platta ihn diesem Artikel über eine positive Entwicklung: Viele Griechinnen und Griechen werden laut Parlamentsbeschluss wieder in eine reguläre Krankenversicherung aufgenommen. Aber wer nun meint, alles sei wieder gut, kennt die Situation schlecht. Vielleicht sind die Menschen dann berechtigt, sich bei Verletzungen verarzten zu lassen, aber in den Kliniken fehlt Verbandsmaterial. Hilfe ist weiterhin bitter nötig. Und ob die EU-Zwingherren es erlauben werden, dass es sich die Griechen dermaßen „gut gehen“ lassen, steht in den Sternen. Zudem ist Griechenland eines der Länder, die am stärksten vom Flüchtlingszustrom betroffen sind – als könne man einem „Nackten“ noch Kleiderspenden abverlangen.

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