Der besondere Hinweis:

4

Nicht unermĂŒdlich, aber unerschĂŒtterlich — mit Eurer Hilfe!

„Hinter den Schlagzeilen“ gibt es jetzt schon 17 Jahre. Das ist fast die VolljĂ€hrigkeit. Wir können mit fast zwei Jahrzehnten journalistischer Arbeit bei heftigem Gegenwind zufrieden sein – im Sinne des Goethe-Spruchs „Wer immer strebend sich bemĂŒht…“ Wir können stolz sein auf jĂ€hrlich mehr als 1200 kritische, nachdenkliche, aufbauende oder erschĂŒtternde EintrĂ€ge zum Zeitgeschehen. Aber wir können nicht zufrieden sein mit dem Erreichten, denn die Welt hat sich — natĂŒrlich nicht wegen, aber ungeachtet unseres Wirkens — in vielen Bereichen weiter verdĂŒstert. Roland Rottenfußer schaut zurĂŒck auf die AnfĂ€nge des Projekts und bittet unsere Leserinnen und Leser um Hilfe. (mehr …)

0

Zwischen „TerrorismusnĂ€he“ und „DrogengeschĂ€ften“: Wahlkampfgezeter in Griechenland

167. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Gedanken zu einem guten Spendenergebnis, Mitteilungen ĂŒber die Erlebnisse von Uschi und Kalle in einem griechischen Krankenhaus und Informationen zu den AbstrusitĂ€ten des Kampfs um WĂ€hlerstimmen in Griechenland.  Holdger Platta (mehr …)

1

Die Schein-Alternative

Rechte Parteien geben sich bei der Europa-Wahl als KĂŒmmerer der LohnabhĂ€ngigen, agieren jedoch in Namen und Auftrag des Großkapitals. Es ist ernst: Oben wachsen die Vermögen, unten steigt die Zahl der Armen. Der Verteilungskampf fĂŒhrt zu Entsolidarisierung, Individualisierung, Gewalt und vor allem: Existenzangst. Das nĂŒtzt Europas Ultrarechten, in Deutschland der AfD. Den LohnabhĂ€ngigen aber schadet es. Unwissenheit und Existenzangst lĂ€sst rechte Parteien erstarken. Sie geben sich als KĂŒmmerer, doch hinter ihnen steht das Großkapital. Wer sich auf das Spiel der Rechten einlĂ€sst, soziale Probleme auf Migranten zu projizieren, wird sich in seinen Hoffnungen betrogen sehen. Denn neoliberaler „Mainstream“ und rechtspopulistische „Alternativen“ sind Zweige aus denselben Wurzeln: marktradikalen Denkfabriken. Susan Bonath (mehr …)

0

Hagen Rether: Nix interessiert uns


Am Klavier klimpernd und mit tieftraurigem Gesichtsausdruck schießt Hagen Rether eine treffsichere Pointe nach der anderen ab. Der Schwerpunkt in diesem Video: „Wen könnten wir als nĂ€chstes bombadieren?“ Um der Menschenrechte willen natĂŒrlich. Da gĂ€be es genĂŒgend Ziele, denn auf der Welt liegt manches im Argen, was die Freie Welt zur humanitĂ€ren Intervention verlocken könnte…

0

Manfred Maurenbrecher: FlĂŒchtig


Kein Lied ĂŒber FlĂŒchtlinge, sondern eine Aufforderung, immer unterwegs zu bleiben, weil das „Angekommen-Sein“ uns erstarren ließe. Viele schöne Einzelbeobachtung breitet das sensible Chanson-Raubein hier vor uns auf – gesanglich eher Sprechgesang mit Tom-Waits-Stimme. Maurenbrechers neue CD „FlĂŒchtig“ ĂŒberzeugt auch musikalisch mit aufwĂ€ndigen, originellen Arrangements.

3

Die unfreie Welt

Europa ĂŒbt den Umgang mit den Werkzeugen der Diktatur. Es war ein schöner Traum, aber eben doch nur ein Traum: ein vereinigtes Europa als Oase des Friedens und der Freiheit. Dieses Europa hat nicht nur das Friedensversprechen jener Generation gebrochen, die sich 1945 aus den TrĂŒmmern eines furchtbaren Krieges erhob; es hat nicht nur die soziale Ungleichheit zwischen den LĂ€ndern und auch im Inneren der einzelnen Staaten zu seinem Markenzeichen gemacht — dieses Europa ist auch dabei, seine Freiheit zu begraben. Die Freiheit, die es fĂŒr seinen wichtigsten, immer wieder pathostriefend beschworenen Exportartikel hĂ€lt. Der Unterschied zwischen den „bösen“ und autoritĂ€ren LĂ€ndern des Ostens und den „guten“ des Westens ist dabei nur marginal. Ob in Ungarn, Polen und Österreich oder in Spanien, Italien und Frankreich; ob zentral in BrĂŒssel und Berlin oder an der „Peripherie“, in Griechenland — ĂŒberall zĂŒndelt die Staatsmacht mit Werkzeugen der Diktatur. Wir befinden uns lĂ€ngst auf dem Marsch in die autoritĂ€re Postdemokratie. Roland Rottenfußer (mehr …)

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

0

Zwischen „TerrorismusnĂ€he“ und „DrogengeschĂ€ften“: Wahlkampfgezeter in Griechenland

167. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Gedanken zu einem guten Spendenergebnis, Mitteilungen ĂŒber die Erlebnisse von Uschi und Kalle in einem griechischen Krankenhaus und Informationen zu den AbstrusitĂ€ten des Kampfs um WĂ€hlerstimmen in Griechenland.  Holdger Platta (mehr …)

Wer mit dem aLeben tanzen will,

muss ungehorsam sein.

Denn wer sich fĂŒgt,

der fÀngt bereits

ganz insgeheim zu lĂŒgen an.

(Konstantin Wecker)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

6

Die große Schieflage

Ursache fĂŒr die Armut ist der Reichtum (und umgekehrt) „Was also derzeit dem GlĂŒck der vielen im Weg steht, ist nicht einmal das GlĂŒck der wenigen, sondern deren starker Wille, sich Vorteile zu verschaffen, die mit „Verdienst“ schon lĂ€ngst nichts mehr zu tun haben. Wenn man FĂŒhrungskrĂ€fte nicht 500 mal so hoch bezahlt wie ihre Angestellten, dann gehen sie beleidigt ins Ausland. Ich meine aber: Menschen, denen ein Jahresgehalt von 100.000 Euro nicht genĂŒgt, gehören ĂŒberhaupt nicht auf FĂŒhrungspositionen, sondern eher in Behandlung.“ Menschen hungern – und Geldgurus fordern bessere Autosuggestionstechniken. Sind Armut und Reichtum wirklich nur eine Frage des Bewusstseins, oder liegt der Fehler im System?  Roland Rottenfußer
(mehr …)

Start typing and press Enter to search

Do NOT follow this link or you will be banned from the site!