Der besondere Hinweis:

Prominente fĂŒr Seenotrettungs-Sofortprogramm

Europa muss das Sterben im Mittelmeer beenden. Nicht irgendwann, sondern in diesem Jahr. Es wird ein europaweiter Verteilmechanismus fĂŒr die aus Seenot Geretteten als politische Notlösung gebraucht. Die große Hilfsbereitschaft von StĂ€dten, Kommunen und BĂŒrgern muss endlich voll genutzt werden. HierfĂŒr hatten sich gestern der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und Palermos BĂŒrgermeister Leoluca Orlando in einer gemeinsamen ErklĂ€rung ausgesprochen. Diese Initiative erfĂ€hrt jetzt parteiĂŒbergreifend UnterstĂŒtzung.  Robert Habeck, Henriette Reker, Ruprecht Polenz und Gesine Schwan greifen zusammen mit Geistlichen aus Deutschland und Schweden den Palermo-Appell auf. Die Palermo-ErklĂ€rung finden Sie hier: https://www.ekd.de/verteilmechanismus-fuer-bootsfluechtlinge-gefordert-46692.htm Weitere Informationen zum Thema unter www.ekd.de/flucht. (mehr …)

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Ohne MilitÀr geht es besser

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Bewegung fĂŒr eine freie Erde

Ein Appell an die Jugend und an alle anderen. Es regt sich Widerstand, vielleicht sogar mehr als noch vor 1-2 Jahren – zum GlĂŒck! Der Jugendaufstand fĂŒr eine kosequente Klimawende ist ein Beispiel dafĂŒr. Aber wie vermeiden wir, dass auch diese Aufbruchsbewegung wieder am Ausbrennen der Aktivisten, an inneren Konflikten und der Beharrlichkeit des alten Systems scheitert? Die Älteren, zu denen der Autor gehört, haben dies schon öfter schmerzlich erleben mĂŒssen? Eine Lösung besteht darin, den Protest in eine tatsĂ€chlich „alternative“ Lebensweise zu ĂŒbersetzen, die als positives Beispiel in die Welt ausstrahlt. Dabei sollten alle Ebenen – Umweltschutz, Friedenspolitik, neue Formen des Zusammenlebens und der SexualitĂ€t, Versöhnung zwischen Mann und Frau, die Liebe zu allem Lebendigen – zusammenwirken. Dieter Duhm (mehr …)

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Aufruf von „Fridays for Future“: Streikt mit uns!

Klare Botschaft auf einer Demo von Fridays for Future am 24. Mai 2019 auf der MĂŒnchner Theresienwiese.

Die Bilder der letzten Tage sind beeindruckend und machen Hoffnung im Kampf gegen Klimawandel und Kapitalismus: Tausende Aktivist*innen versammelten sich ab letzten Mittwoch in einem selbstorganisierten Protestcamp der Bewegung Ende GelĂ€nde, am Freitag demonstrierten zehntausende SchĂŒler*innen von Fridays for Future aus ganz Europa in Aachen und dann legten Aktionen des zivilen Ungehorsams mit Blockaden und Besetzungsaktionen die Kohlebagger im Tagebau Garzweiler fĂŒr 48 Stunden komplett still. Im September will die globale Klimabewegung den nĂ€chste Schritt machen. Doch dazu benötigt vor allem die SchĂŒlerstreikbewegung von Fridays for Future endlich UnterstĂŒtzung von allen anderen Generationen: Am Freitag, 20. September 2019, wollen die jungen Klimaaktivist*innen weltweit in den Streik treten und eine globale Aktionswoche starten. „Streikt mit uns!“ ist die zentrale Aufforderung auch an die Gewerkschaften. Der Höhepunkt der Aktionswoche soll ein globaler „Earth-Strike“ am 27. September werden. FĂŒr diesen Tag rufen Fridays for Future, Extinction Rebellion, Demand Utopia und weitere Akteur*innen gemeinsam zu Aktionen auf.  Deshalb veröffentlicht HdS den transnationalen Aufruf von Fridays for Future, den Sprecher*innen der Klimastreikbewegung aus vielen LĂ€ndern Ende Mai verfasst haben (mb):

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Alexanders CD-Tipp der Woche: Torsten Riemann – Doch es gibt sie immer noch

Welche AnsprĂŒche könnte man an deutschsprachige Chansons stellen? Griffige, kluge Texte, die ans Herz gehen aber nicht zu hochgeschraubt daherkommen, gut ins Ohr gehende Melodien, die sich aber nicht anbiedern, Gesangsinterpretationen mit Herzblut und Seele und Arrangements, die das Authentische, das Ehrliche unterstreichen – Torsten Riemann bestĂ€tigt: „Und es gibt sie immer noch“! (Alexander Kinsky)

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Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Wahlkampf in Griechenland: das Phrasendreschen beginnt.

171. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Wie sieht es derzeit bei den von uns betreuten Menschen aus? Wie sind SYRIZA und Nea Dimokratia eingestiegen in den griechischen Wahlkampf? Ein paar unvermeidbare Feststellungen zu der Tatsache, dass Politikerreden etwas anderes sein sollten als Phrasendrescherei. Holdger Platta (mehr …)

Wir mĂŒssen mit unseren TrĂ€umen ĂŒbertreiben,

weil die Wirklichkeit so untertreibt.

(Holdger Platta)

Hinter den
Schlagzeilen
Klassiker

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SPD: Vom HoffnungstrĂ€ger zum kleineren Übel

Trojanisches Pferd des Kapitalismus

Keine Partei ist Ă€lter als die SPD. Keine ist so eng mit den HöhenflĂŒgen und BrĂŒchen deutscher Geschichte verbunden, keine wurde so geliebt, und keine hat so bitter enttĂ€uscht. Es fĂŒhrte ein weiter Weg von Ferdinand Lassalle ĂŒber Willy Brandt bis zu Thorsten SchĂ€fer-GĂŒmbel – von den Wurzeln in der Arbeiterbewegung ĂŒber den Widerstand im Nationalsozialismus bis zu Kosovo-Krieg und Bankenrettung. Allerdings tĂ€uscht der Eindruck, die Sozialdemokraten seien sich in der Ära Schröder „plötzlich“ selber untreu geworden. Schon sehr lange agieren sie im Grunde systemstabilisierend. 2013 feierte sich die SPD krĂ€ftig selbst – und sackte in den folgenden Jahren immer noch weiter ab, bis zu Umfragewerten von heute um 12 Prozent. Doch es bleibt die bange Frage, welche Zukunft eine Partei hat, die sich dem neoliberalen Geist fast bis zur Unkenntlichkeit angepasst hat und schon vielfach zuvor in ihrer Geschichte die eigenen AnhĂ€nger und Ziele verriet. Roland Rottenfußer, unter Mitarbeit von Holdger Platta (mehr …)

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