Beiträge von Holdger Platta

Selbst das kleinste Gute ist des Guten zuviel!

125. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Wolfgang Schäuble hat sich von unserem Autor Holdger Platta seit längerem keine Vorwürfe mehr anhören müssen. Grund für diese Kritik-Enthaltung ist allerdings nicht plötzliche Menschlichkeit des CSU-Politikers – Schäuble ist schlicht nicht mehr für Griechenland zuständig, und sein Nachfolger, der „Sozial“-Demokrat Olaf Scholz tut sein bestes, um als Schäuble 2.0 in die europäische Geschichte einzugehen. Selbst kleinste Maßnahmen, um die Not auf einigen griechischen Inseln zu lindern, will der neue deutsche Finanzminister der griechischen Regierung nicht „erlauben“. Das neue Europa führt nicht nur beim Thema Flüchtlingsrettung einen konsequenten Kampf gegen die letzten Reste von Menschlichkeit. (Holdger Platta) (mehr …)

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Den Menschen helfen – und auf der Seite der Wahrheit stehen!

124. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Wenn die Dinge im „Großen und Ganzen“ schlecht stehen, sind es oft die „kleinen“ Erfolge, die Hoffnung geben. Katharina K. aus Piräus hat eine erfolgreiche Nierenoperation hinter sich, mit Hilfe zahlreicher Spenderinnen und Spender aus unserem Kreis. Dieses Beispiel praktischer Solidarität vollzog sich, wie regelmäßige LeserInnen dieser Rubrik wissen, im Umfeld einer katastrophalen Verarmungspolitik, die entgegen manchen Beteuerungen der griechischen Regierung noch keineswegs zu Ende geht. Wir können nicht allen im erforderlichen Umfang helfen, aber wir können für einige das Schicksal zum Besseren wenden und ihnen ihre Würde wiedergeben. Helfen wir weiter! (Holdger Platta) (mehr …)

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Krawatte oder Henkersstrick?

123. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ / Holdger Platta

Liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser,

die wirklich gute Nachricht vorweg: Katerina K., die junge Patientin aus Piräus, der wir bis zu ihrer Operation jetzt in London ihre Dialysefahrten nach Athen bezahlen konnten, hat den zweiten Eingriff, die Transplantation einer Niere, gut überstanden, und auch ihrem Vater, dem Organspender, geht es gut. Am vergangenen Wochenende wurden beide in der britischen Hauptstadt operiert, und Katerina konnte uns das bereits selber mitteilen, in einem kurzen Tweet über Facebook: „Für Holdger und andere: Die OP verlief sehr gut, Vater und mir geht es prima; in wenigen Tagen verlassen wir das Krankenhaus. Ich bedanke mich für die Anteilnahme“. Katerina muß für die Nachsorge noch einige Zeit in England bleiben, auch für ihren Vater gilt das, und wir alle hoffen sehr, daß es zu keinen postoperativen Problemen kommt, selbstverständlich für beide nicht!

Sind wir deswegen stolz auf uns?

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Lärmende Verlogenheit

122. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ / Holdger Platta

Liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser,

nunja, die eine ungute Nachricht vorweg: während der letzten sieben Tage gingen keine Spenden auf unserem Hilfskonto für notleidende Griechinnen und Griechen ein. In der Vorwoche waren das noch 170,- Euro gewesen, von 4 SpenderInnen überwiesen an uns. Wir hoffen sehr, daß dieses in der nächsten Woche schon wieder anders aussehen wird.

Positiv hingegen die Zwischennachricht von Karlheinz Apel, unserem ‚Außenteamer‘ aus Rosche bei Uelzen, der regelmäßig Kontakt hält zu der von uns betreuten Katerina K. aus Piräus, die auf ihren Operationstermin in London wartet, auf die Transplantation der Niere. Wir hatten sie in der Zwischenzeit finanziell bei ihren Dialysefahrten nach Athen unterstützt. Die vorbereitenden Untersuchungen für den medizinischen Eingriff sind angelaufen, so Kalle Apel. Vielleicht wissen wir in der nächsten Woche schon mehr.

Bleibt ein Blick auf die Gesamtlage in Griechenland, …

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Mit Rosen einen Leichnam verstecken…

121. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ / Holdger Platta

Liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser,

die gute Nachricht vorweg: Katherina K., die von uns seit langem unterstützte Patientin aus Piräus, die eine erste Organtransplantation bereits hinter sich hat (= Teileleber), befindet sich seit dem Sonntag letzter Woche in London und wartet auf den zweiten – hoffentlich erfolgreichen und endgültigen – Eingriff, auf die Nierentransplantation. Noch wissen wir nicht, ob diese Operation bereits stattgefunden hat und mit welchem Erfolg, aber ich werde Euch voraussichtlich im nächsten Bericht über den Stand der Dinge dort informieren können. Karlheinz Apel, mit seiner Frau Uschi einer unserer ‚Außenteamer‘ in unserer Hilfsgruppe, wird mich unverzüglich darüber informieren, wenn es etwas Neues zu berichten gibt. Zur Erinnerung: während der vergangenen Monate haben wir kontinuierlich Katherinas Dialysefahrten nach Athen finanzieren können.

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Vor der Rückkehr in den Untergang?

120. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Profit rangiert in der westlichen „Werteordnung“ weit vor Menschlichkeit. Dies quasi aus der Vogelperspektive festzustellen, ist mittlerweile eine Banalität. Jeder weiß es, wir haben uns daran gewöhnt. Immer wieder dringen aber Belege für diese These an die Öffentlichkeit, die uns – selbst als abgebrühte Leser der Griechenland-Artikel auf dieser Seite – dann doch wieder verblüffen und erschüttern. Die neueste Art des „Umgangs“ mit der Krise besteht nämlich darin, diese schlicht für beendet zu erklären. Wir alle wissen, dass das gefährlicher Unfug ist. (Holdger Platta) (mehr …)

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Hochzeitsgetöse oder: Was interessiert uns ein sterbendes Land am südöstlichen Rand unserer Anrührbarkeit?

119. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ (Holdger Platta)

Liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser,

keine zwei Tage ist es her, da erreichte mich per Telefon der Abschlußbericht von Uschi und Karlheinz Apel zu deren neuester Hilfsfahrt nach Griechenland. Hier die Fakten:

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Eine Politik der leeren Hand: vollmundig verkauft

118. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ / Holdger Platta

Liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser,

 

vor wenigen Tagen bekam ich von Evi und Tassos Chatzatoglou deren Abschlußbericht zu ihrer Hilfsreise nach Griechenland in diesem Frühjahr (selbstverständlich wird es nicht deren letzte Hilfsreise nach Griechenland in diesem Jahr sein!). Diese Mitteilungen – vom Freitag, den 18. Mai – möchte ich an den Anfang stellen meines heutigen Berichts. Abgesehen von den vielen Einzelinformationen, die uns Evi und Tassos Chatzatoglou in dieser Mail mitzuteilen haben – wichtige Informationen wie immer! -, vermittelt der Bericht unserer ‚Außenteamer‘ aus Graz vor allem auch einen präzisen Eindruck von der Stimmungslage in Griechenland. Daß es um diese nicht gut bestellt ist, wird niemanden von Euch und uns überraschen. Doch hier zunächst der ausführliche Brief von Evi und Tassos, im vollen Wortlaut:

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Der griechische Finanzminister: will er Baldrian verkaufen?

Baldrian

117. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Wer wegen Problemen kritisiert wird, die er selbst mit verursacht hat, der verteidigt sich am besten, indem er leugnet, dass überhaupt ein Problem existiert. Jens Spahn etwa, Deutschlands Kanzler-Hoffnung, behauptete schlicht, Hartz IV habe mit Armut nichts zu tun. Euklidis Tsakalotos, Griechenlands Finanzminister, macht es ähnlich: Er gab der Frankfurter Allgemeinen Zeitung unlängst ein Interview und „übersah“ dabei kurzerhand das wachsende Elend seines griechischen Volkes. Statt dessen stimmte er Hosianna-Gesänge an: für sich selbst und die „erfolgreichen“ Reformen seiner Regierung. Man kann wohl nur noch durch massiven Selbstbetrug ertragen, zu den Tätern bei dieser grausamen Menschenverelendungspolitik zu gehören. Zum Glück bleiben unsere Spenderinnen und Spender der guten Sache treu und zeigen – im Gegensatz zur heimischen Politikerkaste – wirkliches Mitgefühl. (mehr …)

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Wieder einmal: Griechenland ganz von unten gesehen

116. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Die Not in Griechenland ist so groß, unsere Möglichkeit, zu helfen, quantitativ dagegen so gering, dass man versucht ist, auf eine umfassende Lösung des Problems auf politischer Ebene zu warten und so lange untätig zu bleiben. Aber vergessen wir nicht, wie wichtig unsere Hilfe für nicht wenige einzelne Menschen gewesen ist und weiter ist. Wenn ein Aufstand des Volkes gegen seine Unterdrücker überhaupt möglich ist, dann noch am ehesten, wenn Menschen satt sind, etwas Mut gefasst haben und Solidarität spüren. Zwei Erfahrungsberichte aus Griechenland beweisen, wie notwendig unsere Aktion unvermindert ist. (Holdger Platta) (mehr …)

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